376 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
376 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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376 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bessere Kommunikation mit bewerben die bereits weiter im Prozess sind. Über 6 Monate hat sich der gesamte Prozess gezogen, AC bestanden und bei der Vorstellung mit der Filiale ist es gescheitert. Es wurde angefangen zu diskutieren wer was wie kontrollieren soll, das es in der Vergangenheit etwas schwierig war aber von den 60min Gespräch, durfte ich 5min etwas zu mir erzählen.
Trotz positivem Vorstellungsgespräch, positivem AC kam immer wieder die Aussage man ist sich unsicher zu meiner Person ob ich nur etwas Vorspiele oder
Ich habe mehrmals mein Interesse gezeigt, musste mich immer wieder melden weil ich nicht wusste wo wir im Prozess stehen und wie es weitergeht, kommunikativ war das eine Katastrophe und ich habe mich anschließend für jemand anderen entschieden.
Dass die Abteilungsleiterin eine weisungsgebundene Angestellte des Unternehmens ist und somit dieses nach außen repräsentiert sollte ihr nochmal gesagt werden.
In den vergangenen Jahren 2x beworben, nach vielen Wochen generische Absage per Email, dann 2 x auf LinkedIn von R+V Recruitern kontaktiert worden mit der message, daß meine Kenntnisse ja so passend für ihre Stellen wären, dann nach erfolgtem Gespräch wieder 2 Wochen gewartet bis Absage kam mit der Begründung, daß sie im Moment keine passenden Stellen für mich hätten.
Auweia. Aber Agilität im Genossenschaftsverbund kenne ich auch als Chaos, von daher nicht so überraschend.

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Ich habe mich bereits vor rund einem Jahr in dem Unternehmen beworben und damals ein positives erstes Gespräch gehabt. Leider musste ich das zweite Gespräch aus persönlichen Gründen absagen, was ich auch per E-Mail geschrieben habe.
Bei meiner Bewerbung ein Jahr später wurde mir im Gespräch jedoch gesagt, ich wäre damals unangekündigt nicht erschienen, obwohl ich den Termin abgesagt habe. Das war etwas unangenehm, zumal ich das Unternehmen in sehr guter Erinnerung behalten hatte.
Trotz dem Missverständnis verlief das erneute Gespräch wieder sehr angenehm. Ich hatte erneut den Eindruck, dass das Unternehmen grundsätzlich einen respektvollen und wertschätzenden Umgang pflegt. Schade ist nur, dass interne Kommunikationsprobleme auf mich als Bewerber abgewälzt wurden.
Der gesamte Bewerbungsprozess war sehr wertschätzend, transparent und professionell. Von der ersten Ansprache, über einen gemeinsamen Teams Call mit der Recruiterin, dem künftigen Gruppenleiter und dem künftigem Abteilungsleiter bis einschließlich des Assessment Centers mit externem Moderator. Die Atmosphäre war beeindruckend, freundlich und immer auf Augenhöhe. Zu jeder Zeit in diesem Prozess habe ich mich sehr gut aufgehoben und informiert gefühlt. Mir wurden alle erforderlichen Schritte umfänglich erläutert und meine Fragen ausführlich beantwortet. Vielen lieben Dank an alle Beteiligten!
Beworben für den aktuell ausgeschriebenen Maklerbetreuer Job in München über Stepstone, außer Standardemail keine Rückmeldung über Wochen.
In der Zwischenzeit habe ich zwei volle Bewerbungsprozesse bei anderen Unternehmen durchlaufen und mich nun anders entschieden. Völlig unprofessionell!
Es gibt sozusagen keine Kommunikation. Nach der Bewerbung keinerlei Reaktion, Antwort oder ähnliches. Ganz schwacher Bewerbungsprozess
Der Bewerbungsprozess bei der R+V Versicherung ist kein isoliertes Ärgernis, sondern ein systemisches Signal: In keinem anderen Haus habe ich so viele Bewerbungen mit nahezu vollständiger fachlicher und technologischer Passung eingereicht – und in keinem anderen wurden diese so konsequent ignoriert.
Sieben Bewerbungen. Keine Einladung. Keine Rückmeldung. Kein Interesse an Dialog.
Dabei waren die Passungen nicht vage, sondern präzise belegbar: Ob BPMN, Prozessmodellierung, DSGVO, KI, Datenintegration, Schadenprozesse, agile Methoden, Requirements Engineering oder regulatorische Themen – mein Profil hätte auf mehrere Ausschreibungen der R+V wie ein exakter Blueprint gepasst. Die Ausschreibungen lesen sich wie meine Projektbeschreibungen. Und dennoch: Nicht einmal ein Gesprächsangebot.
