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Bewertungen

282 von 709 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 44%
Score-Details

282 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Kontinuierlicher Verfall einer ehemals starken Marke

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei REWE Systems in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ehrlichkeit bereits bei Stellenausschreibungen und Mitarbeiteransprache. HR sollte endlich einsehen das die Talente und Senioren die REWE ausgemacht haben mit den aktuellen Bedingungen nicht gehalten werden können.

An alle potentiellen Bewerber - nehmt die Bewertungen ernst, sie sind keine Einbildung oder jammern auf hohem Niveau.

Arbeitsatmosphäre

Sie war mal super, seit 2025 leider im freien Fall

Image

Toll bei Fußballfans

Work-Life-Balance

60/40 steht in starkem Kontrast zu Work-Life Balance. Ein Bücherregal und ein 120 Quadratmeter Sport-Raum verbessern die Situation auch nicht weiter

Karriere/Weiterbildung

Die beworbene "ca. 2000€" Lern- und Weiterbildungs-Budget existieren nicht

Gehalt/Benefits

Kommt pünktlich zum Monatsende

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die EU empfiehlt Homeoffice um Sprit zu sparen. REWE führt eine Verschärfung der Return to Office Policy ein

Vorgesetztenverhalten

Gaslighting und toxisches reframing

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmittel fehlen. Laute Großraumbüros. Viel Druck und eine resignierte Mannschaft. Maulkorb-Politik.

Kommunikation

Das K in REWE steht für Kommunikation


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Felipe Moroder-Bendyk, Senior Expert Employer Branding
Felipe Moroder-BendykSenior Expert Employer Branding

Hey du, vielen Dank für deine Bewertung!

Ich bin ehrlich: Dies zu lesen ist schon echt hart. Klar, eine Prise Zynismus lese ich hier schon raus - und dieser war immer auch schon ein bisschen Teil von uns - aber wir befinden uns weder im freien Fall noch im Verfall. Zwar haben wir kein "F" oder "K" in "REWE digital", aber Fairness und konstruktive Kritk sind uns wichtig. Ich verstehe aber auch, dass kununu ein Ventil ist bzw. sein kann.

Bevor ich auf einige deiner Punkte eingehe: Lass uns doch bitte in den Austausch gehen. Ich bin zwar nur ein ganz "normaler" Kollege, der hier auch nach 6 1/2 Jahren echt gerne arbeitet, aber wie du vielleicht weißt: Das "d" in "kununu" steht bekanntlich für "Diskurs". Also, lass uns doch gerne mal auf einen Kaffee, Mate oder ein REWE Bo-Eis treffen und schauen, wie wir konkret Dinge verbessern können. Bock? Alternativ kannst du mir auch gerne (anoynm) schreiben. Ich freue mich in jedem Fall über deine Nachricht!

Zurück zu deinem Feedback: Deine Erfahrungen bei uns will ich dir gar nicht absprechen. Es gab mit Sicherheit schon einfachere Phase und die aktuelle Transformation hat ordentlich Tempo, aber du sprichst leider trotzdem einige Dinge an, die ich so leider nicht stehen lassen kann. Dazu gehören z.B. unsere vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und -angebote; sei es frei wählbar für Konferenzen & Co. oder auch unser IT Learning Hub oder diverse Tech Talks und Meetups. Wenn du hierzu Fragen hast, wende dich am besten direkt an deine:n HR Partner:in.

Darüber hinaus gab es ehrlicherweise keine Verschärfung der Remote Work-Policy innerhalb der gesamten REWE Group. Hierzu habe ich aber auch ein offizielles Statement von HR:
"Die 60/40-Regel verstehen wir als Orientierungsrahmen, der eine faire und transparente Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg unterstützt. Gleichzeitig gehört für uns zu moderner Zusammenarbeit auch gegenseitige Flexibilität: Mobiles Arbeiten ist für uns ebenso selbstverständlich wie die gemeinsame Verantwortung, Präsenz dort zu ermöglichen, wo sie für Teamarbeit, Austausch oder Business-Anforderungen wichtig ist. Die konkrete Ausgestaltung wird dabei im Dialog zwischen Team und Führungskraft abgestimmt. Unser Ziel ist es, ein modernes Arbeitsumfeld zu schaffen, das Zusammenarbeit, individuelle Bedürfnisse und unternehmerische Anforderungen bestmöglich verbindet."

Zu guter Letzt: Gaslighting, toxisches Reframing oder eine von dir oder anderen Kolleg:innen wahrgenommene Maulkorb-Politik nehmen wir ernst. Wenn du hier konkrete Punkte hast, wende dich bitte auch hier vertraulich an unseren HR-Bereich.

