Unprofessioneller geht es dann wirklich nicht mehr V2
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein Team & die Möglichkeit für viel Home Office
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den ganzen Rest. Vielleicht sollte man einfach mal damit aufhören, Unternehmen aufzukaufen, in denen es gut läuft, um die übernommenen Leute im Anschluss vor ungeahnte Probleme zu stellen. Wie gesagt, die Kommunikation war das allerletzte und ich dachte nach meinem letzten Job eigentlich, dass es schlimmer nicht mehr geht. Dinge und Benefits, für die sich gefeiert wurde, wurden Stück für Stück ohne ein Wort wieder reduziert.
PS: Unkraut vergeht nicht und dasselbe gilt auch für diese Bewertung. Da kann rightmart noch so sehr anwaltlich anzweifeln, dass ich wirklich für sie gearbeitet habe. Das sagt am Ende mehr über sie aus als über mich. Keine Grüße an dieser Stelle.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation nicht nur verbessern, sondern einfach mal von Grund auf damit beginnen. Wertschätzung & Transparenz zeigen. Und aufhören zu erzählen, wie toll alles ist, nachdem man kurz vorher bereits zig Leute entlassen hat.
Und auf Fake Kununu Bewertungen sollte man evtl auch verzichten. Ich könnte nur darüber lachen, dass hier noch im Februar 2026 die Kommunikation, die Ehrlichkeit und die Vertrauenswürdigkeit hervorgehoben wird, wenn das nicht so eine unfassbare Dreistigkeit wäre.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre in meinem Team war an sich super. Mein Team war aber auch nie das Problem. Ich hatte tolle Kollegen. Dafür würde es 5 Sterne geben. Die oberste Etage hat aber ab einem gewissen Zeitpunkt alles dafür getan, dass die Atmosphäre für alle ordentlich angespannt wurde.
Image
Das Image von innen ist glaube ich mittlerweile irreparabel zerstört. Und auch nach außen hin hört man immer häufiger, dass eine Stelle bei rightmart im Lebenslauf die Stellensuche nicht unbedingt vereinfacht - eher im Gegenteil.
Work-Life-Balance
Da kann ich tatsächlich nichts negatives sagen. Home Office in großem Umfang möglich und man hat sich mit dem Workload nicht kaputt geschuftet, auch wenn es durch Entwicklungen bei Google im SEO Bereich stetig mehr wurde.
Karriere/Weiterbildung
Keine Übernahme, keine Chance auf Karriere. Momentan gibt's ja eh nur noch Kündigungen. Es gab regelmäßige Schulungen.
Gehalt/Benefits
Wenn Benefits als "Sozialleistungen" gelten, dann gab es das temporär. So laut wie die angekündigt wurden, so leise wurden die aber auch Stück für Stück wieder eingestampft. Das Gehalt war für die Position okay, aber nichts besonderes. Geht besser, geht schlechter. 2,5 Sterne, aber weil ich keinen Grund habe irgendwie gnädig zu sein, gibt es hier natürlich nur 2.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Ahnung was das Umweltbewusstsein angeht, aber ich glaube das Wort Sozialbewusstsein können die nicht mal buchstabieren.
Kollegenzusammenhalt
Wie gesagt, mein Team war großartig und der Zusammenhalt unter Kollegen hat ab Beginn der schwierigen Zeit nur noch mehr zugenommen - hätte auch anders laufen können. Abzüge gibt es aber Abteilungsübergreifend
Umgang mit älteren Kollegen
"Ältere" ist falsch, aber verdiente Mitarbeiter sind hier auch nichts wert. Vor allem wenn sie ursprünglich von Legal One kommen. Zack und auf Wiedersehen. Nach 8-10 Jahren unumstrittener Betriebszugehörigkeit bei Legal One zerstört rightmart alles binnen 1-2 Jahren. Kompliment!
Vorgesetztenverhalten
Unprofessionell und kommunikationsschwach. Der CEO hätte vielleicht Motivationscoach werden sollen. Alles war immer toll und großartig und rightmart ja so super. Sogar dann, als bereits die ersten Entlassungswellen durch das Unternehmen gingen, hat der sich auf der Weihnachtsfeier noch selbst für das tolle Jahr beweihräuchert. Ein Schlag ins Gesicht für alle Entlassenen und solche mit unklarer Zukunft. Einsicht? Fehlanzeige. Kommunikation? Fehlanzeige. Erst als es nicht mehr vermeidbar war, wurde es mal (viel zu spät) mit einem Hauch Transparenz versucht - um zu verkünden, dass es entgegen vorheriger Aussagen jetzt doch betriebsbedingte Kündigungen sowie die Streichung sämtlicher Team Events und Benefits geben wird.
PS: Meinen direkten Vorgesetzten würde ich hier definitiv mehr Sterne (ca. 4-5) geben, aber dann käme rightmart zu gut weg und die Führungsetage sollte wissen, für wie fähig sie befunden wird.
Arbeitsbedingungen
In der ersten Hälfte meiner Zeit bei rightmart waren wir wegen Umbauarbeiten noch in dunklen Übergangsbüros mit kaum Sonnenlicht und dafür viel Baulärm. - 1 Stern.
In der zweiten Hälfte waren die Büros fertig. Hell, und gut ausgestattet, aber Großraumbüros mit zu wenig Platz für zu viele Abteilungen - 3,5 Sterne
Kommunikation
Der Flurfunk hatte schon alles gestreut, als dann doch mal mehrere Monate nach den ersten Entlassungen Informationen zum Warum? kamen. Das ganze garniert mit dem Satz "Wir wollten euch da natürlich als erstes informieren." Kein Witz. Und wenn es einer wäre, wäre es ein sehr schlechter...
Es sollte Fragebögen zur Mitarbeiterzufriedenheit geben. Als das Unternehmen dann so langsam einsehen musste, dass eine Schräglage vorliegt und kurzerhand sämtliche Probezeiten gekündigt wurden, hat man die dann vorsichtshalber im Sinne der Realitätsverweigerung unter den Tisch fallen lassen.
Gleichberechtigung
In den Teams ja. Aber die Geschäftsführung wurde von Männern dominiert.
Interessante Aufgaben
Waren anfangs interessanter, irgendwann ist es dann halt doch immer das selbe.

