Knock knock - Feedback klopf an, Transparenz ist selten da.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein Pluspunkt ist das breite Kundenportfolio. Zudem ist der Betriebsrat positiv hervorzuheben, da er die Interessen der Mitarbeitenden vertritt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fehlt spürbar an Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, deren Leistungen und Engagement. Gleichzeitig ist ein Führungsverständnis spürbar, das nicht mehr zeitgemäß wirkt: wenig Offenheit für andere Perspektiven, hoher Druck und zu wenig echtes Zuhören.
Entscheidungen und Verhaltensweisen wirken nicht immer nachvollziehbar, was zusätzlich zur Frustration beiträgt.
Verbesserungsvorschläge
Eine offene, direkte und transparente Kommunikation müsste konsequent etabliert werden. Ebenso braucht es einen respektvollen und reflektierten Umgang durch die Führungsebene. Konstruktive Kritik sollte nicht als persönlicher Angriff verstanden werden, sondern als Chance zur Verbesserung und Weiterentwicklung – sowohl auf individueller als auch auf organisatorischer Ebene.
Klare und faire Prozesse für Gehalt und Entwicklung würden zudem für mehr Vertrauen und Motivation sorgen.
Arbeitsatmosphäre
Eher angespannt und von hohem Leistungsdruck geprägt. Mangelnde Wertschätzung gehört zum Alltag, was sich negativ auf Motivation und Stimmung auswirkt. Stress ist insbesondere in intensiven Projekt- oder Pitchphasen deutlich spürbar.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen weiterhin attraktiv und etabliert. Intern deckt sich dieses Bild jedoch nicht vollständig mit der tatsächlichen Mitarbeitenden-Erfahrung.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist wechselhaft. Zwar besteht theoretisch die Möglichkeit, Überstunden auszugleichen, in der Praxis ist dies jedoch nicht immer oder zeitnah umsetzbar.
Karriere/Weiterbildung
Es existieren Weiterbildungsangebote wie Online-Seminare und interne Tools. Allerdings fehlt im Arbeitsalltag häufig die Zeit, diese wahrzunehmen, sodass die tatsächliche Weiterentwicklung hinter den Möglichkeiten zurückbleibt.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen sind selten und müssen aktiv sowie über längere Zeiträume eingefordert werden. Selbst bei guten Leistungen fallen diese oft gering aus. Bonuszahlungen wirken wenig transparent oder fair und scheinen vor allem bestimmten Gruppen (z. B. „High Performer“ oder Management) vorbehalten zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte sind häufig bemüht und engagiert. Auf höherer Führungsebene zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Erfolge werden eher für sich beansprucht, während Fehler auf Mitarbeitende übertragen werden. Kritik wird trotz gegenteiliger Signale nicht konsequent angenommen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbelastung ist teilweise hoch, insbesondere in Pitchphasen. Die Büros sind modern gestaltet, jedoch bringen Open-Space-Strukturen klare Nachteile wie Lärm und fehlende Rückzugsmöglichkeiten mit sich.
Kommunikation
Die Kommunikation ist nicht durchgehend transparent oder klar strukturiert. Wichtige Informationen werden nicht immer rechtzeitig oder vollständig geteilt. Zudem besteht eine Diskrepanz zwischen dem Anspruch, offen Feedback zu fördern und dem tatsächlichen Umgang mit kritischen Rückmeldungen.