Also, lass uns doch REWE digital gemeinsam wieder in die richtige Richtung drehen; wie auch immer dies genau auch für dich aussieht. Deal? :-)

Optimistische und digitale Grüße
Felipe

Zu viele Zusatzaufgaben, ständige Umstrukturierung und mehr Büropräsenz trotz guter Remote-Arbeit sorgen für Unmut

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Verlässlichkeit in organisatorischen Entscheidungen sowie eine stärkere Einbindung von Mitarbeiterfeedback könnten das Vertrauen und die Zufriedenheit deutlich verbessern. Gleichzeitig wäre eine klarere und zentralere Kommunikationsstruktur hilfreich, um Informationsverluste und die hohe Informationsflut zu reduzieren.
Darüber hinaus könnte eine bessere Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten die Belastung einzelner Teams reduzieren und langfristig für mehr Stabilität sorgen. Flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice-Möglichkeiten sollten weiterhin unterstützt werden, da sie wesentlich zur Work-Life-Balance beitragen und gleichzeitig unnötigen Pendelverkehr vermeiden können.
Auch bei Group-Standards wäre mehr Einheitlichkeit und Pragmatismus wünschenswert, damit fachlich sinnvolle Lösungen nicht unnötig eingeschränkt werden.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich sind alle offen, hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig. Gleichzeitig merkt man jedoch den Stress und die Unzufriedenheit durch die hohe Aufgabenlast, die sich vermutlich auf mehr Schultern verteilen ließe. Das gemeinsame Vorankommen wird dennoch von niemandem bewusst ausgebremst.

Image

Vor einigen Jahren hätte ich die digital noch ohne Bedenken weiterempfohlen. Heute habe ich diesbezüglich eher gemischte Gefühle.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist im Team aktuell noch gut vereinbar. Allerdings zeichnet sich ab, dass es künftig stärkere Einschränkungen beim Homeoffice seitens des Managements geben könnte. Flexible Arbeitszeiten werden derzeit dennoch akzeptiert, egal ob man lieber früh startet und früher Feierabend macht oder eher später arbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wird durch verschiedene Initiativen grundsätzlich sichtbar unterstützt. Gleichzeitig stellt sich mit zunehmendem Einsatz von KI- und IT-Infrastruktur sowie einer stärkeren Büropräsenz auch die Frage nach den ökologischen Auswirkungen, beispielsweise durch steigenden Energiebedarf und mehr Pendelverkehr mit dem Auto. Dies ist aber kein REWE Digital exklusives Problem

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung verläuft teilweise eher schleppend und hängt häufig vom individuellen Engagement sowie dem Goodwill der Führungsebene ab. Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden und können genutzt werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb der Teams ist meiner Erfahrung nach gut. Gleichzeitig merkt man, dass Product Owner aufgrund der hohen Arbeitslast versuchen, ihre Teams bestmöglich zu schützen. Das ist grundsätzlich positiv, kann jedoch stellenweise dazu führen, dass Abstimmungen oder das eigene Vorankommen verzögert werden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Vorgesetzten wird unterschiedlich wahrgenommen und scheint stark vom jeweiligen Bereich bzw. der Organisationseinheit abzuhängen

Arbeitsbedingungen

CleanDesk und Großraumbüros machen den/die Standorte unpersönlich und sind je nach Rolle nachteilig für konzentriertes Arbeiten.

Kommunikation

Es gibt erkennbar Bemühungen, organisatorische Entscheidungen transparenter zu kommunizieren. Dennoch entsteht teilweise Unmut, da Mitarbeitermeinungen aus Sicht vieler nicht ausreichend berücksichtigt oder kommentiert werden. Arbeitsrelevante Informationen werden zudem über viele unterschiedliche Kanäle verteilt (E-Mail, Teams, Slack oder in Meetings mit Vorgesetzten etc...). Dadurch gehen vereinzelt Informationen verloren, insbesondere wenn Zuständigkeiten oder Adressaten nicht klar benannt sind oder Inhalte aus Meetings nicht zuverlässig in die Teams weitergetragen werden. Die hohe Informationsflut erschwert es zusätzlich, relevante Inhalte schnell und effizient herauszufiltern.

Gehalt/Benefits

Bei Gehalt und Sozialleistungen entsteht teilweise der Eindruck von Ungleichbehandlung innerhalb der Group. Einerseits wird betont, dass Entscheidungen und Vorteile gruppenweit einheitlich gelten sollen, andererseits scheinen bestimmte Bereiche, beispielsweise Mitarbeitende aus toom- oder DERTOUR, von spezifischen Rabatten und Zusatzvorteilen stärker zu profitieren. Ausserdem wird bei der DERTOUR auch Workation und das Arbeiten im EU Ausland beworben, während dies in den anderen Organisationseinheiten nicht möglich ist. Das wirkt aus Mitarbeitersicht nicht immer konsistent und wirft Fragen hinsichtlich der Gleichbehandlung innerhalb der Group auf. Zusätzlich entsteht ein uneinheitliches Bild bei flexiblen Arbeitsmodellen: Während bei DERTOUR aktiv mit Workation und Arbeiten aus dem EU-Ausland geworben wird, sind solche Möglichkeiten in anderen Organisationseinheiten teilweise nicht vorgesehen. Auch hier wirkt die Handhabung innerhalb der Group nicht durchgängig einheitlich.

Gleichberechtigung

In meinem direkten Umfeld und meiner Wahrnehmung nach gibt es hier wenig Negatives. Durch verschiedene Initiativen bemüht sich die Group aktiv darum, Diskriminierung jeglicher Art entgegenzuwirken und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Interessante Aufgaben

Fachlich gibt es viele interessante Aufgaben und Herausforderungen. Gleichzeitig werden mögliche Lösungen teilweise durch Group-Standards eingeschränkt, die augenscheinlich nicht in allen Produkten oder Domänen gleichermaßen Anwendung finden.

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Top-down statt Augenhöhe...

