727 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
727 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
727 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
-Arbeitsatmosphäre
-Zusammenhalt der KollegInnen und des Bereiches
-offene Kommunikation und Duz-Kultur
-Etablierung von persönlichen Karrierewegen/ Möglichkeiten/ Pfaden
Ich komme sehr gerne zur Arbeit und in das Büro. Meiner Meinung nach gehen alle Mitarbeitenden in unserem Bereich super freundlich und respektvoll miteinander um. Besonders in der gemeinsamen Mittagspause sowie in gelegentlichen Energizing Breaks (gemeinsame Spaziergänge/ Tischtennis, Runde zur Kaffeemaschine) merkt man, dass die Kollegen wirklich Lust darauf haben, Zeit miteinander zu verbringen.
Verbesserungspotenzial gibt es lediglich in der Wertschätzung seitens der Führungskräfte (könnte etwas mehr sein).
Nichts auszusetzen, ich erzähle gerne, dass ich hier arbeite.
Dank der Gleitzeit volle Flexibilität. Spontane Urlaube sind jederzeit möglich, so lange diese mit den Vorgesetzten und direkten Kollegen abgesprochen sind.
Es werden zwar ausreichend viele Schulungen angeboten, dennoch würde ich mir teilweise persönliche Karriereentwicklungen wünschen. Gerade für junge Leute (die noch keine Führungskraft sind) gibt es meiner Meinung nach zu wenig Angebote bzw. Möglichkeiten bestimmte Richtungen einzuschlagen.
Gehalt wird pünktlich ausgezahlt und Benefits sind ausreichend vorhanden.
Natürlich könnte es etwas mehr sein, dennoch wird dies durch die vielen Vorteile/ Benefits und die Atmosphäre wett gemacht.
Einziger Haken ist, dass einzelne Benefits (z.B. Fahrradleasing) nicht für befristete Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden.
Grundsätzlich ja. Einen Punkt Abzug gibt es für die Pflicht von ausländischen Führungskräften, die mehrmals die Woche nach Porz reisen müssen.
Ehrliche, wertschätzende und offene Kommunikation. Man lacht gerne zusammen und arbeitet gerne gemeinsam an Zielen.
Jeder wird gleichermaßen behandelt. Langjährige Mitarbeiter und ihr Wissen werden sehr geschätzt.
Die Atmosphäre ist auf Augenhöhe, lediglich an der Kommunikation von Aufgaben, sowie an der Wertschätzung lässt sich noch etwas tun.
Ich habe trotzdem jederzeit das Gefühl, alles bei meinen Vorgesetzten ansprechen zu können.
Meine Technik funktioniert einwandfrei und ich habe alle Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt bekommen, die ich für meine Arbeit benötige. Wenn etwas kaputt geht oder etwas ergänzt werden soll, kann dies nach Rücksprache jederzeit bestellt werden (so lange es im Rahmen bleibt).
Einen Punkt Abzug gibt es für vereinzelte größere Büros, in denen es mal etwas lauter werden kann, wenn sich alle im Teams-Call befinden.
Regelmäßige Kommunikation der Ziele, bzw. Strategien des ganzen Bereiches. Unter Kollegen läuft die Kommunikation einwandfrei.
Einen Stern Abzug vergebe ich für die Delegation (Kommunikation) der Aufgaben seitens der Führungskräfte.
Der Anteil an männlichen Kollegen ist deutlich höher, dennoch haben wir auch viele Frauen in Führungspositionen. Ob jeder die gleichen Aufstiegschancen hat, kann ich nicht ganz bewerten, da ich erst seit Feb. in der Digital bin.
Mein Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und ich bekomme viel Gestaltungsspielraum.
Ein paar ungeliebte Aufgaben gehören dazu (da diese nur vereinzelt anfallen sind diese für mich vollkommen legitim und normal).
