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Siemens-Betriebskrankenkasse
Bewertungen

489 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 73%
Score-Details

489 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Anspruchsvoll, aber fair. Weiterentwicklung für alle, die etwas geben wollen

4,8
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Arbeitgeber, der sich nicht als perfekt darstellt – und das auch nicht ist. Was ihn jedoch auszeichnet, ist ein echtes, von den Mitarbeitenden getriebenes Interesse an Weiterentwicklung. Wer gute Ideen einbringt, wird ernst genommen und kann aktiv mitgestalten. Diese Kombination aus Ehrlichkeit, Entwicklungsperspektiven und einem wertschätzenden Miteinander macht für mich den Unterschied.

Verbesserungsvorschläge

Wie in vielen größeren Organisationen könnten manche Prozesse und Entscheidungswege etwas schlanker sein – hier wäre mehr Tempo bei der einen oder anderen Abstimmung wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist geprägt von einem offenen, wertschätzenden Miteinander. Man spürt, dass hier nicht nur auf Zahlen, sondern auch auf den Menschen geachtet wird – das schafft eine angenehme Grundstimmung im Arbeitsalltag.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeitmodelle und ein grundsätzliches Verständnis für private Verpflichtungen (z. B. Familie) machen den Alltag gut planbar. Mobiles Arbeiten ist selbstverständlich möglich – natürlich immer abhängig von der jeweiligen Tätigkeit. Wer im persönlichen Kundenkontakt berät, muss dafür auch vor Ort im Büro sein – das ist nachvollziehbar und logisch. Die Arbeitsmodelle sind also sinnvoll an die jeweilige Rolle geknüpft, nicht pauschal für alle gleich.

Karriere/Weiterbildung

Die Arbeitswelt entwickelt sich stetig weiter – und die SBK zieht mit: Schulungen zu neuen Produkten, Kommunikationsseminare für alle Positionsebenen und echte interne Aufstiegschancen für alle, die Eigeninitiative zeigen. Wichtig dabei: Ohne Einsatz, Fleiß und Leistung findet keine Weiterentwicklung statt – und das ist auch gut so. Denn was ich hier besonders schätze: Es zählt die tatsächliche Leistung, nicht die persönliche Beziehung zu bestimmten Personen. Wer sich einbringt, kommt voran – unabhängig davon, mit wem man gut kann. Ich erlebe aber gerade bei manchen neueren Kolleg*innen eine andere Erwartungshaltung (wenig Einsatz, hohe Forderungen) – das entspricht nicht der Realität, wie Entwicklung hier tatsächlich funktioniert.

Gehalt/Benefits

Als freiwillig "tarifgebundenes" Unternehmen im GKV-Umfeld ist die Vergütung fair und transparent, ergänzt durch gute Sozialleistungen, die über den Branchenstandard hinausgehen.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit unter Kolleg*nnen funktioniert gut: Man unterstützt sich meist gegenseitig, teilt Wissen und lässt niemanden allein mit Herausforderungen. Gerade in stressigen Phasen zeigt sich, dass man sich aufeinander verlassen kann.

Vorgesetztenverhalten

Die Zusammenarbeit ist von gegenseitigem Respekt geprägt, auch über Hierarchieebenen hinweg. Führungskräfte sind ansprechbar, Entscheidungen werden nachvollziehbar kommuniziert. Man wird als Mensch wahrgenommen – gleichzeitig behält man die Geschäftsziele im Blick. Genau dieses Zusammenbringen von Mensch und Zielen wird hier spürbar ernst genommen.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind solide: angemessene technische Ausstattung, funktionierende Prozesse im Tagesgeschäft und ein Arbeitsumfeld, das auf Sicherheit und Verlässlichkeit ausgelegt ist – wie man es von einem Unternehmen im regulierten GKV-Umfeld auch erwarten kann. Nicht alles ist State-of-the-Art, jedoch sehr verlässlich und funktioniert.

Kommunikation

Kommunikation findet auf Augenhöhe statt – auch schwierige Themen werden angesprochen, statt unter den Teppich gekehrt zu werden. Entscheidungen werden transparent gemacht und nachvollziehbar begründet, statt einfach nur "von oben" verkündet zu werden.

Interessante Aufgaben

Man sollte sich bewusst sein: Hier arbeitet man für eine deutsche gesetzliche Krankenkasse – und das bleibt auch so. Wer die neuesten Technologien und Innovationen im Start-up-Tempo erwartet, wird enttäuscht. Vieles dauert länger, als man es vielleicht aus anderen Branchen kennt. Das liegt aber am System (Regulatorik, Datenschutz, gesetzliche Vorgaben im GKV-Umfeld) und nicht an fehlendem Willen – im Gegenteil, innerhalb dieser Grenzen wird durchaus vorangetrieben.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Vielen Dank für dieses ausführliche und ehrliche Feedback – gerade weil Sie uns nicht nur loben, sondern auch differenziert einordnen, hat das für uns besonderen Wert! Es freut uns besonders, dass Sie sich auch nach Ihrem Ausscheiden noch die Zeit für eine so ausführliche Bewertung genommen haben – das ist keine Selbstverständlichkeit und zeigt uns, dass die Zeit bei der SBK auch im Rückblick positiv in Erinnerung geblieben ist.

Es freut uns sehr, dass Sie die Offenheit in der Kommunikation und den wertschätzenden Umgang – auch über Hierarchieebenen hinweg – so erlebt haben. Genau das ist uns wichtig: Menschen ernst zu nehmen und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen, statt sie einfach nur zu verkünden. Auch dass Eigeninitiative bei uns tatsächlich zu echten Entwicklungschancen führt, hören wir gerne – das ist ein Punkt, an dem wir bewusst dranbleiben.

Ihren Hinweis zu Prozessen und Entscheidungswegen nehmen wir ernst. Als Unternehmen im regulierten GKV-Umfeld sind uns manche Abläufe durch gesetzliche Vorgaben vorgegeben – innerhalb dieses Rahmens wollen wir aber so viel Tempo wie möglich mitnehmen und arbeiten kontinuierlich daran, Abstimmungen schlanker zu gestalten.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg!

Mehrfachbewertung

Toller Arbeitgeber, IT-Performance verbesserungswürdig

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei sbk vertriebszentrum münchen in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Work-Life-Balance

Lebensarbeitszeitkonto und es gibt 5 Sterne ;)

Vorgesetztenverhalten

Tadelos

Arbeitsbedingungen

IT-Performance ist teilweise ein echtes Problem.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre offene und mehrfache Bewertung – das freut uns wirklich sehr!

Wie schön zu lesen, wie wohl Sie sich bei uns fühlen, gerade was das Miteinander mit den Vorgesetzten und im Team angeht. Das ist genau die Atmosphäre, die wir uns für alle Kolleg:innen wünschen, und es motiviert uns, dass sie bei Ihnen so ankommt.

Den Punkt zur IT-Performance nehmen wir uns zu Herzen – wir wissen selbst, wie nervig es im Alltag ist, wenn die Technik nicht mitspielt, und das darf natürlich nicht an Ihnen hängen bleiben. Wir bleiben dran.

Danke, dass Sie sich immer wieder die Zeit nehmen, uns so ehrlich Feedback zu geben – das ist keine Selbstverständlichkeit und hilft uns wirklich weiter!

Herzliche Grüße
Pia Schmid

Mehrfachbewertung

Ich arbeite gern dort

4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei SBK in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mobiles Arbeiten, interessante Projekte bei denen sich jeder beteiligen kann, Duz-Kultur, nette KollegInnen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Danke dir für deine schöne Bewertung!

