RECUP - es gibt immer etwas zu tun
Gut am Arbeitgeber finde ich
- siehe oben
Verbesserungsvorschläge
- Gelebtes, ehrliches Feedback mit klaren Erwartungen
- Lösungsorientiertes Denken und Handeln unterstützen
- Effektivität und Pragmatismus fördern, um Dinge schneller umzusetzen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei RECUP ist geprägt von einem starken Gemeinschaftsgefühl und einem klaren Bekenntnis zu nachhaltigem Handeln. Als „grünes“ Unternehmen legt RECUP großen Wert auf Zusammenarbeit und partizipative Entscheidungsprozesse – was einerseits für Transparenz sorgt, andererseits jedoch auch zum Teil zu langwierigen Abstimmungen führen kann, wenn nicht alle Mitarbeitenden gleichermaßen abgeholt sind. Hat man sich jedoch gemeinsam auf ein Ziel verständigt, zieht das Team mit viel Engagement an einem Strang. Neue Ideen stoßen mitunter noch auf ein eher problemorientiertes Mindset im bestehenden Team, doch ein positiver Kulturwandel hin zu mehr Lösungsorientierung ist spürbar und wird aktiv vorangetrieben. Besonders hervorheben möchte ich das Verhalten meiner Vorgesetzten: Ich habe stets Rückhalt, Förderung und das nötige Vertrauen erhalten, um auch außerhalb meiner Komfortzone neue Projekte anzustoßen und Verantwortung zu übernehmen. Die damit verbundene Gestaltungsfreiheit ist für meine persönliche Motivation und Leistung essenziell.
Image
RECUP hat sich einer großen und gesellschaftlich relevanten Mission verschrieben: der Abschaffung von Einweg in der Gastronomie. Diese Vision motiviert viele Mitarbeitende täglich und trägt stark zum positiven Image des Unternehmens bei – sowohl intern als auch extern. Das öffentliche Bild von RECUP als nachhaltigem Vorreiter stimmt in weiten Teilen mit der gelebten Realität überein. Herausfordernd bleibt jedoch die valide Messbarkeit des eigenen Nachhaltigkeits-Impacts – insbesondere im Vergleich zu digitalen Systemen, die hier analytisch oft im Vorteil sind. Allerdings ist ihre Verbreitung in Deutschland sehr viel geringer und ihre Nutzung ungleich schwerer. Daher kann man davon ausgehen, dass das RECUP-System weitaus mehr Einweg einspart pro Tag.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance bei RECUP ist insgesamt sehr ausgewogen und stark von Eigenverantwortung geprägt. Jede:r ist selbst dafür verantwortlich, wie die eigene Arbeitszeit gestaltet wird. Ich kann mir meinen Tag frei einteilen – wenn ich mittags Sport mache und dafür abends länger arbeite, ist das absolut in Ordnung. Entscheidend ist, dass die Aufgaben erledigt werden. Wenn ich mehr arbeite, dann aus intrinsischer Motivation – weil mich ein Thema begeistert, ich Verantwortung für ein Projekt empfinde oder mich mit der Vision des Unternehmens identifiziere, nicht weil es erwartet wird. Diese Mehrarbeit kann z.T. auch in Zeit wieder genommen werden. Urlaube konnte ich bisher jederzeit, auch kurzfristig, nehmen oder verschieben – 30 Tage Urlaub sind Standard, für darüber hinausgehende Tage ist ein transparenter Genehmigungsprozess angedacht. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass bei RECUP viel Wert auf Rücksichtnahme gegenüber familiären Bedürfnissen gelegt wird – dies betrifft nicht nur Mitarbeitende mit Kindern, sondern generell alle, für die Flexibilität im privaten Umfeld wichtig ist.
Karriere/Weiterbildung
Aus eigener Erfahrung: wer Bock hat, Ideen einbringt, Verantwortung übernimmt und stark in der Umsetzung ist, kann bei RECUP sehr schnell aufsteigen. Wobei ich "aufsteigen" mit der Übernahme von spannenden Aufgaben und Themen gleichsetze. Es ist möglich auch Team Lead zu werden, oder Heads Of etc. -> bei RECUP ist ständig Bewegung und Opportunitäten ergeben sich.
Gehalt/Benefits
RECUP bietet mir ein faires und attraktives Gehalt sowie ein starkes Paket an Zusatzleistungen. Dazu gehören unter anderem Benefits wie Urban Sports/Wellpass, regelmäßige Eletive-Auswertungen, ein Weiterbildungsbudget und weitere Gehaltskomponenten (u.a. Zugehörigkeitsbonus etc.). Besonders positiv finde ich, dass das Gehaltspaket individuell verhandelbar ist – man kann über alles offen sprechen und hat die Möglichkeit, sich sein eigenes Paket aktiv mitzugestalten. Voraussetzung ist allerdings, dass man selbst aktiv wird und in der Lage ist, gut und realistisch zu verhandeln. Wer das tut, findet hier sehr gute Rahmenbedingungen vor.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
RECUP... mehr muss ich nicht sagen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt bei RECUP ist besonders stark innerhalb der eigenen Abteilung sowie unter Kolleg:innen, die ein gemeinsames (Growth-) Mindset teilen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich offen, unterstützend und zielgerichtet. Komplexer wird es an den Schnittstellen, an denen problemorientiertes und lösungsorientiertes Denken aufeinandertreffen – hier braucht es mitunter viel Vermittlung und Geduld. Der Wert „Miteinander“ wird bei RECUP sehr großgeschrieben, was jedoch in der Vergangenheit auch schon dazu geführt hat, dass kritisches, ehrliches Feedback aus Rücksichtnahme ausgeblieben ist. In einigen Fällen wurde dadurch auch mittelmäßige Arbeit zu positiv bewertet. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass sich ein klarer Wandel hin zu mehr Offenheit, ehrlichen Gesprächen und konstruktivem Feedback abzeichnet. Für mich persönlich ist dieser Wandel essenziell – nur durch ehrliches, wohlwollendes Feedback können wir als Team und Individuen wirklich wachsen.
