Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.7.2026
Scholz & Friends erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch äußern sich Mitarbeiter:innen zum Vorgesetztenverhalten: Vetternwirtschaft, fehlende Unterstützung durch Führungskräfte und eine Resistenz gegenüber neuen Impulsen prägen die Bewertungen. Eng damit verbunden ist die interne Kommunikation – Informationen fließen kaum von oben nach unten, und Mitarbeiter:innen erfahren Entscheidungen wie Entlassungen oft als letzte. Auch das Gehalt gilt als nicht wettbewerbsfähig, liegt unter dem Hamburger Durchschnitt und bietet kaum Verhandlungsspielraum. Die Work-Life-Balance wird ebenfalls negativ bewertet, wobei einzelne Bewertungen flexible Arbeitszeiten und Homeoffice positiv hervorheben – ein Widerspruch, der sich durch die unterschiedliche Teamrealität erklären lässt.
Auf der positiven Seite steht der Koll...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Scholz & Friends wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Einige berichten von Vetternwirtschaft und Günstlingswirtschaft seitens der Führungskräfte, wobei langjährige Vorgesetzte neuen Impulsen gegenüber verschlossen bleiben. Dies führt laut den Bewertungen dazu, dass positive Entwicklungen abgewürgt werden und interne Teams an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Darüber hinaus bemängeln einige Nutzer:innen, dass bei der Auswahl von Führungspersonen kaum auf die tatsächliche Eignung geachtet wird. Wenige berichten zudem, dass Unterstützung durch Vorgesetzte weitgehend ausbleibt und Mitarbeiter:innen sich häufig selbst überlassen fühlen.
Das Gehalt bei Scholz & Friends wird von den Nutzer:innen als nicht wettbewerbsfähig bewertet. Die Vergütung gilt als unterdurchschnittlich – insbesondere im Vergleich zum Hamburger Markt – und basiert laut einigen Bewertungen noch auf veralteten Gehaltsbändern aus dem Jahr 2022. Verhandlungsspielraum wird kaum gewährt, weshalb Nutzer:innen empfehlen, bereits beim Einstieg zu verhandeln. Besonders Junioren sowie langjährige Mitarbeiter:innen sehen sich benachteiligt, da das Unternehmen externe Neueinstellungen offenbar besser vergütet als bestehende Belegschaft. Zusätzliche Leistungen beschränken sich nach Ansicht der Nutzer:innen auf wenige Angebote wie einen Rentenzuschuss und das Deutschlandticket. Weihnachtsgeld oder regelmäßige Gehaltserhöhungen werden laut den Bewertungen nicht gewährt.
Die Work-Life-Balance bei Scholz & Friends wird von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders negativ fällt auf, dass lange Arbeitszeiten bis 21 Uhr sowie Wochenendarbeit vorkommen sollen. Auch die Arbeitsbedingungen werden von einigen als problematisch empfunden.
Auf der anderen Seite berichten wenige Nutzer:innen von positiven Erfahrungen: Homeoffice-Möglichkeiten und flexibles Zeitmanagement tragen ihrer Meinung nach zu einer guten Balance bei. Allerdings sollen diese Vorteile abnehmen, da die Homeoffice-Optionen zurückgegangen seien. Insofern zeichnet sich ein widersprüchliches Bild ab – während einige die Flexibilität schätzen, überwiegt die Wahrnehmung belastender Arbeitsbedingungen.
Die Kommunikation bei Scholz & Friends wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Während die Abstimmung innerhalb von Teams funktioniert, bemängeln einige Nutzer:innen die Informationsweitergabe seitens der Vorgesetzten. Starre Hierarchien erschweren dabei den offenen Austausch. Zudem kritisieren einige, dass zu viele Meetings stattfinden, ohne dass konkrete Lösungen erarbeitet werden, und dass eine Unternehmenskultur herrscht, die das Ansprechen von Missverständnissen erschwert. Besonders negativ fällt auf, dass Mitarbeiter:innen wichtige Informationen – etwa zu riskanten Pitches oder personellen Veränderungen – häufig als Letzte erfahren. Auch Führungskräfte erhalten Informationen oft zu spät. Die Bewertungen zeichnen damit ein Bild, in dem die Kommunikation von oben nach unten als deutlich verbesserungswürdig gilt.
Findest du das hilfreich?