Besonders freut uns, dass dir die Duz-Kultur, die spannenden Projekte und der Teamzusammenhalt so gut gefallen – bei uns heißt es schließlich nicht umsonst "gerne per Du". Lass dein Team doch auch persönlich wissen, wie gut es dir bei uns gefällt – das freut sicher genauso!

Herzliche Grüße
Pia

Bearbeitung nach 1,5 Jahren: Kaum schreibt die Konkurrenz Stellen aus, kündigt das halbe Team...

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei sbk erlangen in Erlangen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die technische Ausstattung
- die Räumlichkeiten
- den Standort der Geschäftsstelle Erlangen am Siemens-Campus
- dass der Arbeitgeber im Falle des Bezuges von Krankengeld anfangs auf das volle Nettogehalt aufstockt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Edit nach über einem Jahr:
Jedem der überlegt sich beruflich zu verändern und einen anderen Arbeitgeber zu wählen, kann ich das nur herzlichst empfehlen. Bei der SBK dachte ich jahrelang, dass das Problem die Tätigkeit an sich sei. Nachdem genug Zeit in einem angenehmen Arbeitsumfeld (wohlgemerkt ohne höheres Gehalt) verstrichen ist kann ich sagen, dass die Gründe für diese Zweifel einzig und allein die Kultur und Besetzung von Führungskräften innerhalb der SBK waren.

Es ist unfassbar bezeichnend, dass hier immer wieder auf die gleichen Führungskräfte und deren Verhalten hingewiesen wird, diese als Kündigungsgrund genannt, und deren empathieloses und in Teilen absolut unangemessenes Verhalten direkt adressiert wird - und sich dann absolut nichts ändert. ( und ja, das kann man beurteilen, da man natürlich noch Kontakt zu ehemaligen Kolleg*innen hält und daher aus erster Hand erfährt, ob sich etwas ändert, oder eben nicht)

Des Weiteren möchte ich hier an die Lesenden appellieren, sich nicht von teilweise unrealistisch hohen Bewertungen beeinflussen zu lassen. Die Anzahl der Interaktionen wie "stimmt zu" und "war hilfreich" sind meiner Ansicht nach wesentlich aussagekräftiger als generisch wirkende gute Bewertungen.

Zum einen alles bisher schon erwähnte.
Da es zur Ausbildung keine explizite Fragestellung gibt äußere ich mich hier.

Die SBK bildet Ihre Azubis so aus, dass diese bereits im Laufe des 2ten, spätestens im 3ten Ausbildungsjahr dazu in der Lage sein sollten einen normalen Arbeitsplatz bearbeiten zu können.
Natürlich werden sie dabei teilweise ( wenn auch in vielen Fällen nicht ausreichend) unterstützt.
Im Vergleich zu anderen Betrieben hat man hier schon während der Ausbildung deutlich mehr Verantwortung, aber auch Druck und Erwartungen zu erfüllen. Man taucht schon als Azubi namentlich als Kundenberater und Ansprechpartner für Kunden auf.
Selbst wenn man seine Sache auffällig gut macht und somit eigentlich wie ein vollständiger Mitarbeiter fungiert, darf man die Ausbildung nur dann verkürzen, wenn man die SBK nach der Ausbildung verlässt.
Für Azubis die der SBK nach der Ausbildung treu bleiben gilt insbesondere im dritten Jahr der Ausbildung fast die gleiche Arbeitsmenge und Verantwortung wie die Kollegen, dafür aber Azubi Gehalt.

Während Azubis aus anderen BKKs automatisch zu den Vorbereitungskursen in die Akademie dürfen, darf man das bei der SBK nur, wenn die Vorzensuren so schlecht waren, dass die SBK befürchtet ohne Vorbereitungskurse schafft der Azubi die Prüfung nicht.
Für Azubis mit bisher guten Noten werden sich die Kosten des Kurses gespart.
Ähnlich verhält es sich mit Lernurlaub.
Während die Azubis aus anderen BKKs vor den Abschlussprüfungen `freigestellt` werden um zu Hause zu Lernen, muss man bei der SBK Urlaub nehmen.

Es ist wirklich frustrierend mit anzusehen, dass besonders zum Thema Ausbildung gute Konzepte 8 wie Z.B Lernzeit) entwickelt und auch vorgestellt werden, diese aber in der Realität kaum gelebt oder umgesetzt werden.

Verbesserungsvorschläge

Die SBK sollte die Meinungen und Kritiken ihres größten Organs, den Angestellten in den operativen Einheiten, endlich ernst nehmen und Verbesserungsvorschläge umsetzen.

Wenn die SBK auf dem Arbeitsmarkt eine Zukunft haben will, sollte das Thema Vertrieb für Sachbearbeiter keine Rolle (außer als freiwillige Sonderaufgabe) mehr spielen.

Die Arbeitszeit muss endlich in allen Bereichen zumindest spürbar flexibler werden.

Die Erwartungshaltung der Kunden an die Bearbeitungszeit von Anliegen und Poststücken muss realistisch und machbar gesteuert werden.

Es darf nicht mehr sein, dass man von der Führungskraft dafür kritisiert wird, sich auszuloggen, nachdem die Sollarbeitszeit erfüllt ist. Auch dann, wenn noch Aufgaben zu erledigen wären.
Man wird nach Stunden und nicht nach abgeschlossenen Aufgaben bezahlt. Sind die Aufgaben für die Mehrheit der Belegschaft während dieser Zeit nicht zu stemmen, muss es an der Planung liegen und nicht an der Belegschaft.

Arbeitsatmosphäre

Ein Wenig Licht - mehr Schatten
Ich kann hier nur für meinen ehemaligen Standort sprechen, an dem es durchweg eine hohe Fluktuation gab und die Frustration der Kolleg*innen täglich spürbar war.
Ich habe mehrmals erlebt, das Kolleg*innen während, vor oder nach der Arbeit weinen mussten.
An anderen Standorten soll es laut Kollegen angenehmer sein. Der Druck und die hohen Arbeitsmengen sind dort zwar auch Thema, werden allerdings durch die dortigen Standortleitungen/ Bereichsleitungen besser gemanagt.
Die Räumlichkeiten hingegen sind top ausgestattet und auch die Ausrüstung für das mobile Arbeiten ( Laptop + 2 Monitore ) ist absolut ausreichend.

Image

Das Ansehen der SBK ist im Laufe meiner Betriebszugehörigkeit deutlich gesunken.
Die SBK hat dem Kunden gegenüber jahrelang eine Erwartungshaltung geschaffen, die sie jetzt nicht mehr einhalten kann.
Dies führt natürlich zu vermehrt frustrierten Anrufen und Mails durch Kunden. Den Zusatzbeitrag innerhalb eines Kalenderjahres 2x anzuheben kommt auch nicht gut an.
Die Frustration dieser Entscheidungen spüren natürlich in erster Linie die operativen Einheiten, die als Reaktion auf Kündigungswellen aufgrund einer Zusatzbeitragserhöhung mit noch mehr Vertriebsaufgaben `belohnt` werden.

Work-Life-Balance

Überstunden werden erwartet. Flexibel sind die Arbeitszeiten nur auf dem Papier.

