116 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
116 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
116 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kantine ist ein echter Pluspunkt: Das Essen wird frisch zubereitet, schmeckt gut und die Auswahl ist überzeugend.
Der Kollegenzusammenhalt ist stark; man hilft sich gegenseitig und das Miteinander im Team funktioniert gut.
Der Grundton ist kontrollierend und misstrauisch. Es wird erwartet, dass man am Platz bleibt und durchgehend Leistung bringt; schon kurze, gemeinsame Kaffeeholen in der Kantine werden von der HR-Abteilung als zusätzliche Pause gewertet. Kolleginnen und Kollegen berichten, dass sie dafür angezählt und mit dem Abzug einer weiteren Pause bedroht wurden – selbst dann, wenn sie sich währenddessen geschäftlich unterhalten haben. Das signalisiert: Vertrauen gibt es kaum, Kontrolle steht im Vordergrund.
Die Arbeitslast pro Stelle ist dauerhaft zu hoch. Der resultierende Zeitdruck wird als Normalzustand behandelt; wer hier gegensteuern will, stößt schnell auf Ablehnung.
Die jährliche Betriebsschließung umfasst die letzten beiden Kalenderwochen des Jahres sowie die erste Kalenderwoche des Folgejahres (maximal 10 Arbeitstage am Stück). Für Beschäftigte mit Familie und privaten Verpflichtungen ist dieser zusammenhängende Zeitraum zu lang und erschwert die Planung erheblich. Eine flexiblere, gestaffelte Lösung wäre längst überfällig.
Immer wieder entsteht der Eindruck, dass Vorgesetzte und die Personalabteilung sich gegen einzelne Mitarbeitende verbünden, sobald diese Forderungen stellen, die aus Sicht des Arbeitgebers unpassend erscheinen. HR-Anliegen werden häufig mit Standardfloskeln und dem Hinweis abgewiesen, die Bedürfnisse des Arbeitgebers hätten Vorrang. Das erzeugt Verunsicherung und schadet dem Vertrauen in faire Verfahren.
Aus meiner Sicht zeigt der Arbeitgeber eine erhöhte, zwanghafte Kontrollsucht gegenüber Mitarbeitenden. Kurze informelle Pausen werden überwacht und sanktioniert, statt als notwendiger Ausgleich akzeptiert zu werden.
Mitarbeitende als Individuen behandeln, nicht als austauschbare Ressource.
Kurze, informelle Pausen (z. B. gemeinsamer Kaffee) nicht als Regelverbrechen ahnden; Vertrauen statt Kontrolle.
Arbeitslast realistisch planen und Kapazitäten an den tatsächlichen Bedarf anpassen.
Die betriebliche Schließung flexibler gestalten (gestaffelte Schließzeiten), um Familien und private Planungen zu berücksichtigen.
Führungskräfte und HR zu neutraler, fairer Konfliktbearbeitung verpflichten; klare, nachvollziehbare Verfahren bei Mitarbeiteranliegen einführen.
Statt Standardantworten konkrete Maßnahmen umsetzen und transparent kommunizieren.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als Top-Arbeitgeber; im Arbeitsalltag erleben viele Beschäftigte jedoch etwas anderes: Mitarbeitende werden wie eine Nummer behandelt, ihre Interessen treten hinter Unternehmenszielen klar zurück. Wer nicht ständig 100% gibt, gerät schnell ins Visier.
Die Arbeitslast pro Stelle ist aus meiner Sicht dauerhaft zu hoch. Das führt zu regelmäßigem Zeitdruck und belastet die Work‑Life‑Balance.
Die Kantine hält den Laden zusammen.
Die Maschinen und Technologien sind super spannend.
Führungskräfte werden nicht hinterfragt, man fühlt sich als Mitarbeitende allein gelassen. Dass HR scheinbar an Verbesserungen arbeitet, kommt bei uns nicht an.
Lasst den offenen Austausch zwischen Mitarbeitenden zu. Verbietet keine gemeinsamen Kaffeepausen, arbeitet nicht gegen eure Mitarbeitenden sondern *mit* ihnen.
Hinterfragt eure Führungskräfte. Ermöglicht den Mitarbeitenden anonym Feedback über deren Team und Führungskraft zu geben, ohne dass es deswegen negative Konsequenzen für einen einzelnen gibt. Wartet nicht auf den großen Knall, bis es eskaliert. Schult eure Führungskräfte REGELMÄßIG in deren Führungskompetenzen.
Man steht unter ständigem Druck und Anspannung, weil es keine gesunde Fehlerkultur gibt. Man hat Angst, etwas falsch zu machen. Der Workload ist viel zu groß für die einzelnen Mitarbeitenden. In den Büros sitzt man dicht an dicht mit dem/der Vorgesetzten, der/die einen ständig kontrolliert. Man kann sich nicht abgrenzen, geschweige denn konzentriert arbeiten.