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

- Führungskräfte stärker zu dialogorientierter Führung befähigen
- Entscheidungen begründen, nicht nur verkünden
- Feedback ernsthaft aufnehmen – nicht nur formell einholen über Mitarbeiter:innenbefragungen, die dann keinerlei Impact haben
- Mehr Mitgestaltung durch Personen aus der Praxis bei strukturellen oder organisatorischen Veränderungen
- Ideen‑ und Verbesserungsvorschläge transparent bewerten und sichtbar zurückspielen
- Realistischere Roadmaps statt ständig wechselnder Richtungen und extremen Druck von oben
- Führungskräfte auch am Umgang mit Menschen messen, nicht nur an Deliverables
- Allgemein sollte stärker mit KPIs gearbeitet werden. Bisher wird Erfolg nur daran gemessen, wie schnell etwas fertiggestellt ist und ob es funktioniert. Ob es das Unternehmen besser macht und in welcher Form, spielen dabei kaum eine Rolle.
- Der Satz "Wir wollen die beste Handels-IT werden" ist längst verpufft und es gibt kaum glaubwürdige Leitlinien, denen man noch folgen kann.

Arbeitsatmosphäre

Da immer mehr von oben nach unten gekippt wird, oft in einem unschönen Tonfall und ohne Erklärungen zu liefern, ist die Atmosphäre dementsprechend.

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Zur Zeit hört man von Mitarbeiter:innen eher schlechtes über das Unternehmen. Die Unzufriedenheit wächst. Leider führt es dazu, dass nach und nach die guten Mitarbeiter:innen gehen.

Work-Life-Balance

Durch die Möglichkeit von Homeoffice entsteht eine ausgewogene Work-Life-Balance. Zumindest als Person ohne Kinder oder zu pflegende Angehörige. Allerdings wird inzwischen immer mehr Büroarbeit gefordert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich vermutlich ok. Zumindest wird damit geworben. Durch die neusten KI Entwicklungen habe ich allerdings das Gefühl, dass Umweltbewusstsein keine Rolle mehr spielt. Genauso das Ersetzen von Ressourcen mit der Begründung von KI finde ich kritisch in diesem Zusammenhang.

Kollegenzusammenhalt

Immerhin die Kolleg:innen sind super.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Chef ist super, allerdings sind ihm oft die Hände gebunden, wenn es um bestimmte Entscheidungen geht.

Arbeitsbedingungen

Aus meiner Sicht sehr schlechte Arbeitsbedingungen, weil die Strukturen so schlecht geplant sind, dass man mit Arbeit überfrachtet wird.

Kommunikation

Kommunikation und Transparenz gab es früher mal sehr viel. Heute eigentlich kaum noch.

Interessante Aufgaben

Bisher einer der wenigen Gründe, warum ich noch hier bin. Mal schauen wie lange noch.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Leider immer schlechter...

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen sind super. Auch wenn das letzte Recruiting schon lange her ist, wurde da alles richtig gemacht.

Hey, wir können immer noch 2 Tage pro Woche im Home Office arbeiten.

Ich finde super, dass unser Vorstand und soweit ich weiß, alle, die ich hier kenne, weiterhin für Toleranz und Vielfalt einstehen. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dies beibehalten wird, falls der politische Druck von rechts noch größer wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kam glaube ich in den einzelnen Punkten durch. Am meisten trifft mich, dass uns die Selbstverantwortung abgesprochen wird. Ich komme auch gerne mal 5 Tage ins Büro, wenn es denn sinnvoll ist. Aber mein "Team" und ich können das gut entscheiden.

Ich werde mich nun nach und nach bewerben. Es bricht mir das Herz, weil ich bisher sehr am Unternehmen gehangen habe. Leider ist irgendwann das Fass voll. Vielleicht ist es sogar so gewollt.

Verbesserungsvorschläge

Wieder flexibler werden. Wir sind alle Erwachsene und brauchen keine Überwachung, um einen guten Job zu machen. Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Wenn ich mir die Reisekosten pro Monat, die Gehälter in Bulgarien und den Wissensverlust durch interkulturelle Kommunikation anschaue, kann ich mir nicht vorstellen, dass Nearshoring ein nachhaltiges Konzept ist. Bitte bewertet das nochmal neu.

Wenn wir bei Online&Mobile inzwischen zu viele sind, weil wir viel fertiggestellt haben, ist das okay. Aber nutzt uns doch bitte, um unsere Modernität und unser Wissen auf Innovation zu werfen, statt die Innovationsabteilung weiter einzuschränken. Nur durch Innovationen heben wir uns von der Konkurrenz ab.

Unsere Service IT hat sich sehr verschlechtert. Vor 5 Jahren dauerte es einen Tag nach Einstellung bis man arbeiten konnte. Jetzt sind es etwa 3 Wochen.

Arbeitsatmosphäre

Ein Change folgt dem nächsten, angetrieben von der Geschäftsführung und dem Vorstand, ohne Erklärung. Die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich durch die Änderungen wie Stellenverschiebung, 60:40 Büro, Abschaffung von vers. Extras, ohne Begründung der Verantwortlichen und die Arbeitsatmospäre leidet sehr darunter. Im Großraumbüro kann man sich kaum konzentrieren. Es gibt zu wenig gute Meetingräume und zu viel Nearshoring, um so viel im Büro zu sein.

