Verbesserungspotential besteht immer (Finanzamt, LG 2.1)
Verbesserungsvorschläge
Folgendes bezieht sich auf die Nachwuchskräftesituation im Finanzamt (LG 2.1)
Ich habe manchmal das Gefühl, dass dem Land die Probleme ganz klar bewusst sind, jedoch wenig gemacht wird um dies zu ändern.
Wie viele andere hat das Land SH Nachwuchskäftemangel. Dies erkennt man besonders daran, dass das Land gern mehr Leute einstellen würde, als es findet. Teilweise gehen ganze Finanzämter leer aus. Die Ursachen dafür werden leider nicht angegangen.
1. 41h Woche.
Betriebe in der freien Wirtschaft bieten teils deutlich geringere Wochenarbeitszeiten an, da die aktiv gegen den Nachwuchsmangel ankämpfen wollen.
2. Situation FHVD
Wenig Räume, Kompromisse bei den Stundenplänen.
3. neue Hürden für neue Einstellungsjahränge was Klausurregelungen angeht.
4. Wenn das Geld fehlt wird bei den Beamten gespart.
Als Beamter verdient man immer weniger. Die Gehaltsanpassungen kommen nicht ansatzweise der Inflation, geschweige denn den Erhöhungen der privaten Krankenversicherung hinterher.
5. ich glaube das das Land noch denkt, dass sie vor allem als Arbeitgeber durch Sicherheit punkten können, vernachlässigt aber den Fakt, das junge Menschen in der heutigen Arbeitswelt sowieso eigentlich immer einen Job finden und diesen deshalb die Sicherheit gar nicht mehr so wichtig ist wie früher.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Land viel über den Nachwuchsmangel meckert, jedoch nichts dagegen machen will.
Das Beamtentum wird, zumindest nach meiner Wahrnehmung, immer immer unattraktiver.
Wenn ihr also mehr Nachwuchs haben wollt, müsst ihr was ändern. Ohne Investitionen wird sich nichts ändern.
Ich würde mir wünschen dass es intern eine/n Ansprechpartner/in zentral für solche Verbesserungsvorschläge gäbe.
Arbeitsatmosphäre
Entspannt
Karrierechancen
Da ich noch in der Ausbildung bin, kann ich dies nicht aus Erfahrung beurteilen.
Jedoch bekommt man von Erzählungen mit, dass man eher weniger nach Leistung, sondern nach Zeit befördert wird.
Wenig Budget für Beförderungen.
Arbeitszeiten
Vorteil:
- Gleitzeit: Recht flexible Einteilung der Arbeitszeiten Dank Gleitzeit und (Homeoffice sowie unkomplizierter Teilzeitarbeit (nach der Ausbildung))
Nachteil:
- 41h Woche! Auch wenn man um 6:00 anfängt kann man nicht vor 15:00 den Arbeitsplatz verlassen, da man sein Tagessoll von 8:12h erbringen sollte.
Ein weiterer Nachteil ist auch das zur Zeit kein Home-Office für Auszubildende möglich ist. Dies wird damit begründet, dass die Auszubildenden ja noch nicht alleine arbeiten sollen da diese noch wenig Verantwortung übernehmen sollen. Wenn der Ausbilder, bei dem man zur Zeit sitzt, jedoch Home-Office macht, ist das gar kein Problem. Da funktioniert es dann auch über Telefon und Screen Sharing. Warum nicht andersrum?
3 Sterne da ich den Nachteil der 41h Woche persönlich am stärksten Gewichte.
Ausbildungsvergütung
Bei circa 1430 € monatlich netto nach Abzug der privaten Krankenversicherung kann man nicht meckern.
Das ist schon wirklich sehr gut.
Vor allem, wenn man die Ausbildung im mittleren Dienst macht, verdient man besonders gut, da man bei ca. gleichem Nettogehalt auch noch Unterkunft und Verpflegung in Malente gestellt bekommt.
Die Ausbilder
Zwischen den Ausbildern und den Anwärtern besteht meiner Wahrnehmung nach im allgemeinen ein gutes Verhältnis.
Mal gibts natürlich „bessere“ und „schlechtere“ Ausbilder.
Spaßfaktor
Der Hauptspaßfaktor ist wohl dass Kollegium, weniger die Arbeit, wobei diese auch spaß machen kann.
Variation
Die Hauptarbeit im Finanzamt ist relativ eintönig.
Respekt
Man wird als wichtige Ressource wertgeschätzt.