Sind die Teams aufgrund schlechter Planung unterbesetzt heißt es man solle "Haltung zeigen" was gleichbedeutend mit `jeder macht Überstunden` und unrealistischer Erwartungshaltung ist.
- Und macht man dennoch Dienst nach Vorschrift, was die vertraglich vereinbarten Stunden betrifft, hält einem die TL schlechte Teamfähigkeit und mangelnde Haltung vor.

In der Stellenausschreibung wird mit flexibler Arbeitszeit geworben. Zumindest in den operativen Einheiten entspricht dies allerdings nicht der Realität. Es gibt feste Telefonzeiten zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr. Hinzu kommen in regelmäßigen Abständen Spätdienste die bis maximal 18:00 Uhr gehen. Auch an Freitagen.

In einigen Abteilungen kommt es zudem zu sog. Vertriebsabenden, bei denen auch in Abteilungen bei denen man eigentlich als Sachbearbeiter fungiert abends telefonisch versucht wird neue Kunden zu gewinnen.

Die aufgebauten Überstunden abzubauen ist aufgrund der knappen Personalplanung kaum möglich. Während meiner Zeit bei der SBK habe ich allerdings auch kein einziges Mal erlebt, dass sich jemand die Überstunden auszahlen lassen konnte.

Karriere/Weiterbildung

Es ist aufgrund der Struktur sehr schwierig aufzusteigen. Versucht man dies, sollte man auf jeden Fall Geduld oder eine gute Beziehung zu Führungskräften mitbringen. Durch Kompetenz allein macht man nur in Ausnahmefällen Karriere.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für die Branche überdurchschnittlich. Allerdings ist die Arbeitslast im Vergleich zur Konkurrenz (die teilweise auch bereit ist ein überdurchschnittliches Gehalt zu bezahlen) so hoch, dass es sich aus meiner Sicht nicht lohnt. Des weiteren gibt es auch nach langer Betriebszugehörigkeit im Vergleich zu anderen Arbeitgebern als Sachbearbeiter keine großen Möglichkeiten, ohne einen höheren Posten zu bekleiden, sein Gehalt merklich zu erhöhen.

Ein ehemaliger Kollege der von der Konkurrenz kam sagte mir mal: " Ich bin wegen des besseren Gehalts zur SBK gewechselt aber die paar hundert Euro mehr sind mir den Stress nicht wert."
-Das erklärt natürlich, weshalb viele der Kolleg*innen, die in den vergangen Jahren von anderen Kassen zur SBK kamen, mittlerweile wieder gekündigt haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist teilweise immer noch nötig Dokumente auszudrucken, zu beschriften um sie danach wieder einzuscannen und dann digital zu versenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist differenziert zu betrachten.

Einerseits schweißen die hohe Arbeitslast und die, oftmals schwierig nachzuvollziehenden, Entscheidungen von der Führungsetage die Kollegschaft was gewisse Themen betrifft zusammen.

Andererseits wurde dieser Zusammenhalt im Laufe der Jahre aufgrund des hohen Drucks immer kleiner. So werden Aufgaben die während des eigenen Urlaubes oder krankheitsbedingtem Ausfall anfallen von einigen Kollegen nicht abschließend bearbeitet sondern weiterterminiert. - Darüber kann man den Kollegen angesichts der hohen Arbeitsmenge, die während der Urlaubszeiten anfällt eigentlich nicht böse sein, mit sich gegenseitig unterstützen hat das allerdings auch wenig zu tun.

Zusammengefasst, schaut hier meistens jeder vor allem auf sich, weil für Altruismus keine Kapazitäten vorhanden sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleg*innen findet respektvoll und auf Augenhöhe statt. Natürlich gibt es ältere Kolleg*innen, die vielleicht technisch nicht so versiert sind wie jüngere. Hier unterstützt man sich aber beiderseits, da die älteren Kolleg*innen natürlich im Laufe der Jahre mehr Fachwissen sammeln konnten, dass sie im Normalfall auch gerne teilen.

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte hier ursprünglich noch 2 Sterne vergeben, würde diese aber nach gut einem Jahr und meinen Erfahrungen beim neuen Arbeitgeber gerne beide abziehen. Es ist im Nachhinein erschreckend, was man bei der SBK als ´normales´Vorgesetztenverhalten empfindet.
Es gibt Führungskräfte bei der SBK, die Ihre Angestellten auch im Jahr 2025 noch mit Kosenamen wie Engelchen, Schnuffelhase, Schätzelein ansprechen und den Angestellten im Krankheitsfall vorhalten ihr Team im Stich zu lassen. Und das ist nur, was man auf den ersten Blick sieht.

Arbeitsbedingungen

Modernes Bürogebäude, gute technische Ausstattung. Der Lärmpegel kann aufgrund von hohem Telefonaufkommen im Team und Großraumbüro aber von der Arbeit ablenken.

Kommunikation

Die SBK wirbt mit flachen Hierarchien und offener Kommunikation.
Der Realität entspricht das meiner Ansicht nach nicht.

Wer wissen möchte, wie gut auf Kritik von Angestellten eingegangen wird muss sich nur die Antworten auf wirklich kritische Bewertungen hier durchlesen.

Als ehemaliger Angestellter der SBK kann ich sagen, dass die negativen Bewertungen hier nicht, wie überwiegend dargestellt, aufgrund von falscher Selbstwahrnehmung und mangelnder Selbstreflexion geschrieben werden. Dies könnte man bei einer solchen Antwort auf stichhaltige Kritik eher der "Gegenseite" unterstellen.

Gleichberechtigung

Eigentlich gut und in den Teams selbst auf jeden Fall gegeben.
In den höheren Positionen sind im Vergleich zur gesamten Belegschaft, prozentual die Männer aber häufiger vertreten.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet ist breit gestreut und für jeden, der den Beruf Sozialversicherungsfachangestellter gerne ausübt auf jeden Fall abwechslungsreich genug.
Man sollte sich allerdings damit abfinden, dass man sowohl Sachbearbeiter, "Callcenter" und Vertrieb in Personalunion darstellt.
Heißt also: Berät man gerne zu Leistungen oder Beitragsfestsetzung, muss man akzeptieren, dass Vertrieb auch zu den täglichen Aufgaben zählt und dieses Thema in jeder Besprechung omnipräsent ist.

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Arbeitgeber-Kommentare

Pia Schmid

Vielen Dank, dass Sie sich noch einmal die Zeit für ein Update genommen haben.

Dass sich aus Ihrer Sicht seit unserer letzten Antwort nichts spürbar verändert hat, nehmen wir sehr ernst – gerade, weil wir das damals anders zugesagt hatten. Eine erneute allgemeine Zusage wäre hier fehl am Platz. Ihre Rückmeldung sowie die weiteren Hinweise zu Ausbildung, Arbeitszeit und Führungsverhalten fließen aktuell in eine erneute, konkrete interne Prüfung ein.

Für einen offenen Austausch stehen wir auch losgelöst von Ihrer Zeit bei uns gerne zur Verfügung: Hilke Busboom (Hilke.Busboom@sbk.org).

Liebe*r Bewerter*in,

herzlichen Dank für Ihre Zeit und die detaillierte Schilderung Ihrer Erfahrungen bei uns. Es ist sehr wertvoll für uns, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, Ihre Eindrücke so ausführlich zu teilen.

Besonders freut uns Ihr positives Feedback zur technischen Ausstattung und den Räumlichkeiten am Standort. Auch Ihre gute Bewertung zum respektvollen Umgang mit erfahrenen Kolleg*innen und den Arbeitsbedingungen nehmen wir dankbar zur Kenntnis.