Einkaufsrabatt
Herablassende Kommunikation. Kein Verständnis für MA (sind nur lässtig und sollen am besten durch KI ersetzt werden)
Ich könnte sehr viel schreiben aber interessiert niemanden. Auch das wird intern so kommuniziert. Die Führung hat das sagen (punkt) egal was MA so für Ideen hat
Vergiftet. Direkte Kollegen in Ordnung aber die sogenannte Führung ist in sich geschlossen und arbeitet wo es nur geht gegen die Mitarbeiter. Ein zusammen gibt es so gut wie gar nicht. Mein direkter Manager ist super und nett aber danach kommt nur noch eine Elite die es genau so heraushängen lässt. Wenn man kein Problem mit seinem Gehalt hat hat man auch kein Problem zig mal in der Woche an der Büropflicht teilzunehmen. Das Denken der Führung ist sehr in alten Prozessen stehen geblieben. Impulse kommen nur noch von Beraterfirmen die nicht einmal einen guten Job machen
wird immer schlechter
Komm auf den Bereich an.
Es gibt Budget was aber nicht genutzt wird
Unfassbar. Wer nicht gleich als PO einsteigt kann es vergessen
Man achtet drauf
Direkter Umgang super - danach wird mit Abmahnungen nur so um sich geworfen
Zu teuer
Für meinen direkten Manager ein Stern extra. Danach menschlich alles nicht empfehlenswert
Ausstattung Standard. Büros sind beklemment
Herablassend und verschreckend
Passt
Immer weniger
Aktuelles Beispiel: Wenn man sehr hoch in der Rangstufe angesiedelt bist dann bekommt man einen Präsentkorb von seinem Vorgesetzten und Kollegen zum Geburtstag und es wird auf LinkedIn gepostet. Als normaler Mitarbeiter bekommt man nicht mal einen normalen mündlichen Glückwunsch zum Geburtstag von seinem Vorgesetzten. Es wird hier an so vielen Stellen mit unterschiedlichem Maß gemessen. Sei es wenn es um die Besetzung von Stellen geht, Ranking von Mitarbeitern oder oder. Interna werde ich hier nicht preisgeben. Aber jeder Mitarbeiter kann da die eine oder andere Geschichte erzählen.
Früher gab es mal eine Zeit wo man sich vom Unternehmen wertgeschätzt fühlte. Es gab regelmässige TechHuddles, Hackathons, Austausche, uvm. Dieses Jahr gab es genau Null. Man muss uns da auch nicht zig Foodtrucks auffahren oder Champagnerduschen anbieten. Aber erst so tun als wären wir geilste Handels-IT und es dann still und heimlich begraben trägt sein übriges dazu bei. Wir Mitarbeiter würden uns schon freuen wenn man uns würdigt und nicht so tut als wären wir auswechselbar und nur die oberen 2% müssen happy sein.
Wurden in anderen Kommentaren schon viel dazu gesagt. Unter den Mitarbeitern hat sich der Spruch "Den größten Gehaltssprung oder Karrieresprung machst du mit einem neuen Job" etabliert. Und nach den Kündigungen in letzter Zeit merkt man dass das wohl viele so sehen und auch weiterverfolgen.
auch wieder so ein Punkt wo man sich an den Kopf fassen muss. Für einen außenstehenden und auch direkte Vorgesetzte fällt es schwer zu erklären wieso andere Produkte mit massig externer Kapa unterstützt werden und andere trotz Kündigungen von Mitarbeitern weiter mit niedriger Kapa fahren müssen.
Die psychologische Sicherheit, einen guten Arbeitgeber zu haben, wurde seit 4 Jahren im FSS im Keim erstickt.
Was soll man da noch sagen. Es wurden so viele Vorschläge gemacht. Sei es hier, sei es in irgendwelchen Befragungen. Es fehlt absolut an Motivation. Vorgesetzte den es völlig an Empathie und Mitarbeiterverständnis fehlt machen es nicht besser.
In den letzten 4 Jahren hat diese sehr gelitten. Aus einem respektvollen und freundlichen Miteinander ist mit dem neuen HO und einem EM mit eigener vertikalen Herausforderung, eine kalte, teils abwertende Kultur entstanden.
Nach außen versucht man immer noch ein tolles Image zu verkaufen. Im inneren haben die meisten resigniert, innerlich gekündigt, machen Dienst nach Vorschrift. Die Hoffnung auf eine Besserung haben alle aufgegeben. Traurig ist halt, wenn man sieht wie gut es laufen kann, wenn man die Parallelabteilung sieht.
