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Bewertung

Der nächste Hilferuf der nichts bringt

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man fühlt sich nicht alleine, nach vielen Gesprächen mit den Kollegen aus dem FSS, haben alle die gleiche Sicht. Wird auch hier bei Kununu widergespiegelt, ändern tut sich trotzdem nicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man fühlt sich von den Führungskräften nicht ernst genommen.
Gefühlt der komplette FSS beschwert sich (und das nicht nur über Kununu)

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht läuft im FSS so viel falsch.
Solange wir so kopflos geführt werden, kann man aus meiner Sicht nichts verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angespannt seit ein paar Jahren
Umstrukturierung zeigt, dass es nur darum geht Geld zu sparen, Qualität wird liegengelassen
Es wird einem Immer gesagt, es sind zu viele Köpfe im Team und wir müssen die Teams verkleinern, dabei haben wir einen EM den niemand brauch und niemand will.

Image

Nach außen hin in Ordnung. Wie dir Wirklichkeit aussieht will ich hier gar nicht sagen.

Work-Life-Balance

60/40 wird hart durchgedrückt, auch wenn die Kollegen von der HR versuchen hier ein anderen Bild zu vermitteln. Früher War 60/40 nur ein Richtwert, dann sollte man sich im Team absprechen, mittlerweile muss man bei seinem EM um Erlaubnis fragen.

Karriere/Weiterbildung

Wenn die Firma was brauch, bilden die gerne Weiter aus. Sonst brauch man gar nicht zu fragen.

Gehalt/Benefits

Für eine so große Firma in Ordnung, aber mehr auch nicht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen geben wir uns immer sehr Grün. Wie dir Wirklichkeit aussieht will ich hier gar nicht sagen.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams sehr gut, wenn man die Führung nicht mit ins Team rechnet.

Umgang mit älteren Kollegen

Solange alles gut bei den älteren Kollegen ist, alles in Ordnung

Vorgesetztenverhalten

im FSS leider katastrophal, EM arbeitet mehr an seiner eigenen Karriere als dass er dabei ist dich zu fördern. Es wirkt leider so als dass der HO Entscheidung spontan trifft als dass diese gut durchdacht sind.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen werden erschwert durch Ständigen hin und her und Planlosigkeit der Führung

Kommunikation

1000 Kanäle Informationen zu bekommen
und Trotzdem erhält man Informationen gar nicht oder sehr Sponat, selbst Entscheidungen die auf das eigene Gehalt/Freizeit eingehen, wie z.B. Abschaffung der Rufbereitschaft. Die Abschaffung der RB wurde 4 Wochen vor Absetzung kommuniziert, hat zum glück nicht geklappt, da der PO den Betriebsrat vergessen hat, sehr unangenehm. Seit dem liegt das Thema auf Eis, es erfolgt seit dem keine Kommunikation zu dem Thema mehr.

Gleichberechtigung

Wurde immer groß geschrieben, leider hat sich hier auch mit Einzug des EM's geändert. Bringst du deine Leistungen nicht mehr z.B. aufgrund von Erkrankung oder Familiärer Probleme spürst du die Komplette härte des EM's, dann fängt das Mirco Controlling an.

Interessante Aufgaben

Gibt es, wird nur immer weniger,

8Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Felipe Moroder-Bendyk, Senior Expert Employer Branding
Felipe Moroder-BendykSenior Expert Employer Branding

Vielen Dank für deinen offenen – und in der Wortwahl sehr deutlichen – „Hilferuf“. Auch wenn das kein leichtes Feedback ist, nehmen wir genau solche Rückmeldungen ernst.

Man spürt in deiner Bewertung, wie viel Frust sich aufgebaut hat – gerade, wenn du beschreibst, wie sich die Führung und Arbeitsatmosphäre für dich anfühlt. Das sind keine kleinen Punkte, sondern Themen, die deinen Arbeitsalltag stark prägen.

Auch deine Beispiele zur Kommunikation zeigen sehr konkret, wo Dinge als nicht stimmig erlebt werden. Gleichzeitig beschreibst du einen starken Zusammenhalt im Team selbst, der uns freut und zeigt, wie ihr trotz nicht idealer Rahmenbedingungen zusammenhaltet.

Uns ist bewusst, dass Themen wie Führung, Prioritäten oder auch wahrgenommene „Planlosigkeit“ nicht einfach durch einzelne Maßnahmen gelöst werden können. Gerade deshalb sind so klare Rückmeldungen wichtig, auch (oder gerade), wenn sie sich wie ein Hilferuf anfühlen und die Erwartung mitschwingt, dass sich bisher zu wenig verändert hat.
Der Einklang zwischen individuellen, gemeinschaftlichen Interessen und Geschäftsinteressen ist in der aktuellen Situation herausfordernder als wir es uns alle wünschen. Wir und unser Leadership müssen daher an einigen Stellen konsequent sein und bleiben, aber haben stets absolute Fairness als Anspruch.

Was wir auf jeden Fall sagen können: Deine Vorwürfe zur fehlenden oder nicht fristgerechten Einbindung unseres Betriebsrates zum Thema Rufbereitschaft sind nicht korrekt. Die Gespräche hierzu finden weiterhin statt und die Informationen werden zu gegebener Zeit geteilt. Bitte achte in solch einem Kontext auf deine Ausdrucksweise. Kolleg:innen können sich hier angesprochen und bei solchen unwahren Vorwürfen ungut fühlen. Lass uns weiterhin immer und überall für respektvolles Miteinander einsetzen – vor allem, wenn mal Sand im Getriebe ist.

Apropos Miteinander: Welche Form des direkten Austausches kommt für dich in Frage? Wir bieten – unternehmensweit, im FSS oder auch individuell – viele Formate an, die einen Rahmen für ein offenes Feedback bieten. Wir schätzen kununu und dein Feedback, aber so können wir leider nicht in den Dialog gehen, da du nach unserer Antwort selbst gar nicht mehr antworten kannst. (Du kannst uns natürlich jederzeit per Teams kontaktieren oder z.B. auf unsere Mitarbeitendenvertretung zugehen)

Danke dir in jedem Fall für deine Offenheit und Klarheit – auch wenn sie unbequem ist. Genau solche Stimmen sind wichtig, damit wir Dinge nicht einfach als „gegeben“ hinnehmen. Wir hoffen, wir konnten dir etwas Klarheit geben und danken für dein Verständnis.

digitale Grüße
Annika & Felipe

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.