Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 16.8.2026
Die Rhenus Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Besonders die Kommunikation fällt negativ auf: Informationen fließen schleppend durch die Hierarchie, werden zurückgehalten oder erreichen Mitarbeiter:innen zu spät. Ähnliche Muster zeigen sich beim Vorgesetztenverhalten, das als einer der schwächsten Bereiche gilt. Viele Bewertungen beschreiben Führungskräfte als arrogant, wenig kommunikativ und kaum an Mitarbeiterentwicklung interessiert. Die Work-Life-Balance wird ebenfalls kritisch bewertet: Überstunden gelten vielfach als verpflichtend, Homeoffice-Zusagen bleiben laut einigen Stimmen unerfüllt, und Schichtarbeit lässt kaum Raum für Privatleben. Beim Gehalt sehen viele Mitarbeiter:innen das Unternehmen unter dem Branchendurchschnitt, Gehaltserhöhungen seien schwer durchzusetzen. Ka...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei der Rhenus Gruppe wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisiert wird der Informationsfluss von oben nach unten: Wichtige Entscheidungen werden häufig zu spät oder gar nicht weitergegeben, und Mitarbeiter:innen erfahren relevante Neuigkeiten oft erst auf Nachfrage oder über den Flurfunk. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass die Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen unzureichend ist und klare Strukturen fehlen. Auch fehlende Transparenz zu wirtschaftlichen Themen sowie ein teils unfreundlicher Umgangston werden kritisiert.
Wenige Nutzer:innen berichten von einer offenen und gut organisierten Kommunikation, in der Vorgesetzte sich Zeit nehmen und Absprachen verlässlich eingehalten werden. Diese positiven Eindrücke stehen jedoch im Widerspruch zur mehrheitlichen Wahrnehmung und scheinen stark vom jeweiligen Team oder der Führungskraft abzuhängen.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Rhenus Gruppe wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige ein angenehmes, kollegiales Miteinander in Verwaltung und Logistik hervorheben und die freundliche Haltung der Kolleg:innen loben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Besonders der Umgang durch Vorgesetzte wird bemängelt: Lob gilt als selten, Kritik als häufig, und einige Mitarbeiter:innen berichten von einem Klima, das von Druck und Kontrolle geprägt ist.
Auch der Zusammenhalt im Team fällt laut den Bewertungen unterschiedlich aus. Innerhalb einzelner Teams wird die Atmosphäre als gut empfunden, jedoch beschreiben einige Nutzer:innen abteilungsübergreifend Egoismus und fehlenden Zusammenhalt. Hinzu kommen Berichte über überlastete Arbeitsplätze, erzwungene Überstunden und mangelnde Wertschätzung seitens des Unternehmens. Die Atmosphäre hängt dabei stark vom jeweiligen Team und Standort ab.
Die Work-Life-Balance bei der Rhenus Gruppe wird von vielen Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie übermäßige Überstunden, die oft erwartet, aber selten kompensiert werden. In einigen Abteilungen fehlen Gleitzeitmodelle und die Möglichkeit zum Homeoffice vollständig, während Schichtarbeit die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zusätzlich erschwert. Wenige Nutzer:innen berichten zudem, dass Urlaubstage knapp bemessen sind und private Termine nur selten ohne Nachteile möglich sind.
Einige Mitarbeiter:innen sehen die Situation jedoch differenzierter: Flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Regelungen werden in bestimmten Bereichen positiv hervorgehoben, und für kaufmännische Angestellte scheint die Balance akzeptabler zu sein. Diese positiven Einschätzungen stehen allerdings im Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die eine fehlende Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse und ein hohes Arbeitspensum beschreiben.
Die Bewertungen zur Vergütung bei der Rhenus Gruppe fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen empfinden das Gehalt als unterdurchschnittlich, wobei Beschäftigte in kaufmännischen Bereichen, im Lager sowie Studierende und Auszubildende besonders niedrige Löhne beklagen. Gehaltserhöhungen gelten als kaum erreichbar, da Anpassungen nach dem Einstieg selten erfolgen und übertarifliche Vergütungen aufgrund wirtschaftlicher Lage und Konzernvorgaben schwer durchzusetzen sind. Hinzu kommt, dass Sozialleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld vielerorts fehlen und Überstunden nur nach mehrfacher Nachfrage ausgezahlt werden sollen.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von positiven Erfahrungen: Wo Tarifverträge gelten, etwa auf Basis der IG Metall, wird die Vergütung als angemessener wahrgenommen, und Boni oder Sonderzahlungen sind in Einzelfällen möglich. Gehaltszahlungen erfolgen laut einigen Bewertungen pünktlich. Diese positiven Stimmen bilden jedoch eine Minderheit gegenüber der deutlich kritischeren Mehrheit.
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