Mit der 60/40 Homeoffice Regelung hat man sich keinen Gefallen getan. Vor allem nicht, wenn der EM dies als Anweisung verkauft, sich selbst aber nicht dran hält und man mitbekommt, dass dies in anderen Abteilungen lockerer gesehen wird. Entweder gilt eine Anweisung der GL für alle oder keinen.
Man darf Bildungsurlaub machen, den man natürlich selber finanzieren muss. Ansonsten wird nur "Weitergebildet" wenn es neue Themen gibt, aber auch da mehr schlecht als recht.
Dieser war schon mal deutlich besser, da aber die Mehrheit im FSS unzufrieden ist, schweißt es zusammen, doch leider ändert sich nichts.
EM sieht lieber selbst zu als seine Daseinsberechtigung zu rechtfertigen, als Mitarbeiter zu entwickeln. Die Anfrage nach Englischkursen wird abgebügelt, man könne ja selbst über Duolingo Englisch lernen. Komisch nur, dass die Unternehmenskultur immer mehr in Richtung Englisch geht, aber die Mitarbeiter werden wieder mal im Regen stehen gelassen. Die Entscheidungen seitens HO Bereich wirken wie immer undurchdacht aber Kritik darf nicht geübt werden. Das der Krankenstand in den letzten 4 Jahren stark angestiegen ist, sieht leider keiner und zieht nicht die entsprechenden Schlüsse. Kritisches UpWard Feedback wird wegdiskutiert mit "Das seid ihr halt nicht gewohnt"
Man hat die Standardausstattung, jetzt nichts besonderes, aber ok
Man ist bemüht sehr viel zu kommunizieren, aber es bringt nicht viel wenn in 4 Terminen 5x das Gleiche erzählt wird und wieder auf OneNote und Einstiegsfragen hingewiesen wird. Neu und hilfreiche Informationen wären besser, als solche, wo Termine nur für eine Daseinsberechtigung eingestellt werden.
davon sind wir ganz weit entfernt
Hatte man, wurden nach und nach reduziert. Auch hier muss eine Daseinsberechtigung vom FSSC gerechtfertigt werden.
Hello, ich studiere jetzt schon eine Weile dual bei der REWE digital und wollte gerne einmal meine Erfahrungen teilen.
Vielleicht kann ich ja dem einen oder der anderen damit weiterhelfen oder auch jemanden dazu ermutigen, sich zu bewerben :)
Wie der Titel bereits suggeriert, habe ich nach bisherigem Stand einen doch überwiegend positiven Eindruck erhalten und würde mich wieder für diese Stelle entscheiden.
DISCLAIMER: Ich versuche, alle Vor- und Nachteile, die mir in meiner Zeit hier besonders aufgefallen sind, zu beleuchten; am Ende des Tages ist es aber natürlich immer noch eine subjektive(!!!) Bewertung. Bitte im Hinterkopf behalten, thx :D
Ein kleiner Abzug für Missmut wegen Kommunikation und Home-Office Präsenz-Regelungen, ansonsten alles gut (siehe auch "Kollegenzusammenhalt" und "Gleichberechtigung").
Ich hatte einen sehr positiven Eindruck als ich mich beworben habe, der sich auch über die bisherige Zeit hier erhalten hat :)
Insgesamt ein Sternchen Abzug, da manche Boni ein bisschen zu sehr gehypt werden (zum Beispiel das "Gym" in Porz, hust hust). Aber: nobody's perfect- Ich arbeite trotzdem gerne unter dem "REWE-Banner" ;)
Es ist ein nine-to-five Bürojob, aber dank Gleitzeit und Home-Office noch alles im grünen Bereich ;)
Es ist natürlich stark situationsbedingt, ich kann da 1. beispielsweise nicht aus Erfahrung mit Kindern oder sehr zeitaufwendigen Hobbies sprechen, und 2. gibt es wie wahrscheinlich überall immer mal wieder Projekte, die stressiger sind, oder hinter denen mehr Zeitdruck steht...
Regelmäßige Angebote zur Weiterbildung, auch Bereich-übergreifend.
Aus Studi- bzw. Azubi-Perspektive total fair, gerade auch mit Boni wie Weihnachtsgeld oder Budget zur Weiterbildung :)
Gut danach bemüht, Dinge zu verbessern (ob Prestigehandlung oder nicht).
