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19 von 61 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 72%
Score-Details

19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wenn Umsatz mehr als Qualität zählt…

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei SAE Institute in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die technische Ausstattung ist top. Hier wird deutlich mehr als in die Mitarbeiter Motivation investiert.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es geht leider offensichtlich mehr um Umsatz und Gewinnmaximierung, als um die Qualität der Absolventen - was sich inzwischen rumgesprochen und zu deutlich rückläufigen Anmeldezahlen geführt hat.

Sämtliche Führungskräfte im Unternehmen sind ehemalige SAE Studenten, die I.d.R. mit dem von ihnen zu verantwortenden Geschäftsfeld vorher rein gar nichts zu tun hatten und somit über keine echte Expertise verfügen. Mit „Learning by doing“ kann man auf Dauer kein Millionen-Unternehmen erfolgreich gestalten. Das wird von Jahr zu Jahr immer deutlicher.

Verbesserungsvorschläge

Vielleicht sollte man nicht ausschließlich ehemalige Studenten in sämtlichen Geschäftsbereichen des Unternehmens wurschteln lassen, sondern Fachkräfte mit entsprechender Expertise einstellen - z.B. im Marketing (!!), aber auch in akademischen Bereichen sowie in der gesamten Geschäftsführung.

Überflüssige Positionen, von denen es aus alter Verbundenheit zu einzelnen Mitarbeitern so einige gibt, sollten aufgelöst werden. Sie verursachen unnötige Kosten, das man besser in eine adäquate Gehaltsstruktur der ausführenden Mitarbeiter an den einzelnen Standorten investieren sollte.

Um nicht nur noch aus Berufsanfängern zu bestehen, sollte eine deutliche Anpassung der Gehaltsstrukturen erfolgen. Die lokalen Mitarbeiter sind durch die Bank weg unterbezahlt!! Deshalb gehen die guten Mitarbeiter alle weg. Darunter leidet die Qualität der einzelnen Standorte stark!

Arbeitsatmosphäre

Meist kann man in Ruhe arbeiten, jedoch kommt es immer wieder zu Störfeuern einzelner Kollegen. Das kollegiale Miteinander ist ausbaufähig.

Image

Das einst gute Image ist inzwischen deutlich angeschlagen stark ausbaufähig.

Work-Life-Balance

Man muss selber darauf achten nicht auszubrennen. Von der Schulleitung oder der Geschäftsführung kommt da nicht wirklich was.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen in einem Bildungsunternehmen machen Sinn und werden bei Eigeninitiative (!) i.d.R. ermöglicht.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bewegt sich an der untersten Grenze und entspricht in keiner Weise dem Hamburger oder bundesweiten Durchschnitt. Hier baut man auf günstige Eigengewächse, die dankbar sind nach dem Studium bleiben zu dürfen. Freie staatliche Hilfs-Boni werden den Mitarbeitern i.d.R. nicht weitergegeben. Schwach!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen erhält Umweltpreise und dürfte pro Standort eine Energierechnung von vielen Tausend Euro im Monat haben. Auch wenn es sich dabei um Öko-Strom handelt, dürfte es dennoch stark Umweltbelastend sein. Zum Thema Mülltrennung möchte ich mich an dieser Stelle nicht äussern.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt Grüppchenbildungen. Innerhalb der Gruppen ist die Stimmung meist klasse. Der Zusammenhalt am Campus ist oke.

Umgang mit älteren Kollegen

Unterschiedlich. In der Regel in Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Unentschlossene Denker und teilweise arrogante Führungskräfte; es ist alles dabei was die Motivation einzelner Mitarbeiter einschränken kann.

Arbeitsbedingungen

Eigentlich ist alles vorhanden. Nur gibt es leider kaum professionelle Führungsstrukturen und somit teilweise auch nur eine eingeschränkte Motivation der Mitarbeiter.

Kommunikation

Wie auch die Arbeitsatmosphäre, ist die Kommunikation ausbaufähig. Einige bezeichnen sich als Führungskräfte, kommunizieren jedoch eher schlecht gelaunt als konstruktiv.

Gleichberechtigung

Es wird dran gearbeitet, aber eher deshalb weil es zum "Trend" gehört.

Interessante Aufgaben

Je nach Aufgabenbereich und Position vielfältig und interessant!

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Mehrfachbewertung

Man bleibt für's Klima

4,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei SAE Institute Stuttgart in Stuttgart gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den lokalen Teams wird viel Vertrauen geschenkt, dass sie recht unabhängig Entscheidungen treffen können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe das Gefühl, dass es Personen gibt, die zu viele Projekte gleichzeitig angehen und nicht zu Fortschritten kommen, weil sie entweder die Expertise nicht haben oder eine Daseinsberechtigung brauchen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Kooperationen mit Firmen in der Medienbranche. Hierfür gab es früher eine dedizierte Stelle namens IRCC, welche man meiner Meinung nach wieder einführen muss.

Arbeitsatmosphäre

Am Standort immer super

Image

Das Image ist stark geprägt von einer Vielzahl an unterschiedlichen Alumni, die entweder mit Mindestnote eine Ausbildung geschafft haben oder einen First Class Bachelor gemacht haben. In der recht kleinen und gut vernetzten Medienbranche wird man sowohl auf berechtigte Kritiker treffen, als auch auf begeisterte Arbeitgeber, die direkt an den Standorten nach Nachwuchs Ausschau halten.

Work-Life-Balance

Es wird stark darauf geachtet.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt die Möglichkeit auf eigene Kosten bis zum Master zu studieren. Ansonsten erhält man Zugriff auf LinkedIn Learning. Wer selbstgemanaged und intrinsisch motiviert ist, kann als Mitarbeiter viel rausholen. Gezielte Programme, Schulungen oder Förderungen sind mir (außerhalb der Bildungsberatung) nicht bekannt.

Gehalt/Benefits

Es ist leider ein bekanntes Problem, dass die Vergütung an der SAE nicht der Verantwortung und Expertise entspricht, die man bei dem Job hat bzw. Sich auch aufbaut. Initiativen wie New Pay sind in Bearbeitung (es wird sich also damit befasst), aber tatsächlich wäre für viele schon ein Job-Ticket eine gute finanzielle Unterstützung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Altpapier im Drucker, Mülltrennung, Ökostrom und Spendenaktionen für einen guten Zweck sind nur ein paar der Punkte auf die hier geachtet wird.

Kollegenzusammenhalt

Vor Ort top

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoll und auf Augenhöhe, trotz der Tatsache, dass wir im Medienbereich unterwegs sind und ältere Kollegen eventuell benachteiligt oder hinterher sein könnten (Spoiler: sind sie nicht).