Ihre kritischen Rückmeldungen, besonders zur Work-Life-Balance, der Arbeitsbelastung und dem Führungsverhalten, treffen uns. Die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen entsprechen nicht unseren Vorstellungen einer wertschätzenden Arbeitsumgebung. Ihre konkreten Ausführungen zur Ausbildung und den operativen Abläufen liefern uns wichtige Ansatzpunkte für Verbesserungen.

Ihre Anregungen zur flexibleren Gestaltung der Arbeitszeiten und einer realistischeren Planung der Arbeitsbelastung werden wir intensiv prüfen. Wir möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden wohlfühlen und ihre Aufgaben gut bewältigen können.

Für Ihre offenen Worte danken wir Ihnen. Alles Gute für Sie und Ihre Zukunft!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Ich suche die Work-Life-Balance bis heute noch

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK Siemens-Betriebskrankenkasse in Erlangen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre dringend notwendig, die Führungskräfte in Erlangen auszutauschen. In Erlangen läuft es seit Jahren im Vergleich zu anderen Gebieten deutlich schlechter.
Wenn man mal die hohe Fluktuation und die Tatsache, dass ein halbes Team zur Konkurrenz wechselt betrachtet, wäre es sinnvoll, hier mal aufzuräumen. Zudem wäre es empfehlenswert, den Auswahlprozess für Führungskräfte zu überdenken und die Anforderungen zu verschärfen. Nur weil jemand seit Jahren Führungskraft ist, heißt es nicht, dass die Person ihren Job gut macht!
Außerdem wäre es wichtig, Vorschläge aus der Kunden- und Fachberatung ernst zu nehmen, anstatt jedes Jahr einen neuen „Kulturwandel“ vorzustellen, der nach zwei Monaten ohnehin wieder verpufft. Vielleicht wäre es ebenso mal sinnvoll, den Vertrieb in der Kunden- und Fachberatung abzuschaffen und nicht regelmäßig mit „Verbesserungsvorschlägen“ (die keine Verbesserung sind) zu kommen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre leidet unter dem anhaltenden Druck, gleichzeitig einen überlasteten Arbeitsplatz, zahlreiche Telefonate und die Anforderungen den Vertrieb bewältigen zu müssen.

Nach ausgesprochenen Kündigungen verschlechtert sich die Atmosphäre zusätzlich, da über die Kündiger und deren neue Arbeitgeber Gerüchte verbreitet werden um weitere Kündigungen zu vermeiden.

Image

Das Konzept eines persönlichen Kundenberaters ist heutzutage nicht mehr umsetzbar.
Versicherte haben häufig wechselnde Ansprechpartner wegen der hohen Fluktuation. Was von den Versicherten verständlicherweise negativ aufgenommen wird. Hinzu kommt, die Gesichter der Kundenberater in der App darzustellen. Ebenfalls haben die Versicherten den Vor- und Nachnamen eines jeden Kunden-/ und Fachberater. Eine ehemalige Kollegin wurde dadurch sogar auf der Straße erkannt, angesprochen und über Social Media kontaktiert. Wunderbar.

Work-Life-Balance

Leider kann man hier keine null Sterne vergeben. Eine Work-Life-Balance existiert in der Rolle als Kunden- oder Fachberater nicht. Überstunden sind
unvermeidbar.
Die Homeoffice Tage sind ein Witz. Man ist teilweise wegen der schlechten Besetzung des Teams öfter im Büro, da wegen der persönlichen Kundenberatung jemand vor Ort sein muss.
Gleittage kann man auch nicht nehmen, daher erhöhen sich die Überstunden täglich.
Die Gleitzeit, die beworben wird gibt es nicht. Wir hatten die nicht vorhandene Gleitzeit bei unserem Azubi Einsatz in der Zentrale in München angesprochen und selbst da wurde gesagt, dass es keine Gleitzeit gibt. Warum wird damit dann noch beworben?
Wer bereit ist, sein Privatleben hintenanzustellen, ist hier genau richtig. Wer hier was anderes sagt, dem empfehle ich, mal 1 Woche als Kunden- oder Fachberater zu hospitieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man musste teilweise Dokumente ausdrucken, sie unterschreiben und wieder Einscannen. Oder man hat sich den kompletten Brief ausgedruckt. Papierverschwendung ist daher hoch.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist möglich, wenn man sich mit den „richtigen Leuten“ gut stellt und den sogenannten SBK-Spirit lebt. Gleichzeitig werden viele Versprechungen gemacht, die insbesondere beim Thema Gehalt nicht eingehalten werden. Zahlreiche Kolleg:innen möchten bewusst keine höhere Position, da die Arbeitsbelastung deutlich steigt, das Gehalt zunächst unverändert bleibt.

Kollegenzusammenhalt

Mit einzelnen Mitarbeitenden war die Zusammenarbeit gut. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung konzentrierte sich jeder auf seine eigenen Aufgaben. Bestimmte Tätigkeiten, beispielsweise Telefondienste bei Ausfall von Kollegen, wurden von denselben Mitarbeitenden übernommen.

Vorgesetztenverhalten

Schwach. Ich wurde mehrfach von meiner Führungskraft mit Kosenamen wie „Schnuffelhase“, „Engelchen“ und „Schatzi“ angesprochen. Die Führungskraft lästert fröhlich mit den Teammitgliedern über andere Teammitglieder und denkt offenbar,
dass man sich untereinander nicht austauscht.

Zudem wird Druck ausgeübt, Befragungen wie „Great Place to Work“ positiv zu bewerten. Statt die ehrlichen Ergebnisse als Chance zur Verbesserung zu nutzen.

Nachdem ich gekündigt hatte, sprach die Führungskraft mehrfach schlecht über mich. Es fielen Sätze wie: „Die wird eh bald schwanger,
dann hat der neue Arbeitgeber das Problem.“ Und das war nicht alles.

Nachdem ich die Führungskraft darauf angesprochen und sie gebeten hatte, das zu unterlassen, meinte sie, es wäre ihr gutes Recht.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind in Ordnung, allerdings ist die Luft in den Räumlichkeiten sehr trocken, dadurch trocknen die Augen aus und man hat regelmäßig Kopfschmerzen.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Gespräche mit der Führungskraft, allerdings wird da auch eher über andere Kollegen gesprochen, als über die eigene Entwicklung.
Es heißt, dass weniger über Vertrieb/zahlen gesprochen wird, allerdings sind diese Themen trotzdem Hauptbestandteil der Teambesprechungen.

Gehalt/Benefits

Gehalt nach IG-Metall Tarifvertrag. Das Gehalt ist in Ordnung. Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld was gut ist. Man macht allerdings keine großen Schritte beim Gehalt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Pia Schmid

Vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung.

Wir nehmen Kritik zu Führung, Arbeitsbelastung und Arbeitsbedingungen sehr ernst – gerade wenn sie so konkret geschildert wird wie hier. Einzelne der genannten Punkte möchten wir nicht öffentlich kommentieren, nehmen sie aber intern zum Anlass für eine genaue Prüfung.

Sollten Sie bereit sein, sich direkt mit uns auszutauschen, melden Sie sich gerne vertraulich bei Hilke Busboom (hilke.busboom@sbk.org) – Ihre Rückmeldung ist uns wichtig, auch nach Ihrem Austritt.

