Eigentlich gut, wären da nicht Kommunikation und ständige Reorgs
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation verbessern: Viele Abstimmungen und Entscheidungen dauern schlicht zu lange. Gleichzeitig sind die Hierarchien inzwischen teilweise so ausgeprägt, dass Prozesse unnötig kompliziert und langsam werden.
Weniger Reorganisationen: Es gibt aus meiner Sicht deutlich zu häufig Reorgs. Kaum hat man sich an neue Strukturen, Zuständigkeiten und Ansprechpartner:innen gewöhnt, wird wieder umgebaut. Das sorgt für Unsicherheit, zusätzlichen Aufwand und macht effizientes Arbeiten schwieriger.
Mehr Wertschätzung und Perspektiven für DuSAs und Auszubildende: SAP bildet offiziell für den Eigenbedarf aus, davon merkt man in der Praxis teilweise jedoch erstaunlich wenig. Gerade nach mehreren Jahren im Unternehmen sollte stärker darauf geachtet werden, den eigenen Nachwuchs zu halten, Perspektiven aufzuzeigen und aktiv in passende Anschlusspositionen zu vermitteln.
Arbeitsatmosphäre
An sich ist die Arbeitsatmosphäre sehr angenehm. Allerdings kann es im Office teilweise schon ziemlich laut werden, da es viele Großraumbüros gibt. Gerade wenn mehrere Gespräche gleichzeitig stattfinden oder manche Kolleg:innen sich lieber etwas ausführlicher unterhalten, kann das konzentrierte Arbeiten dadurch manchmal schwierig werden.
Kommunikation
Leider zieht sich die Kommunikation innerhalb von SAP oft unendlich lange hin. Das ist für mich tatsächlich einer der größten Kritikpunkte am Unternehmen. Entscheidungen dauern teilweise Monate, Kolleg:innen melden sich einfach nicht mehr, Recruiter ghosten einen und das teilweise sogar bei internen Themen. Gerade innerhalb des eigenen Unternehmens finde ich das ehrlich gesagt ziemlich frustrierend.
Kollegenzusammenhalt
Ich arbeite größtenteils eigenständig und habe daher nur begrenzt direkte Zusammenarbeit mit Kolleg:innen. Mit den Personen, mit denen ich zusammenarbeite, funktioniert die Abstimmung grundsätzlich gut. Allerdings fehlt in meinem konkreten Fachbereich häufig die entsprechende Expertise, da ich dort oft die einzige Person mit diesem Schwerpunkt bin. Die Zusammenarbeit ist daher eher fachübergreifend und weniger ein Austausch innerhalb desselben Kompetenzbereichs.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich gibt es hier wenig zu bemängeln. Ich würde mir allerdings wünschen, dass auch Full Remote stärker als individuelle Option ermöglicht wird. Nur weil dieses Arbeitsmodell für einzelne Personen oder Teams nicht optimal funktioniert, bedeutet das nicht automatisch, dass es für alle ungeeignet ist. Hier könnte SAP aus meiner Sicht noch flexibler werden und stärker auf die individuellen Bedürfnisse sowie die jeweilige Tätigkeit eingehen.
Vorgesetztenverhalten
Grundsätzlich ist das Verhältnis zu meinem Vorgesetzten in Ordnung. Da ich allerdings nur wenig direkten Kontakt bzw. Austausch mit ihm habe, kann ich diesen Punkt nicht besonders ausführlich bewerten. Insgesamt gibt es nichts Negatives hervorzuheben, aber auch nichts, was für mich besonders heraussticht.
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind auch okay. Für mich teilweise etwas zu anspruchslos. Manchmal würde ich mir da etwas mehr wünschen. Gerade im Design ist halt vieles auch einfach festgefahren. Zudem ist SAP gerade auf nem riesigen Spar-Trip. Daher ist leider nicht mehr alles möglich (Merchandise, etc.).
Gehalt/Benefits
Beim Gehalt kann man sich wahrscheinlich wirklich nicht beschweren. Ein Einstiegsgehalt von 60.000 € oder mehr ist meiner Meinung nach sehr solide, gerade wenn man zusätzlich die zahlreichen Benefits berücksichtigt. Bei anderen Arbeitgebern liegen vergleichbare Einstiegsgehälter teilweise eher bei 30.000 bis 40.000 €, oft mit deutlich weniger Zusatzleistungen. In diesem Punkt ist SAP daher definitiv sehr attraktiv aufgestellt.
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Ist halt SAP. :D