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Zuletzt aktualisiert am 19.9.2026
Schaeffler erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als klarer Pluspunkt: Viele Bewertungen beschreiben das direkte Miteinander als freundlich, hilfsbereit und kollegial — auch wenn dieser Zusammenhalt stark vom jeweiligen Team oder der Abteilung abhängt. Beim Gehalt heben Mitarbeiter:innen die Tarifbindung an den IG-Metall-Vertrag, Sonderleistungen und die betriebliche Altersvorsorge hervor, während einzelne Stimmen die Gehaltsstruktur als intransparent oder im Vergleich zu anderen Unternehmen als zu niedrig empfinden.
Die Kommunikation sowie das Vorgesetztenverhalten ziehen dagegen deutliche Kritik auf sich. Strategische Entscheidungen werden häufig zu spät oder gar nicht weitergegeben, und der Informationsfluss von oben nach unten gilt vielen als unzureichend. Beim Führungsverhalten zeigt ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Schaeffler wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zur internen Unternehmenskultur: Günstlingswirtschaft, mangelndes Vertrauen seitens der Vorgesetzten sowie eine stark druckorientierte, termingetriebene Arbeitsweise belasten das Klima spürbar. Die Vitesco-Integration verschärfte die Lage zusätzlich, da sie Konflikte und Unsicherheiten mit sich brachte. Einige Bewertungen beschreiben, dass die nach außen kommunizierte Atmosphäre selten der gelebten Realität entspreche und das Ansprechen von Missständen karriereschädigend sein könne. Auch der fortlaufende Stellenabbau habe eine einst familiärere Stimmung nachhaltig verändert.
Positiver schneidet der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ab: Viele beschreiben den Umgang miteinander als kollegial, hilfsbereit und fair. Auf Teamebene erleben einige Mitarbeiter:innen eine offene und angenehme Zusammenarbeit. Direkte Vorgesetzte werden zuweilen ebenfalls positiv erwähnt, während das obere Management deutlich kritischer beurteilt wird.
Das Vorgesetztenverhalten bei Schaeffler wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Direkte Vorgesetzte gelten vielen als kompetent und fair, jedoch berichten einige von Druckaufbau, autoritärem Verhalten und Vetternwirtschaft. Hinzu kommt die Kritik, dass einzelne Führungskräfte vor allem an der eigenen Karriere interessiert sind und wenig Transparenz zeigen.
Auf höheren Führungsebenen fällt die Bewertung deutlich kritischer aus. Einige Nutzer:innen bemängeln strenge Hierarchien, fehlende Wertschätzung für Leistungsträger:innen sowie Entscheidungen, die ohne Einbindung der Fachabteilungen getroffen werden. Mikromanagement und mangelnde Selbstreflexion werden ebenfalls als Probleme genannt. Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen, die auf faire und wertschätzende Führungskräfte hinweisen – allerdings räumen selbst zufriedene Nutzer:innen ein, dass dies keine unternehmensweite Regel ist.
Der Kollegenzusammenhalt bei Schaeffler wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Innerhalb der direkten Teams beschreiben die meisten Kolleg:innen die Atmosphäre als freundlich und kollegial, und einige heben hervor, dass der Zusammenhalt trotz gelegentlicher Ausnahmen gut funktioniert. Besonders im IT-Bereich fällt das Feedback sehr positiv aus.
Jedoch variiert die Zusammenarbeit stark je nach Abteilung und Umfeld. Während der Teamgeist im direkten Kolleg:innenkreis oft gut ist, berichten einige Nutzer:innen von Spannungen in Vorgesetztenpräsenz sowie eingeschränkter abteilungsübergreifender Kooperation durch Zeitdruck und starre Strukturen. Wenige Stimmen äußern sich deutlich kritischer und beschreiben ein eher egoistisches Miteinander. Dieser Widerspruch zieht sich durch die Bewertungen: Für manche ist der Zusammenhalt ein Lichtblick, für andere kaum vorhanden.
Die Kommunikation bei Schaeffler wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders der Informationsfluss von oben nach unten steht im Fokus der Kritik: Strategische Entscheidungen werden zu spät kommuniziert, Rahmenbedingungen kurzfristig und inkonsistent geändert, und Unternehmensziele erfahren Mitarbeiter:innen eher informell als durch offizielle Kanäle. Betriebsversammlungen gelten vielen als wenig zielführend. Hinzu kommt eine wahrgenommene Geheimniskrämerei auf Abteilungsebene, die Vertrauen und Zusammenarbeit belastet. Einige Bewertungen beschreiben zudem eine Kommunikationskultur, in der Schuldzuweisungen statt konstruktiver Lösungen dominieren.
Auf Teamebene fällt das Bild etwas differenzierter aus: Einige Nutzer:innen loben den kollegialen Austausch und regelmäßige Meetings auf Abteilungsebene. Wenige Stimmen berichten von einer sich verbessernden Kommunikation. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit – der Wunsch nach mehr Transparenz, Offenheit und verlässlicher Information zieht sich durch die Bewertungen.
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