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Ray Sono 
AG
Bewertungen

17 von 93 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 64%
Score-Details

17 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

9 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 5 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Zum Einstieg nach dem Studium geeignet - danach nicht mehr

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Junge Mitarbeiter. Zentral. Freizeitaktivitäten. Events. Wöchentliche interne Präsentationen und Vorträge. Kostenloses Frühstück jeden Tag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation in dem Team in dem ich gearbeitet habe, war absolut nicht transparent und viele wichtige Informationen sind nicht zeitnah durchgesickert.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter fördern und auch Mal zuhören. Alte Hasen können sich manchmal auch etwas von den jüngeren Abschauen und nicht den Platzhirsch markieren.

Arbeitsatmosphäre

Etwas mehr professionelle Distanz täte manch einem Kollegen gut. Klatsch und Tratsch vergiftet die Stimmung.

Work-Life-Balance

Überstunden können abgebaut werden. Bei mir im Team kam es zu vielen Überstunden, was aber egtl nicht dem Bild der Agentur entspricht.

Karriere/Weiterbildung

Scheinbar erst nach 1 Jahr der Zugehörigkeit verhandelbar.

Gehalt/Sozialleistungen

Wie leider so oft in Agenturen mit vielen jungen Mitarbeitern geringes Gehalt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung top, Tupperboxen für die Mittagspause zum Ausleihen top, leider immer noch Kapselcafé im Angebot

Kollegenzusammenhalt

Es wird von flachen Hierarchien gesprochen, leider gibt es aber sehr starke Hierarchien. Im unteren Feld gibt es einen sehr starken Zusammenhalt. Kann ich natürlich nur über mein Team beurteilen.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Vergleich zu anderen Agenturen gibt es tatsächlich auch älterer Kollegen. Viele davon sind auch schon seit sehr langer Zeit dabei. Bei den jüngeren ist die Fluktation höher. Für diese gibt es keine Aufstiegschancen.

Vorgesetztenverhalten

Manch einem fehlt das Feingespür und die Führungsverantwortung. Habe auch schon keine wertschätzende Bewertung von weiter oben erhalten. Kann ich nicht von allen Chefs behaupten, aber je nach Team kann es leider weniger wertschätzend und demotivierend sein.

Kommunikation

Sehr ausbaufähig

Gleichberechtigung

Innerhalb des Teams gut

Interessante Aufgaben

Je nach Position kann es diverse Aufgaben geben oder man sitzt an einem Kunden dran.


Image

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin / lieber Ex-Kollege,

wie immer gilt zuerst: Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns als Deinen Ex-Arbeitgeber zu bewerten. Du bist dabei fair und verzichtest weitestgehend auf Verallgemeinerungen. Gerade diese Bewertungen sind für uns eine wichtige Informationsquelle, wo und wie wir Ray Sono verbessern können. Und an welcher Stelle wir vorhandene Stärken ausbauen und bewahren müssen.

Deine Bewertung liegt in Summe deutlich unter dem Durchschnitt aller anderen mittlerweile über 110 Bewertungen. Ein paar Dinge sind also scheinbar wesentlich schlechter gelaufen, als es unser (und Dein) Anspruch ist.

Auf zwei Themen möchte ich gerne kurz eingehen. Ich bin froh, dass Du Deinen wesentlichen Kritikpunkt der verbesserungswürdigen Kommunikation zumindest auf Dein ehemaliges Team-Umfeld beschränkst. Aber selbst dort gilt natürlich: Fehlende Transparenz und die Bedeutung von Informationen wird immer subjektiv wahrgenommen. Was dem einen fehlt, ist dem anderen schon wieder ein „Zuviel an Information“. Was hilft: nachfragen, einfordern, und gerne einen der vielen vorhandenen Kommunikationskanäle nutzen. Wenn das nicht hilft: einfach eine Führungskraft für einen kurzen Austausch schnappen (geht auch remote). Übrigens: Das Thema „Kommunikation“ und speziell „Feedbackkultur“ haben wir in unserem OKR-Company-Set im neuen Tertial aufgenommen. Unser Anspruch bleibt, uns immer wieder zu hinterfragen und zu verbessern. Das gilt natürlich auch bei anderen Themen.

Du machst es uns nicht ganz leicht, aus Deiner Vergabe von Sternchen und Deinem jeweiligen Erklärungstext die richtigen Schlüsse zu ziehen. Beispiel: Du bewertest „Work-Life-Balance“ mit nur 3 Sternen, erwähnst aber unsere generell positive Haltung zu Überstundenvermeidung und Überstundenausgleich.

Den Punkt „Umgang mit älteren Kollegen“ bewertest Du mit 4 Sternen. Dabei erwähnst Du, dass es (generell) für jüngere Menschen keine Aufstiegschancen bei uns gibt. Die Fakten stützen Deine Annahme allerdings nicht. Ich habe gerade den Werdegang unserer Führungskräfte geprüft. 20% haben bei uns als Praktikanten begonnen (ich inklusive). Weitere acht haben ihr Berufsleben bei uns nach dem Studium begonnen. In Summe haben also fast die Hälfte meiner Kollegen in leitenden Funktionen eine ordentliche Karriere hingelegt. Ganz abgesehen von den vielen Expertenlaufbahnen, die zu tollen Projekten und zufriedenen loyalen Auftraggebern führen.

Aber verstehe mich bitte richtig: Ich habe Deine Bewertung aufmerksam gelesen. Und es lohnt sich, auf Teamebene viele Deiner Erfahrungen zu Führung, Feedback und Kommunikation zu beleuchten.

Ich wünsche Dir für Deinen weiteren Werdegang alles Gute!

Viele Grüße
Tom

Agentur mit Herz - auch und gerade während der Krise

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

In Zeiten der Unsicherheit wurde die Kommunikation sofort intensiviert, um Klarheit und Struktur zu geben. Es gibt auch bei uns Kurzarbeit, aber mit sehr viel Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse. Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich bin darüber sehr froh. Die ohnehin extrem hohen Sauberkeits- und Hygienestandards im Büro wurden noch mehr verstärkt, um bei Bedarf auch sicheres Arbeiten vor Ort möglich zu machen. Noch bevor offiziell der Lockdown verkündet wurde, hat Ray Sono schon alle auf Dauer-Homeoffice vorbereitet und die nötigen Maßnahmen getroffen. Allen Mitarbeitern wird ein Forum geboten, um auch Sorgen und Ängste zu teilen, um sich weniger allein zu fühlen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Hier fällt mir nichts ein.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Geht kaum. Ich schätze mich glücklich, Corona mit Ray Sono zu erleben. Die Firma wächst hier menschlich und organisatorisch über sich hinaus.

Arbeitsatmosphäre

Freundlich, unterstützend - macht an 8 von 10 Tagen Spaß.

Image

Schwer einzuschätzen - vermutlich eher niedrig, wenn man Massenbekanntheit zugrunde legt. Finde ich aber als Kriterium zweitrangig - es zählt, was man abliefert.

Work-Life-Balance

Es kommt auf die Position an - für Juniors wird weitestgehend ermöglicht, dass wenig Überstunden anfallen, für höhere Level ist aber die Arbeitslast teilweise enorm. Überstunden gibt es aber zum Glück für alle- auch Urlaubsplanung ist normalerweise nach den eigenen Wünschen zu verwirklichen.

Karriere/Weiterbildung

Hm. Mit guter Beziehung zum Vorstand geht es sicherlich schneller - für die Mehrheit würde ich die Karrierechancen eher mittel einstufen. Habe den Eindruck, dass viele zum Teil jahrelang den gleichen Job auf dem gleichen Kunden machen - aber das würde ich auch nicht allgemein nur auf die Vorgesetzten oder das Agenturmodell schieben. Man sollte wissen, was man will, dann kann man auch weiterkommen. Hier wäre aber hilfreich, wenn man genau wüsste, was firmenweit gefordert wird, um eine bestimmte Position zu erreichen. Das ist meines Wissens nach nirgends festgehalten. Weiterbildungsbudget gibt es und konnte ich für mich immer gut nutzen.

