Dankbar blicke ich auf eine sehr prägende Zeit mit einer tollen Truppe zurück - looking forward to what lies ahead.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die familiäre und freundschaftliche Arbeitsatmosphäre, geprägt von Eigenverantwortung, welche genug Raum für die eigene positive Weiterentwicklung lässt. Was ich auch gerne noch besonders hervorheben möchte ist, die uneingeschränkte Unterstützung der Firma bzw. der Geschäftsführung bei persönlichen oder familiären Notlagen, wie es bei mir, beim Hochwasser 2024 der Fall war, wo ich mich voll und ganz den Aufräumarbeiten widmen konnte und mir vom Arbeitgeber in dieser schweren Zeit komplett und unkompliziert der Rücken freigehalten wurde. Dies ist absolut nicht selbstverständlich!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider teils sehr theoretische Anweisungen von Seiten des HQ im Hinblick auf die Abwicklung von werkvertraglichen Projekten im deutschen Markt, welche meines Erachtens so teilweise an der Realität und den bereits erarbeiteten hohen Qualitätsstandards vorbei gehen. Hier wäre weniger mehr.
Verbesserungsvorschläge
Die zukünftige Challenge wird sicher sein, den Wecosystem-Gedanken in Deutschland über alle Unternehmen hinweg zu implementieren und trotz der mittlerweile erreichten Größe, das familiäre und freundschaftliche Miteinander aufrecht zu erhalten bzw. diese Kultur einzuführen. Hier und da gelingt dies schon recht gut, jedoch noch nicht an jeder Stelle. Da werden die Verantwortlichen -und da bin ich mir sehr sicher- gute Wege finden. Für Neueinstellungen und die internen personellen Weiterentwicklungen, würde sicherlich auch ein Mentoring- oder Buddy-System, welches dann auch wirklich gelebt wird, für die Grundlage von positiven Entwicklungen sorgen.
Arbeitsatmosphäre
Perfekt für Menschen die eine Firma mit Raum für die eigene persönliche Weiterentwicklung suchen. Durch die vielen Projekte mit den unterschiedlichsten Stakeholdern habe ich so viel gelernt wie nirgends zuvor. Auch der Austausch mit den internationalen Kollegen und das Kennenlernen der baskischen Kultur (ein Besuch im schönen San Sebastian gehört für jede neue Kollegin und Kollegen dazu) tragen zu einer besonderen Arbeitsatmosphäre bei. Man hat hier definitiv keinen "Job von der Stange" und nur eine Nummer, wie in vielen anderen Betrieben, ist man hier definitiv auch nicht.
Image
Definitiv Qualitäts- und Innovationsführer in der Branche. Die Produkte und Lösungen sind sehr innovativ, wenn auch in den letzten Jahren -vermutlich auch dem schnellen anorganischen Wachstum geschuldet- immer mal wieder kleinere Qualitätsprobleme auftraten. Hier sind die Kollegen im HQ aber immer bemüht und zügig, Problemlösungen oder zumindest kurzfristige Workarounds zu finden. Durch das außerordentliche Engagement in Umwelt- sowie Sozialthemen, ist auch hier ein entsprechend gutes Image vorhanden. Auch wird kein Partner bei Problemen im Stich gelassen, das wird von diesen sehr geschätzt. Auch wurden für die Partner extra Servicetechniker-Stellen geschaffen, welche für die Kunden im Feld gezielt bei Problemen oder der Weiterentwicklung -als Trainer on the job- zur Unterstützung bereitstehen.
Work-Life-Balance
Je nach Position und Tätigkeit unterschiedlich, jedoch grundsätzlich sehr gut. Im Management von Kundenprojekten natürlich sehr vom Status dieser abhängig, hier gab es aber auch immer Zeiten wo man diese Mehrstunden bzw. die Stress- und Druckphasen gut ausgleichen konnte. Und mit 30 Tagen Urlaub wird auch zudem, für genug Erholungszeit gesorgt.
Karriere/Weiterbildung
Für mich waren die 8 Jahre geprägt von persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung. Hier hat mir die Firma nicht nur ermöglicht viele Seminare und Schulungen zu besuchen, sondern mich sogar finanziell und organisatorisch bei der Weiterbildung zum Geprüften Technischen Betriebswirt unterstützt. Auch Einzelstunden im Business Englisch und gezielte Seminare zur Erlangung von Zertifikaten wurden bezahlt. Hier ist aber auch jeder selbst gefordert, Ausschau nach geeigneten Weiterentwicklungsmaßnahmen zu halten und dies dann auch beim Vorgesetzten anzufragen. Bei mir wurde jedenfalls noch nie etwas abgelehnt. Wenn man sich hier engagiert und bereit ist die Extrameile zu gehen, dann ist auch eine Fach- sowie als auch Führungskarriere möglich. Die Besetzungen der letzten mir noch bekannten Führungspositionen, waren alle aus den eigenen Reihen. Insbesondere auch junge Menschen bekommen hier eine große Chance die Grundsteine für eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu legen.
