Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 3,5Gehalt/Benefits
- 4,1Image
- 3,4Karriere/Weiterbildung
- 3,9Arbeitsatmosphäre
- 3,5Kommunikation
- 4,2Kollegenzusammenhalt
- 4,3Work-Life-Balance
- 3,3Vorgesetztenverhalten
- 4,0Interessante Aufgaben
- 4,3Arbeitsbedingungen
- 4,1Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 4,3Gleichberechtigung
- 4,2Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2008 haben 176 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche IT (4).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 176 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice
Mitarbeiter-Events
Gute Verkehrsanbindung
Essenszulage
Internetnutzung
Hund erlaubt
Diensthandy
Gesundheits-Maßnahmen
Betriebliche Altersvorsorge
Coaching
Kantine
Parkplatz
Mitarbeiter-Beteiligung
Rabatte
Barrierefrei
Firmenwagen
Betriebsarzt
Kinderbetreuung
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Ich bin nun seit 6,5 Jahren im Unternehmen und kann aus voller Überzeugung sagen: Ich bin einfach zufrieden! Bevor ich hier gelandet bin, habe ich in anderen Branchen Dinge erlebt, die man niemandem wünscht – Mobbing, cholerische Chefs und ständiger Druck. Hier habe ich zum ersten Mal erfahren, was echte Wertschätzung bedeutet. Für mich sind das zwei völlig verschiedene Welten. Ich habe hier einen sicheren Hafen gefunden, in dem ich ich selbst sein darf.
Was mich wundert: Ich lese hier ...
Besonders schätze ich die offene Unternehmenskultur und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Man kann Ideen äußern, Dinge hinterfragen und auch über den eigenen Aufgabenbereich hinaus an Themen mitarbeiten. Gleichzeitig ist der Umgang miteinander sehr menschlich und unkompliziert.
Auch die hohe Eigenverantwortung und Flexibilität sind für mich ein großer Pluspunkt. Arbeitszeiten, Homeoffice und Urlaubsplanung lassen sich meist sehr unkompliziert im Team abstimmen.
Ein weiterer Punkt ist der Kollegenzusammenhalt. In meinem Team funktioniert die Zusammenarbeit wirklich hervorragend und man merkt, dass hier ...
Meine Kollegen und Kolleginnen (zumindest viele davon), das Seabird und die Besatzung, die Partys und deren Organisatoren, das eigentlich recht familiäre Verhältnis.
Das Zusammenhaltsgefühl, den "Seibert-Spirit", die lockere und offene Art, die bei Themen wie Individualität, Urlaub, Kinderbetreuung uv.m. an den Tag gelegt wird.
Was Mitarbeitende schlecht finden
Seibert ist über viele Jahre kontinuierlich gewachsen und wurde zunehmend größer und erfolgreicher. Lange Zeit war das Unternehmen von Optimismus, Tatendrang und Wachstum geprägt. Das hat aus meiner Sicht auch deshalb funktioniert, weil es über viele Jahre keine echte Krise auf Makroebene gab.
Umso deutlicher zeigen sich nun strukturelle Schwächen. Besonders kritisch sehe ich die starke Abhängigkeit von einer zentralen Cash Cow, die lange vieles getragen hat. Gleichzeitig wurden Geschäftsbereiche ausgegründet oder weiterentwickelt, ohne aus meiner Sicht ausreichend zu prüfen, ...
Viele schrieben das schon vor mir: Die nicht vorhandene Führung. Die bekannten Makel, die ein ums andere Mal ignoriert werden. Das Sugarcoating mit Benefits und die Darstellung als liebevoller Arbeitgeber, der sich um Menschen kümmert, während Menschen hier je nach Abteilung unter äußerst widrigen Umständen arbeiten.
Ein Unternehmen, das sich selbst als der Hafen für Agilität, Partizipation und neues Arbeiten darstellt und mit den Worten "Wir lieben Veränderung" vorstellt, sollte dazu in der Lage sein entsprechend zu handeln und Veränderung ...
