RIMOWA GmbH als Arbeitgeber

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Als Arbeitgeber im Moment nicht zu empfehlen.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Image der Firma und des Produktes und das Produkt an sich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Verhalten des oberen Management gegenüber der Mitarbeiter, die fehlende Entwicklungschance und der nie endende Druck.

Verbesserungsvorschläge

Das obere Management sollte sich mal wieder um die Mitarbeiter bemühen. Man sollte sich wieder auf Augenhöhe bewegen, die Türen öffnen und den Rest der Belegschaft an Entscheidung teilhaben lassen. Aber vor allem sollte man sehen, dass die interne Kommunikation vor einer externen Kommunikation stattfindet.

Arbeitsatmosphäre

ist seit der Übernahme mies. Es gibt nur noch Druck, Druck, Druck und nachher noch Ärger, wenn Fehler entstehen. Es wird keinerlei Rücksicht mehr auf die Verfassung der Mitarbeiter genommen. Der Flur Funk berichtet über einige Burnouts bei Angestellten und unterem Management. Die Obere Führungsetage wurde komplett mit neu eingezogen, sie bilden einen eigenen Kreis und kommunizieren nur selten und schlecht mit ihren Teams.

Kommunikation

ist nicht gut. Alles erfährt man nur über den Flur Funk, Instagram oder Linkedin. Es wird die neue Intranet Plattform gepriesen, aber wenn man dort keine aktuellen Informationen reinstellt, ist sie wertlos. Zwischen den Kollegen ist die Kommunikation ok, da es aber immer noch sehr viele nicht dokumentierte Prozesse gibt ist es auch sehr wichtig mit den wissenden Kollegen gut auszukommen. Die Vorgesetzten kommunizieren immer nur neue Aufgaben und Deadlines und machen damit Druck. Informationsaustausch und offene Tür sind fehl am Platz.

Kollegenzusammenhalt

Ist eigentlich ganz gut. Natürlich ist es wichtig, dass man in das Team passt. Dann helfen alle und sind sehr nett. Auf Grund der angespannten Situation mit dem oberen Management gibt es hier aber auch häufiger Reibereien zwischen den Kollegen. Es liegen halt im Moment die Nerven aller blank.

Work-Life-Balance

ist sehr schwierig. Durch den Druck und die Deadlines ist man oft bis spät abends beschäftigt. Ein entsprechender Ausgleich wird nicht als selbstverständlich gesehen und muss erkämpft werden.

Vorgesetztenverhalten

des oberen Managements ist unmöglich. Sie suggerieren, dass man froh sein muss hier arbeiten zu dürfen. Ziele sind viel zu hoch angesetzt und es wird auch kommuniziert, dass sie so gewählt sind, dass man sie nicht erreichen können muss. Druck und neue Aufgaben werden ohne Rücksicht auf Verluste einfach nach unten gedrückt. Das mittlere Management versucht sich teilweise dagegen zu wehren und Druck weg zu nehmen, ist aber meist nicht besonders erfolgreich dabei.

Interessante Aufgaben

sind zahlreich vorhanden. Durch die Übernahme kann man an der Transformation eines Mittelständlers (die Verwaltung war entsprechend) zu einer Konzerntochter eines börsennotierten Großkonzerns miterleben. Es ist in allen Bereichen und Aufgaben sehr interessant und man kann wirklich viel lernen. Einziger Kritikpunkt ist die Zeitspanne. Man geht alles viel zu schnell mit viel zu viel Druck an.

Gleichberechtigung

zwischen Männern und Frauen ist es schon gleichberechtigt. Jedoch gibt es einen großen Unterschied in den Hierarchien und zwischen neuem und altem Personal.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Alter ist egal, aber die Kollegen die schon vor der Übernahme hier waren werden äußerst schlecht behandelt und teilweise sogar raus gemoppt.

Arbeitsbedingungen

Die Technik ist gut. Aber viel zu wenig Raum am Arbeitsplatz. Einige Gebäude sind klimatisiert, aber nicht alle. Je nach Gebäude gibt es Straßenlärm von der Hauptstraße.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt wird immer pünktlich gezahlt. Aber nur sehr geringe Entwicklungschance nach oben. Einmal in einer Gehaltsstufe gefangen, geht es auch mit Top Leistungen nur sehr langsam nach oben. Grundsätzlich gibt es jährliche Gehaltserhöhungen gemäß Tarifvertrag.

Image

Nach außen gut, aber intern ist das Image schlecht. Man sieht es auch an den anderen Bewertungen hier. Vor der Übernahme war es noch ok, da waren auch die Mitarbeiter zufriedener. Man Rühmt sich aber im Netz damit, dass man schon so viele langjährige Arbeitskräfte hat. Nur die wollen auf Grund der langjährigen Betriebszugehörigkeit auch nicht so gerne den Arbeitgeber aus eigenen Stücken wechseln.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung kennt man hier nicht mehr. Früher wurde man noch auf entsprechende Schulungen und Kurse geschickt. Auch Perspektiven gibt es (zumindest am Standort Köln) nicht mehr.