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Außerhalb der Firma noch sehr gut, innerhalb wird es immer schlechter. Im Vergleich zu anderen Konzernen ist es wahrscheinlich noch immer okay, aber es hat sehr nachgelassen. Die Hackdays waren seit Jahren nur noch zum Selbstmarketing da. Jetzt wurden sie abgesagt, aber stehen noch in den Stellenangeboten

Work-Life-Balance

Tja, leider sehr abgebaut. Früher gab es bis zu 10 Tage kinderkrank im Jahr zum vollen Gehalt - abgeschafft, 3 Tage Pflicht im Büro kommt bald für alle - was für eine Einschränkung für alle, die weiter weggezogen sind, chronisch krank sind, kleine Kinder haben, jemanden pflegen müssen, die Liste hört nicht auf. Und das, obwohl unsere Produktivität bei Online&Mobile seit Jahren besser und besser wird. Das wird viele Vollzeiteltern in Teilzeit oder Kündigung zwingen.

Karriere/Weiterbildung

Sehr schwierig. Es gibt wenig Entwicklungsmöglichkeiten als Softwareentwickler/Experte. Wer Principal werden möchte, muss Sichtbarkeit vor Wissen bewertet.

Gehalt/Benefits

Sehr gut im Vergleich zu anderen Softwareentwicklern, aber trotz sehr gutem Abschluss des Entwicklungsgesprächs, gibt es keine individuelle Möglichkeit eine Gehaltserhöhung oder Einmalzahlung zu bekommen . Es gibt jedes Jahr eine kleine einstellige Zahl , wie viel Prozent die Manager erhöhen dürfen, aber im Schnitt über alle ohne Spielraum für große Erhöhungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eigentlich dachte ich immer wir wären hier Vorreiter. Was Verpackungen angeht, Bio Qualität, Prozesse, Tierhaltung, Märkteeffizienz, super. Aber mit der 60:40 Regel gehen wir auch hier wieder 3 Schritte zurück. Da ich mich auf die Bahn nicht mehr verlassen kann, muss ich leider zum Auto greifen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt untereinander ist durch die Verschlechterung sehr gut. Auch wenn es viele gibt, die die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene sabotieren wollen, was es für die, die ihre Arbeit gut machen wollen, zusätzlich anstrengend macht.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nichts Negatives zu sagen. Mein Gefühl wäre, dass man empathischer mit älteren Kollegen umgehen könnte.

Vorgesetztenverhalten

Leider wird oft nur der Druck von oben weitergegeben. Sie geben sich Mühe, aber was sollen sie machen, wenn sie das von oben vorgegeben bekommen. Widerstand sieht man selten und hört auch nach Kurzem auf. Der Mindsetshift ist super krass. Bei Scrum haben Teams volle Autonomie. Inzwischen werden wir in Käfige gepresst und sollen dieselben Ergebnisse liefern.

Arbeitsbedingungen

Lärmpegel ist richtig mies im Großraumbüro. Wir sitzen oft am Tag in einer kleinen Box im Büro, weil es nicht genug Meetingräume gibt, damit wir die anderen nicht noch mehr stören. Für Veranstaltungen mit 20+ Personen während der Arbeitszeit gibt es keine Räume, nur offene Bereiche, die schlecht ausgestattet sind. Man merkt, dass hier nicht mehr investiert wird, weil wir in ein paar Jahren in ein anderes Büro ziehen sollen. Keine Kantine, nur teure Restaurants, wenn man gesund essen möchte. Hackdays wurden jetzt abgesagt.

Kommunikation

Wie gesagt wird oft von unseren Führungskräften etwas weiterkommuniziert, was vom C-Level oder Vorstand kommt, ohne Begründung, ohne Macht etwas zu ändern. Eine schlechte Nachricht folgt auf die nächste.

Gleichberechtigung

Schwieriges Thema. Theoretisch gibt es Programme, um Frauen zu fördern, aber praktisch werden einem ohne Ende Steine in den Weg gelegt, wenn der Chef versucht einen zu fördern.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind weiterhin super interessant. Leider senkt der Rest die Motivation aller so sehr, dass auch hier das Interesse sinkt.

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Es war einmal.... eine starke Einheit

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

pünktliches Gehalt, gute Kantine,

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Angst vor Änderungen im Sinne der MA

Verbesserungsvorschläge

Führungsebene im FSS erneuern, Geld sparen für die Teamcoaches die mich wie die EMs nur von wichtigen Arbeiten abhalten

Arbeitsatmosphäre

Seit 3-4 Jahren ist es sehr frostig geworden. Vorgesetzte, die keine Empathie haben und sich nicht für den Mensch interessieren, oder kleine die nur ihr eigenes Wohl und Auto im Blick haben

Image

Extrem schlecht, insbesondere im F S S seit Führungswechsel

Work-Life-Balance

geht so

Karriere/Weiterbildung

von den angeblichen 2000€ die jedem für das Jahr an Weiterbildung zustehen merkt man nichts. Man soll sich kostenlose Alternativen suchen, während die kleinen und "großen" in der Führungsebene dies für sich mit vollen Händen "rausschmeißen"

Gehalt/Benefits

Jahrelang keine Erhöhung, immer die gleichen Ausreden

Kollegenzusammenhalt

Nimmt leider mehr und mehr ab, jeder sucht nur seinen eigenen Vorteil

Umgang mit älteren Kollegen

zum Glück geht es für mich bald in den passiven Teil der ATZ, vor 3-4 Jahren war ich noch motiviert

