Ihr Unternehmen?

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Land 
Schleswig-Holstein
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Verbesserungspotential besteht immer (Finanzamt, LG 2.1)

3,4
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Diplom Finanzwirt im Bereich Recht / Steuern bei Land Schleswig-Holstein in Kiel gemacht.

Verbesserungsvorschläge

Folgendes bezieht sich auf die Nachwuchskräftesituation im Finanzamt (LG 2.1)

Ich habe manchmal das Gefühl, dass dem Land die Probleme ganz klar bewusst sind, jedoch wenig gemacht wird um dies zu ändern.

Wie viele andere hat das Land SH Nachwuchskäftemangel. Dies erkennt man besonders daran, dass das Land gern mehr Leute einstellen würde, als es findet. Teilweise gehen ganze Finanzämter leer aus. Die Ursachen dafür werden leider nicht angegangen.

1. 41h Woche.
Betriebe in der freien Wirtschaft bieten teils deutlich geringere Wochenarbeitszeiten an, da die aktiv gegen den Nachwuchsmangel ankämpfen wollen.

2. Situation FHVD
Wenig Räume, Kompromisse bei den Stundenplänen.

3. neue Hürden für neue Einstellungsjahränge was Klausurregelungen angeht.

4. Wenn das Geld fehlt wird bei den Beamten gespart.
Als Beamter verdient man immer weniger. Die Gehaltsanpassungen kommen nicht ansatzweise der Inflation, geschweige denn den Erhöhungen der privaten Krankenversicherung hinterher.

5. ich glaube das das Land noch denkt, dass sie vor allem als Arbeitgeber durch Sicherheit punkten können, vernachlässigt aber den Fakt, das junge Menschen in der heutigen Arbeitswelt sowieso eigentlich immer einen Job finden und diesen deshalb die Sicherheit gar nicht mehr so wichtig ist wie früher.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Land viel über den Nachwuchsmangel meckert, jedoch nichts dagegen machen will.
Das Beamtentum wird, zumindest nach meiner Wahrnehmung, immer immer unattraktiver.
Wenn ihr also mehr Nachwuchs haben wollt, müsst ihr was ändern. Ohne Investitionen wird sich nichts ändern.

Ich würde mir wünschen dass es intern eine/n Ansprechpartner/in zentral für solche Verbesserungsvorschläge gäbe.

Arbeitsatmosphäre

Entspannt

Karrierechancen

Da ich noch in der Ausbildung bin, kann ich dies nicht aus Erfahrung beurteilen.

Jedoch bekommt man von Erzählungen mit, dass man eher weniger nach Leistung, sondern nach Zeit befördert wird.

Wenig Budget für Beförderungen.

Arbeitszeiten

Vorteil:
- Gleitzeit: Recht flexible Einteilung der Arbeitszeiten Dank Gleitzeit und (Homeoffice sowie unkomplizierter Teilzeitarbeit (nach der Ausbildung))

Nachteil:
- 41h Woche! Auch wenn man um 6:00 anfängt kann man nicht vor 15:00 den Arbeitsplatz verlassen, da man sein Tagessoll von 8:12h erbringen sollte.
Ein weiterer Nachteil ist auch das zur Zeit kein Home-Office für Auszubildende möglich ist. Dies wird damit begründet, dass die Auszubildenden ja noch nicht alleine arbeiten sollen da diese noch wenig Verantwortung übernehmen sollen. Wenn der Ausbilder, bei dem man zur Zeit sitzt, jedoch Home-Office macht, ist das gar kein Problem. Da funktioniert es dann auch über Telefon und Screen Sharing. Warum nicht andersrum?

3 Sterne da ich den Nachteil der 41h Woche persönlich am stärksten Gewichte.

Ausbildungsvergütung

Bei circa 1430 € monatlich netto nach Abzug der privaten Krankenversicherung kann man nicht meckern.
Das ist schon wirklich sehr gut.
Vor allem, wenn man die Ausbildung im mittleren Dienst macht, verdient man besonders gut, da man bei ca. gleichem Nettogehalt auch noch Unterkunft und Verpflegung in Malente gestellt bekommt.

Die Ausbilder

Zwischen den Ausbildern und den Anwärtern besteht meiner Wahrnehmung nach im allgemeinen ein gutes Verhältnis.

Mal gibts natürlich „bessere“ und „schlechtere“ Ausbilder.

Spaßfaktor

Der Hauptspaßfaktor ist wohl dass Kollegium, weniger die Arbeit, wobei diese auch spaß machen kann.

Variation

Die Hauptarbeit im Finanzamt ist relativ eintönig.

Respekt

Man wird als wichtige Ressource wertgeschätzt.


Aufgaben/Tätigkeiten

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Arbeitgeber-Kommentar

Mitarbeiter von Land Schleswig-Holstein

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Feedback genommen haben. Wir bedauern sehr, dass Sie Ihre Erfahrungen während des dualen Studiums in der Steuerverwaltung – und insbesondere die Nachwuchskräftesituation – nicht als zufriedenstellend bewerten und das Land Schleswig-Holstein als Arbeitgeber nicht empfehlen. Im Nachfolgenden möchten wir auf Ihre Anmerkungen eingehen.

