Außen glänzend, innen toxisch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Das Unternehmen investiert viel in seine Außenwirkung.
- Einige Kolleg:innen sind hilfsbereit und unterstützend.
- Es gibt Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld und weitere Benefits.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Diskrepanz zwischen Image und Realität: Während nach außen eine moderne, vertrauensbasierte Unternehmenskultur präsentiert wird, hängt die tatsächliche Erfahrung stark vom jeweiligen Team und der Führungskraft ab. Das ist meine Erfahrung:
- Skepsis gegenüber fachlicher Expertise: Begründete fachliche Vorschläge werden nicht als wertvoller Input wahrgenommen, sondern mit Zurückhaltung betrachtet.
- Kultur des Misstrauens & eingeschränkte Kommunikation: Ein offener und direkter Austausch zwischen Kolleg:innen im Team wird nicht gefördert, sondern eher entmutigt.
- Kein Betriebsrat & begrenzte Unterstützung durch HR: Obwohl HR-Ansprechpersonen bemüht sein können, steht letztlich das Unternehmensinteresse im Vordergrund. Daher kann man keine Neutralität erwarten.
- Unstrukturierte Unternehmensprozesse: Trotz zahlreicher Vorgaben und Richtlinien fehlt es an klaren Prozessen und einer konsistenten Umsetzung.
Verbesserungsvorschläge
HR sollte weniger darauf bedacht sein, Führungskräfte zu schützen, die aktiv die Teamdynamik stören und Mitarbeitende gezielt benachteiligen, wenn diese ihre fachliche Meinung äußern
Arbeitsatmosphäre
SEEBURGER könnte ein großartiges Unternehmen sein, wenn die interne Führung und Kommunikationskultur verbessert würden. Solange jedoch toxische Führungskräfte geschützt werden, HR keine echten Lösungen findet und kein Betriebsrat existiert, ist es leider kein empfehlenswerter Arbeitgeber.
Vorgesetztenverhalten
Ob eine moderne, vertrauensbasierte Führungskultur bei SEEBURGER wirklich gelebt wird, hängt stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Während einige Vorgesetzte sicherlich unterstützend und transparent sind, gibt es auch das Gegenteil: Misstrauen, Mikromanagement und bewusste Störung der Teamdynamik durch Gerüchtebildung.
Kommunikation
Probleme wurden nicht lösungsorientiert, sondern durch Schuldzuweisungen behandelt. Statt offener Kommunikation herrscht Unsicherheit und Klatsch.