Vorgesetztenverhalten

Vor Ort klasse. Sobald man mit zentralen Teams zu tun hat, bleiben Dinge liegen oder die Prioritäten der Führungskräfte werden nicht transparent mit dem Rest geteilt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitlast ist gut machbar, Urlaube und Überstunden werden respektiert, nur gibt es häufiger Einsätze an Samstagen.

Kommunikation

Sehr ordentlich und nachhaltig

Gleichberechtigung

Wird stark darauf geachtet. Man merkt, dass das ein Ziel des gesamten Teams ist.

Interessante Aufgaben

Es gibt genug unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen, aber nach 2 Jahren hat man das meiste erlebt und kommt in eine Semester-Routine rein.

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Ein gutes, dynamisches Unternehmen, allerdings mit viel Luft nach oben.

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei SAE Institute GmbH, Niederlassung Köln in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kolleg*innen-Zusammenhalt und die darauf sehr schöne und herzlich resultierende Arbeitsatmosphäre.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Verhältnis von Druck und Verantwortung zum Gehalt und, dass vieles mehr nach außen gepredigt, als wirklich hintern den Kulissen umgesetzt, wird.

Verbesserungsvorschläge

Die Mitarbeitenden sollten ernster genommen werden. Gerade, wenn es um strukturelle Probleme des Unternehmens generell geht. Die Leader*innen sollten Trainings bekommen, um besser mit Kritik umgehen zu können und Leadership mehr in Richtung Lob als "das reicht nicht" zu denken. Darüber hinaus sollten die auffälligen, längeren Krankheitsfälle verschiedenster Mitarbeiter*innen ernster genommen, und betreffende, ernste Maßnahmen getroffen, werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre, vor allem unter den Mitarbeiter*innen ist sehr gut. Allerdings gilt dies nicht für die Eben zwischen Führung (Manager*innen) und Mitarbeiter*innen. Obwohl hier eine "flache Hierarchie" kommuniziert wird, sieht es im Realfall leider sehr anders aus. Lob gibt es "von Oben" nicht. Stattdessen wird "nahegelegt", dass man mehr leisten soll.

Image

Das Image ist gut. Klar, gibt es auch viele Probleme, aber das ist überall so. Allerdings wird man auch dazu aufgefordert eher positiv über das Unternehmen (auch in der Freizeit/ in seinem Privatleben) zu sprechen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist an sich sehr modern und gut, da Mitarbeiter*innen sich ihre (in einigen/ den meisten Fällen - je nach Position) Arbeitszeiten selbst einteilen dürfen. Allerdings, und so kommt auch die Bewertung zustande, gibt es unzählige Samstage und Abendveranstaltungen, Messen etc. an denen super viele Überstunden gesammelt werden, die dann "einfach an einem anderen Tag ausgeglichen werden sollen". Darüber hinaus gibt es vor allem am Wochenende (Samstags arbeiten bei Tagen der offenen Tür, Messen etc. ist ein Muss) keine Zuschläge auf das Gehalt.

Karriere/Weiterbildung

Es wird einem immer offen zugehört, wenn man neue Ideen hat, die man einbringen möchte. Allerdings ist das Unternehmen, trotz seiner eher moderneren Struktur, sehr auch in diesen verfangen. Viel Platz zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung gibt es daher nur in Maßen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist eine Katastrophe. Positiv ist, dass es immer pünktlich ausgezahlt wird. Wer hiervon normal leben möchte, hat es in einer Großstadt schwer. Darüber hinaus ist die Verantwortung und der Druck absolut nicht gleichzusetzen mit dem, was Mitarbeiter*innen als Gehalt dafür bekommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist vorhanden, wird allerdings in der Realität auch nur sehr oberflächlich angekratzt und nach außen mit Auszeichnungen beworben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist unfassbar gut und sollte in jedem Unternehmen genau so sein, und gelebt werden! Toleranz, Verständnis, auch, wenn man nicht gut befreundet ist, und allgemeine Hilfsbereitschaft/ für einander dasein unter den Mitarbeiter*innen ist super stark!

Umgang mit älteren Kollegen

Kolleg*innen jeden Alters werden gleich geschätzt, behandelt und integriert.

Vorgesetztenverhalten

Die Manager*innen geben ihr Bestes! Allerdings wird vor allem starker Kritik am Unternehmen, seinen Strukturen und den Personen selbst in einigen Fällen sehr schlecht aufgenommen und direkt verteidigt, anstatt sich dieser selbstbewusst zu stellen. Hier fehlt es sehr an Trainings für Manager*innen und Vorgesetzte im Allgemeinen. Diese wirken oft vom Druck von "ganz oben" selbst überfordert und geben diesen dann somit an die anderen Mitarbeitenden weiter.

Arbeitsbedingungen

Die Technik ist auf einem sehr guten Niveau. Allerdings muss für einige kleine Aufgaben manchmal auch eigenes Equipment (zum Beispiel das private Handy) genutzt werden. Die Räume sind modern, leider im Sommer allerdings nicht gut klimatisiert, was sich aber bestimmt in der Zukunft, mit dem Umbau, ändern wird.

Kommunikation

Der Austausch in wöchentlichen Meetings ist gut, allerdings sind diese (mit teilweise zwei Stunden) viel zu lange angesetzt. Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden ist sehr gut und ehrlich, mit den Manager*innen meistens auch. Bei zweitem gibt es hierbei lediglich Abzug, da den Mitarbeitenden nicht wirklich zugehört wird. Hier beherrscht leider eine Top->Down Kommunikation den Alltag.

Gleichberechtigung

Nach außen und intern herrscht angestrebte absolute Gleichberechtigung, allerdings sind in den Führungsebenen nur sehr sehr wenig weibliche/ nicht männliche Personen vertreten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielschichtig und interessant. Es wirkt oft modern, gar wie ein "Start-Up". Leider ist dies jedoch ein zweischneidiges Schwert, da es oft zu viele Aufgaben gibt, die dann immer an den selben Menschen hängenbleiben.

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Ein guter Arbeitgeber mit einigen ausbaufähigen Schwachstellen.

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SAE Institute Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima sucht seinesgleichen. Es herrscht eine lockere und konstruktive Arbeitsatmosphäre mit viel Platz für professionellen wie persönlichen Austausch. Kritik wird konstruktiv geäußert und aufgefasst. Den einzelnen Teammitgliedern wird ein hohes Maß an Vertrauen entgegengebracht.

