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27 von 170 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 48%
Score-Details

27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Entäuschende Entwicklung in den letzten Jahren

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die nicht vorhandene flache Hierarchie und das große Misstrauen ans Personal. Wenn das Unternehmen etwas will, wird durch viele schön reden der Wille durchgesetzt, teils auch ohne Rücksprache. So funktioniert keine flache Hierarchie. Auch ist die Personalabteilung wie ein Wachhund, damit man sich bloß an die Regel hält. Dieser ist nicht zu trauen.
Bei Problemen sitzt diese jede Eskalation aus umgeht diese. Zeitgleich blockt diese jegliche Option sein Wissen zu vertiefen und sorgt dazu, nichts vom Unternehmen zu erwarten.

Verbesserungsvorschläge

Statt jeder neuen technischen Spielerei hinterher zu rennen, würde es sich empfehlen auf das Personal zu hören. Die Kritik wurde an die Führungskräfte und Geschäftsführer bereits vor längerem berichtet. Jedoch gibt es weder eine Planungssicherheit noch eine Vision für die Zukunft. Auch wird das Personal nicht geschult, wodurch sich dieses nicht weiterentwickelt und somit bauen sich keine Kompetenzen auf.

Arbeitsatmosphäre

Durchwachsener Mittelmass. Die Abteilungen verbringen viel Zeit damit sich als was besseres darzustellen als andere Abteilungen und es wird viel gelästert.

Work-Life-Balance

Wenn es die Workload zulässt, funktioniert die Work Life Balance.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel Wert in den Planungen auf Fahrten mit der Bahn verwiesen, jedoch profitieren viele von Dienstwagen, Flügen und es wird auf Wunsch von Kollegen immer neue Handys verteilt, weil diese privat genutzt werden dürfen und somit nur mit dem teuren neusten Spielzeugen ausgestattet sein wollen. Hier mussten die Kollegen einen Rückzieher machen, als sie das Zeitfenster für neue Geräte erhöht haben.

Karriere/Weiterbildung

Seit ich im Unternehmen bin wurden jegliche Weiterbildungen und Schulungen von der Personalabteilung abgelehnt, trotz benötigten tieferen Wissen um Kundenanliegen zu lösen. Zwar wird das überall kommuniziert, jedochwurde in den letzten Jahren alles abgeblockt.

Kollegenzusammenhalt

Hier ist sehr viel interner Wettbewerb zu spüren mit starker Schadenfreude, sowie wenig vertrauen und Rückhalt. So werden die Erfolge von anderen für sich beansprucht oder Steine in den Weg gelegt, wenn es um die Fortschritte andere geht.

Arbeitsbedingungen

Die Bedienungen im Büro sind bessere als für die Kolleg*innen die Remote arbeiten. Im Büro können die Kolleg*innen sich verwöhnen, während die Remote Kolleg*innen keine Benefits erhalten, bzw. Rechtfertigen mussen ins Büro zu fahren.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt fällt unter dem Durschnitt aus. Selbst kleinere Unternehmen zahlen höhere Löhne bei gleicher Qualifikation.

Gleichberechtigung

Die Kolleginnen verdienen für die gleiche Arbeit weniger, teils mit mehr Erfahrung und dass diese auch komplexerer Aufgaben lösen, ohne Kosten durch zusätzliches Toolings.


Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, auch nach deiner Zeit bei uns noch Feedback zu geben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, und ich nehme es als Zeichen, dass dich dieses Unternehmen mehr beschäftigt hat als nur ein Job.

Enttäuschung über eine Entwicklung zu formulieren ist etwas anderes als spontaner Frust. Was du hier schreibst, klingt nach einem längeren Beobachten: das Gefühl, dass etwas, das einmal gut war und wofür du dich entschieden hattest, sich in eine Richtung entwickelt hat, der du nicht mehr folgen konntest. Das ist eine sehr spezifische Art von Schmerz, und ich glaube dir, dass er real ist.

Wir befinden uns als Unternehmen gerade in einer tiefgreifenden Veränderung, die nicht nur Strukturen und Prozesse betrifft, sondern auch die Art, wie wir zusammenarbeiten und wer wir als Gemeinschaft sein wollen. Das geht nicht reibungslos und hinterlässt bei manchen das Gefühl, dass etwas verloren gegangen ist, das sich nicht so einfach ersetzen lässt.
Ich will das nicht kleinreden.

