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Scheer 
GmbH
Bewertung

Ein sinkendes Schiff?

2,2
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 bei Scheer GmbH in Saarbrücken gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Aufgrund der Projektsituation, der hohen Fluktuation und dem Wechsel in der Geschäftsführung ist die Stimmung durchwachsen. Manche fanden es jedoch gut. Ich persönlich konnte mich damit nicht identifizieren.

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IDS war mal ein Name. Die Erde hat sich weitergedreht - teilweise leugnen einige langjährige Mitarbeiter das aber immer noch. Heute ist der Name, bis auf den Higher-Education-Sektor vielleicht, schlicht nicht mehr bekannt. Auch ARIS ist nicht mehr das Tool der Wahl.
Einzig die prozessuale Vorgehensweise mag noch seinem Ruf haben - leider leben das viele Mitarbeiter aber nicht.

Work-Life-Balance

Marktüblich, wenn man gut “nein” sagen konnte. Hängt aber auch stark vom Team ab. Teilweise wurden die Mitarbeiter aber auf den falschen Projekten verbrannt - vorallem junge Kollegen, die sich weniger wehren konnten.

Karriere/Weiterbildung

Innerhalb von 2 Jahren gab es keine Möglichkeit eine Weiterbildung zu machen. Das heißt nicht, dass mein Vorgesetzter etwas abgelehnt hätte - es gab aufgrund der Arbeitslast und Projektlast zeitlich keine Möglichkeit etwas einzuplanen. Liegt sicher aber auch einem selbst.
Aufgrund diverser Umstände seitens Scheer ist der geplante Karriereweg nicht gegangen worden - was dann auch einer der Kündigungsgründe war.

Vorgesetztenverhalten

Mein direkter Vorgesetzter war sehr rar, da er bis zum Hals in Projekten steckte - wie die meisten Führungskräfte. Wenn man ihn jedoch erreicht hat, hatte er ein offenes Ohr, zeigte Verständnis und versuchte zu helfen, was jedoch nicht immer gelang und dann teilweise auch wieder unterging.
Von allen Ebenen darüber habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt, nachdem diese ohnehin im Jahr 2023 lustig durch gewechselt wurden.

Arbeitsbedingungen

WLAN im Office ist eine Zumutung. Aber zum Glück ist das Unternehmen nicht annähernd im IT-Sektor tätig…
Ansonsten gibt es eine normale IT Ausstattung. Das Büro in SB ist rein funktional mit x Arbeitsplätzen, sodass an ein ruhiges Arbeiten kaum zu denken ist - außer man sitzt mal wieder alleine im Großraumbüro.

Kommunikation

Die Infos waren meist sehr dünn. Das was man aus dem Flurfunk mitbekommen hat, war meist “richtiger” und ohnehin schneller. Es gab sehr viele “undichte” Stellen in verschiedenen Gremien - so zumindest mein Eindruck. Die Geschäftsleitung hat dennoch mit regelmäßigen Unternehmensweiten Calls versucht die Belegschaft up-to-date zu halten - kam jedoch gegen den Flurfunk nicht an.

Gehalt/Benefits

Sehr viele Mitarbeiter liegen unterhalb des Marktdurchschnitts. Sobald diese sich dann auf dem Markt umschauen, ist die Abwanderung recht sicher.
Selbst habe ich von Beginn an ein gutes Gehalt ausgehandelt - bin dann aber bei jeglichen unternehmensweiten Erhöhungen außen vor geblieben. Eine persönliche Gehaltsanpassung gab es in zwei Jahren auch nicht.

Das Thema Dienstwagen ist ein rotes Tuch. Erst ab dem Senior Manager gibt es hier Möglichkeiten, bei denen dann die Konditionen marktüblich sind.
Alle darunter dürfen sich mit den ständig wechselnden Mietwagenanbietern rumschlagen oder Bus/Bahn/Taxi fahren - aber bitte bloss nicht zu teuer!

Natürlich enthält das Gehalt einen variablen Anteil. Das ist marktüblich, jedoch in meinen Augen ziemlich veraltet. Ich brauche keinen Bonus um motiviert zu arbeiten. Aber nun gut - das weiß man bei Vertragsunterzeichnung. Leider werden die Ziele jedes Jahr angepasst. Teilweise so gravierend, dass man sein Zielgehalt eben nicht mehr erreichen kann. Wenn man diese Regelung im kommenden Jahr wieder rückgängig macht, feiert sich die GF dann auch noch für diesen Fortschritt. Alles auf Kosten der Arbeitnehmer.

Interessante Aufgaben

Ich bewerte für mich selbst -> leider liegt der Fokus auf der falschen Branche. Ein Kündigungsgrund für mich.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.