Vorgesetztenverhalten

Ich wirke im FSS, hier geht es leider seit 3-4 Jahren immer mehr bergab, das Thema "Auflösung" ist allgegenwärtig, wird immer wieder von den kurzen abgestritten, aber es ist immer und immer wieder spürbar

Arbeitsbedingungen

Laptop, Handy, Headset - Standard halt

Kommunikation

extrem schlecht, Selbstbeweihräucherung zählt mehr als wirklich Themen zu kommunizieren

Gleichberechtigung

kann ich nichts zu sagen, wird aber glaub ich, wie überall maßlos übertrieben

Interessante Aufgaben

war es mal, aber Stuhlkreise sind wichtiger als wirklich was zu bewegen


Umwelt-/Sozialbewusstsein

7Hilfreichfinden das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Ein Unternehmen im freien Fall

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alle genannten Punkte. Wenn man die aktuellen Bewertungen durchgeht, merkt man, wie sehr REWE sich selbst zerstört.

Verbesserungsvorschläge

Wissen die ganz genau selber. Aber die haben sich bewusst dafür entschieden und werden nun mit den Konsequenzen leben.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Einführung der 60 40 Home Office Regelung hat sich das Arbeitsklima deutlich verschlechtert. Die Geschäftsführung zeigt kaum Interesse daran, ob die aktuelle Arbeitsweise der jeweiligen Teams sinnvoll ist oder ob flexible Modelle sinnvoller wären. Es wird konsequent darauf gedrängt, dass Mitarbeitende wieder ins Büro zurückkehren, unabhängig davon, wo sie wohnen. Jetzt kann man statt zuhause, im Büro in unnötigen Meetings rumsitzen.

Image

Das Unternehmensimage hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Viele wertvolle Kolleginnen und Kollegen verlassen das Unternehmen.
REWE war einst ein tolles Unternehmen, für das ich mich bewusst entschieden habe. Mittlerweile überwiegt das Gefühl von Frustration und Enttäuschung.

Work-Life-Balance

War mal 5 Sterne. Mittlerweile dürfen einige Kollegen an bestimmten Tagen wertvolle Stunden damit verbringen, im Stau zu stehen, statt diese Zeit effizient für ihre Arbeit oder ihre Freizeit zu nutzen.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich. Für den Stress den man durch die Arbeit bekommt - eher unterdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Marketing wird stark betont, wie wichtig der Umweltschutz für das Unternehmen sei. Dennoch wirkt es angesichts der aktuellen Lage, in der Mitarbeitende wieder ins Büro zurückgeschickt werden, während die Spritpreise deutlich steigen, eher heuchlerisch.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt ein paar Ausnahmen, insgesamt ist der Zusammenhalt zwischen den Kollegen aber sehr positiv. Gerade in diesen unvorhersehbaren Zeiten halten die Kollegen eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Vorgesetztenverhalten

Die Erfahrung mit der Führung hängt stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab. Meiner ist seit sehr langer Zeit im Unternehmen und wirkt oft wenig interessiert daran, wie es seinen Mitarbeitern geht. Hauptsache der kriegt seinen 6-stelligen Gehalt und setzt das um, was die Geschäftsführung vorgibt. Ansonsten bleibt die Kommunikation eher dürftig, und die Reaktionszeit ist sehr lang, wenn man etwas von ihm braucht.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist gut, es gibt eine freie Wahl zwischen Windows und Mac, was die Arbeitsweise für viele sehr angenehm macht.

Das Essen in der Kantine ist ebenfalls nicht schlecht. Allerdings dauert es seit der Rückkehr ins Büro deutlich länger, weil man meistens lange in der Schlange stehen muss.

Kommunikation

Auf Führungsebene ist die Kommunikation praktisch nicht vorhanden. Entscheidungen werden meistens oben getroffen und danach nach unten weitergegeben, ohne wirkliche Einbindung oder Transparenz.

Unter den Kollegen hingegen läuft die Kommunikation sehr gut und ist in der Regel offen und kooperativ.

Interessante Aufgaben

Durch die vielen Umstrukturierungen, die fast jährlich stattfinden, verbringt man mittlerweile einen großen Teil seiner Zeit in scheinbar unnötigen Meetings. Anstatt produktiv zu arbeiten, werden viele Ressourcen in Absprachen und Besprechungen gebunden, die kaum echten Mehrwert bringen.
Zusätzlich sind viele interne Prozesse so kompliziert gestaltet, dass sie den Arbeitsfluss eher behindern als unterstützen. Irgendwann wird dadurch die Motivation immer geringer, noch weiterzuarbeiten.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

6Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Drohen, demotivieren und herablassend. Schlechteste Führungsebene die ich bisher erlebt habe.

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital Zentrale Köln in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Super Kantine. Das wars!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung! Gehalt! Standort.

Verbesserungsvorschläge

Durchleuchten der Führung. Fragt Mitarbeiter statt Berater. Meist kommt was besseres raus.

Arbeitsatmosphäre

War richtig gut. Wurde in kürzester Zeit vernichtet

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Leidet massiv

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden. Sparmaßnahmen auf Kosten der Mitarbeiter. Auch das gilt nicht für die durch die Welt Reisende Führung.

Gehalt/Benefits

Erschreckend. Fehlt eigentlich noch, dass das Gehalt gekürzt wird. Nur nicht für Manager. Die sind sicher und bekommen Boni etc.