Gehalt/Sozialleistungen

Für mich passt es, auch wenn ich im Lauf der Jahre zum Teil schon stark um mein Gehalt feilschen musste. Ich schätze den Überstundenausgleich, weil dieser im Agenturumfeld nach wie vor Seltenheitswert hat. Wer viel Geld will bei gleichzeitig wenig Workload sollte sich fragen, ob er allgemein in einer Agentur richtig ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Bewusstsein ist hoch - die Umsetzung orientiert sich an der Machbarkeit. Es gibt Kapselkaffee usw. - dennoch wird auch die umweltbewusste Lösung (Filter) geboten. Es liegt also wie immer am Einsatz des Einzelnen, wie sehr man seine Öko-Bilanz verbessern will. Die Möglichkeit dazu hat man.

Kollegenzusammenhalt

Je länger man dabei ist, desto mehr fühlt es sich nach Familie an.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann hier keinen Unterschied feststellen. Junge profitieren von der Erfahrung und können viel lernen.

Vorgesetztenverhalten

Meine persönlichen Erfahrungen waren bisher menschlich mit allen Vorgesetzten meistens gut bis sehr gut - hier gebe ich trotzdem weniger Sterne, weil vor allem dann die Umsetzung von Vereinbarungen doch öfter mehr als nur ins Stocken geraten ist. Dies lag zum Teil auch daran, dass Vorgesetzte dem nicht genug nachgegangen sind (z.B. bei HR oder der Geschäftsführung). Das kostet mehr Zeit und Nerven als eigentlich sein müsste.

Arbeitsbedingungen

Luxus mitten im Schlachthofviertel. Jeder, der was anderes behauptet, ist einfach nur undankbar. Sehr schönes Büro, Frühstück usw. - Auch mit der Hardware wird nicht gegeizt - Ein Punkt Abzug für die schleppende Herangehensweise bei der Einführung von Tools - Projektmanager quälen sich mit Excel, da gäb es wirklich bessere Lösungen; auch eine Zeiterfassung, die nicht dauernd abstürzt und so noch mehr unnötige Zeit frisst - wäre ein Fortschritt.

Kommunikation

5 Sterne für Quantität, Formate, Transparenz und auch Hirnschmalz, das in der Regel in die Mitarbeiter-Kommunikation fließt. Hier machen sich im Vorfeld viele Leute ausführlich Gedanken, was man auch merkt. Manchmal habe ich nur den Eindruck, dass mehr Zeit in die Art der Kommunikation gesteckt wird anstatt in die Infrastruktur, die dann auch notwendig wäre, um das Gesagte umzusetzen. Hierfür würde ich freiwillig auf ein zusätzliches Kommunikationsangebot verzichten, in dem z.B. darauf hingewiesen wird, dass wir schonend mit nicht verrechenbaren Ressourcen umgehen sollen, wenn ich dafür z.B. ein Tool hätte, um schneller Angebote zu schreiben.

Gleichberechtigung

Formal ja (es gibt glaube ich viele weibliche Teamleads), ausführend eher nicht, da zumeist die männlichen Protagonisten (auch der Geschäftsführung) im Vordergrund stehen. Gerade bei diesem Thema reicht meines Erachtens die Grundsympathie, die man zueinander hat nicht allein aus, um das dann schon als Gleichberechtigung darzustellen. Über manche Abgründe wird locker hinweg moderiert, man lässt es unter den Tisch fallen. Böse Absicht unterstelle ich dabei nicht, aber es fehlt mindestens an Sensibilität. Ich war vorher im Konzern und sehr irritiert, als die neue Geschäftsführerin jovial als "Quotenfrau" (haha) vorgestellt wurde. Sollte vermutlich witzig sein - lässt aber tief blicken. Das setzt keine guten Zeichen für eine große weibliche Belegschaft. Es geht aber nicht nur um das, was gesagt oder wie es gesagt wird - sondern auch um das Schweigen von anderen, die ihre Meinung diesbezüglich vielleicht nicht äußern, um nicht anzuecken. Ob Gehälter gleichberechtigt gezahlt werden ist mir nicht bekannt; Wünschenswert wäre sowohl hier als auch hinsichtlich von Karriere und Entwicklung deutlich mehr Transparenz.

Interessante Aufgaben

Gibt es zuhauf - man sollte nur nicht erwarten, diese präsentiert zu bekommen. Man muss sich selbst darum bemühen und am Ball bleiben, aber das empfinde ich gerade im Agenturumfeld als normal. 3 Sterne deshalb, weil das Kerngeschäft schon eher aus den nicht so spannenden Dingen besteht, wie laufende Redaktionsbetreuung usw. und immer wieder die gleichen Leute für anspruchsvollere Aufgaben ausgewählt werden. Ist man eher introvertiert, aber fähig, braucht man eine starke Lobby (oder engagierten Vorgesetzten), um auch mal für ein anderes Projekt abseits der Pfade ausgewählt zu werden. Das würde ich bei Ray Sono aber nicht schlimmer sehen als anderswo.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

Danke für Deine gewissenhafte, wohlüberlegte und detaillierte Bewertung, für die Du Dir Zeit genommen hast. Ich freue mich, dass Du uns in ganz vielen Bereichen gute bis sehr gute Noten gibst – gerade oder trotz der Corona Krise, aber auch über Deine Impulse für Verbesserungen. Gerne möchte ich auf zwei Punkte eingehen, die mir sehr am Herzen liegen.
Du schreibst, dass es mit guter Beziehung zum Vorstand schneller gehen würde beim Thema Karriere. Natürlich kann ich bei einem mir direkt zugeordneten Mitarbeiter, vorwiegend meine Teamleads, sehr schnell diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Aber über einen Karrieresprung (disziplinär und/oder fachlich) entscheiden am Ende immer mehrere Mitglieder der Geschäftsführung, beeinflusst durch die Rückmeldungen aus den Teams. Auch hier lernen wir dazu, shiften Verantwortlichkeiten, schulen und stellen Teams neu auf. Denn egal wie gut man sich mit dem Vorstand versteht: nicht jede(r) ist eine geborene Führungskraft oder Treiber(in) eines Knowledge Teams. Am Ende gilt – wie du schreibst: Man sollte wissen, was man will. Und im 1:1 mit dem Teamlead oder Gesprächen mit HR kann jederzeit besprochen werden, inwiefern das mit den Plänen unseres Unternehmens matcht.
Ich durfte so viele Karrieren in diesem Unternehmen begleiten, bei denen Rays immer wieder mit Nachdruck den eigenen Plan mit den Bedürfnissen von Ray Sono abgeglichen haben.
Sehr viele unserer Führungskräfte haben sich im Geben und Nehmen über Jahre genau so ihre Position erarbeitet. Einen Karriere-Flow-Chart wird es also auch in absehbarer Zeit bei uns nicht als Download in der Ray Base geben.

Ich komme zum Punkt „Gleichberechtigung“. Über Deine Rückmeldung musste ich wirklich lange nachdenken und habe mit einigen Rays – bewusst nicht Führungskräfte, bewusst Männer als auch Frauen – dazu gesprochen, einfach um mich etwas rückzuversichern.