Die Firma genießt bei Außenstehenden ein sehr tolles Image, leider zeigt sich intern eher das Gegenteil.
Generell herrscht eher die Einstellung, dass man rund um die Uhr alles für die Firma gibt. Dadurch kann es auch vorkommen, dass Überstundenabbau oder Urlaube nicht genehmigt werden, weil der Workload zu hoch ist und auf niemanden verzichtet werden kann.
Die Homeoffice-Regelungen sind nicht mehr zeitgemäß und unflexibel. Es wird ein 1 Homeoffice-Tag pro Woche gestattet, allerdings muss dieser 2 Wochen im Voraus mit dem/der Vorgesetzten geplant und eingetragen werden. An dem Tag darf/soll dann auch niemand anderes aus dem Team vom Homeoffice aus arbeiten. Ein nachträgliches Verschieben des Tages wird unnötig kompliziert gemacht und negativ von dem/der Vorgesetzten kommentiert.
Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten, allerdings werden diese oft mit der Floskel "brauchen wir in unserer Abteilung nicht" abgetan, sodass man selbst zahlen muss, um sich weiterzubilden.
Positiv hervorheben möchte ich, dass man regelmäßig an Webinaren und Workshops teilnehmen konnte, die einen interessieren und relevant für die Arbeit waren. Dazu muss man aber eigeninitiativ recherchieren und sich organisieren.
Das Gehalt ist eher zufällig und reine Verhandlungssache. Das Gehalt variiert erfahrungsgemäß innerhalb der Abteilung stark, trotz sich ähnelnder Qualifikation und Aufgaben. Es gibt firmenweite Gehaltserhöhungen, die wegen der Inflation aber eher ein Tropfen auf dem heißen Stein darstellen. Außerordentliche Gehaltserhöhungen werden mit der Floskel "wegen der wirtschaftlichen Lage" abgetan.
Positiv hervorheben möchte ich, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt werden.
Das Firmengelände ist eine Todesfalle für alle Feld-, Wald- und Wiesentiere. Mehrere Rasenmähroboter trimmen den Rasen penibel und nehmen dabei keine Rücksicht auf kleine Vögel, Insekten und Reptilien. In den "Pools" (Löschwasserbecken) verenden fast täglich Mäuse, Frösche und sogar Vögel, die wegen fehlender Vogelschutzaufkleber gegen die Glasfassade fliegen und im Wasser verenden. Regelmäßig verirren sich Feldhasen auf das Gelände und finden nicht mehr heraus und laufen panisch auf dem Gelände herum.
Positiv hervorheben möchte ich die neue Solaranlage, mit denen die Elektrofahrzeuge geladen werden können.
Anfangs schien der Kollegenzusammenhalt intensiv zu sein, bis es drauf ankommt und man realisiert, dass hier jeder nur für sich kämpft und im Zweifel den Kolleg*innen in den Rücken fällt. Ich habe selten eine solch toxische Ellbogengesellschaft kennengelernt.
Regelmäßig werden Jubilare gefeiert und geehrt.
Ich kann nur meinen/meine Vorgesetzte bewerten.
Keinerlei Führungskompetenzen, zieht sich aus der Verantwortung mit der Floskel "Ich bin hier so reingerutscht, eigentlich wollte ich keine Leitungsposition haben" (sinngemäß!). Hetzt Mitarbeitende gegeneinander auf, erkennt gute Arbeit nicht an, kann es nicht ertragen, wenn jemand bessere Arbeit macht als man selbst. Redet schlecht über andere Kolleg*innen und ehemalige Mitarbeiter*innen. Verbreitet schlechte Laune und demotiviert. Mikromanagement, kann keine Aufgaben abgeben, muss alles selbst nochmal kontrollieren, verhindert, dass man selbstständig arbeiten kann. Ungesunde Feedback- und Fehlerkultur. Man fühlt sich ständig beobachtet und hat das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Man hat Angst, etwas falsch zu machen.
Die Büros sind viel zu klein bzw. zu voll. Es ist kaum möglich, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, da man von allen Seiten abgelenkt wird. Die Lüftungsanlage ist für die Anzahl an Mitarbeitenden nicht ausgelegt. Im Sommer ist es viel zu warm, im Winter viel zu kalt.
