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SEEBURGER 
AG
Bewertung

Containerschiff

2,1
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Seeburger AG in Bretten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Fahrradparkplätze, sogar z.T. geschützt
- Parkanlagen
- Kostenfreies Parkhaus
- Kaffee umsonst an der Kaffeebar mit Barista-Damen
- heiße Duschen
- Teilnahme B2Run
- Spenden für soziale und gemeindliche Zwecke

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Keine Barrierefreiheit
- Keine Stillarbeitsräume für hochkonzentrative Arbeiten
- strukturelles und organisatorisches Chaos
- Silodenken: Zuständigkeitsbereiche werden nicht eingehalten, Aneignung fremder Zuständigkeiten, Abwertung anderer Abteilungen

Verbesserungsvorschläge

- Barrierefreiheit durch Realüberprüfungen testen. Durchführungsanordnung: Mindestens 6 Personen. Kriterien: Frau - Mann, gross - klein, beweglich - unbeweglich. Keine weitere Hilfe, der Rollstuhl darf nicht verlassen werden.
Vorgehensweise:
Parkieren für alle nur auf Behindertenparkplätzen. Start mit Rollstuhl, Fußstützen hochgeklappt, Kraft nur aus Oberkörper. Ziel jeweils 2 Personen in jedes Stockwerk, Gebäudeteile B und D. Simulierter Tagesablauf: Teeküchen, Nutzung Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasser. Alle Konferenzräume anderes Stockwerk. Nutzung Toiletten. Kaffeebar. Drucker. Dazwischen jeweils Fahrt zurück in zugewiesenen Büroraum.
- Keine veganen Ersatzprodukte verwenden als (einzige!) vegane Alternative. Anstatt dessen Gerichte aus Hülsenfrüchten, knackigem Gemüse, Vollkorngetreide oder Vollkornpseudogetreide.

Arbeitsatmosphäre

Sehr konzentriert auf Harmonie, Freundschaft, Familie. Sachlich-nüchterne Betrachtungsweise geht häufig verloren.

Kommunikation

Silodenken, -handeln. Häufig unklare Kommunikation, Mitarbeiter erfahren Wichtiges nicht oder zu spät. Jeder weiß von Deiner Ersetzung, man selbst erfährt es zuletzt. Beste Option war Tage nach dem Stichtag.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden vielleicht getroffen, vielleicht kommuniziert. Unvorhersehbare Entscheidungen getroffen. Untergebene im Regen. Taktik Beschwichtigen und Hinhalten. Kritik mit Totschlagargumenten kleinreden. Ständiges Verschieben von sachlicher Ebene auf persönliche/Beziehungsebene.

Gleichberechtigung

Vorstand besteht aus Männern.

Umgang mit älteren Kollegen

Personen in 2. Lebenshälfte werden eingeschätzt als innovationsfeindlich, ausbremsend, neuer Technolgien abgeneigt. Subtil ausgegrenzt. Das jedoch ist wirklich nur den Betroffenen zugänglich.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich. Kein branchenübliches Gehalt, sondern deutlich darunter.

Image

In der Branche sehr bekannt. Weltmarktfürer mit dem Hauptprodukt.

Karriere/Weiterbildung

Nein, nur in wenigen Bereichen.


Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Interessante Aufgaben

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Silke Fey, Head of Human Relations
Silke FeyHead of Human Relations

Liebe Kollegin, lieber Kollege

Zunächst einmal vielen Dank für dein detailliertes Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass du dich in unserem Unternehmen nicht wohlfühlst und deine Erfahrungen so negativ sind. Offensichtlich hast Du dir viele Gedanken zu unserem Unternehmen, der Kultur im Unternehmen und deiner persönlichen Situation gemacht. Dennoch fällt es uns schwer, aus deiner Bewertung Hinweise für echte Verbesserungen ableiten zu können. Wir bleiben hier etwas ratlos zurück. Deine Aussagen unter der Überschrift „Verbesserungsvorschläge“ sind nicht konstruktiv und helfen uns leider nicht weiter.

Du sprichst von schlechter Kommunikation, Kollegen, in deren Raster du nicht passen würdest, unprofessionellem Vorgesetztenverhalten, uninteressanten Aufgaben, schlechten Arbeitsbedingungen, unterdurchschnittlichem Gehalt und fehlender Entwicklungsmöglichkeit.
Dies sind alles sehr pauschale Aussagen, die deinen persönlichen Wahrnehmungen entsprechen mögen, aber offensichtlich nicht den Wahrnehmungen der Mehrheit unter den Mitarbeitenden entsprechen, wie ein Blick auf die Bewertungen anderer Kolleginnen und Kollegen zeigt.

