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RIB 
Software 
GmbH
Bewertung

2025 und es geht wieder abwärts

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei RIB Leipzig in Zwenkau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Am Standort Leipzig herrscht ein hohes Gemeinschaftsgefühl, sehr nette Menschen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bürokratisierung, Abladen von Führungsaufgaben auf untere Ebenen, Entscheidungen an der Lebensrealität vorbei. Vermeidungsstrategien was Gehaltgespräche angeht. "Back to People", "One RIB" -> Wasser predigen, Wein trinken.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Bürokratie bedeutet nicht automatisch Chaos, außerdem sollte sich vor der Anschaffung von Softwaren vielleicht einmal mit den Bestandssystemen auseinandergesetzt werden. Viele Aktionen wirken wie Schnellschüsse die nicht durchdacht sind einfach nur um das nächste große Ding zu jagen.

Und bitte führt nicht die 7. Managementebene zwischen den Kollegen und der Geschäftsführung ein. Ich verstehe ja dass auch das Management Entlastung braucht, durch die ganzen Zwischenebenen wächst hier allerdings ein Wasserkopf herran der das Management nur noch weiter von der Basis entfernt. So entstehen Entscheidungen aus dem Elfenbeinturm welche nur zu Frust führen.

Arbeitsatmosphäre

Man ist mit allen per Du. Hier am Standort ist der Umgangston manchmal Kumpelhaft aber trotzdem alles im grünen Bereich. Macht die Atmosphäre nicht so aufgesetzt. Mir persönlich gefällt es so mehr. Professionell kann man trotz dessen sein. Dennoch kommt wieder ein Gefühl der Unbehaglichkeit auf. Der Standort Leipzig (Zwenkau) scheint der Geschäftsführung immer egaler zu werden. Das sieht man daran dass diese sich nicht einmal mehr hier Blicken lässt. Entscheidungen aus Stuttgarter Sicht getroffen werden welche mit der Lebens- und Arbeitsrealität hier am Standort nichts zu tun haben und uns gefühlt einfach nur noch mehr Steine in den Weg legt.

Der Standort Leipzig scheint auch langsam wegrationiert zu werden. Ein harter Kern bleibt noch da und füllt die Büros, jedoch ist es auffällig das in der Region scheinbar keine Arbeitskräfte mehr gesucht werden. Azubis werden so gut wie nicht übernommen, immer mehr wird nach Stuttgart verlagert. Man bekommt das Gefühl bald wird auch unser Zwenkauer Büro aufgekündigt und dann landen wir alle in irgendeinem hippen Co-Working Space. Dann doch lieber Vollzeit Home-Office. Die Vorgesetzten sitzen ja eh in aller Welt verstreut.

Kommunikation

Die letzten 2 Jahre liefen gut, Aufbruchstimmung, angestaubtes zurück lassen, schlanke Lösungen. Davon ist nichts geblieben, es wird die 10. Software eingeführt welche funktionierende Lösungen ablösen soll diese wird dann aber schon bei der Einführung kaputtgespart, scheinbar am Beratungspersonal wie auch augenscheinlich an der Software selbst. Wir haben nun ein Personalprogramm für die Deutschen Mitarbeiter bei welchem die hälfte auch nach einem halben Jahr Produktiveinsatz immer noch auf Englisch ist obwohl man Deutsch einstellt. Die Prozesse sind für den Mitarbeiter hierdurch noch undurchsichtiger geworden, nicht nur aus sprachlichem Aspekt, nein viele Prozesse wurden mit diesem Programm unnötig verkompliziert.
In den Augen des Managements sind wir alle super toll und eine große Familie. Allerdings ist das alles pure Fassade und das wissen die Mitarbeiter. Der Unmut wird wieder größer und ist auch wieder deutlich zu spüren. Von Gehaltsgesprächen brauchen wir garnicht erst anfangen. Die gibt es nicht. Und wenn man eines will blockt spätestens die nächste Ebene über dem direkten Vorgesetzten. Dafür gibt es einen undurchsichtigen Ratingprozess nach dem Motto "Friss oder Stirb".

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams und teils Teamübergreifend entstehen echte Freundschaften. Ohne die Kollegen wären schon deutlich mehr gegangen.

Hier am Standort ist viel miteinander. Was ich so aus Stuttgart mitbekomme, da ist es wohl nicht ganz so rosig.

Work-Life-Balance

Normale 40H Woche. Es gibt mehrere Teilzeitkräfte. Es sollte wenn man gut plant für jeden passen. Mit dem Teamleiter kann man sehr vieles absprechen. So kann ich auch mal Termine beim Arzt außerhalb der normalen "Feierabendzeit" planen und mir so unnötiges warten und Stress sparen.
Man muss hier darauf hinweisen dass die Geschäftsführung gerade über die Führungskräfte versucht druck aufzubauen die Leute ins Office zu beordern, trotz abweichender Vereinbarungen. Das hängt wohl mit dem neuen Stuttgarter Büro zusammen. Negativ fällt mir auf dass dies natürlich durch die Bank weg entschieden wird und sich somit mal wieder bestätigt, dass die Standorte außerhalb von Stuttgart so stark unter dem Radar liegen das wir im Kosmos der Geschäftsführung scheinbar nicht existieren.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte geben Konstruktives Feedback und Verbesserungsvorschläge. Bei den Teamleitern kann ich nur meinen Bewerten und bin sehr zufrieden.

