Wenn Umsatz mehr als Qualität zählt…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die technische Ausstattung ist top. Hier wird deutlich mehr als in die Mitarbeiter Motivation investiert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es geht leider offensichtlich mehr um Umsatz und Gewinnmaximierung, als um die Qualität der Absolventen - was sich inzwischen rumgesprochen und zu deutlich rückläufigen Anmeldezahlen geführt hat.
Sämtliche Führungskräfte im Unternehmen sind ehemalige SAE Studenten, die I.d.R. mit dem von ihnen zu verantwortenden Geschäftsfeld vorher rein gar nichts zu tun hatten und somit über keine echte Expertise verfügen. Mit „Learning by doing“ kann man auf Dauer kein Millionen-Unternehmen erfolgreich gestalten. Das wird von Jahr zu Jahr immer deutlicher.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht sollte man nicht ausschließlich ehemalige Studenten in sämtlichen Geschäftsbereichen des Unternehmens wurschteln lassen, sondern Fachkräfte mit entsprechender Expertise einstellen - z.B. im Marketing (!!), aber auch in akademischen Bereichen sowie in der gesamten Geschäftsführung.
Überflüssige Positionen, von denen es aus alter Verbundenheit zu einzelnen Mitarbeitern so einige gibt, sollten aufgelöst werden. Sie verursachen unnötige Kosten, das man besser in eine adäquate Gehaltsstruktur der ausführenden Mitarbeiter an den einzelnen Standorten investieren sollte.
Um nicht nur noch aus Berufsanfängern zu bestehen, sollte eine deutliche Anpassung der Gehaltsstrukturen erfolgen. Die lokalen Mitarbeiter sind durch die Bank weg unterbezahlt!! Deshalb gehen die guten Mitarbeiter alle weg. Darunter leidet die Qualität der einzelnen Standorte stark!
Arbeitsatmosphäre
Meist kann man in Ruhe arbeiten, jedoch kommt es immer wieder zu Störfeuern einzelner Kollegen. Das kollegiale Miteinander ist ausbaufähig.
Image
Das einst gute Image ist inzwischen deutlich angeschlagen stark ausbaufähig.
Work-Life-Balance
Man muss selber darauf achten nicht auszubrennen. Von der Schulleitung oder der Geschäftsführung kommt da nicht wirklich was.
Karriere/Weiterbildung
Fortbildungen in einem Bildungsunternehmen machen Sinn und werden bei Eigeninitiative (!) i.d.R. ermöglicht.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt bewegt sich an der untersten Grenze und entspricht in keiner Weise dem Hamburger oder bundesweiten Durchschnitt. Hier baut man auf günstige Eigengewächse, die dankbar sind nach dem Studium bleiben zu dürfen. Freie staatliche Hilfs-Boni werden den Mitarbeitern i.d.R. nicht weitergegeben. Schwach!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen erhält Umweltpreise und dürfte pro Standort eine Energierechnung von vielen Tausend Euro im Monat haben. Auch wenn es sich dabei um Öko-Strom handelt, dürfte es dennoch stark Umweltbelastend sein. Zum Thema Mülltrennung möchte ich mich an dieser Stelle nicht äussern.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Grüppchenbildungen. Innerhalb der Gruppen ist die Stimmung meist klasse. Der Zusammenhalt am Campus ist oke.
Umgang mit älteren Kollegen
Unterschiedlich. In der Regel in Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Unentschlossene Denker und teilweise arrogante Führungskräfte; es ist alles dabei was die Motivation einzelner Mitarbeiter einschränken kann.
Arbeitsbedingungen
Eigentlich ist alles vorhanden. Nur gibt es leider kaum professionelle Führungsstrukturen und somit teilweise auch nur eine eingeschränkte Motivation der Mitarbeiter.
Kommunikation
Wie auch die Arbeitsatmosphäre, ist die Kommunikation ausbaufähig. Einige bezeichnen sich als Führungskräfte, kommunizieren jedoch eher schlecht gelaunt als konstruktiv.
Gleichberechtigung
Es wird dran gearbeitet, aber eher deshalb weil es zum "Trend" gehört.
Interessante Aufgaben
Je nach Aufgabenbereich und Position vielfältig und interessant!