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secova 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Werte für die Vitrine – in der Realität: Stillstand, Ungleichheit und Günstlingswirtschaft

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei secova GmbH & Co. KG in Rheine gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Life-Balance: Hohe Flexibilität – Homeoffice oder Büro, oft spontan entscheidbar. Ideal für Familien.
Wohlfühlmomente: Guter Kaffee, große Teeauswahl und tägliche Salatbar.
Teamgefühl: Jährliche Ausflüge und das Jahrestreffen fördern den Zusammenhalt.
Lage & Büro: Direkt am Bahnhof, hervorragende Anbindung. Modernes, helles Arbeitsumfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Undurchsichtige Vergütung: Keine Klarheit über Gehaltsfindung oder -anpassungen.
Karrierewege: Chancen existieren kaum und sind Beziehungsabhängig.
Günstlingswirtschaft: Persönliche Kontakte entscheiden, nicht Leistung.
Keine Förderung: Weiterbildungsmöglichkeiten fehlen.
Geteilte Kommunikation: Öffentliche Runden ohne Relevanz – echte Entscheidungen im Verborgenen.

Verbesserungsvorschläge

Führen Sie faire, transparente Regelungen für alle ein – unabhängig vom Einstiegsdatum.

Bitte leben Sie die schönen Unternehmenswerte, die wir nach außen zeigen, auch im Alltag: Fairness, Respekt und echte Wertschätzung für jede:n. Ein guter Anfang wäre, in die Belegschaft zu investieren – z. B. durch regelmäßige Gehaltsanpassungen (mindestens zum Inflationsausgleich), klare Karriereperspektiven und offene Weiterbildungsmöglichkeiten für alle.

Das würde Vertrauen stärken, die Stimmung heben und das Unternehmen für alle – ob langjährig oder neu – noch attraktiver machen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung hat sich in den letzten Monaten spürbar verschlechtert. Immer mehr Kollegen sind unzufrieden und melden sich krank – oft dieselben Personen, vor allem durch steigende Belastung. Der einst gepriesene Familienspirit ist praktisch verschwunden; stattdessen distanzieren sich Führungskräfte zunehmend von den Mitarbeitern. Was bleibt, ist ein Unternehmen, das sich nach außen als „anders“ verkauft, aber intern wie viele andere agiert: ohne echte Nähe, ohne Fairness.

Image

Die internen Probleme nehmen zu, doch das nach außen gepflegte positive Bild entspricht der Realität immer weniger.

Work-Life-Balance

Ein klarer Vorteil: Dank flexibler Zeiten, Homeoffice-Optionen und gelassener Atmosphäre lässt sich Job und Privatleben ausgezeichnet balancieren.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind stark eingeschränkt und hängen fast ausschließlich vom persönlichen Draht zu den Vorgesetzten ab. Weiterbildungen fehlen weitgehend – ein festes Budget gibt es nicht. Konferenzbesuche sind selten und nur einem kleinen Kreis vorbehalten. Externe Kursplattformen existieren nicht; lediglich interne Pflichtschulungen zur Arbeitssicherheit werden angeboten.

Gehalt/Benefits

Gehälter werden intransparent vergeben und bleiben bei vielen Mitarbeitern über Jahre unverändert und ohne Inflationsausgleich – obwohl die Unternehmensgewinne jährlich steigen. Persönliche Leistungen und Engagement spielen keine Rolle.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Arbeitgeber engagiert sich regelmäßig für verschiedene Sozialprojekte und macht das teilweise spielerisch, z. B. durch sportliche Mitarbeiter-Challenges.

Umgang mit älteren Kollegen

Uneinheitlich und undurchsichtig: Einige langjährige Mitarbeiter genießen weiterhin umfangreiche Benefits, während andere – trotz ähnlicher Betriebszugehörigkeit – leer ausgehen.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten sind top: helle, klimatisierte Büros mit ergonomischen Stühlen und hochwertigen Tischen. Küche mit kostenlosem Kaffee, Tee und Wasser ist vorhanden – hier stimmt die Ausstattung wirklich. Negativ: Monitore auf niedrigem Niveau, und der versprochene regelmäßige Laptop-Tausch bleibt aus; einige arbeiten mit veralteten Geräten.

Kommunikation

Es existieren zwei Kommunikationsebenen: eine offizielle, die nur zum Schein stattfindet und keinerlei Einfluss hat. Die tatsächlichen Entscheidungen fallen hinter verschlossenen Türen in einem engen, abgeriegelten Kreis – der Rest der Belegschaft erfährt sie erst später, wenn die Folgen spürbar werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenverteilung bleibt intransparent: Manche Kollegen stecken permanent in monotonen Routinen fest, andere erhalten abwechslungsreiche, spannende Projekte – der Unterschied hängt spürbar vom persönlichen Draht zu den Vorgesetzten ab.


Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Jörg Klaas, CEO
Jörg KlaasCEO

Danke für dein offenes Feedback!

Die geschilderten Punkte überraschen mich ehrlich gesagt, da sie nicht dem entsprechen, was wir bei secova täglich leben. Lass mich das gerne einordnen:

Zu Entwicklung & Gehalt:
Bei uns geht's nach Leistung vorwärts - wer Verantwortung übernimmt und Ergebnisse liefert, macht die nächsten Schritte. Das läuft über transparente, dokumentierte Prozesse, die jeder kennt. Vitamin B hilft da nicht, Performance schon.

Zu Weiterbildung:
Hier gibt's bei uns tatsächlich gar kein Budgetlimit. Wenn du eine sinnvolle Weiterbildung begründen kannst - ob Zertifizierung, Konferenz oder Kurs - unterstützen wir das. Eigeninitiative wird bei uns großgeschrieben und gefördert. Besonders wenn es den strategischen Kurs unterstützt.

Zur Arbeitskultur:
Ja, wir sind leistungsorientiert und fordern Engagement - anders können wir uns im IT-Markt nicht weiterentwickeln. Wellness-Oase sind wir nicht, dafür bieten wir sinnstiftende Arbeit mit enormem Potential, strategische Weitsicht und professionelle Strukturen. Benefits unterstützen die Arbeit, sie ersetzen sie nicht. Das spiegelt sich übrigens auch in unserer 4,8-Sterne-Bewertung wider.

Und ganz persönlich:
Nicht jede Unternehmenskultur passt zu jedem - das ist völlig okay. Manchmal muss man schauen, ob das Gras woanders grüner ist. Interessanterweise haben einige Ex-Secovianer nach externen Stationen den Weg zurück zu uns gefunden. Das bestätigt mir: Unsere Kultur und unsere Werte sind genau richtig für Menschen, die eine gute Selbsteinschätzung besitzen, strategisch denken und wirklich etwas bewegen wollen. Die Tür steht übrigens immer offen - in beide Richtungen.

Falls du konkrete Punkte direkt besprechen möchtest, melde dich gerne. Ein persönlicher Dialog ist der einzig funktionierende Weg wirklich etwas zu bewirken. Eine anonyme Kritik ermöglicht das leider keineswegs.

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.