Joa, mit einem anderem Vorgesetzten würde ich hier weiter arbeiten
Gut am Arbeitgeber finde ich
In der mittleren Ebene, außerhalb vom Elfenbeinturm, zwischen den Niederlassungen ist ein reger Austausch möglich. Die Angestellten sind zum Großteil wirklich an guten Ergebnissen interessiert. Hier gibt es auch wenige Einschränkungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hm, eigentlich nur das Vorgesetztenverhalten, welches mir gegenüber an den Tag gelegt wurde. Ist zum Teil sicher ein persönliches Ding, zum Teil aber vielleicht auch ein Systemfehler. Eine Klärung war nie möglich...
Verbesserungsvorschläge
Ich würde dem Unternehmen wünschen, dass Sie anfangen zu verstehen wo der Fisch anfängt zu stinken.
Wie bereits weiter oben geschrieben sollte niemand ohne Seminar zum Vorgesetzten gemacht werden. Ich darf schließlich auch keine OP durchführen ohne es gelernt zu haben. Als Vorgesetzter kann man, wenn man es nicht besser kann, auch sehr viel kaputt machen. Erkennbar an Fluktuation und Krankenstand...
Arbeitsatmosphäre
Leider sitzt im Elfenbeinturm hinter fast jedem Schreibtisch ein kleiner König. Das reduziert deutlich die Motivation etwas klarzustellen, da man meist damit rechnen muss, das das Gegenüber genervt durch die Anfrage ist. Dann lieber nicht fragen... Läuft schon irgendwie...
Work-Life-Balance
Die zugesagten HomeOffice Tage leider nur nach explizieter Anfrage einen Tag vorher möglich. Planbarkeit damit nicht möglich! Aus Angst, dass man nur rumgammelt zu Hause...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier hätte ich mir auf Grund der Branche doch etwas mehr Umweltbewusstsein gewünscht. Im Büro geht alles in einen Müllbehälter. Motoren laufen, weil "is so".
Sozialbewusstsein habe ich als sehr gut empfunden. Unterstützung für Projekte von Schulen, Gesundheitsförderung, Azubi + Praktikumstage, hohes Interesse an Wiedereingliederung von gesundheitlich eingeschränkten Kollegen... Das ist alles wirklich sehr gut!
Karriere/Weiterbildung
Alles ist möglich. Es gibt "vom Fahrer zum Geschäftsführer" genauso, wie "einfach nur auf dem Arbeitsplatz versauern". Liegt an jedem selbst + der Intention des Vorgesetzten.
Kollegenzusammenhalt
Natürlich auch abhängig vom Einzelnen, aber im Großen + Ganzen passt die Chemie.
Umgang mit älteren Kollegen
keine Probleme
Vorgesetztenverhalten
Um was schreiben zu können muss ich einen Stern vergeben. Aber das Verhalten verdient Null! Ein Sachbearbeiter, der unbedingt Chef spielen will und nicht einen Kurs zum Führungsverhalten gemacht hat... Da kommt in meinem konkreten Fall leider nicht viel bei rum. Alles andere führt zu weit. Führungsverhalten sollte ein Basic in der Vorgesetztenausbildung werden. Nicht als Klickspiel, sondern als verpflichtende Maßnahme, 3 Tage Präsenz, vorher keine Personalverantwortung!
Arbeitsbedingungen
vernünftiges Büro, Kaffee, Wasser... Passt schon. Habe hier aber auch keine hohen Ansprüche.
Benötigte Technik wird nach ausführlicher Begründung auch gestellt (Kopfhörer, andere Tastatur, Methodikequipment).
Ansonsten abhängig vom Standort des Arbeitsplatzes.
Kommunikation
Sehr davon abhängig, mit wem man spricht. Kein klares Konzept innerhalb der Firmierung. Jeder kleine Chef/ Abteilungsverantwortliche wie er mag... Überregional mit Kollegen aus gleichen Fachbereichen läuft es dagegen fantastisch!
Es ginge also auch anders...
Gehalt/Benefits
Benefits sind Standard, wie überall sonst auch. Nichts Tolles, nichts Schlechtes.
Gleichberechtigung
i.O.
Interessante Aufgaben
Auf Grund des vielfältigen Dientleistungsangebotes sind auch die interessanten Aufgaben breit gefächert. Hier hat es wirklich Spaß gemacht. Jede Niederlassung hatte ihre speziellen Anforderungen und somit war hier auch viel zu erleben. Auch nach 3 Jahren erst wenig Routine...