Was ich dir nicht anbieten will, ist ein Kommentarfeld-Versprechen darüber, was sich alles verändern wird. Was ich dir anbieten kann, ist ein ehrliches Gespräch, wenn du das möchtest. Nicht um dich zurückzugewinnen oder um unsere Seite der Geschichte zu erzählen, sondern weil solches Feedback in einem echten Austausch mehr bewirken kann als in einem öffentlichen Kommentar. Du erreichst mich direkt per Mail.

Beste Grüße
Manuel

Tolles Team, aber Management verliert soziale Verantwortung aus den Augen

3,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv hervorzuheben ist das zwischenmenschliche Miteinander auf Teamebene. Die Atmosphäre unter den Kollegen war geprägt von großer Hilfsbereitschaft, Offenheit und einem wirklich tollen Teamspirit. Man fühlt sich im direkten Arbeitsumfeld sehr gut aufgehoben und unterstützt. Zudem bietet das Unternehmen attraktive und moderne Benefits an.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider klaffen Anspruch und Wirklichkeit bei der Unternehmensführung weit auseinander. Es wurde ein massiver Wachstumskurs gefahren, bei dem die Erträge nicht ansatzweise mitgehalten haben. Trotz dieser Schieflage wurden weiterhin neue Leute eingestellt, was letztlich zu panischen Fehlentscheidungen führte. Besonders enttäuschend war der Umgang mit mir persönlich: Nach einem durchweg positiven Probeendzeitgespräch und der mündlichen Zusage für eine Übernahme wurde ich einige Tage vor Ende der Probezeit betriebsbedingt gekündigt – eine Entscheidung, die der Geschäftsführer im Alleingang und entgegen der eigentlich gepflegten „Non-Top-Down“-Kultur traf. Dass selbst die Bitte um eine kurze Verlängerung der Probezeit zur Jobsuche abgelehnt wurde, zeigt ein erschreckendes Maß an Empathielosigkeit und fehlender sozialer Verantwortung.

Verbesserungsvorschläge

Das Management sollte dringend lernen, Verantwortung für die eigenen strategischen Fehlkalkulationen zu übernehmen, anstatt diese auf dem Rücken der Belegschaft auszutragen. Wer eine moderne Unternehmenskultur ohne starre Hierarchien propagiert, sollte in Krisenzeiten nicht in einen autoritären Alleingang verfallen, der die Fachbereiche komplett übergeht. Ich rate dazu, die soziale Verantwortung ernst zu nehmen: Verbindliche Zusagen aus Feedbackgesprächen müssen einen Wert haben. Zudem sollte das Wachstum nachhaltig geplant werden, anstatt erst massiv einzustellen und kurz darauf fähige Leute in unwürdigen Kündigungswellen wieder zu entlassen. Transparenz und Menschlichkeit sollten nicht nur in guten Zeiten existieren.

Arbeitsatmosphäre

Im Team herrscht eine sehr angenehme, lockere Stimmung (solange man nicht auf die Management-Ebene blickt).

Work-Life-Balance

Flexible Home-Office und Arbeitszeitmöglichkeiten.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind fantastisch, extrem hilfsbereit und offen. Die Zusammenarbeit hat wirklich Spaß gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Zusagen aus Feedbackgesprächen wurden ignoriert. Kündigungen wurden eiskalt und ohne Rücksprache mit den Fachbereichen durchgedrückt.

Kommunikation

Die eigentlich gelebte „Nicht-Top-Down“-Kultur wurde über Bord geworfen. Entscheidungen des Geschäftsführers trafen das Team völlig unvorbereitet.

Interessante Aufgaben

Es wird nie langweilig, weil dem Geschäftsführer immer wieder neue Tools und Aufgaben einfallen, die alle Mitarbeitenden ganz dringend lernen müssen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Danke für dein ehrliches Feedback und für die Klarheit, mit der du es formulierst.

Was du über das Team und den Kollegenzusammenhalt schreibst, freut mich und ich nehme es nicht für selbstverständlich. Dass Menschen füreinander da sind, sich aufeinander verlassen können und gemeinsam gute Arbeit machen: Das ist eine echte Stärke, die wir aktiv schützen wollen.