Image

Die SAE präsentiert sich nach außen sowie bei internen Veranstaltungen als Familie, die mit Leidenschaft bei der Sache ist und hervorragendes leistet. Dies trifft für die einzelnen Standorte und das überregionale Team mal mehr, mal weniger zu. Zwar ist das persönliche Verhältnis zu vielen Mitarbeitenden sehr familiär und die große Mehrheit der Beschäftigten arbeitet mit viel Leidenschaft aus einer Herzenssache heraus, letztendlich ist es jedoch trotzdem Arbeit, die von vielen Teammitgliedern auch primär als solche verstanden wird. Das Image wirkt daher oft etwas aufgebläht bzw. zu selbstlobend, trifft aber dennoch im Wesentlichen zu.

Work-Life-Balance

Der Workload ist insgesamt eher hoch, vor allem, wenn eine Position neu angetreten oder neu erschlossen wird. Es fallen zunächst sehr viele, einmalige Aufgaben an und das Onboarding läuft oft nicht optimal ab. Mit der Zeit relativiert sich dieser Aufwand jedoch und nach einer Zeit auf einer bestimmten Position ist die tägliche Arbeit gut zu bewältigen. Crunch Time gibt es nur zum Semesterwechsel, wo sie nicht zu vermeiden ist und i.d.R. nicht länger als zwei Wochen andauert. Allerdings existieren einige Langzeitprojekte und Sonderveranstaltungen zusätzlich zur täglichen Arbeit, für die kaum reguläre Arbeitszeit eingeräumt wird. Die flexiblen Arbeitszeiten erlauben zu einem gewissen Grad, dem entgegenzuwirken, oft bleibt dadurch aber Arbeit liegen. Es wird jedoch viel Rücksicht auf persönliche bzw. familiäre Verpflichtungen genommen und auch kurzfristige Planänderungen oder Freistellungen sind i.d.R. ohne Weiteres möglich.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einige Möglichkeiten, sich persönlich und professionell weiterzubilden. Der Zugang zu Lehrmaterial und -utensilien, einem großen Netzwerk, wichtigen Events, sowie (sofern gewünscht) das Ermöglichen spezifischer Schulungen und Fortbildungen bieten wertvolle Mittel, die eigene Karriere voranzubringen. Oft ist jedoch nicht genug Zeit im Arbeitsalltag verfügbar, um diese Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen. Über Beteiligung an verschiedenen Projekten, kann sich an unterschiedlichen Aufgabenbereichen versucht werden. Aufstiegschancen gibt es i.d.R. nur, wenn höhere Positionen frei werden. Zusätzliche, höherstufige Positionen für qualifiziertes Personal werden normalerweise nicht geschaffen. Die Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens (Lehre) hängen wenig bis gar nicht mit den Aufstiegschancen in den jeweils gelehrten Branchen zusammen. Die Mehrheit der Beschäftigten hat nur beschränkte Berufserfahrung in ihren jeweiligen Fachgebieten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt fällt für die Art der Tätigkeit (akademisches Tätigkeiten, Organisation, teils Personalverantwortung) niedrig aus. Es gibt kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Gehaltserhöhungen finden ca. jährlich statt, beinhalten meist jedoch nur einen Inflationsausgleich. Positionen sind oft in Teilzeit besetzt, weswegen für viele Teammitglieder ein Zweitjob zwingend notwendig ist. Einstiegsgehälter richten sich teils nach Faktoren, die für die eigentliche Tätigkeit nur eine untergeordnete Rolle spielen. Gehälter werden pünktlich ausbezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen verwendet grünen Strom, engagiert sich jährlich finanziell für Gute Zwecke und beteiligt sich an verschiedenen Aktionen.

Kollegenzusammenhalt

Das Team am Standort ist sehr hilfsbereit, entgegenkommend und auch auf persönlicher bzw. menschlicher Ebene besonders offen und warmherzig. Es wird großen Wert auf ein gutes und ehrliches Miteinander gelegt, Menschen werden wie sie sind akzeptiert und in das Team aufgenommen. Das Verhältnis zu den Teammitgliedern ist sehr gut. Man fühlt sich willkommen und geschätzt. Viele Teammitglieder sind über die Arbeit hinaus befreundet.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team ist insgesamt sehr jung, allerdings gibt es dennoch einige "ältere" Teammitglieder. Da die große Mehrheit der Tätigkeiten nicht körperlich ist, entsteht kein Nachteil. Ältere Teammitglieder werden aufgrund ihrer Erfahrung geschätzt und übernehmen für jüngere oder neue Teammitglieder oft eine inoffizielle Mentorenrolle.

Vorgesetztenverhalten

Die Arbeit zwischen Vorgesetzten und Angestellten ist konstruktiv und partizipativ, die Hierarchien am Standort sind sehr flach. Ziele und Entscheidungen werden kommuniziert und begründet. Bedenken und Anregungen werden berücksichtigt. Vorgesetzte erwarten ein hohes Maß an Eigeninitiative und schaffen die dafür nötigen Rahmenbedingungen. Kritik ist angebracht und wird konstruktiv vermittelt. Einige der überregional getroffenen Führungsentscheidungen werden ohne größere Bedenken oder Rücksprache getroffen und sorgen dadurch häufig für Unmut und zusätzliche Arbeit.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten und Ausstattung sind größtenteils angemessen. Bei steigendem Lärmpegel gibt es Rückzugsmöglichkeiten. Einige, jedoch bei weitem nicht alle, der Geräte am Standort sind jedoch technisch stark veraltet, was zu Engpässen und Problemen bei Unterrichten führt. Mobile Geräte des Teams für administrative Zwecke sind neu und technisch auf dem aktuellen Stand.

Kommunikation

Die Kommunikation am Standort läuft größtenteils gut. Fehlkommunikationen werden schnell aufgearbeitet. Häufig lässt die Kommunikation, der Austausch und das Zulassen verschiedener Sichtweisen auf überregionaler Ebene aber sehr zu wünschen übrig. Das sorgt für viel Unmut und schwer nachvollziehbare Entscheidungen.

Gleichberechtigung

Das Team am Standort hat zum Zeitpunkt der Bewertung einen Frauenanteil von ca. 33%, allerdings sind 50% der Führungspositionen am Standort mit Frauen besetzt. Es gibt keine vertraglichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und im Arbeitsalltag hat das Geschlecht der Teammitglieder keine Bedeutung. Überregional ist jedoch die großer Mehrheit der Führungspositionen mit Männern besetzt. Im Allgemeinen ist das Geschlecht für die Tätigkeit nicht relevant.

