Top-down statt Augenhöhe...
Verbesserungsvorschläge
- Führungskräfte stärker zu dialogorientierter Führung befähigen
- Entscheidungen begründen, nicht nur verkünden
- Feedback ernsthaft aufnehmen – nicht nur formell einholen über Mitarbeiter:innenbefragungen, die dann keinerlei Impact haben
- Mehr Mitgestaltung durch Personen aus der Praxis bei strukturellen oder organisatorischen Veränderungen
- Ideen‑ und Verbesserungsvorschläge transparent bewerten und sichtbar zurückspielen
- Realistischere Roadmaps statt ständig wechselnder Richtungen und extremen Druck von oben
- Führungskräfte auch am Umgang mit Menschen messen, nicht nur an Deliverables
- Allgemein sollte stärker mit KPIs gearbeitet werden. Bisher wird Erfolg nur daran gemessen, wie schnell etwas fertiggestellt ist und ob es funktioniert. Ob es das Unternehmen besser macht und in welcher Form, spielen dabei kaum eine Rolle.
- Der Satz "Wir wollen die beste Handels-IT werden" ist längst verpufft und es gibt kaum glaubwürdige Leitlinien, denen man noch folgen kann.
Arbeitsatmosphäre
Da immer mehr von oben nach unten gekippt wird, oft in einem unschönen Tonfall und ohne Erklärungen zu liefern, ist die Atmosphäre dementsprechend.
Kommunikation
Kommunikation und Transparenz gab es früher mal sehr viel. Heute eigentlich kaum noch.
Kollegenzusammenhalt
Immerhin die Kolleg:innen sind super.
Work-Life-Balance
Durch die Möglichkeit von Homeoffice entsteht eine ausgewogene Work-Life-Balance. Zumindest als Person ohne Kinder oder zu pflegende Angehörige. Allerdings wird inzwischen immer mehr Büroarbeit gefordert.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Chef ist super, allerdings sind ihm oft die Hände gebunden, wenn es um bestimmte Entscheidungen geht.
Interessante Aufgaben
Bisher einer der wenigen Gründe, warum ich noch hier bin. Mal schauen wie lange noch.
Arbeitsbedingungen
Aus meiner Sicht sehr schlechte Arbeitsbedingungen, weil die Strukturen so schlecht geplant sind, dass man mit Arbeit überfrachtet wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Grundsätzlich vermutlich ok. Zumindest wird damit geworben. Durch die neusten KI Entwicklungen habe ich allerdings das Gefühl, dass Umweltbewusstsein keine Rolle mehr spielt. Genauso das Ersetzen von Ressourcen mit der Begründung von KI finde ich kritisch in diesem Zusammenhang.
Image
Zur Zeit hört man von Mitarbeiter:innen eher schlechtes über das Unternehmen. Die Unzufriedenheit wächst. Leider führt es dazu, dass nach und nach die guten Mitarbeiter:innen gehen.

