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SEEBURGER 
AG
Bewertung

Außen glänzend, innen toxisch.

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Seeburger AG in Bretten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Das Unternehmen investiert viel in seine Außenwirkung.
- Einige Kolleg:innen sind hilfsbereit und unterstützend.
- Es gibt Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld und weitere Benefits.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Diskrepanz zwischen Image und Realität: Während nach außen eine moderne, vertrauensbasierte Unternehmenskultur präsentiert wird, hängt die tatsächliche Erfahrung stark vom jeweiligen Team und der Führungskraft ab. Das ist meine Erfahrung:
- Skepsis gegenüber fachlicher Expertise: Begründete fachliche Vorschläge werden nicht als wertvoller Input wahrgenommen, sondern mit Zurückhaltung betrachtet.
- Kultur des Misstrauens & eingeschränkte Kommunikation: Ein offener und direkter Austausch zwischen Kolleg:innen im Team wird nicht gefördert, sondern eher entmutigt.
- Kein Betriebsrat & begrenzte Unterstützung durch HR: Obwohl HR-Ansprechpersonen bemüht sein können, steht letztlich das Unternehmensinteresse im Vordergrund. Daher kann man keine Neutralität erwarten.
- Unstrukturierte Unternehmensprozesse: Trotz zahlreicher Vorgaben und Richtlinien fehlt es an klaren Prozessen und einer konsistenten Umsetzung.

Verbesserungsvorschläge

HR sollte weniger darauf bedacht sein, Führungskräfte zu schützen, die aktiv die Teamdynamik stören und Mitarbeitende gezielt benachteiligen, wenn diese ihre fachliche Meinung äußern

Arbeitsatmosphäre

SEEBURGER könnte ein großartiges Unternehmen sein, wenn die interne Führung und Kommunikationskultur verbessert würden. Solange jedoch toxische Führungskräfte geschützt werden, HR keine echten Lösungen findet und kein Betriebsrat existiert, ist es leider kein empfehlenswerter Arbeitgeber.

Vorgesetztenverhalten

Ob eine moderne, vertrauensbasierte Führungskultur bei SEEBURGER wirklich gelebt wird, hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Während einige Vorgesetzte sicherlich unterstützend und transparent sind, gibt es auch das Gegenteil: Misstrauen, Mikromanagement und bewusste Störung der Teamdynamik durch Gerüchtebildung.

Kommunikation

Probleme wurden nicht lösungsorientiert, sondern durch Schuldzuweisungen behandelt. Statt offener Kommunikation herrscht Unsicherheit und Klatsch.


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Fey, Head of Human Relations
Silke FeyHead of Human Relations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für deine Bewertung und die offenen Worte, die wir nicht unkommentiert stehen lassen möchten.

Ja, wir investieren viel – aber nicht nur in die Außenwirkung, sondern auch und insbesondere in das Thema Kommunikation und Führung. Gerade letzte Woche fand wieder ein zweitägiger Workshop „Kommunikation für Führungskräfte“ statt. Darüber hinaus durchlaufen alle unsere Führungskräfte ein umfangreiches "Leadership Development Program." Uns liegt sehr viel an einer fairen Kommunikation und wertschätzendem Umgang miteinander. Wenn du deine eigene Führungskraft als „toxisch“ empfindest, ist das für uns ein nicht akzeptabler Zustand, den wir ändern möchten und müssen. Dazu sind wir aber auch auf offene Kommunikation von deiner Seite angewiesen. Anonyme Schuldzuweisungen in der Öffentlichkeit sind hier nicht hilfreich.
„HR sollte weniger darauf bedacht sein, Führungskräfte zu schützen, die aktiv die Teamdynamik stören und Mitarbeitende gezielt benachteiligen, wenn diese ihre fachliche Meinung äußern,“ schreibst du beispielsweise. Tatsächlich haben wir in den letzten Monaten zwei Führungskräfte aus genau diesen Gründen von ihren Führungsaufgaben entbunden oder uns sogar getrennt. Aber solche Einzelfallmaßnahmen können wir natürlich nicht am "Schwarzen Brett" veröffentlichen. Bitte lass‘ dir gesagt sein, dass wir keine toxischen Führungskräfte dulden oder schützen. Aber der Vorwurf ist massiv und muss einer Beweisführung standhalten. Oftmals steht eben Aussage gegen Aussage oder es prallen einfach unterschiedliche Meinungen aufeinander. Warum sollte HR nicht neutral sein können? Ich denke, dass wir genau dies schon oft bewiesen haben!
Übrigens: es gibt über unser SEE Inside die Möglichkeit (roter Button im Homescreen) über die Incident Hotline unsere SEEBURGER Integrity Line zu kontaktieren. Dort können nicht nur (anonym) Verstöße gegen den Code of Business Conduct gemeldet werden, sondern das integriertes Hinweisgebersystem nimmt jegliche Verstöße gegen unsere Werte, Belästigungen oder Diskriminierungen, Interessenkonflikte, Rechte und Schutz von Einzelpersonen usw. auf. Alle eingehenden Meldungen werden bearbeitet. Versprochen!
Bitte melde dich bei mir. Falls wir aber schon im Kontakt waren und du den Eindruck hattest, dass wir nichts unternommen hätten, täusch' dich bitte nicht. Es gibt in HR tatsächlich einen klaren Prozess zum Vorgehen bei persönlichen Fehlverhalten (egal, ob Mitarbeitender oder Führungskraft), wie zu verfahren ist. Den halten wir strikt ein und er ist auch Teil unserer Zertifizierung.
Vielen Dank und viele Grüße
Silke Fey

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.