Interessante Aufgaben

Je nach Position setzt sich die Arbeit aus variierenden Anteilen an Lehre, Organisation und Administration zusammen. Neben der alltäglichen Arbeit, die sich mit den Semestern recht ähnlich gestaltet, gibt es jederzeit die Möglichkeit, im Rahmen der Arbeitszeit eigene Projekte ins Leben zu rufen. Aufgaben und Verantwortungen können bis zu einem gewissen Grad, je nach persönlichen Stärken und Interessen und unabhängig von der eigenen Position, angenommen oder abgegeben werden.

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Flexibler Lehrberuf mit vielseitigen Möglichkeiten

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SAE Institute GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Betriebsklima, Spaß, Humor, Freundschaften, Abwechslung, Vielseitigkeit & Flexibilität in jeglicher Hinsicht.

Verbesserungsvorschläge

Stay the way you are! SAE Family!

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist toll. Wer sich einbringt, wird auch wertgeschätzt. Dabei ist der Umgang mit den Kursteilnehmern ("Studis") wie auch den Kollegen und Vorgesetzten stets familiär und freundschaftlich.

Image

Das Image nehme ich immer als recht durchwachsen wahr. Allerdings finde ich auch, dass dies oft von "schwarzen Schafen" arg runtergezogen wird, sofern (ehemalige) Mitarbeiter Probleme mit Motivation, Spirit und Arbeitsethos haben, neigen sie auch dazu, ihren Frust abzuladen. Während "das Produkt" – die Kurse – durchaus toll sind und die motivierten Kursteilnehmer auch erfolgreich in die Karriere starten, wird das Bild auch hier häufig von Negativerfahrungen mit "Vier-gewinnt-Teilnehmern" deutlich mitgeprägt. Erfolgsgeschichten liest man in Foren leider viel zu selten, da die erfolgreichen Mitarbeiter wie auch Alumni keinen Grund sehen, sich in Foren über ihren Erfolg zu beschweren.

Work-Life-Balance

Während natürlich die Bedingungen aus dem Arbeitsvertrag eingehalten werden müssen, gibt es hier auch viel Flexibilität. Es ist auch möglich, kurzfristig Urlaub zu beantragen, allerdings darf natürlich auch Arbeit nicht liegenbleiben. Arbeit darf auch mal "nur Arbeit" sein, wenn andere Faktoren wichtig sind, aber hier ist eine klare Kommunikation notwendig. Es fallen häufig Überstunden an, die aber auch abgefeiert werden können (und müssen). Hier gibt es Raum zur Flexibilität.

Karriere/Weiterbildung

Hier sehe ich keine Probleme. Es gibt gefühlt zu wenige interne Weiterbildungsmöglichkeiten, aber insbesonders durch die Aufzeichnung der Unterrichte, unbegrenzten Zugang zu Linked-In-Learning und weiteren Portalen (ProQuest, AES Library) hat man hier vielseitige Möglichkeiten, mehr zu tun. Fortbildungen abseits der hauseigenen Produkte muss man sich selbst organisieren, kann man aber vom Campus übernehmen lassen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unter dem Branchenstandard (verglichen mit dem Branchenschnitt nach Bundesland). Das wird durch ein hohes Maß an Flexibilität und das fantastische Betriebsklima aber mehr als wettgemacht. Eine betriebliche Altersvorsorge und ÖPNV-Zuschüsse sind möglich, aktuell ist auch eine Beteiligung am Deutschland-Ticket in Aussicht gestellt. Es gibt kein gesondertes Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, allerdings regelmäßige Gehaltserhöhungen (inflationsbereinigt, verhandlungsbasiert). Die Urlaubstage sind ausreichend; mittlerweile gibt es auch Bonustage für besondere Betriebstreue (nach 5 und nach 15 Jahren).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich bin für ein klimaneutrales Unternehmen tätig. Wir versuchen mehr und mehr auf Papierkrieg zu verzichten und sind in Sachen Digitalisierung weit voran. Auch sonst befasst man sich mit Müllvermeidung und energetisch sinnigen Lösungen bei Beleuchtung und ähnlichem.

Kollegenzusammenhalt

Ein guter und gepflegter Umgang untereinander ist immer gegeben. Erfahrungsgemäß ist natürlich der Umgang mit weniger fleißigen oder weniger motivierten Kollegen etwas schwieriger, aber auch hier wird schnell und häufig in die Kommunikation gegangen, wenn es Probleme gibt. Auch Feedbackgespräche unter den Mitarbeitern tragen dabei zur gegenseitigen Wertschätzung bei.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich zähle mit knapp über 40 zu den älteren Kollegen am Campus. Ich kann mich nicht beklagen.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt ausgesprochen wenige (eher operative) Entscheidungen, die nicht unter Einbeziehung der anderen Mitarbeiter getroffen werden. Die Zielsetzung seitens der Vorgesetzten sind machbar und im Rahmen, werden vor allen Dingen auch in gemeinsamen Gesprächen geklärt und nicht einseitig definiert. Es gibt immer unpopuläre Entscheidungen, die getroffen werden müssen, dies geschieht aber stets aus nachvollziehbaren Gründen.

Arbeitsbedingungen

Seit einiger Zeit gibt es einen Laptop-Pool für Mitarbeiter, was das Arbeitsumfeld definitiv nochmal verbessert hat. Die Umstellung auf einen (beinahe) bürofreien Campus ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, und besonders in den wenigen vorhandenen Büros herrscht doch ein höherer Lärmpegel – dafür wird auch viel kommuniziert. Rückzugsmöglichkeiten sind aber praktisch immer vorhanden. Hier hat es durch die Anschaffung von Rückzugskabinen für Telefonkonferenzen etc. nochmal eine positive Entwicklung gegeben.

Kommunikation

Man bekommt praktisch alle Informationen zumindest auf Anfrage, aber auch in Sachen "automatischer Transparenz" hat sich vor allen Dingen in den letzten Jahren nochmal viel getan. Erfolge wie Mißerfolge werden offen kommuniziert, auch geht man hierbei häufig in den Austausch. Auch sonst wird durch die regelmäßige Kommunikation über das Projektcenter (Basecamp) auch der Austausch mit Kollegen an anderen Niederlassungen einfach und nachvollziehbar gestaltet.

Gleichberechtigung

Topp! Am Campus Stuttgart sind wir nahe dran an der Geschlechterparität. Besonders die Führungspositionen sind mittlerweile durch Frauen besetzt, was in vielerlei Hinsicht für eine sehr positive und förderliche Arbeitsatmosphäre sorgt.

Interessante Aufgaben

Die möglichen Aufgabengebiete sind vielseitig. Man hat immer die Möglichkeit, sich in vielen unterschiedlichen Bereichen (Kreisen) einzubringen und mitzugestalten. Auch hier gibt es ein großes Maß an Flexibilität. Besonders der Umgang mit den Kursteilnehmern ist regelmäßig sehr erfüllend und spannend.

