Realistische Erwartungen statt falscher Perfektion
Verbesserungsvorschläge
Hier würde ich mir mehr Flexibilität wünschen. Beispielsweise könnte man einen festen Tag pro Woche bis 18 Uhr abdecken. Das würde aus meiner Sicht den tatsächlichen Kundenbedarf besser berücksichtigen, da kaum einer nach 17 Uhr anruft und gleichzeitig die Work-Life-Balance verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Ich kann viele der negativen Bewertungen über meinen Arbeitgeber nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es Punkte, die nicht für jeden perfekt sind, insgesamt habe ich jedoch überwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Das Gehalt ist aus meiner Sicht überdurchschnittlich bzw. sehr attraktiv. Dafür werden natürlich auch entsprechende Leistung, Engagement und Eigenverantwortung erwartet – was für mich grundsätzlich völlig nachvollziehbar ist. Wer bereit ist, Leistung zu bringen, bekommt diese aus meiner Erfahrung auch entsprechend vergütet. Auch das Verhältnis zu den Führungskräften empfinde ich als positiv. Gespräche sind grundsätzlich auf Augenhöhe möglich und man kann seine Meinung offen äußern. Dabei gilt für mich: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch zurück. Wer respektvoll und professionell auftritt, wird meiner Erfahrung nach auch entsprechend behandelt.
Der größte Kritikpunkt ist für mich die Arbeitszeit bzw. die eingeschränkte Flexibilität. Durch Dienste bis 18 Uhr ist der Arbeitstag relativ starr geregelt. Gleichzeitig muss man am nächsten Tag wieder regulär erscheinen, damit man seine Aufgaben schafft, obwohl nach 17 Uhr nur noch sehr wenige Anrufe eingehen.
Image
Kein Arbeitgeber dieser Welt wird es schaffen, es jedem Mitarbeiter in allen Punkten recht zu machen. Am Ende des Tages ist es immer noch Arbeit – mit Aufgaben, Erwartungen, Vorgaben und natürlich auch Dingen, die einem persönlich nicht gefallen.Wer sich mit dem Arbeitgeber oder dessen Arbeitsweise dauerhaft nicht identifizieren kann, hat meiner Meinung nach jederzeit die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren. Was ich allerdings schade finde, ist, wenn man sich nach dem Ausscheiden im Nachhinein ausschließlich negativ über den ehemaligen Arbeitgeber äußert und dabei vielleicht sogar Dinge schlecht darstellt, die während der Beschäftigung durchaus bekannt und akzeptiert waren.Kritik ist absolut wichtig und sollte auch geäußert werden können. Zwischen sachlicher Kritik und grundlosem Schlechtreden besteht für mich jedoch ein Unterschied. Ich finde, man sollte trotz persönlicher Unzufriedenheit fair bleiben und auch die positiven Seiten anerkennen.
Karriere/Weiterbildung
Hat man das Potenzial, stehen einem alle Wege offen. Wer sich proaktiv einsetzt, wird auch unterstützt.
Gehalt/Benefits
Top Gehalt
Man wird für die erbrachte Leistung angemessen bezahlt mit Möglichkeit zum Aufstieg. Ganz nach dem Motto: „von nichts kommt nichts“.
Interessante Aufgaben
Gleich zu Beginn der Ausbildung bearbeitet man spannende Themenbereiche selbstständig. Man lernt immer dazu, was die Arbeit sehr abwechslungsreich gestaltet

