Strategien nur ausgerichtet an Karrieren Board und CIO - keine Innovationen mehr vom Vorstand oder CIO.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Frage. Alles was derzeit noch an Sozialleistungen existiert habe wir nur dem BR und langen Verhandlungen, jedes Jahr auf das Neue, zu verdanken. Das es noch Firmenwagen für alle gibt - die jedoch, mangels Budgetanpassung immer kleiner wurden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Betriebsrente - extrem niedrig. Sozialleistungen werden immer schlechter da Budgets laufend gekürzt und nicht den Preissteigerungen angepasst werden. Der Umgang mit dem wertvollsten Gut "Human Capital" ist unter aller S... . Keiner Investitionen in Mitarbeiter. Eine fachliche Inkompetenz und die Behauptung Mitarbeiter in Deutschland, England, Frankreich sind zu teuer und man kann alle durch Kollegen in Indien und anderen Billiglohnländern ersetzen obwohl die Kollegen jahrelange, eher wenig gute, Erfahrungen mit den Kollegen aus den Ländern haben. Auch wird übersehen, dass ein Mitarbeiter in Indien, bei einem sicher wesentlich niedrigerem SAP Gehalt, eine deutlich höhere Kaufkraft in Indien hat als ein Deutscher oder Entlischer Kollege. Ein Fehler der auch in der deutschen Politik immer wieder als Argument mit viel Unwissenheit, wiederholt wird.
Verbesserungsvorschläge
Neuer Vorstandsvorsitzender und kompletter Vorstandsaustausch. Austausch L1 Management und teilweise L2 Management
Arbeitsatmosphäre
Atmosphäre ist mehr und mehr durch Angst getrieben. Im Ausland wird gnadenlos gekündigt in Deutschland Abfindungsprogramme. Schlüsselpositionen werden nicht mehr erkannt. Es geht nur um billige Arbeitskräfte. Aber beim Kanzler über Fachkräftemangel klagen und Bangalore besichtigen. Aktienkurs ist wichtiger als die Mitarbeiter, die für den Umsatz und die Weiterentwicklung der SAP sorgen
Kommunikation
Nur über die Presse werden Mitarbeiter noch über aktuell Änderungen informiert. Vertrauen des Vorstandes in seine Mitarbeiter ist schlecht. Befragungen spiegeln keine Länderwerte mit (Indien beurteilt nur positiv - also Fake Darstellung der Bewertung)
Kollegenzusammenhalt
Durch das Verhalten des Vorstandes und des oberen Managements versucht jeder nur noch seine Arbeit zu schützen. Phrasen wie Build Bridges not Silos - werden nur noch als lächerlich gesehen
Work-Life-Balance
Kommt auf die Abteilung und die Aufgaben an. HR, Marketing, Finanzwesen haben keine Pobleme. IT, Entwicklung - viele BurnOuts und immer noch mindestens 40 Stunden im Vertrag aber im Schnitt 50 - 60 Stunden Arbeit.
Vorgesetztenverhalten
Abhängig von den Vorgesetzten und deren Managmentlevel. Der sogenannte Boys Club - die Freunde und Bekannten des Vorstandes und L1 Levels sorgen für schlechtes Klima, keine Kommunikation, wenig technisches wissen (auch auf T2 und T3 Level) - keine IT Erfahrung meist auch kein Informatik- oder Wirtschaftsinformatik-Studium. Sind nur konzentriert auf schnelle Karrieren und richten sich daher kritiklos nach dem Vorstandsvorsitzenden. Vorgelebtes schlechtes Verhalten
Interessante Aufgaben
Es kommt auf den Bereich an. Leider keine Schulungen - nur Online. Also eher in der Freizeit. Weiterbildungen ausserhalb der SAP nicht möglich. Kosteneinsparungen überall bei der SAP, um Aktionären bessere Gewinne zu präsentieren. SAP ist weit hinter den Mitarbeitern durch dieses Verhalten. Generell Cloud Themen sehr interessant, AI weit hinter dem Markt, da keine Trainings und Fortbildungen. Man stellt lieber Leute ein mit dem Wissen.