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Das SAE Institut als bestes Lehrinstitut Deutschlands

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei SAE Institute Hamburg in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Freundlich, freundschaftlich,

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Notensystem ist völliger Quatsch

Verbesserungsvorschläge

Den Studenten noch mehr Events bieten

Arbeitsatmosphäre

Nette Mitarbeiter und tolle Studenten

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten und 5 Wochen Urlaub im Jahr plus Feiertage und Schulferien

Gehalt/Benefits

Das Gehalt könnte besser sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie beziehen unsere Energie von Greenpeace unter anderem

Kollegenzusammenhalt

Viele tolle Events und für die Studenten interessante Angebote

Umgang mit älteren Kollegen

Sind immer willkommen

Vorgesetztenverhalten

Bei uns herrscht keine angespannte Hierarchie. Ich kann mit meinem Boss wie mit einem Freund sprechen das ist sehr zum Vorteil

Kommunikation

Sehr gute Kommunikation. Manchmal Missverständnisse

Gleichberechtigung

Ist immer gegeben wir kümmern uns um unsere Studenten und Mitarbeiter

Interessante Aufgaben

Als Lehrender gibt es immer größere Herausforderungen und man kann viel über IT lernen.


Image

Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

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20 Jahre SAE...ein reflektierter Rückblick

4,5
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei SAE Institute GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Rückblickend und mit dem nötigen Abstand kann ich sagen, dass ich 20 aufregende, aufreibende, manchmal ungesunde, gleichsam lehrreiche wie herausfordernde, aber meistens sehr lustige Jahre bei der SAE hatte. Und verdammt nochmal kann dieser Laden feiern!!!
Ich sage danke, aber es war für mich einfach Zeit, etwas Neues zu machen.
Behaltet euch den einzigartigen Spirit, auch wenn es manchmal schwierig ist.

Verbesserungsvorschläge

Wie schon weiter oben erwähnt sehe ich in Mitarbeiter:innen-Gesprächen eine wunderbare Möglichkeit, zu lenken und Wertschätzung zu zeigen. Einmal im Jahr reicht hier aber leider nicht.

Arbeitsatmosphäre

Die SAE (die, weil es ursprünglich mal DIE „School of Audio Engineering“ war, bevor es zum SAE Institute wurde) hat es über Jahrzehnte geschafft, Mitarbeiter:innen zu finden, die bereit waren und z.T. auch noch sind, ihr Wissen an Studierende weiterzugeben.
In fast 20 Jahren bei der SAE - in unterschiedlichsten Positionen - gab es aus meiner Sicht nur ganz selten Menschen, die aus den falschen Motiven oder Vorstellungen Teil des Teams wurden. Diese haben meist auch nicht lange durchgehalten, denn es erfordert viel persönliches Engagement, für die SAE zu arbeiten.
Jene Mitarbeiter:innen, die das richtige Mindset hatten bzw. haben und einfach aus Überzeugung „SAE'ler:innen“ sind, haben einen spannenden Arbeitsplatz mit einer ganz speziellen Atmosphäre für sich gefunden.

Image

Das Image der Firma wird zunächst ganz stark von den Absolvent:innen geprägt, die in der Medienbranche arbeiten. Einige wenige gute Absolvent:innen werden Teil des Teams und können so zum Image beitragen.
Die schlechten Studierenden, also jene, die wenig bis nichts machen und gerade so mit Müh und Not den Abschluss schaffen, gehören leider auch zur Realität und schaden dem Image. Sie sind es, die „da draußen“ ein schlechtes Licht auf die SAE werfen.

Wenn es gerade nicht am eigenen Campus „spukt“ (so fühlte es sich manchmal an, wenn einem ständig irgend etwas unerwartet um die Ohren geflogen kam), sondern alles richtig gut läuft, kann man eine tolle Stimmung miterleben. Gibt es Probleme, schwierige Studierende, unerwiderte Liebe im Team (es gibt nichts, was es nicht gibt), kann es mit der Stimmung und somit auch der Wahrnehmung des Images der SAE natürlich auch bergab gehen.

ABER, die SAE muss ganz offensichtlich irgendetwas ganz richtig machen und für viele Mitarbeiter:innen doch gar nicht so schlecht sein, denn sonst würde sie nicht schon so viele Jahrzehnte in der Branche bestehen.

Work-Life-Balance

Für mich persönlich ein sehr schwieriger Punkt, den ich für mich eher mit 2-3 Sternen bewerten müsste. Der Fairness wegen aber mit 4 Sternen. Warum?

Ich musste leider feststellen, dass ich selber großen Anteil daran hatte, wenn die Work-Life-Balance nicht ok war. Anders formuliert, ich habe mir den Stress oft selbst gemacht, weil ich mir eingebildet habe, dass dies von mir verlangt wird.

Kann es bei SAE stressig werden und manchmal auf absolut zuviel? Absolut JA, keine Frage. Gibt es irgendwo auf diesem Planeten einen Job, wo das nicht der Fall ist?
Gibt es Menschen, die besser und schlechter mit Druck umgehen können? Natürlich und dann passen Job und Mensch eben nicht immer zusammen.

Karriere/Weiterbildung

- LinkedIn Learning für alle Angestellten.
- Rabatte auf die hauseigenen Ausbildungskosten (zB für weiterführenden Master) für Festangestellte.
- Eine Plattform (Canvas) für Mitarbeiter:innen für Weiterbildung im pädagogischen Bereich, z.B. Unterrichtsgestaltung uvm.
- Jährliches Networking Event mit Vorträgen (aka Convention).
Soviel zur Weiterbildung.

Karriere? Absolut möglich, wenn man engagiert ist und den Hintern hoch bekommt. Es wird kein Job ans Bett serviert. Man muss sich schon selbst darum kümmern und sich bemerkbar machen.

Eines sollte aber jede:r bedenken, der:die sich mal wieder über die mangelnden Karrierechancen auslässt: Eine Pyramide (als Sinnbild für ein hierarchisch geführtes Unternehmen) hat nun mal nur eine Spitze und sie wird nach oben hin schmäler. Es liegt also in der Natur der Sache, dass nicht jede oder jeder Chief Executive Officer werden kann.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist ein ewiges Streitthema und auch ich habe sicher mehr als einmal diesbezüglich gemeckert. War ich jemals zufrieden mit meinem Gehalt? Nein, wäre ich aber vermutlich in keiner Firma gewesen.
Konnte ich damit mein Leben finanzieren und eine Familie gründen? Ja, das konnte ich.
Wurde ich reich damit? Absolut nicht, aber dafür war ich auch in der falschen Branche.