Starkes Team, vertrauensvolle Führung und viel Gestaltungsspielraum

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei SBK - Siemens Betriebskrankenkasse in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das große Vertrauen und die Wertschätzung, die ich in meinem Arbeitsalltag erfahre, den starken Zusammenhalt im Team sowie die Möglichkeit, trotz eines herausfordernden Kerngeschäfts spannende Sonderaufgaben nach eigenen Stärken zu übernehmen. Auch die gelebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf schätze ich sehr.

Verbesserungsvorschläge

Wie in vielen großen Organisationen gibt es sicher noch Potenzial, bereichsübergreifende Abstimmung und Projektsteuerung zu optimieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team empfinde ich als sehr positiv und von Vertrauen geprägt. Fehler werden bei uns offen angesprochen und gemeinsam gelöst, ohne dass sie einem negativ ausgelegt werden – das schafft eine Kultur, in der man sich traut, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Feedback wird nicht nur formell, sondern auch spontan gegeben – sei es in Teambesprechungen oder teamübergreifenden Meetings, wenn es einen konkreten Anlass gibt. Besonders positiv erlebe ich das bei meiner Führungskraft: Sie bezieht uns aktiv in Entscheidungen ein, etwa bei der Verteilung von Aufgaben, und vermittelt mir durchgehend, dass sie auf meine Kompetenzen vertraut.

Image

Aus meiner Sicht hat die SBK ein gutes Image. Wenn im privaten Umfeld zur Sprache kommt, wo ich arbeite, bekomme ich durchweg positive Reaktionen. In der Öffentlichkeit stehen Krankenkassen als Gesundheitsversorger zwar teilweise in der Kritik, das kann ich aber nicht auf meine persönlichen Erfahrungen mit der SBK als Arbeitgeberin übertragen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist bei uns durchaus ein Thema, da wir alle ein hohes Arbeitspensum haben und sich dadurch schnell Überstunden aufbauen. Positiv ist aber, dass darauf geachtet wird, diese aufgebauten Stunden auch zeitnah wieder abzubauen. Gleittage können problemlos genommen werden. Ich persönlich arbeite in Teilzeit und bin durch familiäre Verpflichtungen darauf angewiesen, meine Arbeitszeiten einigermaßen einzuhalten – das wird respektiert und ermöglicht mir eine gute Vereinbarkeit.
Mir ist aufgefallen, dass dieses Thema in anderen Bewertungen hier teilweise sehr kritisch gesehen wird. Ich kann das durchaus nachvollziehen – hier gibt es sicherlich Unterschiede je nach Bereich und Führungskraft. Aus meiner eigenen Wahrnehmung möchte ich aber ergänzen, dass ein hohes Arbeitsvolumen aus meiner Sicht nicht isoliert betrachtet werden sollte, sondern auch die eigene Fähigkeit zur Selbststeuerung eine wichtige Rolle dabei spielt, wie belastend man das empfindet.

Karriere/Weiterbildung

Ich konnte mich bei der SBK bisher gut entwickeln. Es gibt ein sehr umfangreiches Lernangebot, und wir werden auch aktiv dazu ermutigt, dieses zu nutzen. Ich muss allerdings selbstkritisch sagen, dass ich mir persönlich bisher nicht ausreichend Zeit dafür genommen habe.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag der bayerischen Metall- und Elektroindustrie – aus meiner Sicht eine faire Entlohnung. Zusätzlich gibt es Corporate Benefits, die ich privat sehr gerne nutze und mit denen ich schon öfter richtig sparen konnte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die SBK verfolgt das Ziel, bis spätestens 2030 klimaneutral zu werden – u. a. durch 100 % Ökostrom, eine nachhaltige IT-Infrastruktur und nachhaltige Beschaffungskriterien. Für uns Mitarbeitende spürbar sind z. B. das Jobticket-Angebot, Rabatte für E-Bikes und die Möglichkeit zum Homeoffice, wodurch Berufsverkehr reduziert wird – ich selbst nutze sowohl das Jobticket als auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Auch bei Dienstreisen wird auf Nachhaltigkeit geachtet – digitale Zusammenarbeit hat hier oft Vorrang.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in meinem Team ist ausgezeichnet. Wir arbeiten seit Beginn des Jahres in dieser Konstellation zusammen und haben uns trotz hohem Arbeitsaufkommen bewusst Zeit für eine gute Einarbeitung genommen – und nehmen uns diese auch weiterhin. Hilfe wird proaktiv angeboten: Als ich kürzlich spontan ein hoch priorisiertes Thema übernehmen musste, wurde sofort im Team nachgefragt, bei welchen anderen Aufgaben ich entlastet werden kann. Dieses gegenseitige Aufeinander-Achten und die Unterstützung im Alltag schaffen ein echtes Wir-Gefühl.

Umgang mit älteren Kollegen

Eine Benachteiligung aufgrund des Alters nehme ich nicht wahr. Mein eigenes Team ist eher jung, aber aus benachbarten Teams weiß ich, dass die Erfahrung älterer KollegInnen sehr geschätzt wird. Gleichzeitig empfinde ich die Anforderungen an ältere KollegInnen manchmal als etwas herausfordernd – gerade im Hinblick auf Themen wie KI und Digitalisierung wird erwartet, hier nicht nur mitzuhalten, sondern aktiv voranzugehen.

Vorgesetztenverhalten

Meine Führungskraft ist die Säule unseres Teams – sowohl fachlich als auch persönlich schätze ich sie sehr. Ich erhalte Unterstützung, wo ich sie benötige, und zeitnahes Feedback: Oft positiv, sodass ich mich wirklich wertgeschätzt fühle, aber auch konstruktiv, wenn mal etwas nicht so gut gelaufen ist. Ich habe immer das Gefühl, dass sie hinter mir steht. Darüber hinaus hat sie eine klare Vision für unser Team und bringt uns aktiv weiter. Aus früheren Erfahrungen kenne ich es leider auch anders, dass die Fülle an operativen Themen wenig Raum für Weiterentwicklung lässt – hier setzt meine Führungskraft bewusst einen klaren Fokus und schafft Raum für konzeptionelle Themen.

Arbeitsbedingungen

Anfang des Jahres sind wir in ein neues Gebäude gezogen – grundsätzlich eine sehr moderne und schöne Arbeitsumgebung. Da es sich um einen Erstbezug handelt, läuft aber noch nicht alles rund, und die Geräusche der Bauarbeiten sind immer wieder störend. Unsere IT-Ausstattung ist gut und wird auch für mobiles Arbeiten vollständig gestellt.

Kommunikation

Innerhalb meines Teams funktioniert die Kommunikation sehr gut: Durch tägliche Abstimmungen sind wir immer auf dem gleichen Stand, werden bei Bedarf frühzeitig eingebunden und erhalten von unserer Führungskraft alle relevanten Informationen. Etwas Luft nach oben sehe ich bei der Kommunikation über Organisationseinheiten hinweg – hier führen teilweise unklare Zuständigkeiten und nicht immer optimal gesteuerte Projekte dazu, dass Informationen nicht durchgängig alle Beteiligten erreichen.

Gleichberechtigung

Ich habe nicht das Gefühl, dass Mitarbeitende aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung oder ähnlichen Merkmalen benachteiligt werden. Führungspositionen sind divers besetzt, und Regelungen zu Gleitzeit, mobilem Arbeiten etc. gelten SBK-weit einheitlich für alle. Ich persönlich kann meine Arbeit gut mit meinem Familienleben vereinbaren.