Wir bitten um Verständnis, aber erlaube uns die leicht provokante Frage: Warum arbeitest du noch bei SEEBURGER? Ist vielleicht doch nicht alles ganz so negativ, wie du schreibst?

„Jedem recht getan ist eine Kunst, die niemand kann,“ sagt ein altes Sprichwort.
Gerne teilen wir an dieser Stelle die komplette Erzählung, aus der diese Moral stammt:
„Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12jährigen Sohn und einen Esel hatte. Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennen zu lernen. Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.
Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: "Seht Euch den Bengel an, wie schlecht er erzogen ist... er sitzt auf dem Esel und seine armen Eltern müssen laufen." Also sagte die Frau zu ihrem Mann: "Wir werden nicht zulassen, dass die Leute schlecht über unseren Sohn reden." Der Mann holte den Jungen vom Esel und setzte sich selbst darauf.
Im zweiten Dorf hörten sie die Leute folgendes sagen: "Seht Euch diesen unverschämten Mann an? er lässt Frau und Kind laufen, während er sich vom Esel tragen lässt." Also ließen sie die Mutter auf das Lastentier steigen und Vater und Sohn führten den Esel.
Im dritten Dorf hörten sie die Leute sagen: "Armer Mann! Obwohl er den ganzen Tag hart gearbeitet hat, lässt er seine Frau auf dem Esel reiten." Und das arme Kind hat mit so einer Rabenmutter sicher auch nichts zu lachen!? Also setzten sie ihre Reise zu dritt auf dem Lastentier fort.
Im nächsten Dorf hörten sie die Leute sagen: "das sind ja Bestien im Vergleich zu dem Tier, auf dem sie reiten. Sie werden dem armen Esel den Rücken brechen!? Also beschlossen sie, alle drei neben dem Esel herzugehen.
Im nächsten Dorf trauten sie ihren Ohren nicht, als sie die Leute sagen hörten: "Schaut euch die drei Idioten mal an. Sie laufen, obwohl sie einen Esel haben, der sie tragen könnte!?"

Auch wir können es nicht allen recht machen. Dennoch versuchen wir, nirgends anzuecken, andere nicht zu verletzen und hüten unsere Werte („dream big“, „be awsome“, „have confidence“ „embrace it“, „stronger together“) - und doch führt falsch verstandene Rücksichtnahme regelmäßig in einen inneren Konflikt, weil Gerechtigkeit allgemein sehr subjektiv empfunden wird und für jeden etwas anderes bedeutet. Also muss man stets und ständig Kompromisse eingehen, da man es unmöglich allen recht machen kann.

Bitte denk‘ vor diesem Hintergrund noch einmal darüber nach, ob du deinen Arbeitgeber wirklich so negativ stehen lassen möchtest, wie es in deiner Bewertung den Anschein hat. Vielleicht magst du deine Bewertung noch einmal überarbeiten und auch die positiven Dinge mit einfließen lassen. Eine 2,0 haben wir aus unserer Sicht nicht verdient. Aber es ist deine Meinung, die wir akzeptieren müssen.

Selbstverständlich nehmen wir die sachlichen Kritikpunkte deiner Bewertung sehr ernst. Diese Themen werden wir uns genauer anschauen. Und dafür vielen Dank.

So viel kurz vorab: es gibt bei uns tatsächlich zwei Behindertentoiletten. Zum Einen die von dir erwähnte beim Parkhaus, zum Anderen am Haupteingang hinter dem Empfang. Diese ist barrierefrei zu erreichen.
Zur Kantine: deine Behauptung, gesättigte Fettsäuren würden ausnahmslos aus tierischen Quellen stammen, ist nicht richtig. Gesättigte Fettsäuren kommen auch in veganen Lebensmitteln vor. Sie sind also nicht ausschließlich tierischen Ursprungs. Vor allem bestimmte pflanzliche Fette enthalten relevante Mengen:
Kokosöl (sehr hoher Anteil, ca. 80–90 %)
Kokosfett / Kokosmilch
Palmöl und Palmkernöl
Kakaobutter (z. B. in dunkler Schokolade)
Sheabutter (teils auch in Lebensmitteln)
Avocados (geringe Menge)
Nüsse und Samen (z. B. Cashews, Macadamianüsse – moderat)
(Antwort auf Anfrage an MicrosoftCoPilot)

Wir würden uns freuen, wenn du Lust hast, deine Erfahrungen in einem persönlichen Gespräch mit uns zu teilen. So können wir besser verstehen, wo wir konkret ansetzen können.
Melde dich gerne bei uns. Du weißt, wo du uns findest.

Viele Grüße
Silke Fey

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.