Die Ausstattung der Büros ist nicht mehr zeitgemäß und alles andere als ergonomisch. Höhenverstellbare Schreibtische werden nur nach Vorlage eines ärztlichen Attests zur Verfügung gestellt (oder man ist schnell genug und "klaut" sich einen Schreibtisch von einem ehemaligen Mitarbeitenden). Ergonomische Tastaturen und Mäuse werden nur gestattet, wenn ein gewisser "Leidensdruck" herrscht.
Klare Arbeitsanweisungen gehen im Flurfunk und in der Hauspost unter. Es gibt keine einheitlichen Kommunikationswege, Verbesserungsvorschläge, um die abteilungsübergreifende Kommunikation zu verbessern oder gar einzuführen, werden mit der Floskel "Das haben wir schon immer so gemacht" abgewehrt.
Das Kollegium ist überwiegend und auffallend weiß und männlich.
Die Maschinen der Brillenoptik sind wirklich hochkomplex und super interessant und es ist spannend an und mit den Maschinen zu arbeiten.
Im Alltag geht die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und der Workflows der Abteilung wegen des viel zu hohen Workloads unter. Deswegen findet man sich leider schnell in sich wiederholenden, langweiligen Aufgaben wieder.
Echter Zusammenhalt auf der Fläche: Was den Laden am Laufen hält, ist ausnahmslos die Mannschaft an den Werkbänken und Montageplätzen. Wenn es brennt oder organisatorisch drunter und drüber geht, packen die Kollegen gemeinsam an und fangen den Druck gegenseitig auf.
Leibliches Wohl & Mobilität: Die hauseigene Küche mit täglich frisch zubereitetem Essen ist ein echter Mehrwert, genauso wie das Leasing-Angebot für Diensträder sowie dem E-gym Wellpass
Alibi-Meldewege & HR-Wand: Das Unternehmen rühmt sich gern damit, dass es intern wie extern zugängliche, anonyme Hinweisgeber- bzw. Meldekanäle gibt. Die Praxis sieht ernüchternd aus: Nutzt man diese Kanäle, prallt man an Ausweichfloskeln ab und wird direkt an denselben Vorgesetzten zurückdelegiert, dessentwegen man den Weg überhaupt erst gewählt hat. Sucht man die Klärung, stellen sich Führungskräfte und Personalabteilung geschlossen gegen den Mitarbeiter.
Arbeitszeit-Falle & verweigerte HR-Verantwortung: Wenn Gleitzeitanträge oder das Abfeiern von Überstunden mehrfach ohne triftigen Grund blockiert werden, zieht sich HR komplett aus der Affäre („gehört nicht zu unseren Aufgaben“). Das Zeitkonto verkommt so zum zinslosen Puffer für Management-Fehler, während der Mitarbeiter um seinen Freizeitausgleich betteln muss.
Geheimkrämerei bei Sonderarbeit: Kaum gerät ein Projekt in Zeitnot, stehen unmittelbar Mehrarbeit, Schichtbetrieb und Samstagsarbeit im Raum – und das, während das benötigte Material teils noch bestellt wird. Völlig unverständlich bleibt dabei das Vorgehen des Vorgesetzten in der Fertigung: Statt das gesamte Team transparent einzubinden, wird nur eine willkürlich ausgewählte Handvoll Kollegen zu den internen Abstimmungen geladen. Warum wird so etwas nicht offen in der großen Runde besprochen? Bei früheren Aufträgen ging das doch auch: Da wurde die gesamte Fertigung zusammengetrommelt, die Lage ehrlich dargelegt und man konnte sich freiwillig für Montageeinsätze melden, um einem Auftragstief gemeinsam entgegenzuwirken. Jetzt regiert stattdessen Intransparenz. Nach welchen Kriterien der Vorgesetzte der Fertigung die Leute selektiert und ob für diese Einsätze gesonderte Vergütungen oder Boni winken, bleibt dem Rest der Mannschaft verborgen. Das wirkt extrem nach Vitamin B und Nasenfaktor, demotiviert das gesamte Team und erstickt jedes Gefühl von fairer Zusammenarbeit im Keim.
Günstlingswirtschaft: Wer die richtigen Kontakte pflegt, bekommt Freiheiten. Wer rein fachliche Leistung bringt, hat bei Rechten und Flexibilität das Nachsehen.
Kritik endlich ernst nehmen statt abwimmeln: Hört auf mit den ewigen Standardantworten, man solle den Dialog suchen oder die internen Meldewege nutzen. Beides ist längst passiert – ohne jedes Ergebnis. Die Personalabteilung muss aufhören, sich wegzuducken oder das Ganze mit Floskeln abzutun. Nehmt die Punkte, die hier und über die anonymen Meldekanäle ganz klar und detailliert genannt werden, endlich als Anlass, intern aktiv das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen und echte Veränderungen anzustoßen, anstatt nur nach außen so zu tun.