Das spricht nicht von Sachlichkeit, sondern von struktureller Selektivität – einer Praxis, die nichts mit Eignung, aber viel mit internen Vorannahmen, impliziten Ausschlussmechanismen und kultureller Selbstähnlichkeit zu tun hat.
Das eigentliche Signal lautet: Wer nicht ins Bild passt, wird nicht gesehen.
Die R+V inszeniert sich nach außen mit Innovationsnarrativen: Digitalisierung, agile Methoden, „neue Wege gehen“. In Wahrheit zeigt sich eine in sich geschlossene Organisation, die Kandidaten filtert, bevor sie sprechen – nach unsichtbaren Maßstäben: Herkunft, Habitus, vermeintliche „Passform“. Nicht was du kannst zählt – sondern was du nicht irritierst.
Es entsteht der Eindruck eines Auswahlverständnisses, das technologische Tiefe, interdisziplinäres Denken und kritische Selbstständigkeit nicht sucht, sondern ausblendet. Wer überdurchschnittlich gut vorbereitet ist, methodisch klar argumentiert, ein tiefes technisches und fachliches Profil mitbringt und dabei nicht dem klassischen Versicherungshabitus entspricht, wird nicht eingeladen – nicht trotz, sondern wegen seiner Stärke.
Die R+V steht damit exemplarisch für eine Branche, die Diversität nur behauptet, aber strukturell abwehrt. Die Ausschreibung klingt offen, doch der Auswahlfilter wirkt exklusiv. Die Kultur bleibt selbstreferenziell: bekannte Wege, bekannte Namen, bekannte Stimmen.
In Summe ergibt sich ein Eindruck institutionalisierter Intransparenz. Nicht ein einziges Mal war die Reaktion mehr als eine automatisierte Eingangsbestätigung oder eine karge Absage. Auf Nachfragen? Schweigen.
Der Prozess wirkte nicht wie menschliche Auswahl, sondern wie algorithmische Abwehr: profilbasiert, erwartungskonform, fehlerfrei im Ausschluss. Ein System, das nicht sucht – sondern sich abschottet.
Es bleibt das Bild eines Hauses, das Transformation als Marketingfolie nutzt – während intern nichts transformiert wird außer der Sprache. Fortschritt ist hier kein Ziel, sondern eine Fassade.
Hinter dieser wiederholt beobachtbaren Musterhaftigkeit steht kein Zufall – sondern ein Selektionssystem, das nicht auf Eignung, sondern auf sozialer und kultureller Passung basiert. Die Entscheidung, ob ein Bewerber „passt“, wird nicht entlang fachlicher Kriterien getroffen, sondern entlang eines unsichtbaren Codes: Erwartungskonformität, Habitusähnlichkeit, Anpassungsbereitschaft. Es ist ein System der sozialen Reproduktion, das nicht Vielfalt integriert, sondern vertraute Ähnlichkeit belohnt.
Der vielzitierte „Cultural Fit“ wird dabei nicht als Ergänzung gedacht, sondern als Filterinstrument: Wer zu kritisch denkt, wer mit anderen Prägungen kommt, wer außerhalb versicherungssozialisierten Musterkarrieren agiert – wird nicht als Mehrwert verstanden, sondern als Risiko. Und genau darin liegt der eigentliche Widerspruch zur öffentlichen Rhetorik dieser Branche.
Die R+V – wie viele Häuser dieser Branche – wirkt nach außen wie ein Unternehmen im Wandel, das neue Perspektiven sucht. Doch im Innern zeigt sich ein kulturell stabilisiertes Milieu, das Wandel zwar anspricht, aber nicht strukturell zulässt. Es ist ein geschlossenes System mit ritualisierter Offenheit – und das bedeutet: Die Tür ist nicht offen, sie wird nur nicht laut zugeschlagen.
In der Summe entsteht ein Bild nicht von Versäumnis, sondern von institutionalisierter Ausgrenzung durch Formalität. Wer sich zwischen den Zeilen zu lesen traut, erkennt: Die Entscheidung fällt nicht gegen ungeeignete Bewerbende – sie fällt gegen diejenigen, die zu viel Irritation, zu viel Substanz oder zu viel Eigenständigkeit mitbringen. Und das sagt nicht nur etwas über den Prozess – sondern über das Selbstbild dieser Organisation.
So verdient kununu Geld.