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SEEBURGER 
AG
Bewertung

Nicht schlecht, nicht recht

3,4
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2010 im Bereich IT bei Seeburger AG in Bretten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgaben, kollegialer Zusammenhalt, Firmenwagen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bezahlung, Keine Mitarbeiteraktien

Verbesserungsvorschläge

Das Gehaltsniveau anheben. Bei Seeburger arbeiten meiner Erinnerung nach viele überdurchschnittlich gute Mitarbeiter. Das sollte sich auch in überdurchschnittlichen Gehältern ausdrücken. Das man am Unternehmenserfolg über die Mitarbeiteraktien nur partizipieren konnte, wenn man zu einem sehr frühen Zeitpunkt zufällig schon in der Firma angestellt war, halte ich für eine Unverschämtheit! Wer später kam, hatte keine Chance Aktien des Unternehmens zu erwerben. Ernsthaft, wo gibt's den sowas? War für mich einer der Gründe, das Unternehmen zu wechseln!

Arbeitsatmosphäre

Hängt sicher vom Team ab, aber in meinem war die Arbeitsatmosphäre wirklich gut und kollegial.

Image

Seeburger ist in der Wirtschaft wesentlich bekannter, als man vielleicht denkt. Als Arbeitgeber könnte das Image vielleicht besser sein.

Work-Life-Balance

Mit Homeoffice und Shared-Desk jetzt viel besser. Es gibt auch weniger Reisetätigkeiten. Trotzdem fehlt hier eine gewisse Planbarkeit

Karriere/Weiterbildung

Auf Weiterbildung wird Wert gelegt, unterliegt aber größtenteils der Eigeninitiative. Außerhalb der Zentrale sind meiner Erfahrung nach Karriereschritte kaum möglich, der Fokus liegt viel zu sehr auf der Zentrale. Und eine Karriereplanung hat für Mitarbeiter in den Niederlassungen praktisch nicht stattgefunden.

Gehalt/Benefits

Für ein IT Unternehmen maximal durchschnittlich. Nur halbes Weihnachtsgeld und kein Urlaubsgeld halte ich nicht mehr für zeitgemäß (War zumindest zu meiner Zeit bei Seeburger so). Erfolgsbeteiligung gibt es nur für sehr langgediente Mitarbeiter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man gibt sich Mühe, erscheint mir aber mehr "Schein als Sein"

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team super. Aber das gilt defnitiv nicht für jedes Team.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht viel drüber sagen, zu meiner Zeit war der Altersdurchschnitt (im Consulting) eher niedrig.

Vorgesetztenverhalten

Bei den unmittelbaren Vorgesetzten eigentlich immer fair. Auf höhere Ebene wurde aber oft eher nach dem Motto "Wen geben wir die Schuld" als "Wie lösen wir das Problem" vorgegangen.

Arbeitsbedingungen

Nichts zu klagen

Kommunikation

Könnte besser sein. Wenn man nicht gerade in der Zentrale gearbeitet hat, hat man naturgemäß nicht immer alles mitbekommen.

Gleichberechtigung

Das Unternehmen bemüht sich sichtlich, auch Frauen in der Karriereplanung zu fördern. Mehr als bei meinem jetzigen Arbeitgeber

Interessante Aufgaben

Im Bereich "Consulting" durch viele unterschliedliche Kunden und Projekte waren die meisten Aufgaben abwechsungsreich und spannend.