Ich bin mir sicher, dass Du beim Punkt Chancengleichheit bei Ray Sono ein Gesamtbild zeichnest, in dem Deine eigene Perspektive deutlich von der realen Situation abweicht.
Vorneweg: natürlich ist nicht alles perfekt. Im Plenum lustig gemeint von „Quotenfrau“ zu sprechen war ein Faux pas, darüber haben wir im Snack & Chat ja bereits gemeinsam mit Euch gesprochen. Aber lässt ein Faux pas wie dieser deshalb gleich tief blicken, wie du ja behauptest? Wenn überhaupt zeigt es doch vor allem, dass freies Sprechen vor allen Rays im Vergleich zu fertigen Manuskripten am Teleprompter ein gewisses Restrisiko birgt – nämlich auch mal daneben zu liegen.

Du bleibst in Deinen Ausführungen vage – und auch sonst erreichen uns zu diesem Thema bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Rückmeldungen, weder positiv noch negativ – weder anonym, noch in den 1:1 Gesprächen. Falls es – wie Du scheibst – Rays geben sollte, die sich nicht trauen, „unbequeme“ Fragen zu stellen oder Verbesserungsvorschläge zu machen, sei es hier nochmal gesagt: bitte melden. Offen oder ganz anonym, z.B. über unsere virtuelle Feedback-Box in der Ray Base. Wir hören zu. Und wenn es Kritik gibt, sprechen wir darüber, lernen und werden (hoffentlich) besser.

Und ja, ganz persönlich glaube ich, dass das männliche Geschlecht den Hang zur stärkeren Selbstinszenierung hat – auch bei uns. Ich bin mir sicher: das wird sich gesellschaftlich lösen. Genauso wie das Porsche fahren. Aber für meine kleine große Company verwende ich seit sehr vielen Jahren einiges an Energie und Zeit, um uns alle vor Testosteron-übersäuerten, eindimensionalen, markanten Männern mit dem Hang zur schnellen Entscheidung, kommuniziert mit fester Stimme, freizuhalten. Es ist nicht immer einfach. Aber der Ausgang ist völlig klar. Und wir als Ray Sono sind vergleichsweise gut dabei. Das zeigt ja auch kununu: Deine 2 von 5 Sternen sind in dieser Kategorie ein absoluter Ausreißer.
Am Ende an Dich noch einmal ein wirklich großes Dankeschön. Alles sehr fair und differenziert betrachtet. Wie immer gilt: Lass uns Kaffee trinken gehen. Und über Deine Punkte sprechen, wenn Du magst.

Viele Grüße,
Tom

PS: Bei der schnelleren Umsetzung von Vereinbarungen und zügigeren Einführung von Tools sind wir laufend dran. War alles einfacher, als wir noch zu 30 in München in einem Stockwerk saßen. Trotzdem Danke für den Hinweis!

Mehr als zu empfehlen

4,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Klare und offene Kommunikation, die regelmäßig stattfindet. Jeder und jedem wird gezeigt, dass er nicht alleine gelassen wird.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Fällt mir nichts ein.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Voll und ganz vorbildlich.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann behaupten, bei Ray Sono so ziemlich immer gerne in die Arbeit gegangen zu sein. Sogar an Montagen. Man war ernst, wenn es die Situation erfordert hat und locker, wo es nur ging. Die Atmosphäre war aber immer familiär.

Image

Hab von Externen nur Gutes gehört. Ray Sono ist keine besonders "laute" Agentur, aber in der Branche hoch angesehen. Mitarbeiter empfehlen die Agentur weiter, Kunden ebenso.

Work-Life-Balance

Großartig für eine Agentur. Das geht schon bei den Überstunden los, die aufgeschrieben und abgefeiert werden können, geht aber auch bei Angeboten wie Yoga vor der Arbeit oder Laufgruppen etc. weiter.

Karriere/Weiterbildung

Sicherlich hilft es, wenn man selbst ein wenig mehr dahinter ist. Aber wie oben beschrieben, kann man sich ständig jeden Tag weiterbilden, wenn es die Zeit zulässt. Karriere intern ist natürlich möglich. Auch sind Teamwechsel innerhalb der Agentur möglich, wenn man etwas Neues machen will.

Gehalt/Sozialleistungen

Vielleicht gibt's woanders ein wenig mehr Geld. Das kann sein. Die ganzen zusätzlichen Leistungen, die freiwillig von der Firma kommen, machen das meiner Meinung nach aber wieder wett.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit Ray Helps engagiert sich Ray Sono im sozialen Bereich und findet digitale Lösungen für soziale Organisationen. Hier kann man sich einbringen und die eingebrachte Zeit teilweise sogar als Arbeitszeit verrechnen.

Kollegenzusammenhalt

Gibt nicht viel zu sagen. Außer, dass ich mich immer gut aufgehoben gefühlt habe. Man hilft sich und steht auch füreinander ein, wenn es sein muss.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt viele Kollegen, die bereits mehr als 25 Jahre in der Firma sind. Ältere Kollegen werden genauso behandelt wie alle anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Keine schlechten Erfahrungen gemacht, im Gegenteil.

Arbeitsbedingungen

Es wird für alles gesorgt, damit man sich so wohl wie möglich fühlt. Das Office-Team besteht aus vielen fleißigen Bienen, die sich darum kümmern, dass es jeden Tag Frühstück, Kaffe, Tee und Wasser gibt (umsonst). Die Räume sind ebenfalls sehr angenehm gestaltet, Tische werden einem nach Wunsch angepasst.

Kommunikation

Im monatlichen "Plenum" bekommt man generell immer so ziemlich alles mit, was einen selbst oder die anderen Teams betrifft. Besonders hervorzuheben ist aber die Kommunikation während Corona. Von Anfang an wurden und werden wahrscheinlich noch alle Sorgen oder Ängste der Mitarbeiter wahrgenommen. Von der Geschäftsführung wie auch von den Teamleads. Den Mitarbeitern wurde in regelmäßigen Abständen erklärt, was der Status ist und wohin die Reise geht. Keiner wird zurückgelassen. Viel wert in der heutigen Zeit.

Interessante Aufgaben

Ich kann natürlich nur für meinen Bereich sprechen, aber hier war das der Fall. Man kann einen Teil seiner Zeit für Fortbildungen verwenden, zur Recherche für ein interessantes Thema, in das man eintauchen will, oder auch zum Austausch in der Kaffeeküche. Hier kommen einem schließlich oft die besten Ideen. Skills werden innerhalb der Agentur kommuniziert, so dass auch andere Teams auf einen zukommen, wenn man etwas besonders gut kann.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege,

vielen Dank für Deine schöne Bewertung von Ray Sono. Der Absenderkennung musste ich entnehmen, dass Du nicht mehr bei uns arbeitest. Da ich jetzt natürlich keinerlei Details kenne, vor allem, wer Du bist, weiß ich eben nicht, wie es dazu kam. Weil es ja, wenn man Deine Bewertung liest, sehr gut gepasst hat zwischen Dir und uns.
Aber wie immer gilt: Man trifft sich, wenn man es will, öfters im Leben. Nochmals Danke für Deine Bewertung mit durchgängigen 4 und 5 Sternen in den Kategorien. Und dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, jeweils etwas zu den einzelnen Sterne-Bewertungen zu erläutern.

Ich hoffe sehr, dass Dich Deine neue Tätigkeit erfüllt und dass es Dir auch dort rundum gut geht. Dass man sich gegenseitig kümmert und es zudem fachlich herausfordernd und überwiegend nachhaltig ist. Melde Dich, falls nicht. Und komm Du und Deine Lieben gut durch diese herausfordernde Zeit.

Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße!
Tom

Ein seltener Schatz an vorherrschend angenehmer Arbeitsatmosphäre - allem voran respektvollem, menschlichen Miteinander

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Überdurchschnittlich wertschätzender Umgang, meist auf Augenhöhe - und jeder Mensch wird grundsätzlich in allen Facetten angenommen.