Kollegenzusammenhalt

Das bekommt die GL auch noch zerstört

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nichts zu schreiben

Vorgesetztenverhalten

Noch nie sowas erlebt. Von oben herab wäre noch nett ausgedrückt. Wird sogar offen mit Kündigung gedroht.

Arbeitsbedingungen

Tja, man kann in kürzester Zeit seine Mitarbeiter so sehr demotivieren, dass freiwillig gekündigt wird. Auch das scheint Strategie und sagt alles über die Führung aus. Ich würde hier als Einsteiger nicht anfangen.

Kommunikation

Traurig.

Gleichberechtigung

Wird drauf geachtet.

Interessante Aufgaben

Das einzige was mich hält


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

4Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Zurück zu starren Strukturen statt modernem Arbeitsumfeld.

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wer sich aktiv einbringt und Eigeninitiative zeigt, wird dabei gut unterstützt. Neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden ermöglicht, und bei Bedarf werden auch passende Schulungen oder Weiterbildungen bereitgestellt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell ist die Kommunikation sehr darauf bestimmt, was man vom Arbeitgeber verlangt. Geht es aber um Gehaltsbänder, Workation, Benefits, etc. wird es totgeschwiegen und man erhält keine Updates.

Verbesserungsvorschläge

Ich schlage vor, die Anwesenheitspflicht im Büro durch klare, messbare Ergebnisziele zu ersetzen – Leistung sollte an Output gemessen werden, nicht an der Anzahl der Tage im Office.
Gehaltsbänder & Pilotprojekte wie Workation umsetzen und die Mitarbeiter nicht hinhalten.

Arbeitsatmosphäre

Grundsätzlich eine gute Atmosphäre. Viele Kollegen sind jedoch aufgrund der sinkenden Arbeitsbedingungen nicht gut gestimmt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat leider merklich nachgelassen. Mit der verpflichtenden 60/40-Regelung kehrt man zu starren Strukturen zurück, die nicht mehr zeitgemäß wirken. Gerade bei verteilten Teams schafft reine Anwesenheit im Büro keinen Mehrwert – Ergebnisse sollten zählen, nicht wie viele Tage man ins Office fährt. Die flexiblen Arbeitszeiten sind weiterhin positiv, aber nur ein schwacher Ausgleich dafür.

Karriere/Weiterbildung

Aus meiner Sicht wird die Weiterbildung der Mitarbeiter gut vorangetrieben. Das sollte aber in einer sich ständig verändernden IT Welt auch so sein!

Gehalt/Benefits

Gehalt ist Branchenüblich, Benefits sind soweit gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

3 Tage ins Büro pendeln, bei erhöhten Spritpreisen um "da" zu sein. Anschließend sitzt jeder für sich mit den Kollegen im Teams Meeting, da nie alle am gleichen Standort sind. Umweltbewusstsein sieht für mich anders aus.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt im Team ist gut, kommt jedoch auch stark auf das Team an.

Umgang mit älteren Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen ist aus meiner Sicht gut.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten variiert stark je nach Führungskraft. Mein Eindruck ist, dass Engineering Manager wenig eigenen Gestaltungsspielraum haben und Entscheidungen häufig von der oberen Führungsebene vorgegeben werden – die EMs setzen diese dann um, ohne sie maßgeblich mitgestalten zu können.

Arbeitsbedingungen

Wahl des Laptops, Firmenhandys, Zubehör und Ausstattung im Büro ist gut. Schwankt jedoch je nach Standort.

Kommunikation

Aktuell ist die Kommunikation sehr darauf bestimmt, was man vom Arbeitgeber verlangt. Geht es aber um Gehaltsbänder, Workation, Benefits, etc. wird es totgeschwiegen und man erhält keine Updates.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich sollten alle gleich behandelt werden, jedoch müssen einige verpflichtend 3 Tage ins Office und andere haben davon noch nichts mitbekommen. Hier sollte nachgebessert werden, da hier Kollegen je nach Bereich anders behandelt werden..

Interessante Aufgaben

Es gibt viele Interessante Aufgaben im Unternehmen. Man bekommt die Möglichkeit neue interessante Themen, sofern im Interesse des Unternehmens, zu übernehmen.


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Return-to-Office - Moderne Fassade, veraltete Ansichten

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei REWE Digital GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kernaufgaben sind nach wie vor spannend und das Team hält trotz der aktuell schwierigen Stimmung zusammen. Es gab eine Zeit, in der man das Gefühl hatte, bei einem modernen Arbeitgeber zu sein, der die Zeichen der Zeit (Remote Work, Vertrauenskultur) erkannt hat – dieses Fundament ist theoretisch noch vorhanden, wird aber gerade mutwillig eingerissen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Rückfall in veraltete Denkmuster ist extrem enttäuschend. Die Einführung einer 60%-Präsenzpflicht ohne erkennbaren betrieblichen Nutzen wirkt wie ein Misstrauensvotum gegenüber der gesamten Belegschaft.

Besonders kritisch sehe ich die Ignoranz gegenüber den äußeren Umständen: Bei Benzinpreisen von weit über 2€ die Leute grundlos zum Pendeln zu zwingen, ist weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar.