Gehalt/Benefits
In der Branche -je nach Position und Verantwortung- sicher ein gutes Gehalt sowie Boni. Wenn auch dafür rückblickend kein wirklicher Fahrplan der Gehaltsentwicklung vorhanden war. Hier ist aber auch jeder selbst gefordert, sich durch Leistung und Erfolge für die nächste Gehaltserhöhung zu qualifizieren. Absolut positiv ist aber auch für jeden, der Zuschuss zur beruflichen Altersvorsorge, zur privaten Krankenversicherung oder auch die Möglichkeit für Benefits wie das Jobrad. Ich glaube es gibt auch sonst nur wenige Firmen, welche eine ähnlich liberale Dienstwagenpolitik verfolgen. Man ist sehr frei in der Auswahl, da kommt jeder auf seine Kosten, egal ob Kombi, SUV, ja teilweise sogar Vans für Mitarbeiter mit großen Familien, werden ermöglicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bereits auch vor der Gründung der Salto Foundation war das Unternehmen international wie national sehr engagiert in Projekten zum Schutz der Umwelt sowie als auch insbesondere in der Förderung von Behindertensport. Hier werden immer wieder neue Kooperationen geschlossen und Projekte umgesetzt. Man merkt, dass ist hier nicht nur für die Außendarstellung, sondern eine wirkliche Herzensangelegenheit der Gründer. Ich durfte dies auch schon selbst miterleben, als bei einer Veranstaltung in San Sebastian eine Tanzgruppe auftreten durfte, welche Menschen mit Beeinträchtigungen hier im besonderen Maße inkludierte.
Kollegenzusammenhalt
Dem schnellen Wachstum der letzten Jahre geschuldet, gab es natürlich hier und da Reibungswärme, blieb jedoch grundsätzlich respektvoll und freundschaftlich. Auch nach Konflikten konnte man sich danach noch in die Augen schauen, da dies auch als Teil gemeinschaftlicher Weiterentwicklung gesehen wird. Was wirklich hervorzuheben ist, ist die Bereitschaft eines jeden, das eigene Wissen weiterzugeben und auch die Motivation, über den Tellerrand hinaus zu denken und neue Wege zu gehen bzw. diese zur Diskussion zu stellen. Insbesondere in der PM-Abteilung war dieser Innovationsgeist und die Motivation sich gemeinschaftlich zu verbessern außerordentlich vorhanden.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier geht das Unternehmen als Vorbild voran. Alle Kollegen und Kolleginnen gehören unabhängig vom Alter zur SALTO-Familie. Der gegenseitige Austausch zwischen Jung und Alt gehört zur gelebten Praxis und zum Selbstverständnis.
Vorgesetztenverhalten
Freundschaftliches Verhältnis durch und durch. Durch die hohe Führungsspanne aber Verbesserungspotential in der Kommunikation und auch in der Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs. Hier sind zumindest, so mein letzter Stand, aber auch Verbesserungen geplant bzw. bereits zusätzliche Führungsebenen eingeführt worden. Auch wenn man mal Fehler macht, wir hier keinem "der Kopf abgerissen" und gemeinsam eine Lösung gefunden. Hierbei kann man auf jeden Vorgesetzten uneingeschränkt zählen.
Arbeitsbedingungen
Eine Vertrauenskultur wie sie sonst nur selten zu finden ist. Hier wird dies tagtäglich gelebt und von allen geschätzt. Setzt aber natürlich aber auch voraus, dass man unter dieser Art der Eigenverantwortung arbeiten kann.
Kommunikation
Hier gibt es sicherlich Verbesserungsbedarf. Es ist aber natürlich nicht einfach, eine zum großen Teil komplett dezentral organisierte Struktur, im Sinne von einer Kommunikationsqualität wie sie in Büros täglich vor der Kaffeemaschine stattfindet, aufrecht zu erhalten. Durch regelmäßige Events, insbesondere im Vertrieb u. Projektmanagement, wird dies aber gut ausgeglichen. Hier steht dann vor allem auch immer der persönliche Austausch und das gemeinsame Feiern der erreichten Erfolge weit oben auf der Agenda, sodass auch da immer daraus wieder gute Ideen entstehen und wieder Motivation, diese sodann im Nachgang auch umzusetzen.
Gleichberechtigung
Hier werden keine Unterschiede gemacht. Alle gehören dazu, unabhängig vom Geschlecht, Alter, der politischen Einstellung, etc.
Interessante Aufgaben
Absolut spannende nationale wie internationale Projekte in der Sicherheitstechnik. Insbesondere mit zukunftsweisenden Technologien wie Face Recognition und Besuchermanagement, auch ordentlich Potential, noch komplexer aber dafür auch spannender zu werden. Ich durfte tolle Projekte leiten, von der Zutrittssteuerung in skyline-prägenden Gebäuden in Frankfurt, über weltweit-cloudvernetzte Systeme in Coworking-Centern bis hin zum, sich über drei Jahre erstreckenden Schließsystem-Austausch im Flughafenhotel während des laufenden Betriebs, mit besonderen und hohen Anforderungen an den Brandschutz sowie dem Design, war alles dabei. Auch die Unterstützung der Partner bei deren Projekten brachte immer wieder spannende Einblicke und Herausforderungen, die es zu meistern galt.