Das Management gibt eine semi-gute Form ab. Die einen versprechen das eine, machen dann das andere. Mitarbeiter stehen öfter mal Regen und wissen nicht wo die Reise hingeht. Ein paar hohe Tiere im Management sind aber wirklich da und versuchen zu helfen und zu unterstützen. Man merkt die wollen in die richtige Richtung. Diese paar stammen aber ursprünglich aus dem Schneider Konzern. Overall geht es jedoch immer mehr in die Richtung: Die wenigen verbliebenen müssen das Stemmen was früher mal auf mehrere Personen verteilt war. Mitarbeiter zu halten scheinen nur bestimmte Vorgesetzte zu wollen. Dann doch lieber ein neuer für das 3 fache Gehalt der ein halbes Jahr eingearbeitet werden muss.

Interessante Aufgaben

Irgendwann ist vieles eine Routine. Das ist normal, davon ist kein Job ausgeschlossen. Die Arbeitsabläufe sind nuneinmal wie sie sind. Interessante Aufgaben gibt es trotzdem immer mal wieder.
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Update 2024:
Wenn man es möchte und sich auch mitteilt hat man nun die Chance innerhalb der Schneidergruppe neue Positionen zu besetzen. Ich sehe das als Vorteil.

Gleichberechtigung

Keine unterschiedliche Behandlung festgestellt wenn es ums Geschlecht/Alter/Orientierung geht. Neulinge werden allerdings bevorzugt, das hat zum einen den Grund dass sie in ihrer Bewerbung natürlich die Chance haben zu verhandeln. Bist du aber einmal im Konzern darfst du dich freuen dass dein Basisgehalt nun Taktgeber ist und nicht deine Leistung bzw. das Gehalt vergleichbarer Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine unterschiedliche Behandlung festgestellt.

Der Standort Leipzig ist sehr Jung ich würde mal auf ~35 im Gesamtdurchschnitt schätzen.

Arbeitsbedingungen

Typisch Moderner IT-Arbeitsplatz, man bekommt einen Laptop und Homeoffice Ausstattung, es war mal sehr viel Homeoffice möglich wenn Chef und Personal sich einig waren. Es gibt Kollegen welche zu fast 100% aus dem Homeoffice arbeiten. Dazu kann man eine extra Vereinbarung eingehen. Dies wird allerdings vom Management wieder torpediert da der "Kaffeeklatsch am Automaten" scheinbar wichtiger ist als konzentriertes Arbeiten. Ich bin zwar Grundsätzlich auch dafür sich auch persönlich auszutauschen, es hat nur ebend ein "Geschmäckle" um es mit dem Dialekt unseres HQ zu untermalen, wenn die eine 100% Homeoffice Kraft dir vorschreiben möchte doch bitte im Büro zu erscheinen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein Gendern, keine überempfindlichen Kollegen, kein Greenwashing. In diesem Bereich Bodenständig "normal" geblieben. Das muss man heutzutage wirklich Positiv hervorheben. - Das war 2023 leider hält langsam das Buzzword Bingo Einzug ins Unternehmen. Die ganzen Internen Mails von "Corporate Communication" welche in 90% der Fälle keinen wirklichen Mehrwert bringen müllen euch euer Postfach zu. Das führt dazu das die eine wichtige Mail von diesem Verteiler dann gerne gelöscht wird. Es gibt Kollegen die haben das Marketing und auch "Corporate Communication" auf der Blockliste.

Für den Standort Leipzig ist ein Auto mehr als von Vorteil, ich würde sogar fast von Pflicht sprechen. Man befindet sich eben nicht in Leipzig sondern in der Kleinstadt "Zwenkau" im Gewerbegebiet. Was per Öffis ziemlich bescheiden zu erreichen ist, es sei denn man möchte mehr als 1H Bahn für eine Strecke fahren. Und da kommt man dann aus Leipzig selbst. Ich als "Dorfi" vom Stadtrand hätte annähernd 2H Anfahrtszeit mit umsteigen.