Leider klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei der Unternehmensführung weit auseinander. Es wurde ein massiver Wachstumskurs gefahren, bei dem die Erträge nicht ansatzweise mitgehalten haben. Trotz dieser Schieflage wurden weiterhin neue Leute eingestellt, was letztlich zu panischen Fehlentscheidungen führte. Besonders enttäuschend war der Umgang mit mir persönlich: Nach einem durchweg positiven Probeendzeitgespräch und der mündlichen Zusage für eine Übernahme wurde ich einige Tage vor Ende der Probezeit betriebsbedingt gekündigt – eine Entscheidung, die der Geschäftsführer im Alleingang und entgegen der eigentlich ...
Verbesserungsvorschläge
Ich bin fest der Überzeugung, dass es komplette Bereiche gibt, die man morgen auf einen Schlag auflösen könnte, ohne dass sich operativ irgendetwas ändert.
Die Grundidee von Organisationsentwicklung, People Development usw. ist super. Aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach gescheitert. Wir verbringen einen nicht-insignifikanten Anteil unserer Gespräche damit, Taktiken zu überlegen, wie wir die OE von unseren Projekten fernhalten - weil sie alles komplizierter, langwieriger, unproduktiver und dadurch unwirtschaftlicher macht.
Außerdem sollte leistungsbezogene Vergütung/Karrieremöglichkeiten einen deutlich größeren Stellenwert bekommen. ...
Insbesondere die Geschäftsführung sollte das eigene Führungsverhalten stärker reflektieren und den Umgang mit den Mitarbeitenden kritisch hinterfragen. Wertschätzung, Respekt und ein offener Dialog sollten im Führungsalltag einen höheren Stellenwert einnehmen.
Darüber hinaus wäre es wichtig, sich stärker bewusst zu machen, dass hinter jeder Rolle ein Mensch steht, der auch ein Privatleben und persönliche Verpflichtungen außerhalb des Unternehmens hat. Eine bessere Balance zwischen den Unternehmensinteressen und den Bedürfnissen der Mitarbeitenden würde sich langfristig positiv auf Motivation und Bindung auswirken.
Außerdem sollte ...
Ich wünsche dem Unternehmen, dass es irgendwie die Kurve noch bekommen kann, bevor es zu spät ist. Mir fehlen aber der Glaube daran, dass es mit den aktuell dafür angestellten Personen geschafft werden kann, und die Entwicklungen im letzten Jahr (vor allem in gewissen Tochterunternehmen) zeigen deutlich, dass meine Vorstellung von "die Kurve kriegen" wohl eine ganz andere ist als das, woran die Verantwortlichen sich ausrichten wollen. Schade um die schöne Zeit, als wir den Hals noch nicht zu voll ...
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Work-Life-Balance
Der am besten bewertete Faktor von Seibert Group ist Work-Life-Balance mit 4,3 Punkten (basierend auf 61 Bewertungen).
Ich kann "Kommen und gehen, wann ich will" solang die Termine eingehalten werden, die Sollstunden gebucht sind und die Arbeit erledigt ist. Das ist für mich aber auch selbstverständlich. Ich genieße diese Freiheit und das Vertrauen, dass Seibert mir schenkt. Da ist es nur logisch, dass ich das auch entsprechend schätze und nicht missbrauche.
Nach wie vor absolute Spitze. Der Arbeitgeber schenkt viel Vertrauen, Freiheiten und Verständnis. Niemand kontrolliert Arbeitszeiten, man genießt
jede Freiheit der Welt. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es stellenweise zu sehr ins Laissez-faire abgerutscht ist - aber das ist ein Thema für eine andere Kategorie.
Arbeitszeiten, Urlaub, Krankheit, HomeOffice etc. sind alle sehr unkompliziert und in vielen Teams auch kurzfristig anpassbar. Dadurch kann man sich seine Work-Life-Balance in den allermeisten Fällen genau so deichseln, wie es passt.
Top Work Life Balance mit Angeboten wie Gleitzeitkonto, flexibler Arbeitszeit usw. Überstunden werden vergütet. Urlaub wird innerhalb eines Teams abgestimmt.
Urlaubstage und Überstunden können sehr flexibel und nach Absprache im Team genommen/abgebaut werden. Der Druck steigt, ist aber auch teamabhängig.
Am schlechtesten bewertet: Vorgesetztenverhalten
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Seibert Group ist Vorgesetztenverhalten mit 3,3 Punkten (basierend auf 63 Bewertungen).
