Großes Kino in der Kantine, IT-Mittelalter im Büro
Gut am Arbeitgeber finde ich
die kostenlosen Getränke
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bezahlt wird eher nach Ost-Tarif-Nostalgie als nach modernem IT-Marktwert und Vorgesetzte stecken oft noch im Fachbereich fest und betreiben Mikromanagement, statt tatsächlich zu führen.
Verbesserungsvorschläge
- Faire Gehaltsstrukturen und klare, transparente Karrierepfade für alle etablieren.
- Führungskräfte gezielt in moderner Mitarbeiterführung und Delegation schulen.
- Entscheidungen der Geschäftsführung schneller und verständlicher kommunizieren.
- Lärmschutz und Ruhezonen verbessern.
- Interne Prozesse konsequent digitalisieren
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist eingestaubt und sehr konservativ. Es gibt eine spürbare Kluft zwischen langjährigen Mitarbeitern, die an alten Prozessen festhalten, und jüngeren Kollegen, die sich mehr Dynamik und Modernität wünschen.
Kommunikation
Entscheidungen werden häufig verkündet, ohne die Belegschaft frühzeitig einzubinden oder die Hintergründe verständlich zu erklären. Die Kommunikation ist stur "von oben nach unten".
Kollegenzusammenhalt
Neue Mitarbeiter (sobald sie erst einmal im Team angekommen sind) werden herzlich aufgenommen.
Work-Life-Balance
Überstunden sammelten sich massenhaft an. Ein Abbau war bei mir wegen der dünnen Personaldecke kaum möglich, ohne dass das restliche Team im Chaos versinkt.
Die Flexibilität beim mobilen Arbeiten hängt stark vom jeweiligen Teamleiter ab. Bei kritischen Projekten oder Systemausfällen wird erwartet, dass man auch am Abend oder Wochenende erreichbar ist. Ein Abschalten ist so kaum möglich.
Vorgesetztenverhalten
Viele Teamleiter sind fachlich hervorragend, wurden aber ohne echte Führungskompetenz befördert. Empathie und moderner Umgang mit Mitarbeitern bleiben auf der Strecke.
Anstatt Verantwortung abzugeben, mischen sich Vorgesetzte oft tief in operative Details ein (besonders da disziplinarische Leiter häufig noch voll in Fachprojekten stecken).
Kritik wird oft abgewehrt oder ausgesessen. Entscheidungen der Führungsebene wirken willkürlich und werden schlecht begründet.
Interessante Aufgaben
Die meiste Arbeitszeit fließt in den Erhalt des Ist-Standes, Altsysteme und gesetzliche Mindestanforderungen (z. B. im Energiemarkt). Für wirklich innovative oder kreative Projekte bleibt keine Zeit.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen müssen hart erkämpft werden. Es gibt kein nachvollziehbares, einheitliches Gehaltsmodell, was zu Frust führt, da Kollegen bei gleicher Arbeit teils sehr unterschiedlich bezahlt werden.
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Traditionshaus mit verstaubtem Ruf
Karriere/Weiterbildung
Entwicklung im Schneckentempo