Gleitzeitabbau verbindlich regeln & HR in die Pflicht nehmen: Es kann nicht sein, dass Vorgesetzte Anträge auf Überstundenabbau einfach nach persönlicher Laune blockieren. Wenn Anträge abgelehnt werden, gehört eine sachliche, schriftliche Begründung her. Die Personalabteilung darf sich hier nicht mit angeblich fehlender Zuständigkeit herausreden, sondern muss als Kontrollinstanz dafür sorgen, dass hier keine Willkür herrscht.
Transparente Information vor der gesamten Fertigung: Wenn Mehrarbeit, Schichten oder Samstagsarbeit wegen eines Projekts anstehen, gehört die gesamte Fertigung zusammengetrommelt und offen informiert – genau wie es in der Vergangenheit bei Montageeinsätzen der Fall war, wo sich jeder freiwillig melden konnte. Wir brauchen eine klare, offene Kommunikation für alle, nach welchen Kriterien ausgewählt wird und welche Konditionen oder Boni damit verbunden sind, statt das im kleinen Kreis mit einer Handvoll Leuten abzumachen.
Gleiche Standards bei der Hallenkühlung: Wenn für Vorführungen und Messen mobile Klimageräte aufgestellt werden können, dann muss das Unternehmen auch in der Lage sein, die Arbeitsbedingungen in der eigenen Montagehalle erträglich zu gestalten. Die Belegschaft hat im Sommer bei 30 Grad Hallentemperatur eine dauerhafte und wirksame Kühlung verdient.
Dauerhafte Anspannung und Misstrauen dominieren den Alltag. Strukturelles Missmanagement wird ungefiltert an die Werkbank abgewälzt. Wer Missstände offenlegt oder offizielle Meldestellen einschaltet, gerät ins Fadenkreuz, statt Gehör zu finden.
Klaffende Schere zwischen Hochglanz-Marketing und gelebter Realität. Nach außen gibt man sich als innovativer Branchenprimus, nach innen kämpft man mit veralteten Führungsmethoden, Chaos in der Projektabwicklung und künstlich bereinigten Bewertungsportalen.
Eine absolute Einbahnstraße. Wenn Managementfehler brennen, werden Wochenendarbeit und Schichten in der Montage eingefordert. Braucht der Arbeitnehmer Zeitausgleich, stößt er bei den Vorgesetzten der Fertigung auf eine Mauer aus Ausflüchten. Ein gesundes Ausbalancieren von Arbeits- und Freizeit ist so unmöglich.
Viel Marketing und Greenwashing, während im Betriebsalltag eklatante Sicherheits- und Umweltmängel ignoriert werden. Die chemischen Materialien und Betriebsstoffe für die Maschinen stehen offen in den Laufgängen herum, anstatt vorschriftsmäßig und sicher gelagert zu werden. Dass dabei teilweise sogar Notausgänge und Fluchtwege zugestellt und blockiert werden, ist absolut fahrlässig. Der sorglose Umgang mit Gefahrstoffen, das Fehlen eines konsequenten Umweltbewusstseins und die unzureichende Mülltrennung zeigen deutlich, wie weit die Realität vor Ort von den offiziellen Leitbildern entfernt ist. Hier muss dringend grundlegend nachgebessert werden.
Vor allem im Bereich der Fertigung herrscht völliger Stillstand. Ein strukturierter Entwicklungsplan existiert nicht; Aufstiegschancen sind faktisch ausgeschlossen.
Das einzig stabile Fundament. Der Zusammenhalt unter den Monteuren und Facharbeitern ist herausragend – man stützt sich gegenseitig, um den organisatorischen Wahnsinn täglich auszugleichen.
Führungsschwäche auf ganzer Linie, besonders in der Montage. Anstatt Verantwortung für Fehlkalkulationen zu übernehmen, wird der Druck nach unten weitergereicht und bei Kritik sofort die Personalabteilung gegen den Mitarbeiter mobilisiert. Von Führung auf Augenhöhe oder Vorbildfunktion fehlt jede Spur.
Im Sommer verwandeln sich die Produktionshallen in eine Sauna jenseits der 30 Grad. Ernsthafte Kühlkonzepte fehlen für die eigene Belegschaft völlig – während für Ausstellungen problemlos Klimaanlagen bereitgestellt werden.
Wichtige organisatorische Themen – wie spontane Mehrarbeit, Schichten oder Samstagsarbeit bei Projekten – werden nicht offen und transparent vor der versammelten Mannschaft kommuniziert, sondern hinter verschlossenen Türen im kleinsten Kreis gemauschelt. Wesentliche Informationen sickern nur über den Flurfunk durch, während die HR-Abteilung die reale Schieflage mit leeren Textbausteinen übertüncht, statt für klare, offene Verhältnisse im Betrieb zu sorgen.