Das Vorgesetztenverhalten gehört aus meiner Sicht zu den größten Schwächen des Unternehmens. Der Begriff "Vorgesetzter" trifft es leider oft besser als "Führungskraft". Echte Führung bedeutet, Mitarbeitende zu fördern, Potenziale zu erkennen, Orientierung zu geben und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Menschen weiterentwickeln können. Genau das habe ich in vielen Bereichen vermisst.
Der Eindruck entstand häufig, dass Führungspositionen nicht in erster Linie aufgrund von Führungskompetenz vergeben werden. Vielmehr wirkte es so, als hätten sie aufgrund guter Beziehungen oder interner ...
Aktuell fehlt aus meiner Sicht ein gemeinsames Verständnis davon, was gute Führung bedeutet. Führung sollte nicht darin bestehen, jeden Impuls oder jede Idee der Geschäftsführung ungefiltert als Auftrag weiterzugeben. Gute Führung bedeutet auch, einzuordnen, zu priorisieren, Verantwortung zu übernehmen und bei Bedarf klar Haltung zu zeigen.
Dazu gehören Verbindlichkeit, Prozesssicherheit und die Bereitschaft, auch unbequeme Rückfragen zu stellen. Gerade in einer angespannten Phase braucht es Führungskräfte, die Orientierung schaffen, statt blinden Aktionismus weiter zu verstärken.
Untererdisch. Mitarbeiterinen und Mitarbeiter, werden in öffentlichen Chat blos gestellt, gerade die Topführung nimmt sich hier einiges raus und dient als ziemliches Schlechtes beispiel. Fakt ist, dass es keine aufgebildeten Führungskräfte gibt. Die meisten Führungskräfte sind nicht durch Leitung sondern durch Vitamin-B an die Position gekommen. Man wird auch nicht gehört und entscheidungen werden willkührlich getroffen.
Micromanagement ist an der Tagesordnung, Topführungskräfte, kümmern sich um klenigkeiten, die gar der Praktikant umsetzen könnte.
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,4 Punkten bewertet (basierend auf 58 Bewertungen).
Karrierewege sind bei Seibert nicht strikt vorgegeben. Es gibt keine klassischen Stufenmodelle, wie man sie aus anderen Unternehmen kennt. Stattdessen wird eher dazu ermutigt, den internen Stellenmarkt zu nutzen und sich weiterzuentwickeln, wenn sich passende Möglichkeiten ergeben.
Natürlich klappt das nicht immer sofort und nicht jede Idee lässt sich von heute auf morgen umsetzen. In meinem Fall habe ich klar kommuniziert, dass ich mich langfristig in meinem Bereich weiterentwickeln möchte. Durch einige Umstrukturierungen hat sich das Thema etwas hingezogen, ist ...
Das Unternehmen beschäftigt eine krass hohe Menge an Leuten für das, was tatsächlich auf Mitarbeiterseite dabei herumkommt. Ich kenne mit Abstand mehr Teams und Personen, die bei eigenen Anliegen von People Development regelrecht geghostet werden (während aus dem Unternehmen gepushte, häufig komplett unpassende oder gar nicht existente Fortbildungsbedarfe regelrecht aufgezwängt werden) als solche, deren Karriere positiv beeinflusst wurde. Teils wurden sogar eigenorganisierte Weiterbildungen explizit abgelehnt, und die Hintergründe dazu nicht in Erfahrung zu bringen, während an anderen Stellen teure und ...
Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung, die man sich jedoch selbst suchen muss. Zum Thema KI werden interne Veranstaltungen angeboten, und es gibt ein spezielles Online-Trainingsportal, das allen Mitarbeitenden zur Verfügung steht.
Wenn man möchte, kann man sich auch in gewissem Maße weiterentwickeln.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Seibert Group wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,9 von 5 Punkten bewertet. In der Branche IT schneidet Seibert Group schlechter ab als der Durchschnitt (4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 59% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Seibert Group als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 170 Bewertungen schätzen 69% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 97 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Seibert Group als eher modern.
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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Man selbst sein können und Neue Dinge ausprobieren.

