Gleichberechtigung
Auf Kollegen/Innenebene - gibt es absolute Gleichberechtigung. Bei der Arbeit wird, gerade auch durch die vielen jungen Kollegen, jeder gleich behandelt und Männer und Frauen arbeiten an den gleichen Topics mit gleicher Verantwortung. Seitens des Vorstandes und Top Management - keine Gleichberechtigung. Weder bei den Gehältern noch bei Entwicklungsmöglichkeiten. Der Vorstand, obwohl selber sehr Jung in den Positionen, hat fachlich wie auch im Verhalten Steinzeitdenken und zu wenig Kompetenz Leute - Manner wie Frauen - in Richtung Führung zu entwickeln. Das Buddy Prinzip ist das Prinzip der Karriere bei der SAP. Netzwerk in Walldorf ist Voraussetzung.
Umgang mit älteren Kollegen
Unter den Mitarbeitern Problemlos. Technologisch ein Desaster, da ältere Mitarbeiter nicht auf neue Technologien geschult werden. Man stellt einfach jüngere Kollegen mit dem Fachwissen ein. Behauptet dann aber, die älteren Kollegen hätten kein Interesse, wollen sich nicht aus ihrer Komfortzone bewegen. Komplett gelogen und spiegelt auch die Unfähigkeit des Vorstandes wieder, ein Unternehmen in die Zukunft zu bringen. Man entlässt inzwischen lieber. Auf Mitarbeierebene schätzen die Jüngeren Kollegen die Erfahrung der älteren. Durch fehlende Weiterbildungen ist die Zusammenarbeit jedoch eingeschränkt. Versagen des Vorstandes und des Top Managements
Arbeitsbedingungen
Früher sehr gut - bis auf fehlende Klimaanlagen (nur in Vorstandsbüros und L1 Management). Heutzutage frustrierte Mitarbeiter. Flex Desk - niemand d hat mehr einen festen Arbeitsplatz, man kein seine Sachen nicht mehr ablegen oder liegen lassen, jeder bekommt ein kleines Fach abschliessbar. Zu klein für Ordner und Bücher. Schreibmaterial in Boxen, die man jeden morgen rausholen muss. Teams werden auseinandergerissen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mitarbeiter werden gezwungen eAutos zu bestellen während der Vorstand die CO2 Werte mit ihren Karossen und einer Flotte von Vorstandsjets verseucht. Vorbildcharakter des Vorstandes ist sowieso eher nicht vorhanden. Sozialbewustsein gibt es nur noch, da der Betriebsrat hier noch eine Front bietet.
Gehalt/Benefits
Im Marktvergleich schlecht. Werkstudenten sehen schnell, dass Gehaltserhöhungen derart schlecht sind, dass die weit unter der Inflationsrate liegen. Also Reallohnverlust. Der Bonus dient dem Vorstand nur als Einsparungsmassnahme. Ältere Kollegen kennen noch Zeiten in denen man 170 bis 200% Bonus im Consulting, Entwicklung und IT erreichen konnte. Je mehr Umsatz und Gewinn - wurde der Bonus immer mehr gestrichen. Jährlich neue Bonusberechnungen um immer weniger auszuschütten. Wichtiger ist dem Vorstand die Ausschüttung an Aktionäre und vor allem nicht nachvollziehbare Tantiemenerhöhungen auf Vorstandsebene (der berühmte Griff in die Kasse).
Image
Nach aussen dürfen Mitarbeiter keine Mitteilungen an die Presse geben und der Betriebsrat hat nur Angst, dass die Aktienkurse fallen. Daher sieht die Welt nur, was der Vorstand sie sehen lassen will.
u.a. durch beauftragte Firmen und Personen, die fake Kununu Bewertungen schreiben.
Karriere/Weiterbildung
Nicht möglich/Nicht vorgesehen. Man muss im Netzwerk des Vorstandes oder TopManagement sein. Die ziehen Freunde und Bekannte nach - obwohl fachlicht ungeeignet