Die Kantine und das Jobrad-Angebot sind lobenswert. Der eigentliche Lohn hinkt der realen Belastung, den ständigen Hauruck-Aktionen und der verlangten Mehrarbeit jedoch deutlich hinterher.
Reine Vetternwirtschaft. Wer gut mit den Vorgesetzten steht, genießt Freiheiten und bekommt Gleitzeit bewilligt. Wer keine Protektion genießt, zieht bei Einsatzzeiten und Freiheiten konsequent den Kürzeren.
Der Sondermaschinenbau bringt von Natur aus anspruchsvolle, hochspannende Aufgaben mit sich. Diese Faszination verpufft jedoch völlig, wenn Projekte durch chaotische Materialdisposition, Zeitnot und unüberlegte Schichteinsätze zum Frustfaktor werden.
Starker Zusammenhalt im Team: Der Rückhalt unter den Kolleginnen und Kollegen in der Werkstatt, Montage und den Abteilungen ist hervorragend. Das Team hält trotz des permanenten Planungschaos der Führungsebene zusammen und fängt den Druck gemeinsam auf.
Grundsätzliche Aufgabenfelder & Basics: Die technischen Anlagen bieten fachlich spannendes Potenzial. Kantine und Jobrad sind willkommene Benefits.
HR-Fassade & Scheindialoge: Zu behaupten, eine Bewertungsplattform sei „nicht der richtige Ort für Kritik“, ist heuchlerisch. Geht man intern auf Führungskräfte zu, verbünden sich Vorgesetzte und Personalabteilung – und am Ende richtet sich der Druck gegen den Arbeitnehmer. Die Probleme sind HR längst bekannt, es wird aber bewusst ignoriert
Missmanagement in der Fertigung/Montage: Schlechte Auslastung und Fehlplanungen werden kurzfristig mit der Brechstange kompensiert. Wenn spontan Anlagen durchgeboxt werden, sollen Schichtbetrieb und Samstagsarbeit für einen Teil der Kollegen herhalten – während das Material noch bestellt wird und völlig unklar ist, wann und wie die aufgebauten Stunden je abgefeiert werden dürfen. Es ist zudem nicht gerechtfertigt, dass bei diesen kurzfristigen Einsätzen willkürlich nur eine Handvoll Kollegen herangezogen wird, anstatt alle gleichermaßen einzubinden und zu fragen.
Auffällige Imagepflege: Das künstliche Schönfärben des Schnitts durch auffällig platzierte Top-Bewertungen (z. B. Praktikanten) täuscht nicht über die Realität im Kernbetrieb hinweg. Schlechte Bewertungen löschen zu lassen, ändert nichts an den Tatsachen.
Ungleichbehandlung & Vitamin B: Chancen, Freistellungen und Flexibilität werden nach Sympathie und Nasenfaktor vergeben, nicht nach tatsächlicher Leistung.
Spart euch die 08/15-Antwortbausteine: Hört auf mit den Standardfloskeln („anonyme Plattform ist nicht der richtige Rahmen“, „lasst uns ein persönliches Gespräch führen“). Kollegen haben das direkte Gespräch gesucht – passiert ist nichts. Die Mängel stehen schwarz auf weiß hier, also fangt endlich an, sie intern abzuarbeiten.
Planungssicherheit statt Hauruck-Aktionen in der Montage: Schicht- und Samstagsarbeit dürfen nicht der Notnagel für Managementfehler sein. Vor allem muss glasklar und verbindlich geregelt sein, wie und wann Überstunden zeitnah und unkompliziert abgefeiert werden können.
Führungskompetenz statt Mitarbeiter-Gängelung: Führungskräfte in der Fertigung müssen lernen, Verantwortung für Planungen zu übernehmen, anstatt Kritik abzublocken und Mitarbeiter bei HR anzuschwärzen.
Echte Arbeitsbedingungen schaffen: Die Hallen heizen sich im Sommer massiv auf. Eine flächendeckende, wirksame Kühlung in der Fertigung ist Pflicht – nicht nur temporäre Vorführ-Lösungen für Messen.
Geprägt von Termindruck, Unsicherheit und Planlosigkeit. Fehlplanungen des Managements werden direkt an die Werkbank weitergereicht. Wer Missstände offen anspricht, riskiert Gegenwind von Führungskraft und HR, statt auf Lösungen zu stoßen.