Deine Kritik an der Führung nehme ich ungefiltert an. Der Anspruch, den wir als Unternehmen an uns selbst stellen und die gelebte Realität klaffen an manchen Stellen auseinander, das ist keine neue Erkenntnis, aber sie schmerzt trotzdem, wenn sie so direkt benannt wird. Wir befinden uns gerade in einer echten Umbruchphase: Strukturen verändern sich, Rollen werden neu ausgerichtet, alte Gewissheiten gelten nicht mehr. In solchen Phasen gerät das Soziale manchmal unter Druck, auch wenn das keine Entschuldigung ist, sondern eine Beschreibung.

Was ich nicht tun will: dir im Kommentarfeld Verbesserungen versprechen, die wir noch nicht einlösen können. Das wäre nicht fair dir gegenüber und auch nicht gegenüber allen, die diese Antwort lesen. Was ich stattdessen anbieten kann ist ein echtes Gespräch: ohne Floskeln, ohne vorbereitete Antworten. Wenn du das möchtest, erreichst du mich gerne direkt per Mail.

Beste Grüße
Manuel

Verdammt lang her.

2,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Echt viele Leute, die hier gearbeitet haben oder noch arbeiten. Mit denen waren (und wären noch) so coole Sachen möglich. Es ist umso schmerzhafter zu sehen, wie sie nach und nach verheizt oder zermürbt werden und Seibert wenig daraus zu lernen scheint.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die schon immer latent vorhandene Impulsivität rund um Führung und Strategie wurde offiziell als Defizit benannt, nur um dann mit einem ganzen Blumenstrauß an noch schlechter geeigneten Ansätzen um die Ecke zu kommen. Es zieht sich durch wie ein roter Faden, dass Anspruch und Wirklichkeit derart oft kollidieren, dass die Verantwortlichen in einer Traumwelt leben müssen, um überhaupt handlungsfähig zu bleiben. Davon nehme ich mich nicht aus. Aber wofür leisten wir uns denn absoluten Luxus wie die ganzen Coaches und sonstigen Organisationsentwickler und teure externe Beratung, wenn nahezu jede Kollegin und jeder Kollege das Offensichtliche seit Jahren in Einzelgesprächen (und wahrscheinlich auch in den meisten Exit Interviews) artikuliert?

Verbesserungsvorschläge

Ich wünsche dem Unternehmen, dass es irgendwie die Kurve noch bekommen kann, bevor es zu spät ist. Mir fehlen aber der Glaube daran, dass es mit den aktuell dafür angestellten Personen geschafft werden kann, und die Entwicklungen im letzten Jahr (vor allem in gewissen Tochterunternehmen) zeigen deutlich, dass meine Vorstellung von "die Kurve kriegen" wohl eine ganz andere ist als das, woran die Verantwortlichen sich ausrichten wollen. Schade um die schöne Zeit, als wir den Hals noch nicht zu voll bekommen haben und tatsächlich Zusammenarbeit und unsere Kunden im Vordergrund standen. Verdammt lang her.

Arbeitsatmosphäre

Inzwischen geprägt von fehlendem Vertrauen in beide Richtungen der Hierarchie, vor allem ausgelöst durch das Einprasseln wenig nachvollziehbarer Entscheidungen und ein gleichzeitiges Vakuum beim Umgang mit Rückmeldungen. Häufig ist das Hühnchen schon lange gerupft, bis offizielle Verlautbarungen entstehen, und die Hälfte der Leute hat irgendwie einen Teil schon irgendwo gehört. Manches wird aber auch in wirklich unfertigem Zustand "kommuniziert", eher zur selbständigen Aufbereitung hingeworfen, dass mir diese Alternative auch nicht gut gefällt. Es gibt jedenfalls noch einzelne Menschen, mit denen ich gut und gerne zusammen arbeite. Insgesamt hat das aber quantitativ und qualitativ echt abgenommen und das Gefühl, nach einem Arbeitstag rauszugehen und die Interaktionen hauptsächlich positiv in Erinnerung zu haben... das ist verdammt lang her.

Image

Nach außen hin (aktuell noch) sehr gut. Intern mit einem Stern noch eher wohlwollend bewertet. Wenn unsere Kunden und Partner wüssten, wie grausig hier tatsächlich (in einer Beratungsbude für digitale Zusammenarbeit!) gearbeitet und miteinander umgegangen wird, hätten wir sehr schnell einen sehr gravierend abgesenkten Umsatz. Und das völlig zurecht.