Alles sehr freundliche KollegInnen. Als Studi/Azubi wird man von Anfang an als Teil des Teams behandelt und kann seine eigene Meinung/Anliegen mit einbringen. Die Arbeitsatmosphäre ist in dieser Hinsicht sehr kollegial, sodass man gerne mit den anderen zu Mittag isst oder nach Feierabend im Büro noch eine Runde Karten spielt.
Aus persönlicher Erfahrung: Man muss nicht extrovertiert sein oder mit Vorwissen glänzen können, um gut im Team klarzukommen!
Ähnlich wie beim Punkt "Gleichberechtigung" alles entspannt.
Könnte transparenter sein, wenn es um neue Entscheidungen oder Richtlinien geht. Dass das Missmut hervorruft, ist glaube ich auch an einigen der sehr negativen Bewertungen auf dieser Seite zu erkennen x.x Aber es ist auch nicht die Norm, dass alles ganz dystopisch "von oben herab" entschieden wird, deshalb nur ein kleiner Abzug
Die Arbeit im Großraumbüro ist schon gewöhnungsbedürftig, gerade als introvertierterer Mitarbeiter. Es gibt außerdem keine festen Plätze (first come, first served), was man sowohl als Vor- als auch Nachteil auslegen kann. Mir persönlich fällt es jedenfalls gerade wenn es laut oder im Sommer warm ist (AC??) schwerer, mich zu konzentrieren. Zu Stoßzeiten sind dann natürlich auch die Videokonferenz-Räume/Kabinen belegt T.T Aber nichts, das sich nicht vermeiden ließe; dann legt man seinen Bürotag eben nicht gerade auf einen Mittwoch ;)
Kleiner Abzug, siehe Vorgesetztenverhalten. Dafür wird innerhalb der Teams sehr offen kommuniziert und es gibt eine gute Fehlerkultur.
Bisher habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht! Respekt gegenüber queeren KollegInnen ist eine Selbstverständlichkeit und auch was die Frauenquote (ja- IT ist in 2026 immer noch stark männerdominiert!) betrifft, gibt es Angebote für Networking und einen positiven Trend nach oben.
( ! Reminder: Das bedeutet beim besten Willen nicht, dass die REWE gänzlich befreit von intoleranten KollegInnen und Konflikt ist; es ist lediglich mein bisheriger Eindruck)
Bisher super lehrreich und interessante Produkte, an denen gearbeitet wird; ist aber selbstredend auch wieder situationsbedingt.
Es werden Umfragen gemacht um die Stimmung der Mannschaft zu erfahren
Aus den Ergebnissen erfolgt nichts. Man macht Workshops und die Ergebnisse werden zurückgespielt und versanden dann wieder
Die Grundstimmung ist mies. Von der "geilsten Handels-IT" spricht keiner mehr. Früher hat man noch Wertschätzung für Mitarbeiter gegeben aber mittlerweile hört man nicht mehr auf sie sondern zieht nur ohne Rücksicht auf Verluste das eigene Ding durch
Mit einem Sport-Raum in Porz schafft man keine Work-Life-Balance. Kleine Anekdote: Ich habe jetzt in der Ferienzeit mitbekommen wie sich zwei unterschiedliche PO in ihrem Urlaub (!!) in Meetings einwählen. Die werden es bestimmt nicht gemacht haben, weil der Urlaub langweilig ist.
Die Fluktuation (oder Fluktation der guten Leute) nimmt in den letzten Monaten zu. Wir haben schon viele gute Leute verloren und von einigen Kollegen mit denen man sich auch öfters detaillierter unterhält bekomme ich auch mit dass sie bei guten Angeboten auch die Firma verlassen würden.
Mit meinem Chef komm ich gut klar, aber ich sehe auch dass ihm die Hände gebunden sind. Er kriegt viel Frust mit, aber kann auch nichts machen da er nur ein kleines Zahnrad im großen Konzern ist.
Bleeding Edge ist hier nichts. "Abgehangene" Technologien/Frameworks sind keine Seltenheit
Siehe die oben genannten Punkte.
Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern werden aus meiner Sicht überhaupt nicht berücksichtigt. Vorschläge aus den Teams werden von höheren Positionen ignoriert, selbst wenn sie direkt aus der täglichen Praxis kommen.