Große Diskrepanz zwischen Marketing und Realität. Nach außen wird das Bild eines High-Tech-Vorzeigeunternehmens inszeniert – gestützt durch auffällige Lobeshymnen auf Bewertungsportalen. Im realen Betriebsalltag regieren Hektik, Intransparenz und veraltete Denkmuster.
Sehr einseitig geregelt. Wenn Projekte brennen, werden Schicht- und Samstagsarbeit sowie Überstunden in der Montage wie selbstverständlich vorausgesetzt. Will man die Stunden jedoch wieder flexibel abbauen oder Gleitzeit nutzen, wird dies von den Vorgesetzten massiv blockiert und als Problem dargestellt. Das Gleitzeitkonto dient faktisch der Firma als Puffer, nicht dem Mitarbeiter zur Erholung.
Kein erkennbarer roter Faden. Es gibt keine systematische Personalentwicklung. Wer weiterkommen möchte, muss sich auf eigene Faust durchschlagen oder über die richtigen Kontakte nach oben verfügen. In der Fertigung gibt es keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten; selbst nach ausdrücklicher Rücksprache mit der Personalabteilung wird man hierbei in keiner Weise unterstützt. Andere Abteilungen kann ich dahingehend nicht beurteilen.
Jobrad und die frisch kochende Kantine sind positiv hervorzuheben. Das Gehaltsgefüge honoriert die ständigen Sonderbelastungen, Zusatzschichten und das hohe Engagement der Fachkräfte in der Praxis jedoch nicht angemessen.
Viel Marketing und Greenwashing. Im Montagealltag mangelt es an konsequenter Umsetzung: exzessive Plastik- und Tütchenverpackungen selbst für kleinste Schraubenmengen, nachlässiger Umgang mit Chemikalien/Betriebsstoffen und eine Mülltrennung, die oft nicht funktioniert.
Der größte Pluspunkt. Die Kolleginnen und Kollegen in den Hallen und Teams halten fest zusammen, unterstützen sich gegenseitig und fangen die strukturellen Defizite und Fehlentscheidungen der Führung gemeinsam auf.
Erfahrung und jahrzehntelanger Einsatz werden zu wenig wertgeschätzt; von gezielten Entlastungs- oder Ergonomiekonzepten für erfahrene Fachkräfte merkt man wenig.
Menschlich wie fachlich eine große Schwachstelle, insbesondere in der Fertigung. Führung bedeutet hier allzu oft Mikromanagement und das Weiterreichen von Druck. Eigene Planungsfehler werden verschleiert, während Kritik von Mitarbeitern abgeblockt wird. Ein offener Dialog auf Augenhöhe findet nicht statt – stattdessen wird bei Gegenrede der Schulterschluss mit der Personalabteilung gegen den Mitarbeiter gesucht.
Die Hallen heizen sich im Sommer schnell auf rund 30 Grad auf, ohne dass für die Belegschaft eine wirksame Klimatisierung vorhanden ist – während für Messen problemlos Klimageräte aufgestellt werden. In den Büros herrscht stellenweise drangvolle Enge, bei der die Belüftung regelmäßig kapituliert.
Reine Einbahnstraße von oben nach unten. Die offizielle Kommunikation der Personalabteilung besteht aus Alibi-Floskeln, während die realen Probleme an der Basis totgeschwiegen werden.
Es regiert der Nasenfaktor. Mitarbeiter mit gutem Draht zur Führungsebene erhalten Zugeständnisse, während engagierte Kollegen ohne internes Netzwerk bei Arbeitszeitmodellen und Überstundenabbau das Nachsehen haben.
Der Sondermaschinenbau und die komplexen Montageprozesse bieten fachlich hochinteressante Herausforderungen. Die Freude an der Arbeit wird jedoch regelmäßig im Keim erstickt, wenn unausgereifte Planungen, fehlendes Material und hektische Schichtarbeit den Alltag bestimmen.
Generell gut bis sehr gut, auch in stressigen Situationen bei z.b. hohem Arbeitsaufkommen
Aus meiner Sicht ist die WLB im Unternehmen gut. Bisher stellte es nie ein Problem dar wenn man spontan mal früher nach hause muss oder einen Tag Urlaub benötigt.
Sicherlich gibt es viele Möglichkeiten zur Verbesserung. Man könnte z.B. an der 40h Woche ansetzen die ja in den meisten Unternehmen nicht mehr existiert. Des weiteren muss das Thema Homeoffice dringend überarbeitet werden. Es gibt Abteilungen in denen man Problemlos von zuhause arbeiten kann ohne zwingend in den Betrieb zu müssen. Grade für Mitarbeiter die eine weitere Anreise haben. Dann könnte man die z.B. 2h im Auto auch sinnvoller Nutzen und den Aspekt mit den Spritkosten darf man da auch nicht außer acht lassen.