Work-Life-Balance

Wer das eigene Wohlbefinden nicht komplett vernachlässigt und ohne Angst vor Konsequenzen auch einmal Nein sagen kann, hat definitiv einen Vorteil. In meiner Rolle kann ich das tun, sehr viele Kolleg*innen jedoch nicht, die darunter spürbar leiden. Das angegriffene Betriebsklima der letzten Monate sorgt auf andere Weise dafür, dass man Work teilweise zu hoch priorisiert und Life sich unterordnen muss.

Karriere/Weiterbildung

Das Unternehmen beschäftigt eine krass hohe Menge an Leuten für das, was tatsächlich auf Mitarbeiterseite dabei herumkommt. Ich kenne mit Abstand mehr Teams und Personen, die bei eigenen Anliegen von People Development regelrecht geghostet werden (während aus dem Unternehmen gepushte, häufig komplett unpassende oder gar nicht existente Fortbildungsbedarfe regelrecht aufgezwängt werden) als solche, deren Karriere positiv beeinflusst wurde. Teils wurden sogar eigenorganisierte Weiterbildungen explizit abgelehnt, und die Hintergründe dazu nicht in Erfahrung zu bringen, während an anderen Stellen teure und unnütze Seminare eingekauft werden. Hauptsache, sie stehen in irgendeinem Katalog drin.
PD ist, genau wie der Großteil der OE, zu einem bürokratisierten Ungetüm verkommen, das vor allem dafür sorgt, dass die eigenen Jobs weiterhin als gerechtfertigt wahrgenommen werden könn(t)en. Obwohl sie das in der Mehrzahl der Fälle nicht sind.

Gehalt/Benefits

Benefits werden aktuell und gefühlt sehr planlos durch die Bank gekürzt oder ganz eingestellt. Das Gehalt war ohnehin nie sonderlich attraktiv, weil in diversen Formeln zur "objektiven" Berechnung derart getrickst wird, dass das Ergebnis eben nicht ein annähernd durchschnittliches Gehaltsniveau der IT-Branche im Rhein-Main-Gebiet darstellt. Nun ist sogar im Gespräch, vertraglich vereinbarte Regelungen zur Vergütung von Überstunden - die als Benefit beim Einstellen deutlichst hervorgeheben werden - plötzlich mit Unmengen von Freigaben und Bedingungen zu versehen. An sich sogar der richtige Ansatz, geht aber krachend an der Realität vorbei und fühlt sich an wie ein Vorbote des künftigen Umgangs miteinander: Vorgaben, die nur dem Unternehmen dienen, werden durchgedrückt ohne Rücksicht auf Verluste. Stattdessen wäre das Gehalt, das wir einer Menge an fast schon Faulenzern auszahlen, sehr gut in High Performer und deren Überstunden investiert. Aber Gehalt tatsächlich an Leistung zu koppeln ist anscheinend entweder verbrannt oder würde entlarven, dass viele Rollen gar keinen solchen Leistungsbegriff vorsehen, der zur Messung herangezogen werden könnte.

Kollegenzusammenhalt

Den Umständen entsprechend, würde ich sagen. Manche, gerade neuere, werden auch mal hemmungslos vor den Bus geworfen, wenn es der Sicherung des eigenen Jobs oder politischen Ansehens dienlich ist. Das betrifft Führungskräfte genau wie gleichgestellte Kolleg*innen, teils werden sogar Newbies innerhalb der Probezeit auf diese Weise hörig gemacht oder - wenn unbequeme Wahrheiten angesprochen wurden - nicht übernommen.
In anderen Bereichen als meinem läuft es laut Hörensagen etwas besser und das hauptsächlich wegen einzelnen massiv engagierten Leuten, aber ich würde sagen, auch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Wohlwollend als Unternehmen darauf hinarbeiten, dass echter Zusammenhalt möglich und gewünscht ist, sieht jedenfalls wirklich anders aus als das, was ich aktuell erlebe.

Vorgesetztenverhalten

Wir hatten früher mal den Anspruch, Führung neu zu denken. Daraus scheint inzwischen geworden zu sein: Führung falsch verstehen und den falschen Menschen übertragen. Kein Vertrauen in Qualität von Entscheidungen, an keiner Stelle und das selbst unter Führungskräften(!). Kein Nachhalten und Evaluieren von Prozessen und Ergebnissen rund um Führung und Strategie, dafür eine ganz unangenehme und in kaum einem Kontext annähernd angebrachte Anspruchsmischung aus Wohlfühl-Streichel-Atmosphäre und komplettem Konzern-Drillsergeantentum. Früher konnten sich immerhin einige Teams glücklich schätzen, an dem CargoCult rund um unsere "Vorgesetzten" nicht teilnehmen zu müssen, sondern stattdessen zum Arbeiten zu kommen. Verdammt lang her.