Deshalb für alle, die hier auf kununu mal wieder die schlechte Entlohnung anprangern: SAE ist im Sektor Erwachsenenbildung tätig. SAE ist NICHT die Medienbranche, sie ist nicht in der IT- und Kommunikation- oder Energiebranche tätig, auch nicht im Finanzdienstleistungsbereich oder Teil der Pharmaindustrie. Deshalb sind die Gehälter wie sie eben sind. Entweder lernt man damit zu leben oder man wechselt in eine der oben genannten Branchen (laut Statista).

Ich habe mein Gehalt so wie es war akzeptiert bzw. akzeptieren müssen, weil ich gerne für SAE und im Bereich der Bildung gearbeitet habe. Es ist meine Entscheidung gewesen und deshalb macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, sich nachträglich darüber aufzuregen. Ich wusste worauf ich mich einlasse.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man kann natürlich immer mehr machen, aber was in manchen Bewertungen behauptet wird, ist einfach falsch und ungerecht.

Schon seit Jahren steht das Thema Umwelt auf der Agenda der SAE. Dabei geht es um Strom aus erneuerbaren Energien, um umweltfreundliche Lösungen für das Handpapier auf den Toiletten, die Mülltrennung, uvm.
Die SAE im DACH-Raum verdoppelt im Rahmen einer jährlich stattfindenden Aktion schon seit mehreren Jahren sämtliche im laufenden Jahr getätigte Spenden ihrer Mitarbeiter:innen.

Dass es einzelne Ferkel gibt, die bis heute alles in die selbe Tonne werfen, ist übrigens nicht nur ein Problem bei der SAE.

Kollegenzusammenhalt

Bis auf ein paar wenige, unrühmliche Ausnahmen habe ich ganz großartigen Zusammenhalt, ein echtes Miteinander und Vertrauen unter den Kolleg:innen erlebt. Mir persönlich ging manchmal - in sehr stressigen Zeiten - der Begriff „SAE Family“ etwas auf die Nerven, weil ich ihn dann zu glorifizierend fand. Rückblickend ist genau dieser Begriff aber eigentlich absolut passend. In einer Familie gibt es tolle Momente, schöne Erinnerungen und große Feste. Es gibt aber auch den nervigen „Onkel“ oder die vollkommen entbehrliche „Tante“. Manchmal wird gestritten, aber meistens viel gelacht.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich gehörte zu den ältesten Kollegen und habe mich nie schlecht behandelt gefühlt. Man muss schon auch ein dickes Fell haben, wenn man mit ganz jungen Kolleg:innen zusammen arbeitet. So erfrischend es auch oft war, so manche überzogene Erwartungshaltungen, die fallweise nichts anderes als das Resultat übermäßigen Social Media Konsums war, ließ einen schon auch mal den Kopf schütteln.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte in meinen knapp 20 Jahren wirklich gute Vorgesetzte.
Auf menschlicher Ebene waren da wirklich fantastische Leute dabei, mit denen man immer sprechen konnte und die - wenn es ernst wurde - auch ohne zu zögern geholfen haben.

War ich immer mit den Entscheidungen meiner Vorgesetzten einverstanden? Nein, absolut nicht.
Hat es mich manchmal angekotzt, dass ich meinen „eigentlichen“ Job nicht machen konnte, weil schon wieder irgendein zusätzlich Projekt um die Ecke kam? Absolut, im Strahl!!!
So what. Ich habe bisher noch von keinem Unternehmen gehört, wo das anders ist.

Ganz persönlich fand ich Feedbacks/Mitarbeitergespräche wichtig und hilfreich für die eigene Orientierung. Hier kann man noch viel besser werden und sollte versuchen, das Potenzial zu erkennen, dass in solchen Gesprächen steckt und dieses nutzen.

Arbeitsbedingungen

Ich habe im Winter in nahezu unbeheizten Räumen gearbeitet, weil mal wieder die Heizung ausgefallen ist. Ich habe im Hochsommer in nicht-klimatisierten Räumen gearbeitet, weil es keine Klimaanlage gab oder sie defekt war. Ich habe aber auch in wunderschönen Büros arbeiten dürfen....
Die SAE entwickelt sich stetig weiter und die neuen bzw. renovierten Standorte sind absolut nicht mit jenen aus den 90er und 2000er Jahren zu vergleichen. Leider braucht gut Ding Weile und auch eine Menge Geld.

Wenn mich nicht alles täuscht, haben nun fast alle Arbeitsplätze der Mitarbeiter:innen (Supis/Fassis ausgenommen) höhenverstellbare Schreibtische, gute Bürostühle usw.
...es wird, es wird.

Kommunikation

In meiner Zeit bei SAE habe ich genug Meetings für zwei ganze Leben mitgemacht. Die Qualität der Kommunikation hängt stark von den Menschen ab, die an Meetings aktiv teilnehmen (oder eben nicht). Eine Meeting-Kultur muss sich innerhalb eines Teams aber immer auch erstmal entwickeln.

Die oftmals gehörte Kritik, man würde nicht ALLE Mitarbeiter:innen ausreichend informieren, sehe ich problematisch. Jede Position hat einen inhaltlichen Schwerpunkt und darauf sollte man sich konzentrieren. Ob z.B. Tutor:innen die letzten Quartalszahlen dabei helfen, ihre Arbeit besser zu machen, wage ich zu bezweifeln. Es ist also ein ständiger Spagat und man kann es nie allen recht machen. Dennoch sollte man nie damit aufhören, die Kommunikation an neue Gegebenheiten anzupassen, z.B. Generation Y, Z, u.ä.

Gleichberechtigung

Um fair zu bewerten, muss man auch ein bisschen zurück blicken. Vor 20 Jahren gab es fast keine weiblichen Studierenden. Deshalb war es auch sehr schwierig, Mitarbeiterinnen aus der Gruppe der Absolvent:innen zu engagieren. Dies hat sich aber stark geändert und heute gibt es Abteilungen, wo mehr weibliche als männliche Studierende zu finden sind. Dementsprechend gibt es inzwischen auch mehr und mehr Frauen im Team.

Hinsichtlich Kommunikation nach innen und nach außen ist aber Kritik meiner Meinung nach durchaus angebracht. Hier hätte man schon vor vielen Jahren aktiver agieren können und müssen. Rein unternehmerisch gesehen hat man hier eine große Zielgruppe lange ignoriert und jedes Team mit hoher Diversität ist ein Gewinn für das Unternehmen.