Die aktuelle Arbeitsatmosphäre empfinde ich als zunehmend belastend und wenig konstruktiv. Es entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen teilweise auf Grundlage unvollständiger Informationen über Mitarbeiter und deren tatsächliche Tätigkeiten getroffen werden. Dadurch werden Konflikte eher verschärft als gelöst und teilweise unnötige Probleme innerhalb der Teams geschaffen.
Besonders problematisch ist aus meiner Sicht der Umgang mit den Mitarbeitern. Wiederholt werden Themen oder Vorwürfe in den Raum gestellt, die von den Betroffenen so nicht nachvollzogen werden können. Das sorgt für Frustration, Unsicherheit und bei einigen Mitarbeitern offenbar auch für eine erhebliche psychische Belastung.
Gleichzeitig wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass für die vorhandenen Aufgaben nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht. Anstatt die bestehenden Kapazitäten entsprechend zu berücksichtigen, kommen jedoch kontinuierlich neue Projekte und zusätzliche Aufgaben hinzu. Der Anspruch, eine leistungsfähige und moderne IT aufzubauen, steht dabei aus meiner Sicht im Widerspruch zu dem gleichzeitigen Versuch, Kosten möglichst weit zu reduzieren.
Das Image des Unternehmens wirkt nach außen deutlich besser, als es die internen Erfahrungen teilweise vermuten lassen. Es wird viel Wert darauf gelegt, modern, innovativ und mitarbeiterorientiert aufzutreten. Intern entsteht jedoch teilweise ein anderes Bild.
Zwischen dem öffentlichen Anspruch und dem tatsächlichen Arbeitsalltag scheint eine deutliche Lücke zu bestehen. Themen wie Mitarbeiterzufriedenheit, moderne Arbeitsweisen und technologische Entwicklung werden nach außen positiv dargestellt, während intern viele Mitarbeiter eine andere Realität erleben.
Die Work-Life-Balance hat sich aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Durch die Zusammenarbeit mit Teams aus verschiedenen Ländern ist ein großer Teil der Arbeit inzwischen von Calls und virtueller Kommunikation geprägt. Gleichzeitig wird erwartet, wieder drei Tage pro Woche vor Ort zu arbeiten.
Vor Ort sitzen viele Mitarbeiter dennoch überwiegend in Meetings und Calls. Dadurch entsteht eine laute Arbeitsumgebung, in der man sich gegenseitig bei der Arbeit stört.
Zusätzliche Benefits für Mitarbeiter gibt es kaum, da angeblich die finanziellen Mittel fehlen. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass der einzelne Mitarbeiter weniger als Mensch und vielmehr als Ressource betrachtet wird: Aufgabe abarbeiten, möglichst schnell und fehlerfrei. Fehler werden entsprechend kritisch bewertet, während die Rahmenbedingungen dabei wenig berücksichtigt werden.
Bei Karriere und Weiterbildung wird aus meiner Sicht wenig investiert. Schulungen und Weiterbildungen werden eher zurückhaltend unterstützt, stattdessen wird erwartet, dass sich Mitarbeiter eigenständig über das Internet weiterbilden.
Das Gehalt liegt aus meiner Sicht unter dem Branchendurchschnitt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, die Arbeitsbelastung und die Verantwortung – insbesondere dann, wenn zusätzliche Projekte übernommen werden müssen oder personelle Engpässe entstehen.
Eine entsprechende finanzielle Anerkennung für die zusätzliche Leistung bleibt dabei häufig aus. Teilweise entsteht der Eindruck, dass die bestehende Beschäftigung bereits als ausreichende Gegenleistung betrachtet wird und man sich mit dem Gegebenen zufriedengeben soll.
Beim Thema Umwelt entsteht ebenfalls ein widersprüchlicher Eindruck. Allein die zunehmende Verpflichtung, häufiger ins Büro zu kommen, führt zu zusätzlichen Fahrten und damit auch zu mehr Verkehr und Emissionen.
Gerade bei Tätigkeiten, die problemlos remote erledigt werden können, wirkt es wenig konsequent, einerseits über Nachhaltigkeit zu sprechen und andererseits unnötige Präsenzzeiten zu erhöhen.