Interessante Aufgaben

Unser Kerngeschäft bringt einen hohen Anteil operativer Aufgaben mit sich – das liegt in der Natur unseres Bereichs. Umso mehr schätze ich, dass es uns gut gelingt, daneben auch spannende Sonderaufgaben nach Neigung und Talent im Team zu verteilen. So kann jeder Themen übernehmen, die zu den eigenen Stärken und Interessen passen. Dabei habe ich immer das Gefühl, dass das, was wir tun, einen echten Impact auf die SBK hat.

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Arbeitgeber-Kommentar

Carola Zeck, Teamleitung Recruiting & Ausbildung
Carola ZeckTeamleitung Recruiting & Ausbildung

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr offenes und differenziertes Feedback. Wir freuen uns, dass Sie viele Punkte bei der SBK positiv wahrnehmen und sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise sehr ernst. Gerade solche Rückmeldungen sind für uns wertvoll, weil sie uns helfen, unsere Zusammenarbeit, unsere Prozesse und unser Miteinander noch besser zu gestalten. Wir betrachten Ihr Feedback als wichtigen Impuls und bedanken uns herzlich für die ehrliche Rückmeldung.

Herzliche Grüße,
Carola Zeck

keine Ehrlichkeit unter Führungskräften

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse in München gearbeitet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele sog. „Kulturveranstaltungen“. Fraglich ist, ob dies sein muss?

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte bekommen von Ihren Vorgesetzten die Anweiseung, Mitarbeitende zu kontrollieren und zu bewerten …. und Maßnahmen gegen die Mitarbeitenden einzuleiten …

Arbeitsbedingungen

Rückenschonende Arbeitsweise durch höhenverstellbare Schreibtische

Kommunikation

Keine ehrliche Kommunikation unter Führungskräften


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe*r Ex-Kolleg*in,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ihre Tätigkeit bei der SBK endete bereits Ende 2024. Vor diesem Hintergrund können Ihre Einschätzungen naturgemäß nur die damalige Situation widerspiegeln. Seitdem haben sich zahlreiche Themen, Prozesse und Formen der Zusammenarbeit weiterentwickelt. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Kultur und Führung weiter zu stärken. Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Mehrfachbewertung

„Zwischen modernem Anspruch und interner Realität – klare Verbesserungsbedarfe in Führung, Kommunikation und Arbeitsorga

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei SBK - Siemens Betriebskrankenkasse in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt mehrere langjährige Mitarbeitende, die unzufrieden sind, aber aus unterschiedlichen Gründen dennoch im Unternehmen bleiben. Gleichzeitig ist erkennbar, dass insbesondere die festen Präsenzregelungen für einige Kolleginnen und Kollegen ein wesentlicher Auslöser sind, das Unternehmen zeitnah verlassen zu wollen. Das führt insgesamt zu spürbarer Unruhe im Team.

Verbesserungsvorschläge

Insgesamt gibt es mehrere Ansatzpunkte zur Verbesserung bei der SBK.

Die interne Kommunikation sollte klarer strukturiert und stärker priorisiert werden, damit wichtige Informationen im Arbeitsalltag tatsächlich ankommen. Auch die Führungskultur wirkt uneinheitlich; mehr Orientierung, Transparenz und aktive Unterstützung statt reiner Delegation würden hier helfen.

Die aktuellen Homeoffice- und Präsenzregelungen wirken wenig flexibel und sollten stärker an moderne Arbeitsrealitäten angepasst werden. Zusätzlich bestehen im Bereich IT und Arbeitsumgebung regelmäßig technische und organisatorische Probleme, die konzentriertes Arbeiten erschweren.

Im Bereich Karriere und Weiterbildung wäre eine konsequentere und fairere Förderung aller Mitarbeitenden wünschenswert, statt einer stark vom Einzelfall abhängigen Entwicklung.

Insgesamt würden klarere Strukturen, mehr Flexibilität und eine verlässlichere Führung die Arbeitsbedingungen spürbar verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre: 2/5 Sterne

Die Arbeitsatmosphäre ist leider von einer spürbaren Unausgewogenheit geprägt. Während einige Mitarbeitende ein hohes Maß an Engagement, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein zeigen, entsteht gleichzeitig der Eindruck, dass andere sich primär auf ihre eigenen Aufgabenbereiche konzentrieren und das gemeinsame Miteinander in den Hintergrund tritt.

Statt einer konstruktiven Fehlerkultur und eines lösungsorientierten Austauschs dominieren häufig Kritik, Beanstandungen und das Aufzeigen von Problemen. Wertschätzung für gute Leistungen wird vergleichsweise selten ausgesprochen, wodurch positive Impulse und Motivation oftmals verloren gehen. Dies führt zu einem Arbeitsumfeld, das von vielen eher als belastend denn als inspirierend wahrgenommen wird.

Insbesondere die bereichsübergreifende Zusammenarbeit könnte von mehr gegenseitiger Unterstützung, Anerkennung und einem stärkeren Fokus auf gemeinsame Ziele profitieren. Eine offenere und positivere Kommunikationskultur würde aus meiner Sicht erheblich dazu beitragen, das Betriebsklima nachhaltig zu verbessern.

Image

Nach außen präsentiert sich die SBK als moderner und attraktiver Arbeitgeber, intern entsteht jedoch häufig ein anderer Eindruck. Der Arbeitsalltag ist stark von Leistungsdruck, laufenden Vertriebsthemen, neuen Vorgaben und permanent wechselnden Kennzahlen geprägt.

Zusätzlich sorgen hohe Fallzahlen, Vertretungsregelungen und wiederkehrende organisatorische Herausforderungen für eine spürbare Belastung im Team. Insgesamt entsteht dadurch ein Arbeitsumfeld, das deutlich anspruchsvoller und weniger ausgeglichen wirkt, als es das äußere Arbeitgeberimage vermuten lässt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird nach außen besser dargestellt, als sie tatsächlich gelebt wird. Zwar wird mit Gleitzeit geworben, im Fachbereich besteht jedoch eine feste Kernarbeitszeit von 9 bis 15 Uhr, wodurch die tatsächliche Flexibilität deutlich eingeschränkt ist.

Besonders kritisch sehe ich die Vorgaben zum Homeoffice. Die verpflichtende Anwesenheit an drei Tagen pro Woche im Büro empfinde ich nicht mehr als zeitgemäß. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Sprit- und Lebenshaltungskosten wäre es wünschenswert, wenn das Unternehmen seine Regelungen an die veränderten Rahmenbedingungen anpassen würde. Aus meiner Sicht wären ein bis zwei Präsenztage pro Woche vollkommen ausreichend. Die aktuelle Regelung belastet die Work-Life-Balance unnötig und war für einige Mitarbeitende – mich eingeschlossen – ein wesentlicher Grund, das Unternehmen zu verlassen.

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Karriere und Weiterbildung gibt es zwar regelmäßige Pflichtschulungen, beispielsweise zu Datenschutz oder Arbeitssicherheit, darüber hinaus wird die persönliche Weiterentwicklung jedoch nur eingeschränkt aktiv gefördert. Individuelle Karriereimpulse oder gezielte Unterstützung bleiben häufig aus.

Statt einer strukturierten Entwicklungsförderung entsteht der Eindruck, dass Weiterentwicklung stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Während einzelne Mitarbeitende punktuell gefördert werden, erfolgt eine breite und transparente Unterstützung des gesamten Teams nur eingeschränkt.