Image

Das klingt nicht nur so, und wir tun nicht nur so, ich glaube die allermeisten fühlen auch genau so. Engagiert, menschlich, innovativ - und in Form eines großen Teams einfach zusammengeschweißt.

Work-Life-Balance

Im Prinzip wird reif und zuverlässig geplant, so dass Überstunden selten anfallen müssen - diejenigen Kollegen, die es im Ausnahmefall betrifft, werden dabei ermutigt und bestärkt, sich zeitnah den nötigen Ausgleich einzuräumen.

Karriere/Weiterbildung

Kommt insgesamt nicht zu kurz, könnte aber noch etwas individueller auf die persönlichen Stärken und Interessen optimiert werden :)

Gehalt/Sozialleistungen

Ich bin insgesamt zufrieden. Möglicherweise gibt es in anderen Unternehmen vergleichbarer Kaliber etwas mehr Gehalt, aber dafür sind die Kollegen bzw. die Arbeitsatmosphäre, das Miteinander, der Austausch und die Events mit ziemlicher Sicherheit weit unter diesem Niveau.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Sachen Umweltbewusstsein haben wir in der letzten kurzen Zeit sehr viel erreicht - z. B. Mehrwegbehälter, Mülltrennung... Ich bin aber sehr sicher und auch optimistisch, es geht noch etwas mehr - z. B. in Sachen Energiesparen (Über-Heizen), Einwegverpackungen bei Kaffee/Espresso, und besserer Mülltrennung auf den einzelnen Stockwerken ;)

Kollegenzusammenhalt

Eine professionelle Großfamilie, bei der meines Wissens jeder in seinen persönlichen Stärken an- und mitgenommen und sofern möglich und erwünscht gefördert wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Gute Frage, was spielt das Alter eigentlich für eine Rolle hier...?! Alles bestens, zwischen allen vertretenen Altersklassen.

Vorgesetztenverhalten

Dermaßen "gesunde", also authentische, echte, unvoreingenommene, vielseitig informierte und menschliche Vorgesetzte habe ich trotz des anhaltenden Wachstums in meinen gesamten über 20 Jahren Berufserfahrung zum ersten Mal erleben dürfen - großes Lob, großes Danke, bewahrt euch bitte eure Art :)

Arbeitsbedingungen

Selbstverständlich ist durch die stetig steigende Anzahl der Kollegen immer wieder Umplanung notwendig, doch sind auch inmitten des überwiegenden Großraumbüro-Charmes laufende räumliche Optimierungen und die gut ausgeprägte gegenseitige Rücksichtnahme eben die Regel.

Kommunikation

Transparent, lösungsorientiert, flexibel, inkludierend - das kann zwar auch mal teamabhängig etwas variieren, aber der Fokus liegt idR. stets auf den jeweiligen persönlichen und Team-Stärken. Offenheit und Engagement "zahlen" sich letztendlich "aus".

Gleichberechtigung

Das, was viele Agenturen sich gern vorzugeben bemühen, ist Ray Sono tatsächlich. Das Individuum zählt, gern in allen Ausführungen, etwaige persönliche Differenzen sind meiner Meinung nach im Zweifellsfall höchstens ein guter Anlass zur Herstellung von Verständigung.

Interessante Aufgaben

Neben langläufigen Kernprojekten, die manchmal auch auf Seiten der Kundenanforderungen etwas "verstaubt" wirken können, wird der allgemeine Fokus so weit wie möglich und ganz konkret auf viel Freiraum für state of the art und Vision gesetzt.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

ich werde tatsächlich in einigen Jahren noch wissen, wo ich genau saß, als ich zum ersten Mal Deine Bewertung las: zu Hause auf der Treppe vor dem Kinderzimmer. Und dann habe ich sie nochmal gelesen. Sie berührt mich wirklich sehr.

[Achtung: Exkurs]
Es gibt einen ungebremsten fachlichen Tatendrang bei Ray Sono, mit unseren Kunden und Partnern die Digitalisierung in ganz unterschiedlichen Bereichen voranzutreiben. Innovativ. Professionell. Im Team. Ideenreich natürlich. Und oftmals hoffentlich sehr erfolgreich.
Und dann gibt es im Unternehmerherz, in der großen Kammer mit der Überschrift „Wertesystem“, ein Idealbild. In welchem Setup man arbeiten will, als Führungskraft und im Führungsteam.
[Exkurs Ende]

Mein Idealbild eines wertebasierten Unternehmens und Menschen, mit denen man jeden Tag gerne zusammen arbeitet, hast Du sowas von perfekt in Worte gefasst, dass ich mir diese Bewertung ausdrucke und abhefte – für den Fall, dass der kununu Server mal down ist.

Dass die Realität im täglichen Doing in den ein oder anderen Teams manchmal davon abweicht, liegt in der Natur der Sache.

Die zwei Sterne Abzug bei Umwelt- / Sozialbewusstsein akzeptiere ich dieses Mal ausnahmsweise klang- und kommentarlos – mit dem Hinweis auf meinen viel zu lang geratenen Prosatext in der letzten Stellungnahme dazu.

Danke für Deine Bewertung, die Zeit und Gedanken, die Du Dir dafür genommen hast! Und Danke, dass Du den Weg zu uns gefunden hast.

Herzlichst,
Tom

Irgendwo zwischen Agentur und Consulting

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre, sehr viel was einem den Arbeitstag versüßt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In manchen Bereichen eine starre Meinung. Viel Fake

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiterumfragen / GPTW Teilnahme
Image überarbeiten (Wahrnehmung als Agentur bei Kunden / potentiellen Mitarbeitern kontraproduktiv )
Konzentration auf die Verbesserung/Attraktivität des Kerngeschäft. "Feel Good" Faktor ist sehr hoch, allerdings muss die tägliche Arbeit auch spannend sein.
Engere Zusammenarbeit mit Berlin
Eigene Website überarbeiten, lange Sichtwortlisten bei Kompetenzen nicht sehr attraktiv.

Arbeitsatmosphäre

Sehr entspannt, bunt und locker (außendarstellung)
Leider sehr viele unechte Menschen mit gespielter Freundlichkeit

Image

Leider noch etwas unbekannt? In Social Media sehr aktiv.

Als Entwickler hatte ich Ray Sono selbst auch nicht auf dem Schirm.

Work-Life-Balance

Überstundenausgleich ab der 1. Minute. Teamleiter und Projektleiter ermutigen einem zur Work-Life-Balance, falls man mal etwas später noch im Büro sitzt.
Massage, Yoga, Joggen und viele andere Gesundheitsmaßnahmen.

Karriere/Weiterbildung

Kein Karrierepfad und durch flache Hierarchien wenig Möglichkeiten. Teilnahme an Messen und Schulungen. Wöchentliche Vorstellungen von Themen aus Projekten und Units.

Gehalt/Sozialleistungen

Fixes Gehalt ohne Bonussystem oder Benefits. Gehalt wird mit Agenturen verglichen, was für Consultant oder Developer Positionen nicht representativ ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Klimaschutzprojekte, Grüner Strom, ... Fehlt nur noch der elektrische Firmenwagen und die Ladestation mit Solar (was aufgrund von Denkmalschutz schwierig werden könnte).

Allerdings „Kapsel“ Espresso!

Kollegenzusammenhalt

Im Projekt bisher sehr gute Erfahrungen. Außerhalb des Projektes teilweise schwieriger.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersschnitt ist eher jung, aber auch Mitarbeiter die schon seit Stunde 0 dabei sind werden besonders geschätzt und manchmal auch gefeiert.

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter nimmt sich in regelmäßigen Abständen Zeit für Feedback Gespräche.
Projektvergabe teilweise intransparent

Arbeitsbedingungen

Viele moderne Büroflächen mit Charme in denkmalgeschützten Gebäude mit funktionalen Details wie große Tafeln für Scrum/Kreative, kleine Meetingräume für spontane Telefonate die sich per iPad buchen lassen.

