Zuerst war es positiv aber dann wurde der Ton immer unsachlicher.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice
Urlaub am Geburtstag erhalten.
In der Umgebung in Freiham gibt es viele Lokale und Läden.
Getränke und Obst im Büro umsonst.
Die zwei Monitore wurden mir postalisch zugesandt.
Die Rücksendetiketten auch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Rückblickend fast alles.
Für die Präsenztage muss der Laptop und das Headet jedesmal ins Büro.
mitgenommen werden, da es dort keine Alternative gibt.
Die aufgezwungene Duz Kultur war sehr unangenehm.
Die Behandlung durch die direkte Führungskraft, so als wäre ich schon senil und dement.
Verbesserungsvorschläge
Die Kommunikation ehrlicher und transparenter durchführen. Die direkte Führungskraft mit Sozialkompetenzen und Führungskompetenzen schulen.Der Trainer sollte auch fachlich und sachlich kommunizieren lernen.
Warum haben Sie mich eingestellt? Frauen im mittleren Alter sind sicher auch loyal und arbeitsfähig, aber VG hat wohl Angst um die Prämie. Es zählen nicht nur Zahlen und Umsatz sondern auch die Menschen dahinter!!
Bei der Stellenauschreibung konkreter die Tätigkeit beschreiben und das transportieren der zwei Monitore,Laptop,Headset,Kabel,Stecker usw. angeben
Arbeitsatmosphäre
Ein neues aber derzeit kleines und kaltes Großraumbüro, man sitzt sehr offen so dass man immer das Gefühl hat beobachtet zu werden und immer im Visier der Führungskraft ist.Die Stimmung war im Allgemeinen ungut. Das Gefühl der Verlogenheit ist allgegenwertig,ein vertrauensvolles Arbeiten gibt es nicht, nur Kontrolle. Ein faires und sachliches Verhalten habe ich persönlich nicht erlebt,das Betriebsklima war nicht so gut, meistens angsterfüllte Stimmung und wenig Lachen.
Das Gebäude ist in einer Grossbaustelle integriert, dadurch oft Lärm von ausserhalb. Mehre Toiletten und Räumlichkeiten sind derzeit durch einen Wasserschaden nicht zu benutzen.
Die IT Infrastruktur ist teils sehr veraltet und die Programme sind sehr altmodisch und umständlich, sehr Benutzerunfreundlich
Das gesprochene Denglisch ist merkwürdig , wenn man zuvor in einer Klinikbzw. in einer Behörde gearbeitet hat.
Kommunikation
Streng hierachisch, typisch amerikanisch, eine Person schafft an,alle anderen haben ja zu sagen. Die Alteingesessenen geben alles vor,es ist keine Sozialkompetenz vorhanden, das Rumgetätschel von Alteingesessenen am ersten Arbeitstag soll man als Neue hinnehmen!
Es gibt auch sehr freundliche und nette Menschen dort, aber es wird m.E. nicht gern gesehen sich mit anderen Kollegen*innen auszutauschen.
Kollegenzusammenhalt
Die Kolleg*innen jeden Alters waren jederzeit freundlich und hilfsbereit.
Work-Life-Balance
40 Stunden Woche und Schichtarbeit, Arbeitszeit tgl. 8.00-17.00 Uhr/9.00-18.00, es bleibt weing Zeit zu regenerieren, das Gute waren vier Tage Homeoffice und kein Wochenenddienst. Eine Stunde Mittagspause und 20 Minuten Kurzpausen werden einen zugestanden.
Aber der lange Fahrtweg ,wenn man aus der anderen Richtung kommt und nach Freiham muss, ist schon sehr umständlich und zeitaufwendig.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzte hat wenig Führunskompetenzen gezeigt, sie war nur auf bestimmte Personen fixiert und hat diese auf Augenhöhe behandelt, mir wurden von Anfang an mein "hohes Alter" und meine "Inkompetenz" vorgehalten.Die Vorgesetze und der Trainer haben sehr unfair mir gegenüber agiert und kommuniziert, ständig haben sie mich kontrolliert und mir Vorgaben gemacht, meiner Meinung nach wurde das Persönlichkeitsrecht und das AGG mir gegenüber ignoriert.
Die eigentlich geschützten Dokumente wurden öffentlich im Grossraumbüro gezeigt und dazu diverse Meinungen geäussert.