Gehalt/Benefits

Verglichen mit der Konkurrenz, gerade so Konkurrenzfähig. Keine 30 Tage Urlaub, keine Gleichheit zwischen Standorten. Gehalt, wenn du neu bist hast du eher die Chance deinen Wunsch im Bewerbungsgespräch durchzusetzen. Bewirbst du dich im Osten rechne damit schlechtere Konditionen zu bekommen. Bist du einmal im Konzern darfst du dich freuen dass dein Basisgehalt nun Taktgeber ist und nicht deine Leistung bzw. das Gehalt vergleichbarer Kollegen. Wie schon erwähnt es gibt keine Gehaltsgespräche, diese werden schon allein durch die Organisationsstruktur verhindert. Wechselst du nicht Intern die Stelle, freu dich darauf ein nicht nachvollziehbares Rating zu bekommen, nach welchem du maximal 2% mehr Gehalt bekommst. Das führt dazu das innerhalb des Teams bei dem einen 2% mehr ebend wirklich ok sind, beim anderen aber eine Gehaltsminderung durch die Hintertür darstellt da die aktuelle Inflation seit mehreren Jahren deutlich über 2% liegt.

Achja, aufpassen bei Bewerbungen, euch wird ein Jahresgehalt präsentiert welches echt schick ausschaut jedoch aus einem Basis und einem variablen Anteil besteht.

Image

RIB versucht wirklich das eigene Image aufzupolieren. Vieles wirkt Oberflächlich professioneller. Da RIB in der eigenen Nische im DACH Raum zumindest mit einer Hand voll Produkten einzigartig ist kommt man als Kunde nicht an uns vorbei. Das heißt aber noch lange nicht dass die Kunden dann auch zufrieden sind und RIB dadurch ein Top Image hat.

Karriere/Weiterbildung

Keine konkreten Weiterbildungsangebote. "Weiterbildung" erfolgt wenn dann nur auf Eigeninitiative indem man Kollegen zu Rate zieht welche sich in ihrem Bereich besser als man selbst auskennen.

Mit der Einführung eines neuen Personalsystems gibt es nun Zugriff auf LinkedIn Learning. Es wird mittlerweile wenigstens etwas geboten wofür man nicht bei den Vorgesetzten zu Kreuze kriechen muss.

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Arbeitgeber-Kommentare

Sabine Haim, Head of Talent Acquisition RIB EMEA
Sabine HaimHead of Talent Acquisition RIB EMEA

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine Updates -- es ist eine faire Geste darzustellen, ob und was sich verändert hat.

Anmerkung zu #Arbeitsatmosphäre/ Kommunikation/ Kollegenzusammenhalt
Super, dass der Mittwochs-Termin ein solcher Erfolg ist. Weiter so! Ihr macht das Unternehmen aus; eure Aktivitäten & Initiativen prägen nicht nur das Miteinander sondern auch die Unternehmenskultur :-)

Anmerkung zu #Vorgesetztenverhalten
Anmerkung zur Schlüsselthematik -> unser HR-Kollege vor Ort arbeitet aktuell mit den Entscheidern an einer Lösung

Danke nochmals für dein Update,
Sabine Haim
HR.Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Sarah Vöhringer, HR Team
Sarah VöhringerHR Team

Liebe Kollegin/ Lieber Kollege,

vielen Dank dass Sie sich trotz Unbehagen die Zeit genommen haben, eine ausführliche Bewertung abzugeben. Gerne möchten wir auf zwei Punkte reagieren; empfehlen Ihnen aber, Ihr Unbehagen mit Ihrer Teamleiterin/ Ihrem Teamleiter im 4-Augen-Gespräch zu teilen. Sie stehen, laut Ihrer Bewertung, mit dieser/ diesem in einem guten Verhältnis; eine perfekte Basis also, um Ihrer Kritik Raum zu geben und die Situation effizient zu beeinflussen.

Die letzten zwei Jahre waren sehr stark geprägt durch Corona; mit Einfluss auf Arbeitsprozesse und Kommunikationswege. Zusätzlich der frische Wind der Transformation22; mit neuen Prozessen aber auch neuen Chancen. Wir verstehen, dass diese Einflüsse auf Routinen, „alt bewährtes“, eine Auswirkung gehabt haben. Die Kommunikation zu verbessern ist dabei eine große Aufgabe, die mithilfe verschiedener Plattformen, z.B. den monatlichen Events mit dem Management, vollumfassende Intranetseiten, regionale Mitarbeiterevents, … stetig verbessert wird. Haben Sie noch weitere Ideen? Wir freuen uns auf Ihren Vorschlag an Ideen[at], die wir mit der Führungsebene besprechen werden.

Wir haben bereits wahrgenommen, dass mit dem Thema Karriere/ Weiterbildung sehr different in den verschiedenen Departments umgegangen wird. An dieser Stelle können wir Ihnen zusichern, dass eines der Ziele der Transformation22, der Auf- und Ausbau einer Personalentwicklungsstrategie ist. Bitte bringen Sie sich unbedingt mit Ihren Wünschen/ Anforderungen mit ein; Ihre Bewertung signalisiert uns, dass Sie konkreten Bedarf und Ideen haben. Nehmen Sie doch gleich Kontakt mit uns auf.

Das Ihnen die Arbeitsatmosphäre gefällt und Sie den Kollegenzusammenhalt auch aktiv leben, finden wir großartig. Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2023 mit Ihren Ideen gestalten!

Viele Grüße,
Sarah Broß

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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