Große Küche(n), Dachterassen, Duschen, Frühstück, moderne Arbeitsgeräte/Laptops .. etc. Höhenverstellbare Tische ...

Sehr viele Getränke, Snacks, Obst etc. zum "Selbstkostenpreis", guter Kaffe umsonst. Die Bibliothek nicht zu vergessen, interne Chill-Out Zonen ...

Kommunikation

Super ist die interne digitale Pinnwand, die fast überall per Beamer an die Wand geworfen wird.

Viele offizielle Ankündigungen, Gruppen, Events sind über Microsoft Teams organisiert.

Allerdings relativ wenig relevante Kommunikation.

Gleichberechtigung

Sehr guter Frauenanteil in (fast) allen Positionen. Es wird viel Wert auf Diversity gelegt

Interessante Aufgaben

Schwierig. Bisher ein Ausnahmeprojekt (Produktentwicklung, Greenfield). Sonst viele Projekte mit Standard-Software (CMS).

Durch Mutterkonzern theoretisch viele spannende Optionen: Industrie 4.0, Smart Mobility etc.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Lieber unbekannte Kollege oder unbekannte Kollegin,

danke für Deine Bewertung, oder genau gesagt: danke für die Aktualisierung der Bewertung vom August 2017, für die Du Dir Zeit genommen hast. In 10 Monaten scheint sich (für Dich) einiges verändert zu haben und Du siehst ein paar Punkte etwas kritischer als zuvor. Das ist gut, weil wir so dazulernen – und soll natürlich nicht unkommentiert bleiben.

Interessante Aufgaben: Unschön zu lesen, dass dem Greenfield-Entwicklungsprojekt eher ein paar Standard-Projekte folgten und Du damit nicht happy bist. Ich hoffe, dass Du das bei Deinem Teamleiter adressiert hast. Denn es gibt natürlich viele Möglichkeiten, Deinen Arbeitstag herausfordernd zu gestalten. Beispiel: Überlege mit Deinem Team gemeinsam, wie wir für einen (Pilot)kunden mit einer neuen Technologie ganz praktisch ein Pilotprojekt starten könnten – sehr gerne auch als Forschungsprojekt im Bereich Industrie 4.0. Und wenn Dir die Vergabe der Projekte nicht transparent genug ist: ein gutes Thema für Euer nächstes Team-Meeting.

Kommunikation: Das richtige Maß an Häufigkeit und Relevanz zu finden, ist immer schwer. Was hilft: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die uns sagen, was zu viel ist und was fehlt. Vielleicht kannst Du uns ja diesbezüglich eine konkretere Rückmeldung geben – direkt mir oder gerne auch über einen unserer Feedback-Kanäle.

Karriere/Weiterbildung: Einen „Karrierepfad“ gibt es natürlich schon – er ist alleine schon Teil Deines jährlichen Mitarbeitergesprächs. Sag uns aber gerne darüber hinaus, wohin Deine Reise gehen soll, bei uns ist nichts in Stein gemeißelt.

Danke auch für Deine Verbesserungsvorschläge, die ich gerne mitnehme und an denen wir sogar bereits arbeiten: Website/Außendarstellung, Zusammenarbeit mit Berlin, Akquise neuer (spannender) Projekte. Updates dazu gerne im Snack & Chat, Plenum oder im Gespräch mit mir (wenn Du magst).

Viele Grüße
Tom

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Ausgezeichnet freundliche Atmospfere macht täglich gute Stimmung und bewegt sich zu produktiver Arbeit

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

super nett

Work-Life-Balance

gut

Kollegenzusammenhalt

problemlos

Umgang mit älteren Kollegen

sehr menschlich

Vorgesetztenverhalten

immer freundlich

Arbeitsbedingungen

gut

Kommunikation

eimwandfrei

Gleichberechtigung

gut

Interessante Aufgaben

immer was neues lernen


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

Topnoten und Adjektive, die wir alle bei Ray Sono natürlich gerne lesen! Freut mich sehr – vielen Dank! So ein Zeugnis hätte vielen von uns in der Grundschule gut gestanden :)

Dir scheint es wirklich gut zu gefallen bei uns. So gut, dass Du uns keinen Fingerhut voll Luft nach oben lässt. Muss aber vielleicht manchmal auch nicht sein. Vorschlag: Ich nehme Deine Bewertung einfach mal als Motivationsschub mit, um gemeinsam das Zufriedenheitsniveau hochzuhalten.

Und falls es uns in Deinem Fall mal doch nicht gelingt: Du weißt, wo ich sitze.

Hab weiter eine gute Zeit bei uns!

Viele Grüße
Tom

PS: Es ist fast zuuu gut und deswegen … egal. Danke!

Für mich die ideale Firma, die hält, was sie verspricht

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das ist der allererste Job, in dem tatsächlich alles gehalten wurde, was im Vorstellungsgespräch versprochen wurde. Ich freue mich wahrhaftig sonntags bereits auf Montag, und trotz Option auf Home Office komme ich jeden Tag ins Büro, weil ich mich so wohlfühle.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sollte etwas missfallen, herrscht hier die richtige Atmosphäre, es anzusprechen. Dazu wird man auch regelmäßig ermutigt, und es wird alles drangesetzt, eine Lösung zu finden.

Arbeitsatmosphäre

Im Vorstellungsgespräch wurde mir gesagt, dies sei ein Ort, um "anzukommen" und sich zu Hause zu fühlen. Das kann ich nur bestätigen. Es ist sehr familiär und herzlich, und man fühlt sich nicht als Nummer, sondern als Person, die wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

Work-Life-Balance

Ich habe die Möglichkeit bekommen, Teilzeit zu arbeiten, und es wird nicht erwartet, dass ich nach den regulären Arbeitszeiten ständig auf Emails und Chats reagiere und "nur noch mal schnell was fertigmache". Ebenfalls völlig ungewohnt für mich, und trägt sehr dazu bei, dass ich jeden Morgen gerne wieder zur Arbeit komme, weil ich eben nicht bis spätabends noch Stress hatte mit "noch schnell was fertigmachen".

Karriere/Weiterbildung

Von Anfang an wird man dazu ermutigt, sich Möglichkeiten zu suchen, um sich in seinem Bereich und darüber hinaus auch in anderen Bereichen, die einen interessieren, weiterzubilden und -entwickeln, und erfährt dabei dann auch volle Unterstützung.

Kollegenzusammenhalt

Ich fühle mich rundum wohl. Ich kenne das von anderen Firmen auch ganz anders, die Geläster, Tratsch und Gerüchten und gegenseitigen Respektlosigkeiten und Sticheleien auch noch einen idealen Nährboden bieten. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Es wird wert auf freundschaftlichen, lockeren Umgang gelegt, und immer respektvoll miteinander umgegangen.

Umgang mit älteren Kollegen

Top. Und es spricht für die Firma, dass sehr viele Mitarbeiter schon 10, 12, 15 Jahre hier sind.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier keine negativen Überraschungen. Kein Misstrauen, keine Kontrolle; es gibt regelmäßige Feedbackgespräche und daneben auch öfter mal die nette Nachfrage, ob alles in Ordnung ist, ob es irgendwo Probleme gibt, ob man Hilfe braucht.

Kommunikation

Regelmäßig werden alle Mitarbeiter über alles informiert, können Fragen stellen; Transparenz und Mitspracherecht werden gelebt.

Interessante Aufgaben

Auch in dem Bereich wurde das Versprechen gehalten. Klar, es sind gewisse Vorgaben gesetzt und Rahmen gesteckt, aber innerhalb dieser Vorgaben kann ich mitgestalten und Ideen einbringen, und weitestgehend umsetzen, was ich möchte.


