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Saatchi 
& 
Saatchi 
Germany 
GmbH
Bewertung

Viel Potenzial, das konsequent verschenkt wird.

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Saatchi & Saatchi in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zugehörigkeit zum Publicis-Netzwerk bietet zumindest auf dem Papier interessante Möglichkeiten. Das einzig wirklich Gute im Alltag ist der Zusammenhalt innerhalb der Teams – die Kolleg:innen unterstützen sich aufrichtig und gegenseitig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kombination aus Druck, Angst und fehlender Wertschätzung macht das Arbeiten hier zunehmend unerträglich. Wer Kritik äußert, wird nicht gehört – sondern umgeleitet oder selbst zum Problem erklärt. Leistung wird kleingeredet, mündliche Zusagen werden revidiert, und das Gefühl von Gaslighting ist allgegenwärtig. Dazu kommt eine bewusst gelebte Zwei-Klassen-Kultur: oben Boni, unten Vertrösungen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Menschlichkeit im Umgang mit Mitarbeitenden. Kommunikation auf Augenhöhe . Leistung fair und transparent bewerten – und entsprechend entlohnen. Eine Feedbackkultur etablieren, in der Kritik als Engagement gilt und nicht als Angriff. Und vor allem: aufhören, Mitarbeitende als reine Kostenfaktoren zu behandeln.

Arbeitsatmosphäre

Sehr toxisch. Einschüchterungstaktiken werden offen gelebt. Die Stimmung ist auf einem absoluten Tiefpunkt. Hier wird mit Druck und Angst gearbeitet, anstatt mit Förderung und Motivation. Wer nicht in der Führungsetage sitzt, hat in dieser Firma verloren – und das wird täglich so kommuniziert.

Kommunikation

Transparenz existiert nur selektiv. Über Finanzen, Ziele oder Pitches erfährt man nichts Offizielles – dafür kursieren Informationen umso fleißiger im Flurfunk. Kritik wird nicht angenommen, sondern mit immer neuen, teils unter die Gürtellinie gehenden Ausreden abgeblockt. Wer Probleme wie gewünscht offen anspricht, bekommt zu hören, er solle seine Energie/Emotionen doch lieber in den Kunden stecken.

Kollegenzusammenhalt

Das Einzige, was wirklich funktioniert. Die Kolleg:innen halten zusammen – aufrichtig und aus echter gegenseitiger Unterstützung heraus.

Work-Life-Balance

Überstunden gelten als Selbstverständlichkeit. Wer sie nicht im Überfluss und ohne Ausgleichen leistet, gilt schnell als wenig engagiert.

Vorgesetztenverhalten

Schlechte Führungskräfte suchen Fehler bei ihren Mitarbeitenden, anstatt Verantwortung zu übernehmen. Das Management möchte laut eigener Aussage bewusst provozieren – und lebt das auch so. Feedback wird nicht angenommen, stattdessen fühlt sich alles nach Gaslighting an: Ziele werden erreicht, Leistungen dann aber trotzdem klein geredet und Versprechungen nicht eingehalten. Statt zu fördern und zu motivieren, wird man hier bewusst klein gemacht. Die Führungsebene kommuniziert offen, dass mehr Fluktuation erwünscht ist. Wer länger als 2 Jahre da ist hat keine Ambitionen.

Interessante Aufgaben

Das Potenzial wäre da – man ist Teil eines der größten Agenturnetzwerke. Aber das Arbeitsumfeld dämpft jede Begeisterung für die eigentliche Arbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden nach und nach gekündigt.

Arbeitsbedingungen

Im Winter wird am Warmwasser auf den Toiletten gespart.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Halbherzig Mülltrennung mehr nicht bekannt.

Gehalt/Benefits

Jahrelange engagierte Mitarbeiter, die Top Arbeit leisten, werden immer wieder vertröstet. Mal gibt es kein Geld, mal ist man plötzlich ein Lowperformer, obwohl alle Ziele die besprochen wurden auch erreicht wurden. Gehaltserhöhungen sind ein zermürbender Kampf – Boni fließen, aber nicht nach unten.

Image

Nach außen ein bekannter Name – innen sieht es ganz anders aus. In der Branche hat Saatchi aber schon lange keinen guten Ruf mehr.

Karriere/Weiterbildung

HR und Führung entwickeln hier niemanden weiter – im Gegenteil, man bekommt das Gefühl, dass eine Kündigung lieber gesehen wäre. Kostenlose Webinare sind das Maximum.


Gleichberechtigung

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.