Interessante Aufgaben

Wer sich engagiert und bereit ist, seine Komfortzone (und Routine) zu verlassen, kann bei SAE viele interessante Jobs machen. In jeder Position ist ein gewisses Maß an Mitgestaltung möglich. Je höher man hierarchisch kommt, desto mehr kann man „sein eigenes Ding“ daraus machen. Man sollte aber immer Bedenken, dass ein SAE Campus nur ein kleiner Teil eines großen Konzerns ist und hier unzählige Vorgaben existieren, deren sich einzelne Mitarbeiter:innen gar nicht bewusst sind. Kompletter Freestyle geht also leider nicht.

Dass bei manchen Mitarbeiter:innen mehr und bei anderen wiederum weniger Arbeit hängen bleibt, liegt an den einzelnen Personen. Hilfreich ist dann jedenfalls, mit den tatsächlich Zuständigen zu sprechen und darauf hinzuweisen, anstatt es in sich hinein zu fressen.
Ganz lapidar gesagt: es ist nicht die Schuld des Geschäftsführers, wenn einer der Kollegen faul ist. Lokal auf mangelnde Performance zu reagieren, um die guten Leute nicht zu demotivieren, ist aber mega wichtig.

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Dichtung und Wahrheit liegen weit auseinander

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei SAE Institute GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die lockere Atmosphäre und dass es manchmal etwas zu essen gibt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass komplett an den Bedürfnissen der Mitarbeiter vorbei geplant wird.

Verbesserungsvorschläge

Die Potentiale der Mitarbeiter fördern und ehrliche Kritik zulassen.

Arbeitsatmosphäre

Die Kollegen sind nett, aber nicht wirklich hilfsbereit, wenn es um Unterstützung geht, die über ihren eigentlichen Arbeitsbereich hinausgeht. Ansonsten wenig Strategie und viel Pragmatismus, was nicht immer zu sinnvollen Ergebnissen führt, dafür aber zu langen Abenden, an denen es aber Pizza gibt.

Image

Nach außen ist das Image der SAE gut, intern sind viele Mitarbeiter:innen sehr unzufrieden und tun das auch kund. Das schlechte Gehalt ist ein running gag (wenn es denn lustig wäre). Das Gros der Mitarbeiter:innen hat noch nie woanders gearbeitet, so dass leider wenig Input aus der Industrie, für die man ja ausbildet, kommt. Wenn sich das nicht ändert, bleibt die SAE ein sich selbst erhaltendes System.

Work-Life-Balance

Es werden zwar keine Überstunden verlangt, aber wenn man inhaltlich gut arbeiten möchte, sind sie unabdingbar. Fast alle Mitarbeiter arbeiten Teilzeit, wer Vollzeit da ist, macht buchstäblich zwei Jobs. Ausnahme sind Mitarbeiter, die "langgedient" sind, die arbeiten auch mit einem Job Vollzeit. Einige Mitarbeiter sind permanent überlastet und dem Burnout nahe. Diese Situation ist bekannt, es ändert sich leider nichts. Daher sehr hohe Fluktuation.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Stellen, auf die man sich bewerben kann. Während der vorlesungsfreien Zeit ist lt. Arbeitsvertrag grundsätzlich Urlaub zu nehmen. Diese Zeit könnte man wunderbar nutzen, um den Staff zu trainieren und um einfach mal durchzuatmen. Ansonsten gibt es viele Lernvideos, die man sich dann abends anschauen kann. LinkedIn-Learning gibt es, muss man aber auch in der Freizeit machen. Tagsüber bleibt einfach keine Zeit.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist äußerst niedrig und den Job-Anforderungen nicht angemessen. Es existiert kein transparente Gehaltsstruktur.
Es gibt weder Weihnachtsgeld noch Urlaubsgeld, noch eine betriebliche Altersversorgung. Die meisten Kolleginnen und Kollegen haben einen Zweitjob.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Mülltrennung, kein Jobticket.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt einige sehr nette Kollegen, aber von einem wirklichen Zusammenhalt als gleichberechtigtem Team kann man nicht sprechen. Konflikte brodeln unter Oberfläche und werden nicht final gelöst.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden gleich behandelt, allerdings gibt es versteckt doch unpassende Bermerkungen.

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation an sich ist nett, aber Mitarbeiter werden buchstäblich "belabert", Aufgaben zu übernehmen, damit das Thema besetzt ist und Vollzug gemeldet werden kann.
Leadership und Entwicklung von Mitarbeitern anhand ihrer tatsächlich vorhandenen Potentiale leider Fehlanzeige.

Arbeitsbedingungen

Es gibt keine Pausenräume, gegessen wird in den Projekträumen (wenn sie denn frei sind), Beleuchtung ist veraltet, die Büros entsprechen keinem modernen Standard und sind überbelegt.

Kommunikation

Es wird sehr viel kommuniziert, leider aber über zahlreiche Kanäle, die man auch immer abrufen muss, um up to date zu bleiben. Daraus resultiert eine Doppelbelastung.
Wirkliche strukturelle Probleme werden nicht behandelt, sondern eher wegdiskutiert.

Gleichberechtigung

Es gibt seitenlange Threads im Intranet über Diversity, leider nur Rhetorik. Fakt ist, dass der Standort nicht barrierefrei ist und es keine genderneutrale Toilette gibt.

Interessante Aufgaben

Gibt es, man kann sich wirklich gut einbringen, was sich dann allerdings auf die Überstunden auswirkt. Die Regelarbeitszeit reicht leider nur für Standard aus und mehr wird auch nicht bezahlt.

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Insgesamt ein toller Arbeitgeber! Es macht Spaß, zur Arbeit zu kommen. Lediglich das Gehalt ist vergleichsweise niedrig.

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SAE Institut Stuttgart in Stuttgart gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eine lockere, persönliche und humorvolle Atmosphäre. Arbeitshaltung und -weise sind dennoch sehr professionell. Dadurch ist das Arbeiten in einem konstruktiven, druckfreien Umfeld möglich.

Image

Das Image der Firma entspricht größtenteils der Realität. Das Team äußert untereinander zu den hier genannten verbesserungswürdigen Punkten berechtigte Kritik, macht insgesamt aber ehrliche Arbeit und ist dem Arbeitgeber gegenüber überwiegend positiv eingestellt.

Work-Life-Balance

Die Urlaubsplanung läuft flexibel und unkompliziert, Arbeitszeiten sind prinzipiell frei einteilbar. Meistens ergibt sich jedoch eine gewisse Regelmäßigkeit, die zu einer angenehmen Routine für alle führt. Zu bestimmten Stoßzeiten im Jahr steigt das Arbeitspensum kurzzeitig stark an, meist für ein bis zwei Wochen, in denen es zu einigen Überstunden kommt. Das Team ist bestrebt, Gelegenheiten zu schaffen, um diese sinnvoll abbauen zu können.