Gehalt/Benefits

Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten hängen stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Wird man aktiv unterstützt, sind gute Entwicklungsschritte grundsätzlich möglich. Gleichzeitig entsteht jedoch der Eindruck, dass individuelle Förderung nicht durchgängig gefördert wird, insbesondere wenn die Sorge besteht, Mitarbeitende könnten das Team verlassen. In solchen Fällen kann sich die Weiterentwicklung eher verlangsamen, da persönliche Karriereziele nicht immer konsequent unterstützt werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltverhalten der SBK ist aus meiner Sicht ausbaufähig. Die verpflichtenden drei Bürotage führen zu vielen unnötigen Fahrten, obwohl viele Tätigkeiten im Homeoffice effizienter und ressourcenschonender erledigt werden könnten. Eine flexiblere Regelung wäre hier zeitgemäßer und nachhaltiger.

Kollegenzusammenhalt

Siehe oben

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Führung wird häufig mit dem Verweis auf ein „selbststeuerndes Team“ an die Mitarbeitenden delegiert, wodurch klare Entscheidungen, Orientierung und Unterstützung oft ausbleiben.

Besonders problematisch empfinde ich den unterschiedlichen Umgang mit Mitarbeitenden. Kritik wird nicht immer konstruktiv aufgenommen, wodurch der Eindruck von Ungleichbehandlung entstehen kann. Dies führt dazu, dass viele Kolleginnen und Kollegen ihre Meinung nur zurückhaltend äußern und Konflikte eher vermeiden. Eine offene Feedbackkultur ist unter diesen Voraussetzungen schwer möglich.

Auffällig ist zudem, dass die Stimmung und Zusammenarbeit im Team häufig entspannter und produktiver wirken, wenn die Führungskraft nicht anwesend ist. Dies sollte Anlass zur Reflexion geben, denn gute Führung sollte Sicherheit, Motivation und Vertrauen schaffen – nicht Unsicherheit und Zurückhaltung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist verbesserungswürdig. Die Lautstärke im Büro erschwert konzentriertes Arbeiten erheblich. Hinzu kommen regelmäßige technische Probleme, insbesondere mit Telefonie und IT-Systemen, die die tägliche Arbeit unnötig beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund ist die verpflichtende Anwesenheit an drei Tagen pro Woche im Büro aus meiner Sicht nur schwer nachvollziehbar.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig. Wichtige Informationen gehen häufig in der Vielzahl an Nachrichten und umfangreichen Fach-Newslettern unter. Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung bleibt oft nicht ausreichend Zeit, sämtliche Inhalte zu lesen und zu verarbeiten. Gleichzeitig werden viele Themen unter dem Ansatz der „eigenverantwortlichen Teams“ an die Mitarbeitenden delegiert, wodurch wichtige Informationen nicht immer klar gesteuert oder vermittelt werden. Dies führt regelmäßig zu Unsicherheiten und vermeidbaren Informationslücken.

Gleichberechtigung

Beim Thema Gleichberechtigung sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Der Umgang mit Mitarbeitenden wirkt nicht immer einheitlich und nachvollziehbar. Aus meiner Wahrnehmung werden einzelne Personen unterschiedlich bewertet und behandelt, obwohl vergleichbare Situationen vorliegen. Kritik wird nicht bei allen Mitarbeitenden nach denselben Maßstäben geäußert, wodurch der Eindruck entsteht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Eine konsequent faire, transparente und für alle gleichermaßen geltende Behandlung würde aus meiner Sicht erheblich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich, vielseitig und fachlich interessant. Durch die große Themenvielfalt bleibt die Tätigkeit spannend und bietet regelmäßig neue Herausforderungen. Wer gerne eigenverantwortlich arbeitet und sich mit unterschiedlichen Fragestellungen beschäftigt, findet hier ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemalige Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Schade, dass Sie insgesamt unzufrieden waren und das Unternehmen verlassen haben. Wir halten fest, dass Sie die Aufgaben als sehr abwechslungsreich und fachlich interessant empfunden haben. Das zeigt uns, dass wir in diesem Bereich auf dem richtigen Weg sind.

Ihre Kritikpunkte zu Arbeitsatmosphäre, Kommunikation, Führungsverhalten und den Homeoffice-Regelungen nehmen wir ernst. Wir verstehen, dass die aktuellen Präsenzregelungen viele Mitarbeitende herausfordern. Wir werden diese Rückmeldung in unsere Überlegungen einbeziehen.

Ich wünsche Ihnen alle Gute!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Die SBK hat definitiv mehr Potenzial!

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Administration / Verwaltung bei Siemens Betriebskrankenkasse in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gehalt
- nette Führungskräfte
- Homeoffice-Setting

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viel zu viel Arbeit zu Lasten der Kundenberater. Das müsste wirklich mal optimiert werden. Kürzung der Öffnungszeiten wäre ein Anfang. Und Gleitzeit ist in Realität was anderes. Das sind auch die Gründe, warum viele kündigen.

Verbesserungsvorschläge

Kernzeiten anpassen und Öffnungszeiten der Geschäftsstellen optimieren (so lange muss keine Krankenkasse offen haben). Vertrieb definitiv kürzen oder komplett streichen. Man hat wirklich genug Aufgaben.

Arbeitsatmosphäre

Ganz angenehm eigentlich. Nur sind die meisten Kollegen oft genervt und gestresst und ständig am Mecker Das zieht einen runter.

Work-Life-Balance

Homeoffice ja, aber nur 2 Tage in der Woche finde ich persönlich wenig. Flexibilität hat man meistens nur außerhalb der Kernzeiten (9-16 Uhr). Zu viele Telefondienste, was dazu führt, dass man außerhalb der Kernzeiten auch nicht viel gleiten kann.

Karriere/Weiterbildung

Man hat wenig Chancen sich intern weiterzuentwickeln. Vor allem wenn man nicht in München (Zentrale) arbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist auf jeden angewiesen (Urlaubs- und AU-Vertretung). Finde das hat in meinem Bereich ganz gut funktioniert. Aber ständig als KB-L Lösungen finden zu müsseb, weil die Teams schlecht besetzt sind, ist auf Dauer sehr anstrengend. Finde das ist nicht die Aufgabe der Mitarbeiter.

Vorgesetztenverhalten

Habe wirklich nur tolle Führungskräfte kennengelernt.

Kommunikation

Finde die Feedbackkultur tatsächlich sehr schwach. Zusammen Kaffee trinken ist eine Sache, aber wenn es um Klartext geht wird vieles unter den Tisch geschoben.

Gehalt/Benefits

Die Zusatzleistungen des IG-Metall-Tarifs sind ganz gut. Grundgehalt finde ich wenig.

Interessante Aufgaben

Aufgrund der vielen Aufgabenfelder wird es zwar nie langweilig, aber interessant auch nicht immer.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

herzlichen Dank für Ihr offenes Feedback! Es ist schön zu hören, dass Sie unsere Führungskräfte als wirklich toll erleben und sowohl das Homeoffice-Angebot als auch die IG-Metall-Tarifleistungen zu schätzen wissen.

Was Sie zur Work-Life-Balance und den Arbeitsbelastungen ansprechen, nehmen wir sehr ernst. Wir verstehen gut, dass Sie sich mehr Flexibilität bei den Homeoffice-Regelungen wünschen und die vielen Telefondienste als herausfordernd erleben. Auch Ihre Punkte zu den Öffnungszeiten und der Arbeitsverteilung sind wichtige Impulse für uns.

