41 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
41 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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41 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich auf eine strategische Führungsposition (Head-of-Ebene) bei Rodenstock beworben. Der gesamte Prozess erfordert von Seiten der Bewerber viel Zeit, Vorbereitung und Professionalität – Eigenschaften, die ich mir im Gegenzug auch vom Unternehmen gewünscht hätte.
Die (Standard-) Absage erfolgte schließlich rein administrativ durch eine Praktikantin / Assistenzkraft. Bei einer Position mit dieser Tragweite und Verantwortung erwarte ich eine Kommunikation auf Augenhöhe - idealerweise durch die zuständige HR-Leitung oder den jeweiligen Fachbereichsentscheider.
Dass hier die Kommunikation komplett an nachgelagerte Stellen ausgelagert wird, hinterlässt leider einen sehr unprofessionellen Eindruck und wirft kein gutes Licht auf die gelebte Wertschätzung und Unternehmenskultur gegenüber potenziellen Führungskräften. Hier gibt es im Recruiting-Prozess deutlichen Nachbesserungsbedarf.
Verbesserungsvorschläge für das Unternehmen:
Kommunikation auf Augenhöhe sicherstellen. Absagen für Senior- und Führungspositionen sollten durch die tatsächlichen Entscheidungsträger kommuniziert werden, um die nötige Wertschätzung zu wahren.
Bewerbungsprozess und Auswahl der Kandidaten muss verbessert werden. Ich wurde aktiv auf LinkedIn von einer internen Recruiterin angeschrieben und musste dann 1 Woche auf Rückmeldung einer 2. Recruiterin warten.
Das Erstgespräch lief dann mit einer 3. Recruiterin und der potentiellen Führungskraft ab. Ich persönlich finde es besser, sich immer an eine Recruiterin wenden zu können.
Bei dem Gespräch hatte ich nicht das Gefühl, dass man ein Gesamtbild von mir und meinen Fähigkeiten erhalten wollte. Es hieß dann, dass ich eine Rückmeldung innerhalb 1 Woche erhalten sollte. Letztendlich kam eine Absage 1,5 Monate später mit der Begründung, dass keiner der Kandidaten aus dem Prozess genommen wird. Auf eine Rückfrage von mir zum aktuellen Stand nach 2,5 Wochen wurde nicht geantwortet.
Demnach sollte die Kommunikation mit den Bewerbern um Wertschätzung auszudrücken und die Geschwindigkeit des Prozesses deutlich verbessert werden.
...Du bist die ideale Besetzung für diese Stelle. Dein Lebenslauf passt perfekt." So die Bewertung durch KI.
Bewerbung am 23.05..
Keine Rückmeldung bis zur nicht (!) KI-generierten Absage 5,5 Wochen später.
Rückfrage per Mail zur Absage am selben Tag. Keine Reaktion bis heute.
Als Bewerber für Führungspositionen ist man eine Antwort wahrscheinlich nicht Wert. Schöne Anerkennung von Zeit und Mühe, die man auf die Erstellung der Unterlagen verwendet. Und nein, genau aus diesem Grund werde ich Rodenstock "trotz dieser
Absage" nicht "in positiver Erinnerung behalten".
Sich über die Zielsetzung der ausgeschriebenen Position im Vorhinein klar sein.
Nicht vom Bewerber verlangen, daß er sich innerhalb von zwei Tagen äußern soll, ob er sich diesen Job vorstellen kann, und selbst keinerlei Prognose zu einer Antwort seitens Arbeitgeber abgeben.
Nicht sechs Wochen lang nach dem Gespräch abtauchen und nicht erst nach sechs Wochen absagen. Ein Zwischenbescheid wäre höflich gewesen.
Leere schöne Worte helfen nicht, eine schöne Erinnerung vom Prozess zu behalten, die sind auf jeden Fall zu vermeiden...
Weder eine mündliche noch eine schriftliche Erklärung zur Absage - das könnte auch anders gehen und zeigt wohl nicht von besonderer Wertschätzung
Projekte: Buchungskreise involvieren - Change zu S4
Insgesamt ein schneller Bewerbungsprozess. Das Bewerbungsgespräch fand in einem sehr angenehmen Rahmen statt. Durch die freundliche Atmosphäre habe ich mich während des gesamten Prozesses wohl gefühlt.
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