Karriere/Weiterbildung

Über diverse Angebote, wie z.B. interne Fortbildungen, bereitgestelltes Fachwissen und kostenlose Zugänge zu Learning-Plattformen ist es dem Team möglich, sich autodidaktisch nach Belieben weiterzubilden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird pünktlich und zuverlässig ausbezahlt. Für die anfallenden Aufgaben und die damit einhergehende Verantwortung ist das Gehalt jedoch im Schnitt zu niedrig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wann immer möglich wird papierfrei und digital gearbeitet. Einweg-Müll wird so gut es geht vermieden. Umweltfreundliche Alternativen werden sinnvoll eingesetzt.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist besonders offen im gegenseitigen Umgang miteinander. Es wird sich gegenseitig geholfen und es besteht ein reger fachlicher wie persönlicher Austausch. Konstruktive Kritik ist gerne gesehen und wird auch umgesetzt. Über Probleme wird teilweise nur informell diskutiert, anstatt diese direkt anzusprechen und zu lösen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Team besteht zu großen Teilen aus langjährigen Mitarbeitenden, die oft bereits mehrere Positionen innerhalb der Firma inne hatten. Personen, die weniger erfahren sind, wenden sich an diese, um von ihnen zu lernen oder sich Rat zu holen. Allgemein herrscht der Wille vor, Neues voneinander zu lernen. Dabei spielt das Alter keine Rolle, sondern nur die Erfahrung und das Wissen in einem bestimmten Gebiet.

Vorgesetztenverhalten

Alle Personen im Team begegnen sich auf Augenhöhe. Die Autorität der Vorgesetzten wird als gegeben wahrgenommen und muss nicht durch autoritäres Verhalten eingefordert werden. Vorgesetzte haben ein Interesse daran, die Prozesse und Aufgaben des Teams zu kennen und ein zielführendes, stressfreies Arbeiten zu ermöglichen. Führungskräfte schätzen Konstruktive Kritik, muntern aktiv dazu auf, sich zu beteiligen bzw. seine Meinung kund zu tun und beherzigen dieses Feedback. Auf Problemen wird sachlich, professionell und mit dem nötigen Nachdruck hingewiesen, ohne dabei jedoch persönlich oder unfreundlich zu werden.

Arbeitsbedingungen

Die nötigen Werkzeuge um Arbeiten werden zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf können individuelle Lösungen umgesetzt werden. Die Räumlichkeiten bieten eine Vielzahl verschieden eingerichteter Rückzugsmöglichkeiten und unterschiedlich bestückten Arbeitsplätzen, sodass sinnvolles Arbeiten je nach Bedarf immer möglich ist. Für Kaffee, Wasser und Snacks ist ebenfalls gesorgt:)

Kommunikation

Insgesamt ist die Kommunikation gut. Es wird viel Wert auf Transparenz gelegt und darauf, dass alle ausreichend informiert sind. Die teils längeren Kommunikationswege über mehrere Instanzen sorgen vereinzelt dafür, dass Infos nicht bei allen gleichermaßen ankommen und teilweise ganz untergehen. Es wird jedoch versucht, dem entgegenzuwirken.

Gleichberechtigung

Es wird kein wahrnehmbarer Unterschied zwischen verschiedenen Mitarbeitenden gemacht. Allen Mitarbeitenden wird mit dem gehörigen Maß an Respekt begegnet. In allen Positionen, auch Führungspositionen, sind Frauen vertreten. Personen erhalten Aufgaben und Positionen anhand ihrer Qualifikationen. Das Team ist sehr bedacht darauf, Benachteiligung und Diskriminierung in jeglicher Form aktiv entgegen zu wirken.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und vielfältig. Je nach Situation gibt es Aufgaben außerhalb der täglichen Routine aber nicht außerhalb des eigenen Fähigkeitsbereichs. Bei der Gestaltung des eigenen Gebietes sind neue Ideen immer willkommen.

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Nicht empfehlenswert

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei SAE Institute GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht eigentlich immer ein unangenehmer Umsatz- und Kostendruck, der meist an alle Mitarbeitenden weitergegeben wird.

Image

Das Image ist leider schlechter als verdient

Work-Life-Balance

Abgesehen von regelmäßigen Wochenende- oder Repräsentationsveranstaltungen in den Abendstunden kann man sich die Arbeitszeit stellenweise halbwegs frei einteilen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung basiert hier komplett auf Eigeninitiative

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt deutlich unter Branchenschnitt, Sozialleistungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sind nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach Außen wird viel Nachhaltigkeit kommuniziert, im Tagesgeschäft spiegelt sich das jedoch nicht wirklich wieder.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Gleichgesinnten ist wohl das Positivste an diesem Unternehmen

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt wenige ältere Kollegen, die meisten nur in der Geschäftsführung.
90 % der Stellen werden am liebsten mit internen besetzt, da ältere, erfahrene BewerberInnen mit realistischen Gehaltsvorstellungen meist deutlich über dem hier budgetieren liegen.

Vorgesetztenverhalten

Die "Vorgesetzten" aus dem zentralen Team sind eine absolute Katastrophe. Mitarbeitergespräche oder sinnvolles Feedback, Fehlanzeige. Stattdessen wird keine Gelegenheit ausgelassen, sich über die Arbeitseinstellung anderer zu beschweren. Einige der Vorgesetzten haben ihr Homeoffice seit Jahren nicht verlassen und steuern das Unternehmen ohne jeden Bezug zum Tagesgeschäft.

Arbeitsbedingungen

Alte Monitore und billige Ikea-Stühle in trostlosen Büros. Von kreativer Arbeitsumgebung, wie sie für die Studierenden geschaffen wird, können Mitarbeiter nur träumen. Einst eingeführtes "Gratis Obst" für Angestellte gab es nur wenige Wochen.

Kommunikation

Wer gerne 80 % seiner Arbeitszeit in Calls verbringt und mit anderen bespricht, was man mal machen müsste, wenn man keine Calls hat, wird diesen Job lieben. Sinnvolle Kommunikationsstrukturen oder einheitliche Tools sucht man hier jedoch vergebens, stattdessen werden alle mit allem bombardiert, wodurch am Ende niemand Bescheid weiß.

Gleichberechtigung

Es gibt sehr wenige Kolleginnen

Interessante Aufgaben

Wer sucht, wird hier fündig. Engagement über die eigentliche Stelle hinaus, egal on in Projektgruppen oder Produktentwicklung, wird jedoch in keiner Weise entlohnt.

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