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R. 
STAHL 
AG
Bewertung

Dynamische Arbeitsbedingungen

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei R. Stahl AG in Waldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Homeoffice, viele nette Kollegen, außerdem sind die Betriebsräte wirklich immer ansprechbar und unterstützen bei Problemen, wo sie können. kostenlose Parkplätze

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die intransparente und unehrliche Kommunikation, die teils extrem schwierige Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen

Verbesserungsvorschläge

Offene und ehrliche Kommunikation mit der Belegschaft. Stabilität in die Führungsebenen bringen, bzw. Leute einstellen, die auch tatsächlich in der Lage und Willens sind mit anderen Departments zu kooperieren. Weniger Führungskräfte einstellen, nur weil sie sich im "Netzwerk" befinden, sondern mal wirklich auf Herz und Nieren auf Führungsqualitäten prüfen. Stellen nachbesetzen!!!!

Arbeitsatmosphäre

Hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Unsicherheit bestimmt den Arbeitsalltag, aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation. Maßnahmen werden nur schlecht und zu kurzfristig kommuniziert, und außerdem nicht konsequent oder ineffizient umgesetzt. Außerdem wird aktuell massiv Personal abgebaut, zum Einen durch Entlassungen, zum Anderen, indem Stellen einfach nicht nachbedetzt werden. Dadurch fehlt es inzwischen an allen Ecken und Enden an Personal, wodurch vieles liegen bleibt und verlangsamt wird. Bei den verbleibenden Kollegen häuft sich die Arbeit, Überlastung soll laut Geschäftsführung durch das richtige 'Mindset' ausgeglichen werden. Dabei sollte mangelhafte Personalplanung nicht auf den Rücken der Angestellten ausgetragen werden. Generell kommt die Geschäftsführung gerne mal mit amerikanisierten Floskeln anstatt echten Lösungsvorschlägen.

Image

Aktuell leider nicht so gut.

Work-Life-Balance

37 Stunden-Woche und bis zu 3 Homeoffice Tage sind durchaus angenehm.

Karriere/Weiterbildung

Ich persönlich wurde sowohl finanziell als auch zeitlich bei meiner Weiterbildung sehr unterstützt, wofür ich wirklich dankbar bin. Karrieremöglichkeiten gäbe es sicherlich auch, allerdings macht die Stimmung unter den Führungskräften (s.oben) nicht wirklich Lust, aufzusteigen.

Gehalt/Benefits

Leistungszulagen werden HR seitig gedeckelt, weshalb es sich wirklich nicht mehr lohnt, die "Extrameile" zu gehen. Warum sollte man überdurchschnittliche Leistung bringen, wenn man über "mittelmäßig" gar nicht rauskommt? Ansonsten waren die regelmäßigen Tariferhöhungen durchaus angenehm und noch eines der wenigen Argumente, weshalb es sich gelohnt hat zu bleiben. Durch den Austritt aus dem Arbeitgeberverband ist das nun aber hinfällig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich nicht einschätzen, wird ok sein.

Kollegenzusammenhalt

Die Kommunikation zwischen den Abteilungen war schon immer schwierig, einige Führungskräfte weigern sich konsequent, an notwendigen Stellen zu unterstützen. Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern ist trotzdem relativ gut, insbesondere mit den direkten Kollegen. Allerdings führt die unsichere Arbeitsatmosphäre aktuell auch dazu, dass Kollegen sich gegenseitig weniger vertrauen und man eher vorsichtig wird, wem man was erzählt.

Umgang mit älteren Kollegen

Einige ältere (und auch viele junge) Kollegen wurden letztes Jahr entlassen und das auf so unschöne Weise, dass es sicherlich noch einige Zeit nachwirken wird. Geframed wurde das Ganze als "Freiwilligenprogramm" aber echte Freiwilligkeit gab es nicht. Einige Kolleginnen sind mit großem Bedauern und sehr ungern gegangen. Man hat gemerkt, wie sehr es einzelne Personen belastet hat zu gehen, obwohl wir schon unterbesetzt sind und die Situation für die verbleibenden Personen sich nur verschlechtert.

Vorgesetztenverhalten

Bei den direkten Vorgesetzten kann man Glück oder Pech haben. Aber insbesondere in der oberen Management Ebene werden ständig Machtspielchen und persönliche Uneinigkeiten ausgetragen, was zu häufigen Wechseln (natürlich verbunden mit teuren Abfindungen) führt. Teilweise erschwert das für uns 'Normalos' extrem den Arbeitsalltag, da persönliche Differenzen zwischen SVPs auf uns zurückfallen und Abteilungen ungerner zusammenarbeiten wollen. Generell sorgen die ständigen Wechsel in der Führungsebene für extrem viel Unruhe und erschweren den Arbeitsalltag enorm.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Schreibtische sind Standard, ansonsten wird viel in Großraumbüros gearbeitet, was ich als extrem störend und unangenehm empfinde. Ist aber heutzutage leider fast überall so.

Kommunikation

Die ist absolut miserabel, anders kann man es nicht sagen. Regelmäßig hält die Geschäftsleitung Standortinfos ab, in denen aber nichts wirklich relevantes erzählt wird, außer häppchenweise Punkte aus dem Zukunftsprogramm vorzustellen, die dann aber so schwammig dargestellt werden, dass man gar nicht so richtig versteht, was sich nun konkret ändert. Die Kommunikation ist so dermaßen an den Fragen und Sorgen der Angestellten vorbei, man kommt sich vor als säße man in einer Satireshow. Wirklich wichtige Infos werden da so gut wie nie angesprochen. Diese werden dann ein, zwei Wochen im Nachgang per Aushang kommuniziert. In diesen Inforunden wird die Belegschaft zudem regelmäßig offen angelogen, das Vertrauen in die Geschäftsleitung ist dadurch leider komplett weg. Beispiel: Mit Austritt aus der IG Metall wurde kommuniziert, dass am Unternehmensspezifischen Zukunfstarifvertrag festgehalten werden soll. Wenige Wochen später kommt die Info, dass der Zukunfts-TV gekündigt wurde. Kurz zuvor gab es eine Standortinfo, in welcher die Geschäftsleitung die Möglichkeit gehabt hätte, dies anzusprechen und einzuordnen. Stattdessen wurde die Info nur per Aushang weitergegeben.

Gleichberechtigung

Führungskräfte sind zum Großteil weiß und männlich. Echte Vielfalt kann so nicht entstehen und andere Perspektiven würden dem Unternehmen sicherlich gut tun.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich spannende Branche und der internationale Bezug ist durchaus interessant. Der Personalmangel und die schlechte Atmosphäre machen es aber aktuell schwer, die Arbeit gerne zu machen, außerdem fehlt es an Ressourcen um Prozesse angemessen aufzusetzen, weshalb man sich überall mehr schlecht als Recht durchwurstelt.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.