Es wurde wortwörtlich von der Führungskraft betont , jüngere Mitarbeitende zu bevorzugen, da sie mit älteren Mitarbeitetenden überbelastet ist.Die Führungskraft war nach aussen nett und freundlich aber nicht ehrlich und zu offen und meiner Meinung nach fremdbestimmt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind nicht sehr sinnstiftend und uninteressant, stupides langweiliges abarbeiten der Bestellungen und dann in eine Excel Liste übertagen. Leider durfte ich nicht weiter in die "komplexen" Themen einsteigen.
Gleichberechtigung
Angeblich arbeiten in dieser Firma viele ältere Menschen , aber ich habe den Eindruck erhalten das stimmt nicht.Es wäre toll gewesen mich und mein Alter zu respektieren und mich so zu akzeptieren wie ich bin. Ich glaube Frauen im mittleren Alter sind dort nicht gerne gesehen.
Es immer wichtig jedem die Möglichkeit zu geben, egal ob weiblich,männlich,divers,jung,alt,füllig,schlank,schwarz,weiss,faltig,grauhaarig, aber so ein schäbiges Verhalten von Frauen gegen Frauen habe ich noch nie erlebt.
Meine langjährige Arbeit in einer Akutklinik und Berufserfahrung mit Patienten wurden nicht akzeptiert und runtergewertet,mein Arbeitsstil wurde kritisiert.
Dort arbeiten auch sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund und ein bestimmter Personenkreis,erstarrt und verkrustet ,wie in vergangenen Zeiten. Eine selbstständige Arbeitesweise und Eigeninititative ist von denen unerwünscht,eine eigene Meinung ist nicht erbeten und man soll wie eine Marionette funktionieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe den Eindruck der Umgang mir gegenüber war unkollegial und die Aussagen zu meinem Alter fand ich schon sehr persönlich, obwohl es angeblich nicht gegen mich persönlich war. Mir wurden Sachen gesagt bzw. unterstellt die überhaupt nicht stimmten, wie ich würde mich dort im Büro nicht wohlfühlen und ich hätte Vorurteile gegen die jüngern Kolleg*innen, was nicht stimmte, ich bin mir oft vorgekommen wie in einem schlechten Film.
Schwerbehinderte Kolleg*innen habe ich auch nicht angetroffen, diese sind wohl auch nicht gewünscht.
Vermutlich werden die langjährigen Mitarbeiter bevorzugt,da es einen Betriebsrat gibt.
Arbeitsbedingungen
Schreibtische nur im Grossraumbüro vorhanden,freie ungeputzte Tischwahl und der Tisch muss tgl.komplett geräumt werden. Kaffee,Tee, Leitungswasser und Obst gibt es umsonst.Der Lärmpegel ist an manchen Tagen ziemlich laut,wenn viele Leute da sind, die die Präsenztage arbeiten.
Da keine Kantine vorhanden ist,gibt es einen Küchenbereich mit Sitzgelegenheit.Das Essen kann man sich dort warm machen oder ausserhalb Essen gehen, da ja eine Stunde Pause vorgeschrieben ist.In jedem Bereich gibt es zudem eine Kaffeküche.Ein kleiner Spind wird einen zugewiesen und die Jacke usw.muss man im Grossraumbüro deponieren.
Das Büro befindet sich im vierten Stock und es gibt nur einen Aufzug.
Bei Feueralarm musste man vier Stockwerke runterrennen und Angst um Leib und Leben haben.Der Notausgang ist innen nicht gut beschildert und der Sammelplatz war unbekannt,alle standen irgenwo beim Einkaufszentrum und waren verunsichert.Danach stellte es sich als Fehlalarm raus und nun ging es wieder vier Stockwerke zufuß nach oben, also Barrierfrei ist die Arbeitstelle nur bedingt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung, viel Papier,Heizlüfter und Klimaanlage laufen gleichzeitig.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt wäre in Ordnung gewesen aber kein Fahrtkostenzuschuss,kein Essenszuschuss und keine konkrete Altersvorsorge,scheinbar auch kein Weihnachtgeld oder Urlaubsgeld.
Image
Die Firma hat kein gutes Image, nur Zahlen zählen, die Produkte sind billig produziert und so sollen dann Patienten therapiert werden.Die Krankenkassen zahlen ja.(siehe Meinungen auf anderen Platformen.)
Karriere/Weiterbildung
Schulungen sind an der Tagesordnung gewesen.Ich persönlich hatte nicht den Eindruck das man dort überhaupt Karriere machen kann.