Image

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

über so eine ausführliche Bewertung mit voller Punktzahl können wir uns alle freuen. Vielen Dank! Du bist als Mensch bei Ray Sono nicht nur angekommen, sondern gut angekommen. Das freut mich für Dich genauso wie für Deine Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten, die ihren Beitrag zu einem gelungenen Start mit Wertschätzung, Vertrauen, Respekt und dem nötigen Raum für Entfaltung geleistet haben.

Der allerbeste Gradmesser aber ist und bleibt, mit welchen Grundgefühl wir alle hier jeden Tag antreten. Wenn man sich, wie Du, auf Montagmorgen im Büro regelmäßig so freuen kann wie aufs Wochenende, kann man nur hoffen, dass Du nicht die Lust auf Urlaub verlierst :)

Im Ernst: Danke noch mal für die tolle Rückmeldung und die Bestätigung, dass wir Deinen Erwartungen gerecht werden konnten. Falls sich daran mal etwas ändern sollte: Du kennst ja unsere Feedback-Kanäle.


Auf eine schöne Zeit voller Vorfreude!

Viele Grüße
Tom

Freelancer müssen hier aufpassen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat im Bereich Design / Gestaltung bei Ray Sono in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Projekte an sich waren gut und viele Leute haben sich bemüht, trotz der Probleme auf der menschlichen Ebene einen guten Job zu machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man kann sagen dass die Arten von menschlichen, sozialen und arbeitsrechtlichem Fehlverhalten die ich gesehen habe hier eher unüblich hoch sind. Bei den meisten Agenturen die ich kennengelernt habe würde man diese Art des unzivilisierten Umgangs dann doch nicht so in dieser Vehemenz finden. Es ist wohl reine Glückssache ob man bei dieser Agentur ungerecht behandelt wird oder "davonkommt", je nachdem mit wem man zu tun hat. Insgesamt wäre meine Empfehlung an andere Freelancer aber eher, keine Projekte von dieser Agentur anzunehmen, wenn möglich. Das Risiko sozial und arbeitsrechtlich bedenklich ungerecht behandelt zu werden würde ich bei dieser Agentur als hoch einstufen.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach fehlte eine Aufsicht der Geschäftsleitung in das moralische Verhalten der Abteilungsleitung. Bestimmte Verhaltensnormen wie zum Beispiel das Lügen geahndet wird, dass Verträge eingehalten werden etc, dürften eigentlich in der täglichen Arbeit nicht in Frage gestellt werden, sonst haben wir alle keine Grundlage mehr auf der wir miteinander umgehen können.

Arbeitsatmosphäre

Normal im vergleich zu ähnlichen Digitalagenturen. Allerdings fällt auf dass menschliches, soziales und arbeitsrechtliches Fehlverhalten hier im Vergleich zu anderen Agenturen ungewöhnlich stark nicht "von oben" geahndet wird. Dies hat meiner Erfahrung nach zu einer Art "Angstkultur" bei dieser Agentur geführt, in der Probleme nicht offen angesprochen werden. Das habe ich in der extremen Form so noch nicht bei anderen Agenturen erlebt.

Image

Ich gebe hier eine Negativbewertung, weil ich das interne Fehlverhalten das ich miterlebt habe als so problematisch ansehe, dass man im Grunde andere Freelancer warnen muss, entweder kein Projekt bei dieser Agentur anzunehmen, oder sich bei allem mehrfach rückzuversichern, sich nicht darauf zu verlassen dass die Verträge eingehalten werden. Weiterhin muss mann hier aufpassen, dass Verträge nicht gekündigt werden, weil man anderes gearbeitet hat als bestehende Mitarbeiter, auch wenn dies zu keinen Negativfolgen im Projekt geführt hat und der Kunde zufrieden war.

Work-Life-Balance

ich habe Mitarbeiter gesehen, die verkürzte Arbeitszeiten haben wegen Kinderbetreuung. Das ist zwar gut, diese Mitarbeiter haben dann aber aus Angst ihre Stelle zu verlieren mehr Verantwortung an sich genommen als sie erfüllen konnten. Wenn man dann als Freiberufler geholfen hat die Lücken zu füllen oder eine Aufgabe anderes gelöst hat, als es der nicht anwesende Mitarbeiter getan hätte, damit man die eigene Arbeit fertig machen kann wurde man dafür unverhältnismäßig kritisiert und Arbeit, die bei anderen Agenturen als gut bewertet wurde, wurde hier als schlecht dargestellt, was man in der Intensität die ich hier miterlebt habe meiner Meinung nach bereits als Rufmord bezeichnen kann.

Karriere/Weiterbildung

Ich kann dazu zwar nichts sagen, kann mir aber nicht vorstellen, dass in einer Arbeitsatmosphäre, in der mobbing "okay" ist, richtig gelernt oder auch "das richtige gelernt" wird. Vom fachlichen her fiel mir auf, dass teilweise mit veralteten Standards gearbeitet wurde. Ich hatte in einigen Bereichen darauf hingewiesen, aber gemerkt, dass dort keine Atmosphäre herrscht, in der die Arbeitsweise an die Anforderung angepasst wird. Es wird eher die Anforderung in die bestehende teils unangemessene Arbeitsweise "gequetscht". Hinweise auf Optimierungspotential wurde als "Kritik" verstanden. Es gab die Anforderung eine Arbeit nach genau der veralteten Arbeitsmethode umzsetzen wie es ein momentan nicht anwesender Mitarbeiter tut. Ich kann mir nicht vorstellen dass unter solchen Bedingungen wirklich effektives Lernen möglich ist.

Gehalt/Sozialleistungen

Freelancevergütung entspricht meiner Erfahrung nach dem Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Sozialbeswusstsein würde ich mit einschließen, das man ein Grundverständnis von angemessenem sozialen Verhalten bei der Arbeit hat und das zum Beispiel mobbing verfolgt und bestraft wird, oder das Verträge nicht vorzeitig beendet werden, ohne das es dafür einen konkreten Anlass gibt. Generell gab es zwar kollegialen Umgang mit einigen, aber das Fehlverhalten von einigen Key Personen im Projekt, vor allem im Bereich Projektmanagement und Teamleitung war dann doch zu extrem als dass man davon reden kann, das hier "inhouse" Sozialbewusstsein vorliegt.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe hier beide Extreme erlebt: Mitarbeiter halten selbst in Situationen zusammen, wo man gedacht hätte, dass sie sich eigentlich gegen ein von einem Mitarbeiter begangenes Mobbing hätten ausssprechen müssen (oder es getan hätten, wenn sie das Gefühl hätten, frei sprechen zu können). Gleichzeitig gibt es bei Personen die gemobbt werden keinen fairen Umgang. Sie werden schnell entfernt wobei es passieren kann, dass Projektvereinbarungen einseitig aufgekündigt werden, ohne das es dafür eine rechtmäßige Begründung oder einen unzufriedenen Kunden gibt.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie schon oben beschrieben habe ich erlebt, das es ausgenutzt wurde, ältere Kollegen, die auch ofensichtlich fachlich kompetenter waren absichtlich Aufgaben zu geben, die sie unterfordern, das Potential nicht ausschöpfen, und auch absichtlich in eine "niedere" Position bringen sollen um "den Moment auszukosten". Das war grenzwertig moralisch und habe ich so bisher bei keiner anderen Agentur erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe miterlebt das Vorgesetzte persönliches Vergnügen daran hatten, wenn seniorigere Mitarbeiter einfache Hilfsaufgaben verrichten mussten. Sowas habe ich in der Form bisher noch nicht in anderen Agenturen erlebt und war grenzwertig. Vorgesetzte haben auch Anschuldigungen von Mitarbeitern nicht überprüft. Ich habe einen Fall von Rufmord erlebt, in dem eine Arbeitsleistung von einem Mitarbeiter als schlecht weitergleitet wurde, obwohl der Kunde zufrieden war. Der Vorgesetzte hat dies nicht nachgeprüft.