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen statt Kontrolle: Kehren Sie zurück zu einer flexiblen Homeoffice-Regelung, die sich an Ergebnissen und nicht an abgesessener Zeit orientiert. Wenn Strukturen nachweislich funktionieren, ist eine starre 60%-Quote kontraproduktiv.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung im Unternehmen ist spürbar gekippt. Der plötzliche und unbegründete Zwang zur Rückkehr ins Büro (60% Anwesenheitspflicht) drückt massiv auf die Motivation. Obwohl die Strukturen im Homeoffice einwandfrei funktioniert haben, fühlt sich diese Rolle rückwärts eher nach Misstrauen und Kontrolle an als nach moderner Arbeitskultur. Das Vertrauen in die Belegschaft scheint verloren gegangen zu sein.

Image

Nach außen hin versucht sich das Unternehmen weiterhin als moderner und zukunftsorientierter Arbeitgeber zu verkaufen. Intern bröckelt diese Fassade jedoch gewaltig. Der Rückfall in die Kontrollkultur und die starre Präsenzpflicht zeigen, dass man im Kern sehr konservativ geblieben ist.

Work-Life-Balance

Ein absoluter Rückschritt in die Steinzeit. Die starre Vorgabe von 60% Büropräsenz zerstört jegliche Flexibilität, die wir uns in den letzten Jahren erfolgreich aufgebaut hatten. Dazu kommt eine enorme finanzielle und zeitliche Belastung durch das unnötige Pendeln. Bei aktuellen Benzinpreisen von weit über 2€ pro Liter ist diese erzwungene Fahrerei ein massiver Einschnitt in den Geldbeutel und die private Lebensqualität – und das alles völlig ohne Not bei funktionierenden Remote-Strukturen.

Gehalt/Benefits

Das Grundgehalt ist an sich branchenüblich und okay.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wer Nachhaltigkeit predigt, aber gleichzeitig seine Belegschaft völlig ohne Not und bei funktionierenden Remote-Strukturen zurück auf die Straße zwingt, hat nichts verstanden. Der völlig unnötige CO2-Ausstoß durch das erzwungene Pendeln entlarvt jedes "grüne" Firmen-Image als reines Greenwashing. Zudem ist es sozial extrem rücksichtslos, die Mitarbeiter bei Benzinpreisen von über 2€ so einer finanziellen Belastung auszusetzen, die schlichtweg vermeidbar wäre.

Kollegenzusammenhalt

Im direkten Team funktioniert der Zusammenhalt noch ganz gut und man unterstützt sich gegenseitig. Allerdings leidet das Miteinander aktuell stark unter der allgemeinen Unzufriedenheit über die neuen Arbeitsrichtlinien. Der Frust über die starre Präsenzpflicht ist allgegenwärtig und überschattet den eigentlich guten Teamgeist.

Vorgesetztenverhalten

Es mangelt an einem zeitgemäßen Führungsverständnis. Anstatt auf Ergebnisse und Eigenverantwortung zu setzen, wird wieder auf eine veraltete Präsenzkultur gepocht. Man vermisst Führungskräfte, die sich kritisch vor ihre Teams stellen und sinnlose Vorgaben wie die 60%-Quote hinterfragen, anstatt sie einfach unreflektiert durchzudrücken

Arbeitsbedingungen

Das Büro an sich bietet keinen echten Mehrwert gegenüber dem heimischen Arbeitsplatz. Im Gegenteil: Die erzwungene Anwesenheit verschlechtert die Arbeitsbedingungen massiv. Man tauscht die Ruhe und Effizienz des Homeoffices wieder gegen Lärm, ständige Unterbrechungen im Großraumbüro und den täglichen Stress im Berufsverkehr ein – und das völlig ohne sachlichen Grund

Kommunikation

Entscheidungen werden zunehmend von oben herab kommuniziert, ohne den echten Dialog zu suchen. Bestes Beispiel ist die aktuelle RTO-Ansage: Statt nachvollziehbarer Gründe und echter Argumente für den Bürozwang werden irgendwelche nicht belastbaren Studien herangezogen, um die Entscheidung zu rechtfertigen.

Interessante Aufgaben

Die eigentlichen Tätigkeiten sind durchaus in Ordnung, abwechslungsreich und bieten fachliche Herausforderungen. Leider rückt der Spaß an der Arbeit völlig in den Hintergrund, wenn die Rahmenbedingungen so demotivierend gestaltet werden und man durch starre Büro-Regeln in seiner Autonomie eingeschränkt wird.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Felipe Moroder-Bendyk, Senior Expert Employer Branding
Felipe Moroder-BendykSenior Expert Employer Branding

Hey du, vielen Dank für deine ehrliche und schonungslose Bewertung!

Ich lese in jedem Punkt heraus, dass der 60/40-Orientierungswert für dich und dein Team absolut nicht funktioniert. Und ganz ehrlich: Ich verstehe dich. Trotzdem möchte ich versuchen, das Thema etwas einzuordnen.

Zuallererst: Das 60/40 ist nicht in Stein gemeißelt, sondern wirklich ein Orientierungswert. Diesen gibt es in der gesamten REWE Group bereits seit "DNA" (Deine neue Arbeitswelt). Klar, während der Pandemie gab es keinerlei Möglichkeit für Arbeiten im Büro, aber die Zeiten sind (zum Glück) vorbei.

