Starkes Team, vertrauensvolle Führung und viel Gestaltungsspielraum
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das große Vertrauen und die Wertschätzung, die ich in meinem Arbeitsalltag erfahre, den starken Zusammenhalt im Team sowie die Möglichkeit, trotz eines herausfordernden Kerngeschäfts spannende Sonderaufgaben nach eigenen Stärken zu übernehmen. Auch die gelebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf schätze ich sehr.
Verbesserungsvorschläge
Wie in vielen großen Organisationen gibt es sicher noch Potenzial, bereichsübergreifende Abstimmung und Projektsteuerung zu optimieren.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team empfinde ich als sehr positiv und von Vertrauen geprägt. Fehler werden bei uns offen angesprochen und gemeinsam gelöst, ohne dass sie einem negativ ausgelegt werden – das schafft eine Kultur, in der man sich traut, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Feedback wird nicht nur formell, sondern auch spontan gegeben – sei es in Teambesprechungen oder teamübergreifenden Meetings, wenn es einen konkreten Anlass gibt. Besonders positiv erlebe ich das bei meiner Führungskraft: Sie bezieht uns aktiv in Entscheidungen ein, etwa bei der Verteilung von Aufgaben, und vermittelt mir durchgehend, dass sie auf meine Kompetenzen vertraut.
Image
Aus meiner Sicht hat die SBK ein gutes Image. Wenn im privaten Umfeld zur Sprache kommt, wo ich arbeite, bekomme ich durchweg positive Reaktionen. In der Öffentlichkeit stehen Krankenkassen als Gesundheitsversorger zwar teilweise in der Kritik, das kann ich aber nicht auf meine persönlichen Erfahrungen mit der SBK als Arbeitgeberin übertragen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist bei uns durchaus ein Thema, da wir alle ein hohes Arbeitspensum haben und sich dadurch schnell Überstunden aufbauen. Positiv ist aber, dass darauf geachtet wird, diese aufgebauten Stunden auch zeitnah wieder abzubauen. Gleittage können problemlos genommen werden. Ich persönlich arbeite in Teilzeit und bin durch familiäre Verpflichtungen darauf angewiesen, meine Arbeitszeiten einigermaßen einzuhalten – das wird respektiert und ermöglicht mir eine gute Vereinbarkeit.
Mir ist aufgefallen, dass dieses Thema in anderen Bewertungen hier teilweise sehr kritisch gesehen wird. Ich kann das durchaus nachvollziehen – hier gibt es sicherlich Unterschiede je nach Bereich und Führungskraft. Aus meiner eigenen Wahrnehmung möchte ich aber ergänzen, dass ein hohes Arbeitsvolumen aus meiner Sicht nicht isoliert betrachtet werden sollte, sondern auch die eigene Fähigkeit zur Selbststeuerung eine wichtige Rolle dabei spielt, wie belastend man das empfindet.
Karriere/Weiterbildung
Ich konnte mich bei der SBK bisher gut entwickeln. Es gibt ein sehr umfangreiches Lernangebot, und wir werden auch aktiv dazu ermutigt, dieses zu nutzen. Ich muss allerdings selbstkritisch sagen, dass ich mir persönlich bisher nicht ausreichend Zeit dafür genommen habe.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag der bayerischen Metall- und Elektroindustrie – aus meiner Sicht eine faire Entlohnung. Zusätzlich gibt es Corporate Benefits, die ich privat sehr gerne nutze und mit denen ich schon öfter richtig sparen konnte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die SBK verfolgt das Ziel, bis spätestens 2030 klimaneutral zu werden – u. a. durch 100 % Ökostrom, eine nachhaltige IT-Infrastruktur und nachhaltige Beschaffungskriterien. Für uns Mitarbeitende spürbar sind z. B. das Jobticket-Angebot, Rabatte für E-Bikes und die Möglichkeit zum Homeoffice, wodurch Berufsverkehr reduziert wird – ich selbst nutze sowohl das Jobticket als auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Auch bei Dienstreisen wird auf Nachhaltigkeit geachtet – digitale Zusammenarbeit hat hier oft Vorrang.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in meinem Team ist ausgezeichnet. Wir arbeiten seit Beginn des Jahres in dieser Konstellation zusammen und haben uns trotz hohem Arbeitsaufkommen bewusst Zeit für eine gute Einarbeitung genommen – und nehmen uns diese auch weiterhin. Hilfe wird proaktiv angeboten: Als ich kürzlich spontan ein hoch priorisiertes Thema übernehmen musste, wurde sofort im Team nachgefragt, bei welchen anderen Aufgaben ich entlastet werden kann. Dieses gegenseitige Aufeinander-Achten und die Unterstützung im Alltag schaffen ein echtes Wir-Gefühl.