Arbeitsbedingungen

Für Freelancer entsprechend wie andere Agenturen es handhaben. Allerdings wurde hier ein Vertrag vorzeitig aufgekündigt, ohne das es dafür erkennbare Gründe gab, was vertragsrechtlich eigentlich anfechtbar gewesen wäre. Dies macht man als Freelancer natürlich nicht. Aber es bedeutet das hier Absprachen nicht eingehalten werden.

Kommunikation

Im Vergleich scheint hier die Kommunikation eher schlechter zu laufen als in Agenturen vergleichbarer Größe. Man merkt das sehr viel "Politik" dabei ist.

Gleichberechtigung

Mir fiel auf, das Verhaltensweisen "durchgehen" oder nicht geahndet werden, die objektiv betrachtet schon weit ins Mobbing hineinreichen und bei anderen Agenturen dazu führen würden, dass sich Leute beschweren. Dies hat neben dem beschriebenen erniedrigenden Verhalten gegenüber Kollegen, das grenzwertig moralisch okay ist, auch finanzielle Folgen gehabt, zum Beispiel verkürzte Aufträge entgegen der Absprache, ohne dass sich der Mitarbeiter fachlich falsch verhalten hätte . Diese Art der Aburteilung von im Grunde normalen Leistungen habe ich so noch nicht bei anderen Agenturen erlebt.

Interessante Aufgaben

Die Projekte sind im Vergleich zu denen in anderen Agenturen vergleichbar.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe(r) Freelancer/in,

mittlerweile haben sich die Wogen etwas geglättet. Bei uns intern. Denn wie jede Bewertung nehmen wir auch Deine Bewertung unserer Firma sehr ernst. Ich mag mich daher an dieser Stelle auch für Dein Feedback bedanken und Dir vor allem mitteilen, wie wir damit umgegangen sind.

Aufgrund Deiner sehr konkreten Unterstellungen haben wir alle denkbaren Vorfälle, die zu Deiner Bewertung geführt haben könnten, geprüft. Ergebnis: Es gab im vergangenen Jahr an unseren Standorten Berlin, Frankfurt und München Beauftragungen von über 140 Freelancern und Partnern. Bei ca. 10% der Verträge gab es Anpassungen bzgl. einer kürzeren Laufzeit. In diesen Fällen lagen die Gründe meist jedoch nicht in beteiligten Personen, sondern schlicht in der Natur des Projektgeschäftes, z.B. durch größere Terminverschiebungen seitens der Kunden. Falls es tatsächlich menschlich oder fachlich mal nicht passt, sprechen wir uns – wie bei unseren festangestellten Kollegen – aus und beenden in gegenseitigem Einvernehmen die Zusammenarbeit.
Ein arbeitsrechtliches Fehlverhalten in der von Dir unterstellten Dimension könnten wir uns nicht leisten – die vertrauensvolle Beziehung mit unseren Freelancern sichert uns dauerhaft die nötige Flexibilität, um auf Kompetenz- und Kapazitätsbedarfe unserer Kunden schnell und effektiv einzugehen.

Deine qualitative Bewertung ist sehr reflektiert geschrieben. Ich gehe also davon aus, dass Du im Sinne eines konstruktiven Miteinanders etwaige Konflikte und Unzufriedenheiten zuerst persönlich adressiert hast. Trotzdem finde ich es unglücklich, dass Du diesen Schauplatz der Rückmeldung gewählt hast, statt das Gespräch mit mir, unserer HR oder Kollegen und Kolleginnen aus unserem Partnermanagement bzw. der Freelancer-Betreuung zu suchen. Ich verstehe, dass es aus der Perspektive eines/einer Externen mitunter schwieriger sein kann, bestimmte Themen offen und ehrlich anzusprechen. Aber bisher haben wir eigentlich gemeinsam immer einen Weg gefunden, uns so auszusprechen, dass sich am Ende alle wieder gerne in die Augen schauen.
Wir machen bestimmt nicht alles richtig. Aber wir versuchen, uns stetig zu verbessern und aus Fehlern zu lernen. Auch mit unseren Projektleitern und Führungskräften sprechen wir regelmäßig zu allen relevanten Themen eines angenehmen Miteinanders (Freelancer und Partner eingeschlossen!) und gehen Hinweisen zu Mobbing und nachteiliger Behandlung wirklich gewissenhaft nach.

Ohne Deine Hinweise und Darstellung zum jetzigen Zeitpunkt entkräften zu können: Von möglichen Einzelfällen auf eine generelle „Angstkultur“ oder pauschale menschliche und soziale Defizite in der gesamten Firma zu schließen, ist mehr als gewagt.

Dass Du damit all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freelancer und Partner, die ein erfolgreiches und wertebasiertes Miteinander vorleben, öffentlich und pauschal in dieser Vehemenz anprangerst, ist gelinde gesagt nicht in Ordnung und überschreitet eine rote Linie.

Eine Bitte: Lass uns sprechen. Über das, was wirklich falsch gelaufen ist. Auf beiden Seiten. Gerne nehme ich das dann meinerseits als Anlass, selbstkritisch etwaige Versäumnisse in dieser Stellungnahme nachzutragen. Versprochen!

Viele Grüße
Tom

In Realität anders

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Ray Sono in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

K.a.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mir wurde versprochen dass ich durch den Überstundenausgleich das Gehalt in die Richtung bringen werde welches ich gefordert habe. Leider wurde mir untersagt Überstunden zu machen. Das führte zu großer Unzufriedenheit. Auch herrscht in vielen Bereichen Chaos , die Vorstände geben nicht gerne ab und es fällt schwer konstruktiv zu sein, viel wird persönlich genommen und nicht professionell.

Verbesserungsvorschläge

Kommt mit dem Wachstum nicht klar, Vorstände können nicht abgeben. Klares Micromanagement

Arbeitsatmosphäre

Für mich eher unangenehm, ist bestimmt Unit und Teamabhängig.

Image

Unbekanntes Unternehmen

Work-Life-Balance

Gut

Karriere/Weiterbildung

Geringes Budget und nur wenn attraktiv für den Arbeitgeber.

Gehalt/Sozialleistungen

Unterirdisch - auch im Vergleich mit anderen Agenturen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird versucht Papier zu sparen, auf im Sommer wird auf die Klimaanlage verzichtet ;)

Kollegenzusammenhalt

Je nach Team auch gut. Meine Erfahrung war schlecht.

Umgang mit älteren Kollegen

Die wenigen die da sind sind integriert

Vorgesetztenverhalten

Keines vorhanden

Arbeitsbedingungen

Es ist da was man braucht , das Office Management fertig die internen Unterlagen an.

Kommunikation

Gibt es nicht.

Gleichberechtigung

Es wird wert auf das Image gelegt, daher gibt es verschiedene Gruppen, wie zum Beispiel die „gay sonos“.
Leider werde die langen Mitarbeiter gegenüber neuen mitarbeiten bevorzugt.

Interessante Aufgaben

Eher schlecht als recht, zumindest in meinem Bereich. Fokus auf laufende Betreuung und Marketing

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe ehemalige Kollegin oder lieber ehemaliger Kollege,

ich möchte mich zuerst einmal entschuldigen, dass eine Reaktion auf Deine Bewertung bis heute auf sich hat warten lassen. Das sollte eigentlich anders laufen, gerade bei kritischen Bewertungen. Allerdings nehme ich mir genau bei diesen auch immer etwas Zeit für eine Antwort.