Der Kollegenzusammenhalt wird paradoxerweise gerade durch die schwierigen Entscheidungen von oben gestärkt. Viele Kollegen sitzen im selben Boot und müssen Entscheidungen akzeptieren, die für sie nicht nachvollziehbar sind.
Auch der gemeinsame Versuch, unsinnige Vorgaben im Team zu hinterfragen und praktikable Lösungen zu finden, schweißt die Mitarbeiter zusammen. Man unterstützt sich gegenseitig und versucht, die Auswirkungen solcher Entscheidungen gemeinsam abzufangen.
Es entsteht der Eindruck, dass bei älteren Mitarbeitern gezielt nach Gründen gesucht wird, um ihre Leistung infrage zu stellen. Teilweise wird dabei vermittelt, dass sie mit jüngeren Kollegen nicht mithalten können.
Anstatt die langjährige Erfahrung und das Wissen dieser Mitarbeiter zu schätzen, entsteht so unnötiger Druck und das Gefühl, nicht mehr erwünscht zu sein.
Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht teilweise extrem belastend. Es entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter, die nicht mehr ins gewünschte Bild passen, gezielt unter Druck gesetzt werden. Einschränkungen beim Homeoffice, massive Überlastung durch zusätzliche Aufgaben und ständig neue Projekte können dabei zu einem erheblichen psychischen Druck führen.
Wenn sich solche Maßnahmen über längere Zeit häufen, entsteht der Eindruck, dass Mitarbeiter systematisch mürbe gemacht werden, bis sie letztendlich selbst die Konsequenzen ziehen und das Unternehmen verlassen.
Besonders kritisch ist, dass dadurch bei den Betroffenen das Gefühl entstehen kann, bewusst aus dem Unternehmen gedrängt zu werden. Ein solcher Umgang hinterlässt nicht nur bei den Betroffenen Spuren, sondern wirkt sich auch negativ auf das Vertrauen und die Arbeitsatmosphäre im gesamten Team aus.
Die beschriebenen Probleme in der Kommunikation sind aus meiner Sicht keineswegs neu, sondern bestehen bereits seit längerer Zeit. Besonders auffällig ist, dass die Erfahrungen und Einschätzungen der Mitarbeiter, die täglich mit den tatsächlichen Abläufen arbeiten, häufig nicht ausreichend berücksichtigt werden. Selbst Kollegen mit jahrzehntelanger Erfahrung im Unternehmen scheinen teilweise wenig Gehör zu finden, während Einschätzungen bestimmter Positionen oder Führungsebenen offenbar stärker gewichtet werden.
Auch durchgeführte Mitarbeiterbefragungen haben in der Vergangenheit ein eher kritisches Bild vermittelt. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden jedoch unter anderem damit relativiert, dass die Befragung während der Ferienzeit stattgefunden habe und deshalb viele Mitarbeiter nicht anwesend gewesen seien. Dadurch entsteht der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen eher erklärt oder relativiert als ernsthaft analysiert werden.
Nach außen wird regelmäßig vermittelt, dass offene Kommunikation ausdrücklich erwünscht sei und Mitarbeiter ihre Meinung einbringen sollen. In der Praxis entsteht jedoch häufig ein anderes Bild: Rückmeldungen werden zwar angefragt, finden bei Ent
Das Kompetenzmanagement ist aus meiner Sicht einer der problematischsten Bereiche. Teilweise werden Mitarbeiter in Führungspositionen eingesetzt, ohne dass sie über ausreichende Führungserfahrung oder ein fundiertes Verständnis für die jeweiligen Teams und deren Aufgaben verfügen.
Dabei wird vorhandenes Wissen innerhalb der Teams nicht immer ausreichend berücksichtigt. Teilweise fehlt es sogar an einem klaren Überblick darüber, welche Erfahrungen, Kenntnisse und fachlichen Stärken die eigenen Mitarbeiter tatsächlich mitbringen. Dadurch werden Entscheidungen getroffen, ohne das vorhandene Know-how sinnvoll einzubeziehen.
Zudem bekommt man zunehmend den Eindruck, dass es innerhalb der Führungsebene politischer wird. Viele scheinen vor allem um ihre eigene Position und die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu kämpfen. Positive Rückmeldungen, erfolgreiche Projekte oder erreichte Ziele werden entsprechend hervorgehoben, um die eigene Leistung und Bedeutung zu unterstreichen.