Umgang mit älteren Kollegen
Aus meiner Perspektive kann ich nicht für ältere Kolleg:innen sprechen – ich fühl mich nämlich noch knackig jung . Das Durchschnittsalter bei RECUP liegt schätzungsweise irgendwo zwischen 33 und 36 Jahren. Ältere Mitarbeitende bringen definitiv einen wertvollen Erfahrungsreichtum mit, der im Team auch geschätzt wird. Gleichzeitig gilt für alle – unabhängig vom Alter – dass es wichtig ist, am Puls der Zeit zu bleiben, um fundierte Entscheidungen treffen und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.
Vorgesetztenverhalten
In den letzten fünf Jahren war ich bei RECUP in drei unterschiedlichen Abteilungen tätig (Controlling, Geschäftsführung, Sales) und wurde dabei von drei verschiedenen Führungskräften begleitet. Alle meine Vorgesetzten sind mir auf Augenhöhe, wohlwollend und fördernd begegnet. Ich habe durchweg die Chance erhalten, mich weiterzuentwickeln – sowohl durch gezielte Förderung als auch durch eigene Impulse. Ideen zu meiner persönlichen Weiterentwicklung wurden stets offen und transparent im Dialog besprochen, mit dem klaren Ziel, meine Stärken bestmöglich im Unternehmen einzusetzen. Zwar gab es einmal eine Situation, in der dieser Prozess nicht optimal verlief, doch sie konnte durch offene Kommunikation wieder eingefangen werden. Was aus meiner Sicht noch Potenzial zur Verbesserung bietet, ist das Erwartungsmanagement: Es wäre hilfreich, wenn Erwartungen und Ziele im Vorfeld klarer formuliert würden, damit die Ausrichtung von Beginn an transparenter und gezielter erfolgen kann.
Arbeitsbedingungen
Das Office ist super - insbesondere in den letzten 3 Monaten wurden große Anstrengungen unternommen, das Office noch attraktiver zu gestalten, mit vollem Erfolg! Unser IT-Team ist immer sehr gut erreichbar und hilft sofort bei Herausforderungen, die so im (Home-) Office auftreten könnten. Für die Arbeitsgeräte im Home-Office ist jeder selbst verantwortlich. Bei der letzten Entrümpelungsaktion konnte ich einen höhenverstellbaren Tisch günstig erwerben und mein Home Office Equipment besser ausgestalten. Wir arbeiten mit Mac - war für mich eine Umstellung (vor 5 Jahren), passt aber auch.
Kommunikation
Weekly All-Hands-Formate, mit wechselnden Inhalten (Plans, Progress, Problems // Financial Review // Miteinander-Termine), Town-Halls, Workations mit der Möglichkeit zum persönlichen Austausch, Terzial-Meetings in Person. Auch hinter den Kulissen im Management-Team macht man sich sehr sehr viele Gedanken, was man wann und wie am besten teilt. Da laufen viele Gedankengänge zusammen und man versucht umsichtig zu handeln.
Gleichberechtigung
Aus meiner Perspektive kann ich nicht für Frauen oder andere Personengruppen sprechen, die statistisch gesehen häufiger von Ungleichbehandlung betroffen sind. Was ich jedoch sagen kann: In meiner bisherigen Arbeit im Management habe ich keine Gespräche oder Entscheidungen erlebt, die gezielt benachteiligende Narrative bedienten oder eine Ungleichbehandlung förderten. Im Gegenteil – bei RECUP wird aktiv und bewusst nach weiblichen Führungskräften, Manager:innen und auch nach weiblichen CEOs gesucht. Einige dieser intensiven Suchprozesse habe ich selbst begleitet. Dabei zeigt sich jedoch immer wieder, wie herausfordernd es ist, passende Kandidatinnen zu finden – nicht aus Mangel an Willen.
Interessante Aufgaben
Wenn ich in dieser Kategorie zehn Sterne vergeben könnte, würde ich es tun. Die Aufgaben bei RECUP sind unglaublich vielfältig, relevant und spannend – die eigentliche Herausforderung besteht oft eher darin, sich nicht in all den interessanten Themen zu verlieren, sondern gezielt jene mit dem größten Impact voranzutreiben. Dabei hat man viel Gestaltungsspielraum und Einfluss auf das eigene Aufgabenfeld, muss jedoch auch lernen, die eigenen Projekte gegenüber anderen, teils sehr dynamischen Initiativen zu behaupten – gutes Stakeholdermanagement ist hier entscheidend. Der Fokus kann sich durchaus auch mal kurzfristig verschieben, was in einem Start-up-Umfeld innerhalb der sich stetig wandelnden (System-)Gastronomiebranche nicht ungewöhnlich ist. Die einzige Konstante ist hier tatsächlich die Veränderung – und genau das macht die Arbeit so herausfordernd und gleichzeitig so spannend.