Es ist schade, dass Du uns offenbar so negativ erlebt und/oder einfach etwas anderes erwartet hast. Normalerweise gelingt es uns, in den Kennenlerngesprächen ein gutes Gefühl füreinander zu entwickeln, daher nehmen wir uns dafür auch immer und bewusst sehr viel Zeit. Klar, am Ende passt trotzdem nicht immer alles. Aber das Team, das Du beschreibst, ist von Dir so stark überzeichnet, dass ich auf eine seriöse Kommentierung verzichte. Klar ist: Es darf kein Glücksfall sein, einfach im richtigen Team oder bei der richtigen Führungskraft zu landen, um sich bei uns wohlzufühlen, daher adressieren wir in den Team-Meetings und Führungskräfte-Schulungen Themen wie Weiterbildungsbedarf, Herausforderungen unseres Wachstums und viele weitere Themen rund um das Wohlergehen der Crew. Darüber hinaus gibt es intern verschiedene direkte und anonyme Feedback-Kanäle, die leider – wie in Deinem Fall – teilweise nicht oder nicht ausreichend genutzt werden.

Beim Thema Überstunden wüsste ich natürlich gerne mehr zum Kontext Deiner Beschwerde. Fakt ist, dass verhandeltes Gehalt und Wochenarbeitszeit für jeden Bewerber stimmen muss, der bei uns anfängt – unabhängig von der Regel (vergüteter) Überstunden. Dabei sind wir selbstverständlich an einer fairen Vergütung unserer Mitarbeiter/innen interessiert und vergleichen dazu jährlich unsere Gehälter mit den Gehältern am Markt und für die jeweiligen Berufsgruppen und Fachdisziplinen. Dort liegen wir immer wieder im mittleren bis oberen Gehaltsbereich. Fakt ist auch, dass Überstunden bei uns ab der 1. Minute vergütet werden. Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin aber Gefahr läuft, sich mit chronischen Überstunden zu „verbrennen“, dann liegt es in der Verantwortung unserer Führungskräfte, Überstunden durch Verteilen der Arbeitspakete zu vermeiden. Das sind aber bisher zum Glück Einzelfälle, und wie Du ja schreibst, herrscht bei uns generell eine gute Work-Life-Balance.

Du hast mich in jedem Fall dafür sensibilisiert, noch mal und immer wieder mit unseren Unit- und Teamleads zu sprechen und auch innerhalb des Leitungskreises unsere Ansprüche an uns selbst zu hinterfragen. Denn wir wollen unserem Anspruch, fair, selbstkritisch und veränderungswillig zu sein, wirklich gerecht werden!

Ich danke Dir für Deine Impulse und wünsche Dir alles Gute, wo auch immer es Dich hin verschlagen hat oder hin verschlägt.

Tom

Ich habe gerne hier gearbeitet

3,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Design / Gestaltung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Guter Kaffee, einmal die Woche wird Frühstück gesponsert, Feiern können die Leute auch.

Work-Life-Balance

Überstundenausgleich möglich. Natürlich kommt es auch mal zu Stress im Pitch oder Projekt.

Karriere/Weiterbildung

Mit Fortbildungen wird m.E. etwas sparsam umgegangen. Teilnahme an Konferenzen waren sehr schwierig zu argumentieren. Karrierelevel gibt es in dem Sinne wenige. Inhaltlich besteht aber die Möglichkeit neue Wege innerhalb des Unternehmens zu beschreiten.

Kollegenzusammenhalt

Habe NICHT einen unkollegialen Kollegen bei Ray Sono erlebt.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich wenig zu sagen. Da Ray Sono ein paar Haudegen in den Reihen zählt, nehme ich an, dass es denen ganz gut geht.

Vorgesetztenverhalten

Das kommt sehr auf die einzelne Person an. Generell kann ich sagen, dass es für die Vorgesetzten, die ich erlebt habe, schwer war, den verschiedenen Aufgaben gerecht zu werden, da sie halt auch nur Menschen sind: Teamführung eines sehr großes Teams, Kunden-Eskalationsstufe, Rampensau bei Pitches, Experte auf einem Fachgebiet mit Vorträgen, Prozesse verbessern, Impulse setzen, Ressourcenplanung etc. Hier wäre es wünschenswert, wenn bei einem Vorgesetzten das Team im Vordergrund stünde, und dafür auch der nötige Raum da ist.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros sind Geschmacksache.

Kommunikation

Ray Talk einmal die Woche zum Wissensaustausch unter den Kollegen. Regelmäßiges Plenum, in dem Geschäftszahlen, Strategie und auch was sonst so im Unternehmen los ist, besprochen wird. Team Meetings gibt es auch alle 2 Wochen, wobei das auch vom Team abhängt. Es wird sich viel Mühe gegeben offen zu kommunizieren, trotzdem gab es immer wieder Situationen, in denen man sich einen konstruktiveren Umgang mit Informationen gewünscht hätte.

Gleichberechtigung

Die digitale Branche ist nun mal sehr durch männliche Kollegen geprägt. Da bildet auch Ray Sono keine Ausnahme. In Führungspositionen sind nur wenige Frauen vertreten. Kurz vor Mutterschutz und nach dem Wiedereinstieg, war die Projektlage erst einmal dünn für mich.

Interessante Aufgaben

Die Projekte waren meistens spannend, mit interessanten Kunden.
Intern konnte ich mich mit meinen Ideen zur Gestaltung der Arbeitsprozesse einbringen, auch wenn ich manchmal schon das Gefühl hat, arg kämpfen zu müssen.


Image

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin,

es freut mich sehr, dass Du gerne bei uns gearbeitet hast – vielen Dank für Deine ausführliche und differenzierte Bewertung.
Ein gutes Klima – insgesamt und im Team – leidet natürlich immer darunter, wenn Vorgesetzte nicht das umsetzen, was sie sich vorgenommen haben. Aber wie Du schreibst: Auch Teamleiter sind Menschen. Und als Teil des Teams manchmal so sehr in Projekte und Pitches involviert, dass Führungsaufgaben zu kurz kommen können. Wir besprechen das regelmäßig in unseren Teamleiter-Runden und sorgen natürlich auch für entsprechende Führungskräfte-Trainings. So werden wir da (hoffentlich) nach und nach besser.

Dass Du Dich mit Deinen Ideen für bessere Prozesse einbringen konntest – auch gegen Widerstände –, war richtig und wichtig. Glaub mir, ich bin dankbar für alle, die Deinem Beispiel folgen. Unsere Feedback-Kanäle und Meetings wie Snack & Chat sollen ja genau das noch weiter fördern.

Du erwähnst, dass die Projektlage vor und nach Deinem Mutterschutz dünn war. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, auf die wir nicht immer direkten Einfluss haben. Mangelnde Gleichberechtigung darf allerdings nicht dazu zählen. Dass Du diesen Eindruck hattest, tut mir leid, da werden wir in Zukunft genauer hinsehen.

Schade, dass oftmals (wie auch in Deinem Fall) der Eindruck entsteht, dass die Teilnahme an Konferenzen und Schulungen nicht gefördert wird. Das hören wir in der letzten Zeit öfters. Dabei stellen wir jedes Jahr ein eigenes Budget dafür bereit und informieren über aktuelle Ray Academy-Angebote in unserem Intranet. Das müssen wir deutlicher rüberbringen – danke für den Impuls!

Zuletzt bleibt mir noch, Dir auf Deinem weiteren Berufsweg alles Gute zu wünschen. Vielleicht magst Du Dich ja mal wieder melden – irgendwann.

Viele Grüße
Tom

PS: Überschrift und Inhalt Deiner Bewertung haben mir gefallen – nehme da einiges mit.

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