Toxischer wirds nicht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Bistro, die Gleitzeit, die Produkte und den Eigenbedarf, Wellpass, meine direkten Kollegen, Bürohunde sind erlaubt, die Mitarbeiter Events
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation, die niedrigen Gehälter, die ungleiche Behandlung der Mitarbeiter, der mangelende Respekt und die fehlende Wertschätzung. Absolute Basics werden hier nicht erfüllt. Sehr schade, es gäbe Potential.
Verbesserungsvorschläge
Faire Gehälter, komplette Umstrukturierung, bei Entscheidungen bleiben und Strategien nachhaltig verfolgen, Wertschätzung und Vertrauen in die Mitarbeiter. An die Führungskräfte: Klare Haltung zeigen
Arbeitsatmosphäre
Für mein Empfinden ist die Arbeitsatmosphäre sehr schlecht. Man wird nie gelobt oder wertgeschätzt und ist ständigen Meinungsänderungen und Strategiewechseln ausgesetzt. Das erzeugt ein Arbeitsklima in dem man jegliche Motivation und Begeisterung leider verliert. Schade! Denn an vielen Punkten gäbe es tatsächlich richtiges Potential.
Image
Ich bin immer wieder verwundert, welch gute Außenwirkung REVIDERM hat. Sobald man den Laden einmal von innen gesehen hat, frägt man sich, wie das sein kann.
Work-Life-Balance
Auch hier muss ich sagen ist vieles gut und es gibt echtes Potential! Die Stundenerfassung erlaubt es Überstunden zeitnah abzubauen. Mit 2 Tagen Home-Office finde ich, wäre noch viel Luft nach oben, aber auch hier ist es zumindest eine Basis.
Karriere/Weiterbildung
Ja, jedoch gibt es diese Möglichkeiten nicht für jeden, sondern nur für ausgewählte Personen. Das empfinde ich als ungerecht.
Gehalt/Benefits
Wenn man nicht gut verhandelt hat (was schwer ist, weil schon beim Einstieg eher niedrig bezahlt wird) hat man keine Chancen auf mehr Gehalt. Trotz Titelanpassung und mehr Aufgaben und Verantwortung gab es bei mir eine geradezu lächerliche Erhöhung, die gerade mal so meine Mieterhöhung dieses Jahr deckt. Viele Kollegen haben gar keine Erhöhung bekommen. Es heißt am Anfang: Es gibt einen jährlichen Gehaltsprozess. Das mag zwar stimmen, aber nicht jeder wird dort berücksichtigt. Die Entscheidungen erfolgen völlig nicht nachvollziehbar. Das demotiviert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auch hier gibt es in der Zeit seitdem ich da bin Verbesserungen und Bemühungen wie bspw. eine Photovoltaik-Anlage
Kollegenzusammenhalt
In den Abteilungen: Gut. Abteilungsübergreifend herrscht leider eine Kultur des Finger-Pointings und sich gegenseitig alles in die Schuhe schieben wollen um nur keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Mit den direkten Kollegen geht man durch eine turbulente Zeit, das verbindet natürlich. Außerhalb des Teams sieht dies leider ganz anders aus.
Vorgesetztenverhalten
Gute Vorgesetzte bleiben nicht lange bei REVIDERM. Es herrscht eine sehr starke Fluktuation auch unter den Führungskräften. Die, die schon länger dort sind tragen zu einem großen Teil zur Unzufriedenheit bei und verhalten sich nicht wertschätzend und motivierend.
Arbeitsbedingungen
Die IT-Strukturen sind gefühlt aus der Steinzeit. Wer 2025 noch mit Server, langsamen Internet und veralteten Datenbanken arbeitet hat den Schuss nicht gehört. Es ist sehr frustrierend unter diesen Bedingungen zu arbeiten, vor allem, wenn man davor schon mal in agilen Unternehmen beschäftigt war. Das Bürogebäude an sich sieht von außen imposant aus, das war es aber auch schon. Es gibt viel zu wenig Rückzugsmöglichkeiten wie bspw. Telefonboxen oder kleine Räume, in denen man sich vernünftig zurückziehen könnte. Im Winter ist es immer kalt und zugig und im Sommer wird es einfach viel zu heiß. Eine Klimaanlage ist nicht vorhanden – wir sind im Sommer bei über 30 Grad im Büro gehockt. Was jede Mittagspause jedoch zum Highlight macht ist die tolle Kantine mit immer sehr leckeren, gesunden und frischem Essen.
Kommunikation
Ich würde sagen: Nicht vorhanden. Viele Sachen erfährt man nur über den allseits beliebten Flurfunk. Von Transparenz kann man hier nur träumen.
Interessante Aufgaben
Ja, auch hier: Es könnte so schön sein! Leider werden die Sachen nicht auf die Straße gebracht. Aufgrund von Last-Minute Meinungswechseln kann man noch so oft versuchen etwas ganzheitlich und strukturiert anzugehen. Am Ende kommt immer wer und will alles wieder neu. Ich empfinde das als sehr frustrierend.