Die Chancen sind durchaus vorhanden, man muss aber selber am Ball bleiben damit es umgesetzt wird.
Benefits wie Rabatte bei diversen Onlineshops, Reiseveranstaltern, etc. und Märkten hier hin der Umgebung + eine Kantine die Täglich frisch kocht + Jobrad finde ich hervorragend.
Beim Gehalt allerdings ist noch Luft nach oben. Man sollte Mitarbeiter auch Leistungsbezogen bezahlen, da einige doch deutlich mehr Engagement zeigen als andere und das oft nicht entsprechend honoriert wird.
Leider wird beim packen von Teilen zu viel Verpackungsmaterial benutzt. Es muss nicht sein, wenn man 3 verschiedene Schrauben abpackt, das jede Schraube in einer eigenen Tüte ist und diese 3 Tüten dann nochmal in eine größere gepackt werden.
Überragend... Abteilungsintern und auch Abteilungsübergreifend kann man sich auf Hilfe der Kollegen verlassen, auch wenn es mal stressig ist. Sicherlich gibt es bei der Anzahl von Mitarbeitern auch welche bei denen das nicht der Fall ist, aber zu 98% habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht
Über die Vorgesetzten die ich bisher hatte gibt es nichts zu meckern. Immer professionell und menschlich. Ein offenes Ohr war immer vorhanden und die geschilderten Probleme wurden auch immer angepackt.
Sauberes Umfeld, es wird auf Ergonomie am Arbeitsplatz geachtet.
Im Sommer an heißen Tagen kann es in der Halle zu hohen Temperaturen kommen, entsprechende Maßnahmen haben schon stattgefunden aber noch nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Die Büros sind stellenweiße zu groß und mit zu vielen Mitarbeitern gespickt, das dort die Lüftung manchmal an die Grenzen stößt
Wird vermutlich von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich sein. Bisher war die Kommunikation mit Vorgesetzten oder HR immer offen und ehrlich und das besprochene wurde auch umgesetzt.
Die Kommunikation unter den Kollegen ist sehr gut.
Das Aufgabenfeld ist sehr interessant und vielfältig da regelmäßige Neuentwicklungen und Optimierungen an Anlagen anstehen
Die Arbeitsatmosphäre ist extrem vom permanenten Termindruck geprägt. Anstatt bei Problemen oder Fehlplanungen das direkte, persönliche Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen, werden digitale Weisungen voraus geschickt. Das unternehmerische Risiko und die Planungsfehler des Managements werden zum Problem des Einzelnen gemacht. Der flexible Einsatz von Überstunden wird teils massiv erschwert. Kritik wird sehr ungern gehört und sich nicht mit Beschäftigt.
Nach außen wirkt es wie eine Wunder Firma aber wenn man erstmal eine Zeit dort ist, fällt der Schein schnell zusammen.
Die goldene Regel ist: Es wird viel verlangt, aber am Ende wird nicht viel zurückgegeben. Man darf zwar Stunden aufbauen, aber das flexible Abbauen wird mit fadenscheinigen Argumenten blockiert. Das Stundenkonto wird gefühlt als zinsloser Kredit der Firma genutzt und nicht für den Arbeitnehmer. Durch Fehlplanungen der Führungsebene werden regelmäßig Überstunden oder Wochenendbereitschaften eingefordert.
Umwelt ist ein Witz, ständig verlaufen sich Tiere vor allem Vögel im Gebäude. In der Firma werden Öle und Chemikalien meiner Meinung nach wie Wasser behandelt und es wird wenig auf PSA gelegt. Mülltrennung wird versucht klappt aber meistens nicht zu 100%.
Von meinen Erfahrungen nichts gegeben
Der Kollegenzusammenhalt ist insgesamt gegeben.
Der Großteil der Kollegen funktioniert super zusammen.
Die Führungsebene agiert nach dem Prinzip: Viel fordern, wenig geben. Planungsfehler des Managements führen regelmäßig zu kurzfristigerem Druck, was sich negativ auf die Belegschaft ausübt.
Vor allem Menschlich enttäuschend: Vorgesetzte haben nicht das Rückgrat, Konflikte direkt mit den betroffenen Mitarbeitern oder allgemeine Probleme ihrem Vorgesetzten zu klären. Vertrauen in die Mitarbeiter gibt es wenig meiner Meinung nach, es regiert das Mikromanagement. Es kommt einem vor, dass keiner der Führungsebenen einen richtigen Plan erstellt und alles auf dem letzten Drücker entschieden wird, dass wird dann von oben immer weiter gegeben bis die Belegschaft diesen "Plan" ausbaden muss.