Zunächst freuen wir uns, dass Sie die Ausbildungsvergütung mit 5 Sternen bewerten und das Verhältnis zwischen Ausbilderinnen und Ausbildern sowie den Anwärterinnen und Anwärtern als gut empfinden. Die Verzahnung von Theorie und Praxis im dualen Studium ist wichtig, und die Ausbildungsabteilungen – die sogenannten Ausbildungsbezirke – in den Finanzämtern sind eine Besonderheit. Die dort eingesetzten Ausbilderinnen und Ausbilder geben ihr Wissen gern weiter – das ist eine unserer Stärken!

Zu Ihren Verbesserungsvorschlägen:

41h-Woche

Die 41-Stunden-Woche sowie die Regelungen zu Weihnachts- und Urlaubsgeld sind gesetzlich festgelegt.
Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit würde beispielsweise im Schul-, Polizei- und
Justizbereich zu großen personellen Herausforderungen führen. Angesichts des
Fachkräftemangels und des demographischen Wandels sowie im Kontext der
Haushaltskonsolidierung würde dies die Erfüllung aller Aufgaben eines öffentlichen Arbeitgebers erschweren.
Dank flexibler Arbeitszeitmodelle können unsere Mitarbeitenden Beruf und Privatleben gut
miteinander vereinbaren. Das Land Schleswig-Holstein bietet hierfür einen Arbeitszeitrahmen zwischen 6 und 21 Uhr und grundsätzlich die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten. Einzig für die Zeit der Ausbildung können die Home-Office Möglichkeiten eingeschränkter sein, um eine best mögliche Ausbildungszeit vor Ort zu gewährleisten.

Situation FHVD

In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Studierenden in der Steuerverwaltung nahezu verdoppelt. Das bringt natürlich auch Herausforderungen für die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz mit sich.
Der Fachbereich Steuer hat sich mit innovativen Lehrmethoden auf diese Herausforderungen eingestellt. Während das Grundstudium für die „neuen“ Studierenden grundsätzlich in Präsenz stattfindet, werden im Laufe des Studiums auch Online-Lehre und asynchrone Lehrmodule eingesetzt. Diese werden regelmäßig evaluiert und es hat sich eine große Zufriedenheit bei den Studierenden gezeigt.
Die Lehrpläne sind bundeseinheitlich geregelt, so dass lediglich kleinere Abweichungen in den Stundenplänen möglich sind.

Neue Hürden für neue Einstellungsjahrgänge durch Klausurenregelungen

Die wichtigsten Hilfsmittel in den Klausuren sind die Steuergesetze.
Um den Umstieg auf eine zukünftige digitale Bearbeitungsweise zu erleichtern und gleiche
Bedingungen zu schaffen – wurde die Möglichkeit, Markierungen in den Gesetzestexten zu setzen,angepasst.
Wenn hier aus Ihrer Sicht weitere Hürden aufgebaut wurden, wären wir für einen Hinweis dankbar.

Wir investieren in unser Personal

Die Landesregierung stärkt die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten in der Steuerverwaltung und schafft gute Perspektiven für das berufliche Vorankommen. Zuletzt hat auch ein erhöhtes Beförderungsbudget dazu beigetragen, dass viele Beförderungen in allen Laufbahngruppen durchgeführt werden konnten.

Nachwuchskräftemangel – und was wir dagegen tun wollen

Die personelle Ausstattung der schleswig-holsteinischen Steuerverwaltung ist angespannt. In den vergangenen Jahren wurden Maßnahmen ergriffen, die zu einer Stärkung der Steuerverwaltung führen sollen, darunter die Erhöhung der Einstellungszahlen.
Schleswig-Holstein treibt die Digitalisierung gemeinsam mit dem Bund und den anderen Ländern voran. Dies dient auch dazu, die Beschäftigten zu entlasten und zu unterstützen. Allerdings löst das allein nicht das Problem des Fachkräftemangels.
Um junge Menschen für einen Beruf in der Steuerabteilung zu begeistern und diese gezielt anzusprechen, setzen wir verstärkt auf digitales Personalmarketing.

Zentraler Ansprechpartner

Sie finden bei den Ausbilderinnen und Ausbildern, den Ausbildungsleitungen sowie den
Amtsleitungen in ihrem Ausbildungsfinanzamt kompetente Ansprechpersonen – auch das Referat für Personal in der Steuerverwaltung im Finanzministerium steht Ihnen gern für Fragen oder Anregungen zur Verfügung.
Zum Abschluss danken wir Ihnen, dass Sie einen sehr wichtigen Aspekt unserer täglichen Arbeit hervorgehoben haben: Dass Sie Respekt erfahren haben und sich als wichtige Ressource wertgeschätzt gefühlt haben.

Ihre Anregungen sind uns willkommen. Sie helfen uns dabei, das Land Schleswig-Holstein als Arbeitgeber weiter voranzubringen.

Für Ihre berufliche und private Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
- Ihr Team vom Zentralen Personalmanagement -

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