Kommunikation

Desaströs. Seit Jahren zieht sich "Wir sind dran" gefühlt durch alle Belange und Bereiche des Unternehmens. Das Intranet wurde mit jeder neuen Einführung drastisch schlechter und hat aktuell nahezu gar keine Relevanz mehr. Unfassbare Mengen an Eingangskanälen, nahezu alle unkoordiniert und unstrukturiert, gleichzeitig mit schwammig hohen Erwartungshaltungen versehen und wenn ich etwas Kontroverses in die Teams weitergeben soll, fühle ich mich damit häufig komplett allein gelassen. Das erzeugt dann riesige, total vermeidbare Verunsicherung allerorten.
Die monatlichen Town Hall Meetings sind auch zu einer unproduktiven Selbstbeweihräucherung verkommen, die bei einem Unternehmen dieser Größe wohl ihresgleichen suchen dürfte. Für mich und meine Teams relevante Informationen erreichen uns (wenn überhaupt) per Flurfunk oder durch Hinterzimmer-Nachrichten von politischen Beziehungen, die entsprechend gepflegt wollen werden: aber bloß nicht öffentlich, da es ja am Organigramm vorbei geht. Und es darf nicht sein, was nicht sein darf. Bitte seht das als Hilferuf eines ganzen Unternehmens und nicht einer einzelnen Person: "Wir sind dran" mag für euch genug sein. Seibert nimmt massiv Schaden.

Interessante Aufgaben

Mal so, mal so. Es gibt inzwischen viel Unnötiges, gerade durch fehlgeleitete ISO-Zertifizierungen und hausgemachte Konzernstrukturen, die vielleicht bei einem zehnmal so großen Unternehmen weniger fehl am Platz wären. Vielleicht. Interessant sind derartige Themen jedenfalls nirgends. Das Tagesgeschäft ist stark abhängig davon, wo genau man arbeitet, daher gehe ich mit dem Mittelpunkt der Skala ins Rennen. Für ausschließlich mich selbst wären es knapp 4*.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Liebe*r Kolleg*in,

deine Bewertung zu lesen ist nicht leicht und ich meine das aufrichtig. Was du beschreibst, ist keine pauschale Abrechnung, sondern ein differenziertes Bild von einer Person, die Seibert lange zu kennen scheint, die Menschen hier schätzt und genau deshalb so klar benennt, wo es für dich wehtut.

Viele deiner Punkte sind schmerzhaft, weil sie etwas beschreiben, was wir so nicht anstreben. Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit, die Kommunikation, die trotz aller Bemühungen nicht wirklich anzukommen scheint, die Frage, was People Development tatsächlich bei den Menschen bewirkt: Das sind keine neuen Themen, wir arbeiten daran schon lange. Aber dass sie so deutlich und von jemandem kommen, der noch da ist, macht sie umso ernster.

Ich will keine Antwort schreiben, die klingt wie eine weitere Ankündigung. Was ich sagen kann: Diese Rückmeldungen, auch diese hier, fließen in die Arbeit des Unternehmens ein. Ob das den Unterschied macht, wirst du am Ende bewerten müssen.

Komm auf uns zu, wenn du das Gespräch direkt suchen möchtest. Silke und ich sind sehr daran interessiert, die Situation und die Hintergründe zu verstehen und auch Themen direkt und gezielt anzugehen. Wir möchten daher dringend mehr zu den angesprochenen Herausforderungen erfahren. Nicht um das Gesagte zu revidieren, sondern weil wir zuhören und handeln wollen.

Liebe Grüße
Manuel

Wer lange genug dabei ist und die richtigen Kontakte hat kann sich sehr viel erlauben, ohne dass es Konsequenzen gibt.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Practice what you preach - was im Bewerbungsprozess erzählt wird passt danach nicht zur Realität.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Liebe*r ehemalige*r Kolleg*in,

dein Titel und dein Verbesserungsvorschlag sagen sehr klar, worum es dir geht und ich nehme das ernst: Du hast das Gefühl, dass Dinge, die im Recruiting versprochen werden, mit der gelebten Realität nicht übereinstimmen. Und dass manche Menschen Konsequenzen tragen, während andere sie nicht tragen.

