134 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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134 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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134 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich für eine Stelle als Weihnachts-Aushilfe in Potsdam beworben. Der gesamte Prozess wurde über die Plattformen Paradox und Equalture abgewickelt. Direkt nach dem Absenden eines spielerischen Online-Tests erhielt ich eine automatisierte Absage – ohne dass überhaupt ein Lebenslauf oder ein Anschreiben angefordert wurde.Es ist äußerst bedauerlich, dass ein Unternehmen wie Rituals, das im Verkauf so großen Wert auf Empathie, Kundennähe und die menschliche Note legt, sein Recruiting komplett an unpersönliche Algorithmen auslagert. Ein standardisierter Test kann weder die Motivation noch das Verkaufstalent, die Ausstrahlung oder die Soft Skills eines Menschen im echten Kundenkontakt messen.Dass qualifizierte Bewerber ohne jeglichen menschlichen Kontakt oder die Chance, sich persönlich vorzustellen, pauschal aussortiert werden, halte ich für eine Fehlentwicklung im HR-Bereich. Für mich wirkte der Prozess leider sehr kalt und der Marke nicht angemessen.Verbesserungsvorschläge für das Unternehmen:Nutzen Sie KI-Tools gerne als Ergänzung, aber verweigern Sie potenziellen Mitarbeitern nicht die Möglichkeit, ihren Lebenslauf einzureichen. Im Einzelhandel sollte die Persönlichkeit im Vordergrund stehen, nicht das Ergebnis eines Gamification-Tests.
Um sich als Weihnachtsaushilfe zu bewerben muss man KI Tests bei Equalture machen. Mein Ergebnis war, dass ich für den Aushilfsjob ungeeignet bin :)
Unter den FAQs fand ich dazu folgenden Info: "This does not mean that you have not acquired certain techniques to help with something you might not be inherantly good at. An assessment does't take into account your strategies, they aim to measure what you have in your genes".
Das ist ist wissenschaftlich fragwürdig und diskriminierend gegenüber jeglicher Lernfähigkeit, Berufserfahrung (!) und individueller Entwicklung.
Sorry Rituals, wollt ihr ernsthaft angeborene Genetik von Aushilfskräften fürs Weihnachtsgeschäft über Videospiele bewerten? Dann braucht man sich über Unterbesetzung in den Stores nicht mehr wundern :)
Übrigens findet man auf der Seite von Equalture die Info, dass die Testergebnisse für ein Jahr gespeichert werden und die Ergebnisse von anderen Firmen, die den selben KI-Anbieter verwenden, wiederverwendet werden. Finde ich fragwürdig, da ich dafür keine Zustimmung gegeben habe.
Ein Feedback seitens Rituals würde mich und (sicherlich auch andere Bewerber) sehr interessieren.
Das Gespräch war grundsätzlich sehr freundlich und die Atmosphäre angenehm. Als ausgebildete Fachkraft aus dem Einzelhandel mit mehrjähriger Berufserfahrung hat mich jedoch die Argumentation bezüglich der Dresscode- und Schmuckregeln sehr nachdenklich gestimmt.
Die Begründung, dass Körperschmuck oder gemachte Nägel „vom Produkt ablenken",
, wirkt
praxisfremd. Ein Verbot bezüglich der Nägel wäre fachlich nachvollziehbar, wenn es um Inhaltsstoffe und Produktschutz ginge - beispielsweise, wenn Nagellack durch den Kontakt mit alkoholischen Raumdüften, ätherischen Ölen oder säurehaltigen Pflegeprodukten bei Produkttests am Kunden absplittern könnte. Allerdings arbeiten heutzutage viele Menschen mit modernen Gel-, Acryl-oder UV-Lacksystemen. Diese sind extrem widerstandsfähig gegen Öle und Alkohole und lösen sich nur durch Aceton, weshalb dieses Argument in der Praxis nicht greift. Zudem fügen sich gepflegte Nägel und dezenter Schmuck optisch sehr schön in die edle Ästhetik der Stores ein.
Das Unternehmen sollte seine Richtlinien überdenken, um durch solche unlogischen Vorgaben nicht qualifizierte Fachkräfte abzuschrecken. In der heutigen Arbeitswelt zählen vor allem Fachkompetenz, Authentizität und Persönlichkeit auf der Fläche.