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Fey, Head of Human Relations
Silke FeyHead of Human Relations

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege,
vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Toll, dass du selbst nach 15 Jahren, vor denen du uns verlassen hast, offensichtlich noch an uns denkst. Und wir geben dir recht: Überdurchschnittlich gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen auch überdurchschnittlich gut verdienen. Und das tun sie bei uns!
Es würde hier den Rahmen sprengen, wenn wir alle Veränderungen der letzten 15 Jahre aufführten. Deswegen nur die wichtigsten, die auch deine direkten Kritikpunkte betreffen:

Gehalt/Sozialleistungen: Seit mehreren Jahren haben wir in Zusammenarbeit mit einer renommierten Beratungsfirma ein Joblevel-System eingeführt, in dem alle Positionen (nicht Personen) des Unternehmens beschrieben und in unterschiedlichen Leveln nach marktüblichen Kriterien bewertet worden sind. Hinter jedem Level liegt dabei ein mit dem Markt abgeglichenes Vergütungsband, welches alle zwei Jahre aktualisiert wird. Die Gehälter der Positionslevel sollen sich im Median der Bänder befinden. Abweichungen nach oben oder unten sind dann von der persönlichen Leistung des Einzelnen abhängig.
Darüber hinaus haben wir zahlreiche Benefits eingeführt, wie bspw. Bike-Leasing, KITA- und Kindergartenzuschuss, EGYM Wellpass, subventionierte Kantine, Elektrisch höhenverstellbare Schreibtische an jedem Arbeitsplatz, 5 Tage Freistellung p.a. für ehrenamtliches Engagement, Geburtstagsfrei, Mobiles Arbeitern mit Workation, Altersteilzeit mit Zuschüssen nach dem ATzG, standardisierte Firmenwagenregelung (nicht mehr nur für Consulting), Zuschuss Deutschlandticket als Jobticket, standardisiertes und international aufgestelltes Führungskräfteentwicklungsprogramm, so dass auch die guten internationalen Kolleginnen und Kollegen nicht „vergessen“ werden….

Kommunikation: Durch Einführung unseres dynamischen Intranets SEE Inside (auf Basis der Kommunikationsplattform Staffbase) ist unsere interne Kommunikation auf ein ganz neues Level gehoben worden. Regelmäßig angebotene Townhalls durch unsere Vorstände runden unsere interne Kommunikation ab.

Umwelt/Sozialbewusstsein: Einer unserer fünf definierten Firmenwerte ist die
Nachhaltigkeit (People/Planet/Profit), um zu zeigen, dass wir eben nicht nur „Schein“ sein wollen. Gerade diesen Monat durften wir unsere neue Kollegin Julia begrüßen, die sich in Vollzeit als Compliance & Sustainability Advisor dem Thema Nachhaltigkeit widmet. Außerdem dürfen Mitarbeiter mit privaten E-Fahrzeugen ihre E-Fahrzeuge kostenfrei an unserem Campus laden. Mit Ökostrom, sofern nicht ausreichend Strom aus der PV-Anlage zur Verfügung steht, versteht sich.

Unserer Meinung nach kann man Leistung auch durch andere Komponenten als Eigentumsscheine wie Aktien honorieren. Die SEEBURGER AG ist keine börsennotierte Aktiengesellschaft. Insofern ist die Bewertung der Aktien sehr komplex, da kein Börsenkurs als Referenzwert existiert. Natürlich gibt es bei Führungskräften auch eine Unternehmenserfolgskomponente im variablen Gehaltsbestandteil. Entscheidend für den Verdienst ist aber immer das sogenannte OTE (On-Target-Earning), also das, was man insgesamt bei Erreichung aller Ziele pro Jahr verdienen kann. Dabei ist es unerheblich, ob Weihnachts- oder Urlaubsgeld bezahlt wird und in welcher Höhe. Entscheidend ist, was am Jahresende zusammengerechnet auf dem Zettel steht. Als Mitarbeitender ist es sogar besser, wenn keine Unternehmenserfolgskomponente in der Gehaltkalkulation enthalten ist, weil man als Einzelner darauf im Zweifel nur einen sehr geringen Einfluss hat und das Risiko der Zielverfehlung wesentlich höher ist als bei persönlichen Zielen.

Wir wünschen dir auf deinem weiteren Lebensweg alles Gute viel Erfolg und bleibe gerne weiterhin mit uns in Kontakt. Vielleicht treffen wir uns mal auf einen Cappuchino an unserer Barista-Bar.

Viele Grüße
Silke Fey

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.