Am Ende ist jedoch häufig der normale Mitarbeiter der Leidtragende. Er muss die Entscheidungen umsetzen, zusätzlichen Druck auffangen und mit den Konsequenzen umgehen, wenn Entscheidungen nicht praxisnah oder
Die REWE Group ist an sich ein sehr guter Arbeitgeber. Sehr vielfältig und mit erfolgreicher Business-Ausrichtung.
Seit 2020 befindet sich die REWE digital (ehemals REWE Systems) in irgendeiner Umstrukturierungsmaßnahme. Bevor eine Maßnahmen abgeschlossen ist, wird direkt eine weitere gestartet, usw.
Man sollte den Beschäftigten die Möglichkeit geben, in der neuen Struktur, den neuen Themen usw. anzukommen.
Nicht auf Biegen & Brechen die Teams ins Ausland verlagern, sondern unter Berücksichtigung der Komplexität der Themen, des Wissensaufbaus und der Fluktuation im Ausland.
Die Betrachtung der geringeren Kosten im Ausland ist sehr oberflächlich, zumal erhöhter Betreuungs- und Einarbeitungsaufwand aus Deutschland heraus hinzugerechnet werden müsste.
In letzter Zeit wurde auf sehr stark auf onsite-Arbeit gepocht, ungeachtet der Tatsache, dass man in internationalen Teams, die sich an verschiedenen Standorten befinden, arbeitet und fast ausschließlich in Telefon-/Videokonferenzen ist. Die Präsenztage werden daher von solchen Teams als unnötig und unproduktiv empfunden.
In den letzten Jahren sind die Themenstellungen immer umfangreicher geworden, die Personaldecke wurde jedoch nicht entsprechend angepaßt, auch keine Nachbesetzung bei Fluktuation.
Wenn man dennoch versucht hat, seine themen einigermaßen abzuarbeiten, ging das i.d.R. zu lasten der Work-Life-Balance.
Die Zusammenarbeit im eigenen Team sowie Team-/Produktübergreifend war i.d.R. gut!
in den letzten Jahren viele Wechsel. I.d.R. gute Zusammenarbeit mit dem direkten Vorgesetzten.
So gut wie keine - professionelle - Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten darüber.
Trotz guter technischer Ausstattung sind die Büros nicht für Teams geeignet, die an verschiedenen Standorten (bspw. Köln, Kiel, Málaga, Wien) arbeiten. Da macht die Forderung nach mehr Präsenz im Büro keinen Sinn.
Leider sehr zähe, häufig zu späte Information.
In den fast 12 Jahren meiner Tätigkeit hatte ich immer interessante Themen, seit 2024 zudem mit einem internationalen Team.
Ich mag das vielseitige Aufgabengebiet. Angebote, wie Events, Gesundheitsmanagement, Vielseitigswochen, etc. Die Kantine ist gut.
Rückkehr ins Büro.
Gehaltsverhandlung nicht als Tabuthemen ansehen und als "normaler" Teil einer Karriereplanung und -entwicklung sehen.
Home Office wie früher handhaben. Den Mitarbeitern die Kompetenz zusprechen, dass sie sich selber im Team organisieren können und genauso performant zu Hause sein können.
Innerhalb der Teams angenehm.
Die Büros in Porz sind kalt, ungemütlich und zweckmäßig. Hier wird nichts mehr gemacht, da ein IT Campus entstehen soll.
Grundsätzlich ganz gut. Im Vergleich zu anderen Unternehmen kann die REWE Digital mithalten, heißt aber nicht, dass man nicht noch besser werden könnte.
Grundsätzlich gut. Flexible Arbeitszeiten, die mit den Kollegen abgestimmt werden. Der Druck von der GF wieder mehr ins Office zu kommen, stresst, kann keiner nachvollziehen und erfordert (insbesondere bei Kolleginnen und Kollegen mit Kindern, pflegenden Angehörigen, etc.) eine besondere Organisation, die nicht im Verhältnis zum Mehrwert der Anwesenheit im Büro steht. Insbesondere, wenn man eh nicht zusammensitzt oder (wie in den meisten Teams), Kollegen in Polen, Spanien, Bulgarien, Ilmenau oder Kiel sitzen und man Meetings per Teams abhält.
