Viel Licht und viel Schatten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsbedingungen, Vertrauensarbeitszeit, Work-Life-Balance, Benefits, Home-Office teilweise machbar, gepflegte Gebäude und Außenanlagen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Stagnierende Gehälter, intransparente Entscheidungsprozesse und verzögerte interne Kommunikation. Konservative und männerdominierte Führungsriege mit patriachalen Strukturen.
Arbeitsatmosphäre
Regelmäßige Umstrukturierungen und Kündigungen auf allen Hierarchieebenen sorgen für Unsicherheit in der Belegschaft. Gute Leistung wird zwar teilweise anerkannt aber bleibt langfristig ohne positive Folgen (kaum persönliche Entwicklung, kaum Aufstiegsmöglichkeiten, keine / seltene Gehaltsanpassungen).
Image
Grundsätzlich genießt Remmers und die Produkte einen guten Ruf.
Work-Life-Balance
Vertrauensarbeitszeit ist gut und zeitgemäß. In Abstimmung mit Vorgesetzten ist auch Home-Office hin und wieder möglich. Das ist heutzutage bei Büro-Jobs aber eher das Mindestmaß. Überstunden sind nur selten der Fall und werden nicht erwartet. Gute Work-Life-Balance!
Karriere/Weiterbildung
Karriere macht, wer das Spiel am besten spielt und die richtigen Bäuche pinselt.
Gehalt/Benefits
Gehälter werden immer pünktlich gezahlt. Hansefit und Corporate Benefits ist super. Allerdings scheinen die Gehälter in vielen Bereichen des Unternehmens zu stagnieren. Es ist nie "der richtige Zeitpunkt" für eine Gehaltserhöhung. Zentrale Gehaltserhöhungen für alle Mitarbeitenden sind eine absolute Seltenheit.
Bei neuen Arbeitsverträgen gibt es kein Weihnachts- und Urlaubsgeld mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein in einem Chemie-Unternehmen glaubhaft zu implementieren ist eine Herausforderung, die noch nicht ganz geglückt ist. Aber der Wille scheint da zu sein.
Kollegenzusammenhalt
Manche Teams halten super zusammen und sind eine starke Einheit. Ebenso gibt es Abteilungen und Bereiche, bei denen das Gegenteil der Fall ist: Denunzierungen, Anfeindungen und unkollegiales Verhalten kommen oft vor. Vorgesetzte bekommen es entweder nicht mit, sind damit überfordert oder machen selber mit.
Vorgesetztenverhalten
Die Spanne zwischen den unterschiedlichen Vorgesetzten ist groß: Entweder Top oder Flop. Wer Risiko mag, wird es lieben.
Arbeitsbedingungen
Moderne Arbeitsplätze, gutes Equipment, gute Beleuchtung und Lüftung. Auch auf die Arbeitssicherheit wird angemessen Wert gelegt.
Manche Räume werden im Sommer sehr heiß. Leider sind höhenverstellbare Schreibtische eher eine Ausnahme.
Kommunikation
Entscheidende Ereignisse, Umstrukturierungen und Kündigungen von zentralen Personen werden zu spät kommuniziert. Die halbe Belegschaft weiß in der Regel schon lange vor der offiziellen Mitteilung Bescheid (und hat sich bis dahin schon fleißig reingesteigert).
Man bekommt außerdem das Gefühl, dass jede Krise oder Unsicherheit in der Welt als trojanisches Pferd genutzt wird, um Kosteneinsparungen (personell und budgetär) zu verargumentieren.
Gleichberechtigung
Frauen werden benachteiligt, haben nicht dieselben Chancen und werden in vielen Situationen nicht ernst genommen. Insbesondere Rückkehrerinnen aus der Elternzeit haben es schwer. Sexistische Sprüche und unangebrachte Kommentare über Frauen sind an der Tagesordnung.
Interessante Aufgaben
Je nach Bereich kann man vielfältige Aufgaben wahrnehmen.