Ich bin wirklich sehr enttäuscht. Keine Unterlagen. Keine persönlichen Fragen. Keine Nachfrage nach Erfahrungen. Stattdessen musste ich ein KI-Spiel machen was überhaupt nicht meine Stärke ist. Für einen einfachen Minijob. Das fand ich wirklich absolut lächerlich. Und ich glaube dem Unternehmen entgehen hier viele gute Mitarbeiter, weil sie sich auf KI verlassen. Nach der Auswertung bin ich anscheinend nicht arbeitsfähig.
Man wird direkt mit KI konfrontiert das macht garnicht einen Eindruck den Rituals normalerweise vermittelt.
Ich empfinde das garnicht passend zu Rituals.
Ich habe mich auf eine offene Stelle beworben, auf die mich LinkedIn aufmerksam gemacht hat. Das war das erste Mal, dass ich in einem Bewerbungsprozess ausschließlich KI-Tools nutzen musste. Ich musste Spiele in der App spielen (Intelligenz, Empathie, Konfliktlösung, Gedächtnistest usw.). Da ich ein Nerd bin und Technik liebe, hat mich das nicht sonderlich gestört. Was mich jedoch gestört hat, ist, dass diese Spiele die Leistung unter Stress nicht berücksichtigen können – oder besser gesagt: Sie testen, wie man unter bestimmten Stressbedingungen abschneidet, um aus ihrer Perspektive zu beurteilen, wie schnell man Informationen aufnehmen kann. Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass jeder Mensch anders lernt und ein pauschaler Test mit Sicherheit gute Kandidaten aussortiert, weil sie im Test nicht gut abgeschnitten haben – und viele brillante Menschen schneiden in solchen Tests einfach nicht gut ab. Nach ihren Maßstäben habe ich jedoch sehr gut abgeschnitten. Die KI-Assistentin „Luna“ schickte mir sofort die Ergebnisse und teilte mir mit, dass ich nach erfolgreichem Abschluss in die nächste Phase, ein persönliches Vorstellungsgespräch im Laden, gekommen sei. Ich erhielt ein PDF mit Informationen darüber, was mich erwarten würde und wie ich mich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten sollte. Bis dahin: großartig! Doch dann kam der Schock. Ich erschien vor Ort, aber es war keine Filialleiterin da, und die Verkäuferin hatte keine Ahnung, wer ich war. Sie rief die Filialleiterin an – diese war noch zu Hause. Entweder hat die KI-Assistentin die Filialleiterin nicht informiert, oder diese hat völlig vergessen, dass heute ein Vorstellungsgespräch anstand. So oder so habe ich einen ganzen Vormittag mit Anreise und mich hübsch machen umsonst verschwendet. Das ist tatsächlich beängstigend. Der Einsatz von KI anstelle von echten Menschen senkt sicherlich die Kosten für das Unternehmen und trägt in gewisser Weise sogar dazu bei, dass Bewerber nicht aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Erscheinung ignoriert werden. Wenn jedoch die KI für den gesamten Prozess verantwortlich ist, ohne dass es offensichtlich Kontrollmechanismen gibt, dann kommt es zu dem, was mir heute passiert ist. Bewerber, die gut vorbereitet zu einem Vorstellungsgespräch erscheinen, das offensichtlich nur von einem Roboter und nicht von einem echten Menschen vereinbart wurde.
Ehrliche Absagen geben! Es fühlt sich komisch an wenn man eine Absage bekommt und man gesagt bekommt, dass man sich für jemanden anderes entschieden hat und man die Stelle eine weile später erneut wieder Online sieht. Gibt einem als Bewerber oder als Arbeitsuchender ein komisches Gefühl wenn die Anzeige vermehrt über das Jahr erneut Online gestellt wird.
Reagieren! Ich habe keine Antwort erhalten und keine Rückmeldung bei Nachfrage.
Der Kognitive Test ist merkwürdig.
Man kann die Ergebnisse ggf. an ein Inklusionsinstitut oder so senden(sich darüber aber nicht informieren).
Hatte im Gefühl, dass anhand der Ergebnisse Eingeschränkte oder Behinderte so, vorher schon aussortiert werden
Ich kann persönlich nicht viel zum Vorstellungsgespräch selber sagen. Allgemein verlief dieser Prozess bis dahin sehr schnell. Jedoch war ich bereits für meine Discovery bzw. vorstellungsgespräch dort vor Ort, Pünktlich. 7 minuten bevor mein Vorstellungsgespräch angefangen hätte, wurde mir ohne wirkliche Begründung von der KI abgesagt. Zeitverschwendung und ehrlicherweise teils respektlos mir gegenüber und meiner Zeit.
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