Weiterbildungen, die Sinn im Rahmen der Aufgaben machen, werden recht großzügig ermöglicht. Inklusive Zertifikate, etc. auf den nächst höheren Ebenen sitzen seit Jahren immer dieselben Personen, wenig Möglichkeiten in Teilzeit Karriere zu machen.
für die unteren Ebenen gibt es da nur wenig Spielraum. Selten Gehaltserhöhungen. Keine Sonderzahlungen bei erfolgreichem Projektabschluss. Es wird vergessen, dass auch Geld ein Motivator sein kann. Mitarbeiterrabatt könnte mehr als 5% sein.
Die letzten Jahre bei zwei Teams gute Erfahrung gemacht.
Bisher nur sehr gute Erfahrung gemacht. Wertschätzend, da meist Wissensträger.
Weiterentwicklung und sein Potenzial im Sinne der Firma auszubauen sind gewünscht. Gehaltserhöhungen / - verhandlungen, sowie Wertschätzung gibt es nur in Ausnahmen. Bei privaten Themen, die sich auf die Arbeit auswirken könnten, wird gemeinsam eine Lösung gesucht, hier wird man nicht alleine gelassen.
Räumlichkeiten könnten attraktiver sein. Technische Ausstattung ist ok.
Kommunikation innerhalb der nächsten zwei Ebenen sind gut. Innerhalb des Teams super.
Es könnten mehr Frauen in Führungsposition sein. Bspw. gibt es nur eine CPO. Führung in Teilzeit / PO Stelle in Teilzeit bisher in der Digital nicht vorgesehen.
Kann man bspw. bei einem Wechsel in ein anderes Team ganz gut beeinflussen. Mit dem Vorgesetzen und PO können Aufgaben weitegehend zusammen definiert werden.
Interessante Themen, Möglichkeiten intern zu wechseln.
Derzeitige vorgehen bei vor Ort Pflicht. Wird je nach Bereich unterschiedlich hart umgesetzt und es gibt keinerlei Ausnahmen wegen einer hohen Entfernung. Den Mitarbeitern zu sagen, Pesch gehabt ist für mich keine Zeichen für eine Wertschätzung der guten Arbeit.
Mehr auf Kritik der Mitarbeiter hören. Aktuell entsteht ein negatives Klima Wegen vielen Anpassungen und Vorgaben wie vor Ort Pflicht ohne jegliche Ausnahme Möglichkeit. Mitarbeter mit fehlender Arbeits und vor Ort Motivation sollten wie in der Vergangenheit durch den Vorgesetzten angesprochen werden, statt Starre Vorgaben auch auf die Leistungsträger anzuwenden. Wenn jemand nur 2 statt 3 mal die Woche rein kommen kann, sollte dies mit dem direkten Vorgesetzten und im Team abzustimmbar sein.
Derzeit viel im Wandel und dabei wird nicht immer mit Feingefühl agiert von der Geschäftsleitung
Schlechter geworden seit Zwang wieder 3mal die Woche vor Ort sein zu müssen.
Jeder Mitarbeiter hat ein Jahres Budget für Weiterentwicklung pro Jahr.
Keine Bonis für normale Mitarbeiter für besondere Leistungen mehr. Das war Mal anders.
Viel Umweltschutz Richtung Endkunden aber z.b. in der IT wird argumentiert wir brauchen Strom intensive AI, um Wettbewerbsfähig zu bleiben. Das mag teilweise Stimmen, aber abseits von AI Lassen sich auch Ressourcen sparen.
Super Zusammenhalt. Ausnahmen gibt es immer
Keine Diskriminierung bekannt
Direkter Vorgesetzter ist super. Geschäftsleitung könnte aber mehr auf kritische Rückmeldung der Mitarbeiter achten, wenn dies überhaupt angestrebt wird. So hat man nur das Gefühl, das Kritik nicht Ernst genommen wird.
Ausstattung ist gut
Regelmäßige Kommunikation
Keine Diskriminierung bekannt
Im IT Bereich immer neue spannende Themen. Die Firma mit Kollegen voran bringen
So verdient kununu Geld.