Secova wächst und verliert leider seinen Charme
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausstattung und Arbeitsbedingungen sind hervorragend, sowohl die Büros als auch das bereitgestellte Arbeitsmaterial sind modern und auf einem sehr guten Stand.
Besonders positiv hervorzuheben ist auch das soziale Engagement des Unternehmens. Es wird regelmäßig gespendet, und die Mitarbeitenden können sich aktiv an Spendenaktionen beteiligen, z.B. im Rahmen von Sportmonaten, Gaming-Formaten oder durch Einsparungen bei Geschäftsreisen.
Darüber hinaus ist der Kollegenzusammenhalt sehr gut. Die Zusammenarbeit im Team funktioniert in den meisten Fällen reibungslos und unterstützend.
Auch Weiterbildungsmöglichkeiten sind vorhanden und werden ermöglicht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Gehaltsstruktur ist intransparent und im Branchenvergleich maximal unterdurchschnittlich. Trotz sehr guter Geschäftsentwicklung und hohen Gewinnen werden keine regelmäßigen Gehaltserhöhungen gewährt, um die Inflation auszugleichen. Besondere Leistungen und persönlicher Einsatz bleiben finanziell unbeachtet.
Karrierechancen innerhalb des Unternehmens sind begrenzt.
Die Aufgabenverteilung erfolgt nicht immer fair und nachvollziehbar. Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Beziehungen zu Führungskräften bei der Vergabe interessanter Aufgaben eine Rolle spielen.
Auch der Informationsfluss im Unternehmen lässt zu wünschen übrig. Wichtige Formate wie Retrospektiven, die zur Verbesserung der internen Kommunikation beitragen sollten, wurden abgeschafft.
Darüber hinaus hat sich die Arbeitsatmosphäre mit dem Wachstum des Unternehmens spürbar verschlechtert. Interne Seilschaften und wenig transparente Entscheidungsfindungen durch einzelne Führungskräfte belasten das Miteinander.
Verbesserungsvorschläge
Transparente Gehaltsstruktur einführen und regelmäßige, faire Gehaltserhöhungen gewähren, insbesondere um die Inflation auszugleichen und die steigende Unternehmensperformance auch bei den Mitarbeitenden ankommen zu lassen.
Objektivere und fairere Aufgabenverteilung sicherstellen, um interne Seilschaften und Ungleichbehandlung zu vermeiden. Transparente Kriterien für die Zuweisung von interessanten Projekten etablieren.
Regelmäßige Retrospektiven und teamübergreifende Formate wieder einführen, um Transparenz zu schaffen und die Zusammenarbeit zu stärken.
Führungskräfteentwicklung stärker in den Fokus rücken, um Führungsverhalten auf ein einheitlich professionelles und mitarbeiterorientiertes Niveau zu heben.
Private Nutzung von Arbeitsgeräten wieder flexibler gestalten, um Mitarbeitenden mehr Vertrauen und Eigenverantwortung zuzugestehen.
Weiterhin das soziale Engagement beibehalten und diesen Bereich ggf. noch sichtbarer und strukturierter im Unternehmen verankern.
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt herrscht eine grundsätzlich positive Arbeitsatmosphäre. Allerdings hat sich das Klima im Vergleich zu vor zwei Jahren spürbar verändert. Mit dem Wachstum des Unternehmens nehmen interne Seilschaften unter den Führungskräften zu. Entscheidungen werden zunehmend im kleinen Kreis nach persönlichen Präferenzen getroffen, was nicht immer im besten Interesse der Firma und noch weniger im Sinne der Mitarbeitenden ist.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt mittelmäßig. Aus bestimmten Abteilungen erhält man nur wenig oder unregelmäßig Informationen. Initiativen wie Retrospektiven, die ursprünglich zur Verbesserung des Informationsflusses beitragen sollten, wurden leider wieder abgeschafft.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt sehr gut. Das Miteinander ist meist von gegenseitiger Unterstützung geprägt, nur in wenigen Ausnahmefällen weicht dies davon ab.
Work-Life-Balance
Da kann man nicht meckern!
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte ist durchwachsen. Manche Entscheidungen sind für die Belegschaft nur schwer nachvollziehbar. Es gibt Führungskräfte, die ihrer Rolle nicht gerecht werden, während andere wiederum sehr kompetent agieren, ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeitenden haben und aktiv versuchen, Verbesserungen herbeizuführen.
Interessante Aufgaben
In Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen zeigt sich, dass einige ihre täglichen Aufgaben als wenig herausfordernd oder langweilig empfinden. Die Verteilung der Aufgaben variiert stark zwischen den Teams. Häufig entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende, die ein gutes Verhältnis zu bestimmten Führungskräften pflegen, bevorzugt interessante Aufgaben erhalten, während andere mit weniger attraktiven Tätigkeiten betraut werden.
Gleichberechtigung
Sehr gut
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut
Arbeitsbedingungen
Ausstattung und Arbeitsumgebung sind hervorragend – sowohl Material als auch die Büroräume lassen kaum Wünsche offen. Allerdings wurde in der Vergangenheit die Freiheit eingeschränkt, die bereitgestellten Geräte auch privat zu nutzen, was von einigen Mitarbeitenden als Rückschritt empfunden wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen zeigt ein ausgeprägtes soziales Engagement. Es wird regelmäßig gespendet, und Mitarbeitende haben die Möglichkeit, eigene Spendenziele im Rahmen von Aktionen wie Sportmonaten, Gaming-Formaten oder durch Einsparungen bei Hotelübernachtungen zu unterstützen. Dieses Engagement wird im Unternehmen aktiv gefördert und positiv wahrgenommen.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstruktur im Unternehmen ist wenig transparent, und die Gehälter bewegen sich insgesamt im unterdurchschnittlichen Bereich für die Branche. Besondere Leistungen, persönlicher Einsatz oder herausragende Ergebnisse werden finanziell nicht honoriert, was bei Mitarbeitenden für Frustration sorgt.
Besonders kritisch ist, dass trotz konstant steigender Jahresumsätze und ausgewiesener Millionengewinne keine angemessenen Gehaltserhöhungen angeboten werden, um zumindest die Inflation auszugleichen. Dies führt dazu, dass die Realeinkommen der Mitarbeitenden Jahr für Jahr sinken, während die finanzielle Situation des Unternehmens sich sichtbar verbessert.
Einziger positiver Aspekt in diesem Bereich ist die angebotene betriebliche Altersvorsorge, die über dem Standard liegt und von vielen im Unternehmen geschätzt wird.
Image
Das Unternehmensimage ist intern und bei vielen Menschen im lokalen Umfeld grundsätzlich positiv. Allerdings fällt zunehmend auch externen auf, dass die nach außen sehr geschönte Selbstdarstellung nicht immer mit der internen Realität übereinstimmt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden und werden auch angeboten, wenn die Mitarbeitenden danach fragen.
Karrierechancen innerhalb des Unternehmens sind begrenzt.

