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Bewertung

Mehr Schein als Sein – Kultur des Misstrauens statt Augenhöhe

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Produktion bei R. Stahl Schaltgeraete GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

„Das Gehalt wird immer pünktlich überwiesen. Zudem sind die Produkte und die eigentliche Arbeit an sich interessant und bieten eigentlich viel Potenzial, wenn das Umfeld stimmen würde.“

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die mangelnde Führungskompetenz der Vorgesetzten, der ständige Kontrolldruck und das Klima des Misstrauens. Es gibt keine Kommunikation auf Augenhöhe, und berechtigtes Feedback wird einfach ignoriert.“

Verbesserungsvorschläge

„Führungskräfte sollten dringend darin geschult werden, auf Augenhöhe, respektvoll und transparent mit der Belegschaft zu kommunizieren. Kontrolldruck, Misstrauen und das Ignorieren von berechtigtem Feedback schaden dem Betriebsklima massiv. Es braucht eine echte Kultur der Fehlertoleranz und gemeinsamen Lösungssuche statt bloßer Schuldzuweisungen.“

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist leider stark von Misstrauen und einem spürbaren Kontrolldruck geprägt. Konstruktives Feedback oder Verbesserungsvorschläge seitens der Belegschaft sind auf bestimmten Führungsebenen nicht erwünscht und werden blockiert. Es herrscht eher eine Kultur der Fehler- statt der Lösungssuche.

Image

„Nach außen hin versucht sich das Unternehmen modern und mitarbeiterfreundlich zu präsentieren. Die interne Realität sieht durch das Misstrauen und den Kontrolldruck der Vorgesetzten jedoch leider völlig anders aus. Schein und Sein driften weit auseinander.“

Work-Life-Balance

„Die ständige Anspannung und das negative Klima am Arbeitsplatz belasten massiv. Man nimmt den psychischen Druck und den Ärger unweigerlich mit nach Hause, wodurch die Erholung in der Freizeit extrem leidet. Die Bedingungen vor Ort machen es unmöglich, nach Feierabend richtig abzuschalten.“

Karriere/Weiterbildung

„Echte, faire Aufstiegschancen oder geförderte Weiterbildungen gibt es kaum. Wer vorankommen möchte, ist stark von der persönlichen Sympathie der Führungsebene abhängig, statt von der tatsächlichen Leistung.“

Gehalt/Benefits

„Das Gehalt kommt zwar pünktlich, liegt aber im Vergleich zu den hohen psychischen Belastungen und dem Druck im Arbeitsalltag nicht in einem fairen Verhältnis. Zusätzliche nennenswerte Sozialleistungen oder echte finanzielle Wertschätzung fehlen.“

Umwelt-/Sozialbewusstsein

„Nach außen hin wird versucht, ein bestimmtes Image zu pflegen, aber intern wird auf soziale Belange und das Wohlbefinden der Mitarbeiter leider viel zu wenig Rücksicht genommen. Hier klaffen Schein und Sein deutlich auseinander.“

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit unter den direkten Kollegen im Team ist gut, man hält in schwierigen Phasen zusammen. Allerdings spiegelt sich die angespannte Gesamtsituation in einer sehr hohen Fluktuation wider. Wenn langjährige Leistungsträger und sogar Teile der oberen Führung das Unternehmen verlassen, sollte das dem Management zu denken geben.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeiter, die über Jahrzehnte alles für den Betrieb gegeben haben, werden am Ende kaum geschätzt. Die hohe Fluktuation zeigt, dass auch erfahrene Kollegen irgendwann resignieren und das Unternehmen enttäuscht verlassen.“

Vorgesetztenverhalten

„Die Führungskultur ist das Hauptproblem in diesem Betrieb. Statt auf Augenhöhe zu kommunizieren und Mitarbeiter zu motivieren, wird auf puren Kontrolldruck und ein Klima des Misstrauens gesetzt. Berechtigte Hinweise oder Feedback werden blockiert und nicht ernst genommen. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, was jegliches Vertrauen in die Vorgesetzten zerstört.“

Arbeitsbedingungen

„Die Ausstattung und die Arbeitsplätze sind im Grunde in Ordnung, aber das nützt wenig, wenn das menschliche und psychische Arbeitsumfeld extrem belastend ist. Der ständige Kontrolldruck überschattet die tägliche Arbeit im Betrieb massiv.“

Kommunikation

Es mangelt an echter Transparenz und offener Kommunikation. Wichtige Themen werden oft nicht klar oder zeitnah kommuniziert, was die Verunsicherung in der Belegschaft zusätzlich verstärkt.

Gleichberechtigung

„Es wird zwar nach außen hin gerne betont, wie offen und vielfältig das Unternehmen ist, aber in der Realität wird individuelle Vielfalt oder das Einbringen unterschiedlicher Perspektiven kaum gefördert. Es wird eher erwartet, dass sich alle bedingungslos anpassen.“

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenfelder und Produkte an sich sind absolut interessant und bieten Potenzial. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen leidet jedoch die Motivation erheblich.

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Arbeitgeber-Kommentar

R. STAHL kununu Team

Liebe ehemalige Kollegin/ lieber ehemalige Kollege,

Vielen Dank für Ihre Bewertung und das offene Feedback.

Wir sehen, dass Sie bis 2015 bei R. STAHL beschäftigt waren. Da Ihre Erfahrungen damit bereits einige Jahre zurückliegen, ist es für uns heute schwierig, die einzelnen Punkte Ihrer Bewertung noch konkret einzuordnen. Gleichzeitig respektieren wir natürlich, dass Sie R. STAHL zu dieser Zeit so erlebt haben.

Wenn Sie dennoch noch einmal mit uns ins Gespräch kommen möchten oder einzelne Punkte Ihrer damaligen Erfahrungen mit uns teilen möchten, können Sie sich gerne unter feedback@r-stahl.com bei uns melden.

Viele Grüße
Ihr R. STAHL kununu Team

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