Umgang mit älteren Kollegen
Eine Benachteiligung aufgrund des Alters nehme ich nicht wahr. Mein eigenes Team ist eher jung, aber aus benachbarten Teams weiß ich, dass die Erfahrung älterer KollegInnen sehr geschätzt wird. Gleichzeitig empfinde ich die Anforderungen an ältere KollegInnen manchmal als etwas herausfordernd – gerade im Hinblick auf Themen wie KI und Digitalisierung wird erwartet, hier nicht nur mitzuhalten, sondern aktiv voranzugehen.
Vorgesetztenverhalten
Meine Führungskraft ist die Säule unseres Teams – sowohl fachlich als auch persönlich schätze ich sie sehr. Ich erhalte Unterstützung, wo ich sie benötige, und zeitnahes Feedback: Oft positiv, sodass ich mich wirklich wertgeschätzt fühle, aber auch konstruktiv, wenn mal etwas nicht so gut gelaufen ist. Ich habe immer das Gefühl, dass sie hinter mir steht. Darüber hinaus hat sie eine klare Vision für unser Team und bringt uns aktiv weiter. Aus früheren Erfahrungen kenne ich es leider auch anders, dass die Fülle an operativen Themen wenig Raum für Weiterentwicklung lässt – hier setzt meine Führungskraft bewusst einen klaren Fokus und schafft Raum für konzeptionelle Themen.
Arbeitsbedingungen
Anfang des Jahres sind wir in ein neues Gebäude gezogen – grundsätzlich eine sehr moderne und schöne Arbeitsumgebung. Da es sich um einen Erstbezug handelt, läuft aber noch nicht alles rund, und die Geräusche der Bauarbeiten sind immer wieder störend. Unsere IT-Ausstattung ist gut und wird auch für mobiles Arbeiten vollständig gestellt.
Kommunikation
Innerhalb meines Teams funktioniert die Kommunikation sehr gut: Durch tägliche Abstimmungen sind wir immer auf dem gleichen Stand, werden bei Bedarf frühzeitig eingebunden und erhalten von unserer Führungskraft alle relevanten Informationen. Etwas Luft nach oben sehe ich bei der Kommunikation über Organisationseinheiten hinweg – hier führen teilweise unklare Zuständigkeiten und nicht immer optimal gesteuerte Projekte dazu, dass Informationen nicht durchgängig alle Beteiligten erreichen.
Gleichberechtigung
Ich habe nicht das Gefühl, dass Mitarbeitende aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung oder ähnlichen Merkmalen benachteiligt werden. Führungspositionen sind divers besetzt, und Regelungen zu Gleitzeit, mobilem Arbeiten etc. gelten SBK-weit einheitlich für alle. Ich persönlich kann meine Arbeit gut mit meinem Familienleben vereinbaren.
Interessante Aufgaben
Unser Kerngeschäft bringt einen hohen Anteil operativer Aufgaben mit sich – das liegt in der Natur unseres Bereichs. Umso mehr schätze ich, dass es uns gut gelingt, daneben auch spannende Sonderaufgaben nach Neigung und Talent im Team zu verteilen. So kann jeder Themen übernehmen, die zu den eigenen Stärken und Interessen passen. Dabei habe ich immer das Gefühl, dass das, was wir tun, einen echten Impact auf die SBK hat.