Lass uns nun noch kurz auf zwei weitere Punkte schauen. "Orientierung" verstehen wir wirklich als das, was das Wort aussagt. Das offizielle Statement kennst du, oder?
"Die 60/40-Regel verstehen wir als Orientierungsrahmen, der eine faire und transparente Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg unterstützt. Gleichzeitig gehört für uns zu moderner Zusammenarbeit auch gegenseitige Flexibilität: Mobiles Arbeiten ist für uns ebenso selbstverständlich wie die gemeinsame Verantwortung, Präsenz dort zu ermöglichen, wo sie für Teamarbeit, Austausch oder Business-Anforderungen wichtig ist. Die konkrete Ausgestaltung wird dabei im Dialog zwischen Team und Führungskraft abgestimmt. Unser Ziel ist es, ein modernes Arbeitsumfeld zu schaffen, das Zusammenarbeit, individuelle Bedürfnisse und unternehmerische Anforderungen bestmöglich verbindet."

Darin steckt, dass die individuellen, persönlichen Anforderungen mit den Anforderungen im Team sowie im Bereich/der Domäne sowie den allgemeinen Anforderungen der REWE digital als Organisation übereinander gelegt werden sollen. Wichtig dabei ist, wie du auch schreibst, dass dies auch hinsichtlich der Produktivität passiert. Und die ist in manchen Bereichen mal remote, mal im Büro höher.

Jetzt stehen wir natürlich vor der Herausforderung, dass jede:r von uns anders arbeitet und andere Präferenzen hat. Und allen können wir es nicht gleich gerecht machen, das ist leider schlichtweg nicht möglich.

Wo ich dir aber auf jeden Fall Recht gebe: Das alles hat auch etwas mit Vertrauen zu tun, die Basis unserer Zusammenarbeit. Ich nehme hier wahr, dass dies einer der größten Werte ist, der bei uns gelebt wird; wie du siehst, beschäftige ich mich ja auch hier auf kununu fast täglich mit unserer Kultur. Vetrauen wirkt aber bekanntlich in beide Richtungen: Das Leadership muss Vertrauen haben, Vertrauen bevorschussen und wir Kolleg:innen müssen untereinander durch Bereitschaft, Engagement und Leistung entsprechendes Vertrauen natürlich auch zurückzahlen.

Ganz einfach gesprochen, dann komme ich auch zum Ende, versprochen: Wenn diese drei Eigenschaften z.B. in erstklassiger Softwarequalität münden, perfekt. Leider gibt es aktuell aber an der ein oder anderen Stelle etwas Luft nach oben. Das ist ganz normal und hängt eventuell auch mit unserem Change zusammen und hey, wir sind auch nur alle Menschen.

Lass uns aber einen konstruktiven Abschluss finden:
1. Wenn du Lust hast, lass doch gerne mal von Kollege zu Kolleg:in schnacken. Du liest hier bestimmt auch heraus, dass ich nicht aus meiner Rolle schreibe, sondern ganz menschlich.
2. Hast du die Themen schon adressiert? Und wenn ja, wie? Mein Tipp: Nutze den Pulse Check. Wenn's nach den kununu-Bewertungen geht, müsste das Thema ganz oben sein. Und wenn dem so ist, dann ist es weit mehr als ein Zeichen. Aber so oder so: Das Thema habe ich, HR oder unsere Geschäftsführung im Blick.

Das hier war jetzt wahrscheinlich meine längste Antwort jemals. Ich hoffe, sie hat dir zumindest etwas geholfen. In jedem Fall wünsche ich dir einen grandiosen Sommer, keine unnötigen oder unproduktiven Fahrten ins Büro und immer Rückenwind! :-)

digitale Grüße aus dem - heute mal - Carlswerk
Felipe

Es geht bergab

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei REWE Digital Zentrale Köln in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die alten Strukturen überdenken und mit den Mitarbeitern in den Dialog treten. Entscheidungen vielleicht auch mal überdenken und Fehler eingestehen. Das schafft mehr Glaubwürdigkeit und Identität mit dem Arbeitgeber.

Arbeitsatmosphäre

Im direkten Team ist es sehr angenehm, weil es hier noch Zusammenhalt gibt. Lieder sieht es über Teamgrenzen hinaus ganz anders aus. Es gibt noch immer zwei Lager bei der digital, auch wenn die Geschäftführung das immer versucht zu unterbinden.

Image

Lässt stark nach

Work-Life-Balance

Ist leider sehr schlecht geworden. Es gibt wieder eine starre 60%ige Anwesenheitspflicht, obwohl in der Vergangenheit immer der Arbeitseinsatz im Home-Office gelobt wurde und kein Unterschied feststellbar sei.
Bei aktuelle Kraftstoffpreisen von 2,50€ pro Liter entstehen den Pendlern unglaubliche Kosten. Ein Nachhaltigkeitsgedanke ist auch nicht mehr ersichtlich.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen gibt es kaum

Gehalt/Benefits

Eher Durchschnitt. Leistung wird zwar anerkannt aber nicht adäquat vergütet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt es wohl nicht mehr, siehe Pflicht ins Büro zu kommen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter direkten Kollegen ist sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Von oben herab und nichts wird hinterfragt. Entscheidungen werden getroffen aber nicht begründet. Siehe Home-Office Regel und der 60%igen Anwesenheitspflicht. Es gibt auch auf Nachfrage keinerlei Begründung warum man wieder so häufig zurück soll

Kommunikation

Kommunikation ist nicht mehr auf Augenhöhe sondern von oben herab. Viele Informationen erfährt man nicht durch interne Kommunikation sondern über soziale Medien.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben werden durch Kostenentscheidungen zu Nichte gemacht. Und die Mitarbeiter dürfen es dann wieder ausbaden.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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