Haufenweise coole und gute Leute. Leider viel zu schneller Wachstum und fehlende Weiterentwicklung und Führung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hohe Flexibilität, Work-Life Balance, wirklich coole und kompetente Leute.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Führung, Fehlende Kommunikation von Entscheidungen, fehlende Entscheidungen an sich, keine Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung
Verbesserungsvorschläge
Zurück zu seinen Werten finden oder diese nicht länger propagieren. Entweder eine klare Führung übernehmen und das auch kommunizieren oder zurück zum Modell der Führung aus der Mitte. Aber irgendwo zwischendrin schafft massive Unzufriedenheit und hilft weder dem Unternehmen, noch den Mitarbeitenden.
Arbeitsatmosphäre
Entscheidungen wurden zuletzt sehr impulsiv getroffen, ständig verändert und selten gut kommuniziert. Das Unternehmen propagiert Werte, die dann gegenüber der Arbeitnehmer nur dann Anwendung finden, wenn es gerade in den Kram passt. Das schafft leider weder Fairness, noch Vertrauen.
Image
Von außen betrachtet hat Seibert ein sehr gutes Image. Es gibt im Unternehmen auch einige Leute die das nach wie vor so sehen. Es wird aber auch in den letzten Monaten und Jahren immer mehr Unzufriedenheit im Unternehmen laut und meiner Wahrnehmung nach vertritt das Unternehmen ein Image und Werte, die es intern überhaupt nicht mehr lebt.
Work-Life-Balance
Im Grunde in den letzten Jahren ausgezeichnet. Arbeitszeiten sind sehr flexibel, egal von wo aus gearbeitet wird. In der Regel waren auch Veränderungen der Arbeitsstunden nie ein Problem. Leider wird in letzter Zeit immer mehr entgegen dieser Balance gehandelt, was einen der größten Positivaspekte allmählich immer weiter verwässert.
Karriere/Weiterbildung
Lange Zeit gab gar keine konkrete Perspektive zur persönlichen Weiterentwicklung. Jetzt werden Weiterbildungen auf die Leute geworfen, die fürs Unternehmen relevant sind und es wird nicht darauf geschaut was einzelne Personen vielleicht weiter bringt oder fürs Unternehmen wertvoller machen könnte. Ständig schwanken auch die Themen die gerade relevant sind und es scheint keine so richtige Perspektive zu geben wohin die Reise denn jetzt eigentlich gehen soll.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist eher unterdurchschnittlich, insbesondere weil es schwer ist seine persönliche Leistung im Rollenkonzept abzubilden. Es gibt eine jährliche Gewinnausschüttung, mit der man aber nicht wirklich rechnen kann und die von Jahr zu Jahr immer später kommt. Hier wäre ein Modell mit festem Urlaubs/Weihnachtsgeld meiner Ansicht nach sehr viel besser.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man versucht nachhaltig und bewusst zu sein wo es nicht zu unbequem ist.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams häufig ausgezeichnet. Sobald es in Richtung Personal oder Führungsebene geht, entsteht ein "wir gegen die" Gefühl.
Vorgesetztenverhalten
Jahrelang wurde das Unternehmen mit "flachen Hierarchien" geführt. Es wurden über Kreise aus der Mitte Entscheidungen getroffen, die nachvollziehbar waren und meist auch alle mit einbezogen. Nun läuft es mal nicht so gut und das Modell kippt in Richtung "Die Führungsebene entscheidet alles"vor ort. Wobei Entscheidungen häufig nicht ordentlich kommuniziert werden, nicht nachvollziehbar sind oder an den Personen vorbei entschieden werden, die am nächsten an den Problemen dran sind.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung ist top und aktuell. Normalerweise ist es auch immer möglich zusätzliche Ausstattung bspw. fürs Homeoffice zu erhalten. Man kann jederzeit ins Büro oder eben von zu Hause arbeiten. Manchmal werden die vor Ort Arbeitsplätze etwas vernachlässigt, dann fehlt es an Tastaturen oder Mäusen und man soll selbst seine aus dem Homeoffice mitbringen. Da würde ich mir bei einem hybriden Arbeitskonzept wünschen, dass ich im Office an jedem Platz sofort loslegen kann und voll ausgestattet bin.
Kommunikation
Teils/Teils. Es wird recht viel kommuniziert, aber teilweise wird völlig irrelevanten Themen immense Aufmerksamkeit geschenkt, während wichtige Entscheidungen gar nicht global kommuniziert werden.
Interessante Aufgaben
Aktuell gibt es viel "mal schauen was wird". Man hat nicht so richtig Einfluss darauf womit man sich beschäftigt und bekommt teils einfach Weiterbildungen "aufgedrückt", weil das Unternehmen sie gerade braucht.