Die Büros sind meiner Meinung nach viel zu eng, zu viele Menschen auf einer Fläche sind aber wenigstens Klimatisiert. Die Halle ist null klimatisiert im Sommer herrschen dort schnell um die 30 grad man kann Tore und Dachluken öffnen aber das verbessert nicht viel. Für Messen wird es auch geschafft eine Klimaanlage zu installieren.
Reine Einbahnstraßen-Kommunikation von oben nach unten. Druck von den Oberen Abteilungen wird ungefiltert und ohne Plan immer weitergeben bis es an den Beschäftigten ankommt. Konstruktives Feedback oder logische Einwände werden gefühlt ignoriert. Man erfährt wichtige Dinge lieber über den Flurfunk oder aus unpersönlichen Outlook-Mails als im direkten Gespräch.
Die zwischen Kommunikation zwischen Abteilungen läuft sehr träge und schleppend.
Gehalt ist eine Verhandlungssache einige sagen ungerechte Verteilung. Am Ende kommt es darauf an wie man selbst verhandelt.
Am Anfang sind die Aufgaben sehr interessant, man findet aber leider schnell eine feste Routine, was die Aufgaben schnell eintönig macht.
Als ich dort anfing, mußte ich über einen Link eine Bewertung bei einer Bewertungsplattform (ich meine es war kununu) abgeben. Dieses wurde kontrolliert, ob es auch abgegeben wurde. Ist eigentlich schade, das wirft ein sehr schlechtes Licht auf das Unternehmen. Denn natürlich gibst du anm Anfang erst mal ne gute Bewertung ab, du willst ja nicht negative auffallen.
Kommt auf die Abteilung an
Kommt auf den Vorgesetzten an von -3 bis +7 alles dabei
es war sehr schön
Ich habe nur ein Schulpraktikum absolviert und daher nur einen kleinen Einblick in die Firma. Die Zeit dort war kurzweilig, die Arbeit hat mir viel Spaß bereitet. Ich kann mir gut vorstellen, dort zu arbeiten.
Besonders positiv hervorzuheben sind der sehr gute Kollegenzusammenhalt sowie die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben.
Eine deutlich transparentere Kommunikation sowie eine strukturierte Feedback- und Gesprächskultur wären wünschenswert. Der Ausbau von echten Entwicklungsmöglichkeiten und klaren Karrierepfaden sowie eine stärkere Anerkennung von Leistung – auch monetär – würden die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich erhöhen. Ein anonymes Beschwerdesystem würde dazu beitragen, Anliegen von Mitarbeitenden besser aufzufangen und Vertrauen innerhalb des Unternehmens zu stärken.
Grundsätzlich herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Durch spontane Umplanungen entsteht jedoch regelmäßig hoher Zeitdruck.
Homeoffice besteht überwiegend nur auf dem Papier und wird in der Praxis kaum unterstützt. Teilzeitmodelle sind zwar möglich, werden jedoch eher ungern gesehen. Generell wird die reine Präsenz vor Ort stärker gewichtet als tatsächliche Produktivität.
Es bestehen so gut wie keine Aufstiegschancen im Unternehmen. Monetäre Wertschätzung von Leistung ist kaum erkennbar. Weiterbildungen sind grundsätzlich möglich, erfolgen jedoch in der Regel nur auf Eigeninitiative und wenn sie organisatorisch selbst vorangetrieben werden.
Der Kollegenzusammenhalt ist sehr gut ausgeprägt. Die Mitarbeitenden verstehen sich untereinander wie eine Familie und sind ungemein hilfsbereit, auch abteilungsübergreifend. Dies wird unter anderem dadurch begünstigt, dass es kaum Aufstiegschancen gibt und der Fokus stark auf Präsenz statt auf Produktivität liegt.
Regelmäßige Mitarbeitergespräche finden nicht statt. Feedback wird nur selten offen aufgenommen und der Führungsstil ist teilweise stark von Mikromanagement geprägt.
Die Arbeitsplätze sind modern ausgestattet, allerdings sind die Großraumbüros am Kapazitätslimit, was sich teilweise negativ auf die Arbeitsatmosphäre auswirkt.
Die interne Kommunikation ist deutlich ausbaufähig. Informationen werden häufig nicht transparent weitergegeben und eine klare Feedbackkultur ist kaum vorhanden.
Das Gehalt liegt leicht unter dem branchenüblichen Durchschnitt. Reisetage werden zusätzlich vergütet, was einen positiven Aspekt darstellt
Die Aufgaben sind sehr interessant und abwechslungsreich. Es gibt regelmäßig neue Themen und Herausforderungen, wodurch viel kreative Problemlösung gefragt ist.
So verdient kununu Geld.