Besonders schade finden wir, dass Sie wenig interne Entwicklungschancen sehen. Ihre praktischen Ideen zu Kernzeiten, Öffnungszeiten und Vertriebsaktivitäten sind wertvoll für uns. Wir sind immer für den Austausch mit unseren Mitarbeitenden da, um gemeinsam Wege zu finden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

Mehrfachbewertung

Gutes Arbeitsumfeld mit Entwicklungspotenzial in einzelnen Bereichen

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Siemens Betriebskrankenkasse in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich schätze besonders die Vielfalt der Aufgaben und die Möglichkeit, immer wieder neue Themen kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Es wird einem viel Vertrauen entgegengebracht, Dinge eigenständig auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln.
Auch die Rahmenbedingungen insgesamt sind solide – sowohl was das Gehalt als auch die zusätzlichen Sozialleistungen betrifft. Das Unternehmen hat außerdem ein grundsätzlich gutes Bewusstsein für gesellschaftliche und nachhaltige Themen.
Im Alltag funktioniert die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen sehr gut und unkompliziert, und auch meine direkte Führungskraft erlebe ich als unterstützend und wertschätzend.
Positiv ist zudem, dass Feedback grundsätzlich erwünscht ist und es viele Möglichkeiten gibt, sich einzubringen – auch wenn nicht immer alles davon direkt in Veränderungen mündet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritik und Feedback werden zwar offen aufgenommen und auch aktiv eingefordert, allerdings fehlt aus meiner Sicht manchmal die konsequente Umsetzung im nächsten Schritt. Zwischen „wir hören zu“ und „wir verändern etwas konkret“ entsteht gelegentlich eine Lücke, die bei Mitarbeitenden zu Frustration führen kann.

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur konsequenter vereinheitlichen und problematisches Führungsverhalten aktiver adressieren
Mehr Verbindlichkeit im Umgang mit Feedback („Was wird verändert – was nicht und warum“)
Arbeitsmodelle stärker flexibilisieren (Büro-/Homeoffice-Regelung stärker an Tätigkeit statt an Quote orientieren)
Bürogestaltung stärker auf konzentriertes Arbeiten ausrichten (z. B. Rückzugs- und Silent-Zonen), flexibleres Buchungssystem
Förderkriterien für Talente transparenter und nachvollziehbarer gestalten
Alters- und Lebensphasenmodelle stärker berücksichtigen (z. B. flexible Übergangsmodelle)
Konsistenz zwischen Kommunikation und tatsächlicher Umsetzung weiter stärken

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist insgesamt in Ordnung. Die neue Arbeitsumgebung in der Zentrale mit Fokus auf „Austausch“ wirkt modern und ansprechend gestaltet, ist für konzentriertes Arbeiten jedoch nicht immer besonders zweckmäßig.

Image

Das Image des Unternehmens ist aktuell leider etwas unter Druck. Kritikpunkte – insbesondere beim Vorgesetztenverhalten sowie bei der Büro- und Homeoffice-Regelung – werden zwar offen angesprochen, führen jedoch bislang nicht zu erkennbaren Veränderungen oder einem Umdenken im Unternehmen. Das sorgt bei Teilen der Mitarbeitenden für Frustration und wirkt sich entsprechend auch auf die Gesamtbewertung und Außenwahrnehmung aus.

Work-Life-Balance

Die Rahmenbedingungen für eine gute Work-Life-Balance sind vorhanden. Gleichzeitig ist hier auch Eigenverantwortung gefragt – man sollte nicht erwarten, dass der Arbeitgeber die persönliche Balance vollständig vorgibt oder steuert. Wer bewusst darauf achtet, kann Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Die Karrieremöglichkeiten im Unternehmen sind grundsätzlich sehr gut. Es stehen vielfältige Entwicklungsperspektiven offen, und es gibt unterschiedliche Wege, sich intern weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt sowie die Sozialleistungen sind insgesamt in Ordnung. Es wird ein breites Spektrum an zusätzlichen Leistungen geboten, was das Gesamtpaket attraktiv macht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Es gibt keine nennenswerten Kritikpunkte, und entsprechende Themen werden sichtbar berücksichtigt und gelebt.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit im Kollegenkreis funktioniert überwiegend gut, auch wenn – wie in vielen Organisationen – teilweise individuelle Karriereinteressen stärker im Vordergrund stehen als das Gemeinwohl.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich wertschätzend. Gleichzeitig stellt sich teilweise die Frage nach der gegenseitigen Erwartungshaltung. Wenn Arbeitsumfang oder Themen mit zunehmendem Alter belastender werden, könnte man aus meiner Sicht auch offen über angepasste Modelle wie Stundenreduzierung oder veränderte Aufgabenbereiche sprechen – gegebenenfalls verbunden mit entsprechenden finanziellen Abstrichen.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner direkten Führungskraft bin ich sehr zufrieden; sie agiert wertschätzend, vertrauensvoll und auf Augenhöhe. Gleichzeitig gibt es im Unternehmen vereinzelt Führungskräfte, bei denen aus Mitarbeitersicht noch deutlicher Entwicklungsbedarf im Führungsverhalten besteht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung, wird jedoch durch die aktuelle Bürogestaltung nur bedingt unterstützt. Die neue, auf Austausch ausgerichtete Arbeitsumgebung ist modern und optisch gelungen, jedoch nicht optimal für konzentriertes Arbeiten. Insbesondere die Kombination aus Großraumbüro und fester Büroquote erschwert fokussiertes Arbeiten teilweise.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt sehr transparent, insbesondere durch das Mitarbeiterportal. Feedback ist ausdrücklich erwünscht und wird grundsätzlich gefördert. Bei einzelnen Führungskräften besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf im Umgang mit Kommunikation und Feedbackkultur.

Gleichberechtigung

Das Thema Gleichberechtigung wird im Unternehmen grundsätzlich ernst genommen und insgesamt fair umgesetzt. Teilweise entsteht jedoch der Eindruck, dass bestimmte Quoten oder Förderziele sehr stark im Fokus stehen. Zudem werden manche sogenannte „Talente“ sehr schnell und gezielt gefördert, was aus Mitarbeitersicht nicht immer vollständig nachvollziehbar oder gerecht wirkt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind absolut interessant und abwechslungsreich. Es gibt viele unterschiedliche Themen und die Möglichkeit, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln, wird ausdrücklich gefördert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe`r Kolleg*in,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback! Es freut uns sehr, dass Sie die Vielfalt Ihrer Aufgaben, die Entwicklungsmöglichkeiten und das Vertrauen schätzen, das Ihnen entgegengebracht wird. Besonders positiv ist auch, dass Sie mit Ihrer direkten Führungskraft sehr zufrieden sind und die Work-Life-Balance sowie unsere Sozialleistungen gut bewerten.

Ihre konstruktiven Verbesserungsvorschläge nehmen wir ernst, insbesondere zurFührungskultur, Arbeitsplatzgestaltung und der konsequenteren Umsetzung von Feedback. Diese Punkte sind wichtige Impulse für unsere Weiterentwicklung.

Gerne können Sie sich bei weiteren Anregungen direkt an uns wenden.
Alles Gute nach München.

Herzliche Grüße,
Ulrich Winkler

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 908 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird SBK Siemens-Betriebskrankenkasse durchschnittlich mit 4,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Versicherung (3,9 Punkte). 63% der Bewertenden würden SBK Siemens-Betriebskrankenkasse als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 908 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Gehalt/Benefits und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 908 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich SBK Siemens-Betriebskrankenkasse als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.