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Tolles Team, aber Management verliert soziale Verantwortung aus den Augen

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv hervorzuheben ist das zwischenmenschliche Miteinander auf Teamebene. Die Atmosphäre unter den Kollegen war geprägt von großer Hilfsbereitschaft, Offenheit und einem wirklich tollen Teamspirit. Man fühlt sich im direkten Arbeitsumfeld sehr gut aufgehoben und unterstützt. Zudem bietet das Unternehmen attraktive und moderne Benefits an.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei der Unternehmensführung weit auseinander. Es wurde ein massiver Wachstumskurs gefahren, bei dem die Erträge nicht ansatzweise mitgehalten haben. Trotz dieser Schieflage wurden weiterhin neue Leute eingestellt, was letztlich zu panischen Fehlentscheidungen führte. Besonders enttäuschend war der Umgang mit mir persönlich: Nach einem durchweg positiven Probeendzeitgespräch und der mündlichen Zusage für eine Übernahme wurde ich einige Tage vor Ende der Probezeit betriebsbedingt gekündigt – eine Entscheidung, die der Geschäftsführer im Alleingang und entgegen der eigentlich gepflegten „Non-Top-Down“-Kultur traf. Dass selbst die Bitte um eine kurze Verlängerung der Probezeit zur Jobsuche abgelehnt wurde, zeigt ein erschreckendes Maß an Empathielosigkeit und fehlender sozialer Verantwortung.

Verbesserungsvorschläge

Das Management sollte dringend lernen, Verantwortung für die eigenen strategischen Fehlkalkulationen zu übernehmen, anstatt diese auf dem Rücken der Belegschaft auszutragen. Wer eine moderne Unternehmenskultur ohne starre Hierarchien propagiert, sollte in Krisenzeiten nicht in einen autoritären Alleingang verfallen, der die Fachbereiche komplett übergeht. Ich rate dazu, die soziale Verantwortung ernst zu nehmen: Verbindliche Zusagen aus Feedbackgesprächen müssen einen Wert haben. Zudem sollte das Wachstum nachhaltig geplant werden, anstatt erst massiv einzustellen und kurz darauf fähige Leute in unwürdigen Kündigungswellen wieder zu entlassen. Transparenz und Menschlichkeit sollten nicht nur in guten Zeiten existieren.

Arbeitsatmosphäre

Im Team herrscht eine sehr angenehme, lockere Stimmung (solange man nicht auf die Management-Ebene blickt).

Kommunikation

Die eigentlich gelebte „Nicht-Top-Down“-Kultur wurde über Bord geworfen. Entscheidungen des Geschäftsführers trafen das Team völlig unvorbereitet.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind fantastisch, extrem hilfsbereit und offen. Die Zusammenarbeit hat wirklich Spaß gemacht.

Work-Life-Balance

Flexible Home-Office und Arbeitszeitmöglichkeiten.

Vorgesetztenverhalten

Zusagen aus Feedbackgesprächen wurden ignoriert. Kündigungen wurden eiskalt und ohne Rücksprache mit den Fachbereichen durchgedrückt.

Interessante Aufgaben

Es wird nie langweilig, weil dem Geschäftsführer immer wieder neue Tools und Aufgaben einfallen, die alle Mitarbeitenden ganz dringend lernen müssen.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Sozialleistungen

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