Das sind Vorwürfe, die wir nicht einfach beiseitelegen können.

Schade, dass wir diese Gelegenheit zum Gespräch nicht schon früher gehabt haben. Falls du Lust hast, mir konkret zu erzählen, was du erlebt hast, auch im Nachhinein, freue ich mich über den Austausch.

Beste Grüße

Manuel

Mehrfachbewertung

War schonmal besser ...

3,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Image

Nach außen gut. Intern brodelt es.

Work-Life-Balance

Urlaubstage und Überstunden können sehr flexibel und nach Absprache im Team genommen/abgebaut werden. Der Druck steigt, ist aber auch teamabhängig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist vorhanden, aber die tatsächliche tägliche Umsetzung fehlt. Noch ist viel davon in der Kultur verankert, durch die hohe Fluktuation in letzter Zeit ändert sich das aber auch.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist gut möglich. Budget muss Teamintern abgesprochen werden. Man muss sich allerdings selber kümmern und bekommt keine Unterstützung von Team Personal/People Development

Vorgesetztenverhalten

Es fehlt an Führung

Arbeitsbedingungen

Büros und Arbeitsplätze sind gut ausgestattet und meistens funktioniert alles.

Kommunikation

Oft sehr vage, unvollständig und zu spät. Sehr viele Kanäle zur Kommunikation, das führt zu einer Überflutung mit Infos.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist eher niedrig. Es gibt einige interne Benefits, wobei diese gerade evaluiert werden und teilweise schon abgeschafft sind. Andere Unternehmen bieten inzwischen die gleichen/ähnliche Benefits.

Gleichberechtigung

Ich glaube das ist eine große Stärke. Die Mitarbeitenden sind hier sehr offen und tolerant

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind interessant und wechseln immer wieder. Das hängt aber auch mit dem Arbeitsbereich zusammen.


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

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Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Liebe*r Kolleg*in,

dein Titel ist sehr deutlich und ich schätze es sehr, dass du trotz deiner Kritik so differenziert bewertest. Die 5 Sterne für Gleichberechtigung und Arbeitsbedingungen freuen mich, aber ich lese natürlich auch, wo es hakt.

Zum Thema Führung: Du hast recht, das haben wir auch gerade auf dem Schirm. Wir schauen gerade gezielt auf die Weiterentwicklung und sorgfältige Auswahl unserer Führungspositionen. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht, aber er ist im Gange.

Dein Feedback zur Kommunikation ist ebenso ein Thema für uns. Zu viele Kanäle, zu viel Rauschen und trotzdem kommen wichtige Infos nicht an. Das ist ein echtes Problem, das wir mit dem Kreis interne Kommunikation und gezielten Initiativen und Strukturen gerade bearbeiten und auch schon erste Erfolge erzielen konnten, die positives Feedback hervorgerufen haben.

Was du zu People Development schreibst, beschäftigt mich persönlich sehr. Unser Anspruch ist, dass Mitarbeiter*innen bei ihrer Entwicklung aktiv unterstützt werden und sich nicht allein durchkämpfen müssen. Das ist sicher in einzelnen Fällen auch schon gut gelungen, wie wir dies jedoch hinbekommen, ohne, dass wir bei 450 Mitarbeitenden dann 100 People Developer*innen benötigen, ist der Knackpunkt, an dem wir stetig nachjustieren.

Wenn du Lust hast, diese Themen mit mir persönlich zu vertiefen, melde dich gerne jederzeit. Je detaillierter ich die Herausforderungen verstehen kann, desto besser kann ich sie in die passenden Instanzen weitergeben.

Beste Grüße

Manuel

Lasst euch nicht vom Schein blenden

2,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Seibert Group GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es kommt wie immer auf das Team an, aber in meinem wie auch in anderen Teams geht es ziemlich herrisch zu. Es wird propagriert, dass es keine Hirachien gibt, aber das ist nur heiße Luft! Durch die großflächige Vetternwirtschaft, hat man nicht viel zu sagen.

Image

Das Image ist sehr gut, hier gegeben sie sich sehr viel Mühe eine Tolle Fasade zu bauen. Leider ist es mehr Schein als sein.

Work-Life-Balance

Joa, es gibt mehr als genug Menschen, die entsprechend machen was und wie sie es wollen, daher kann man sich ein gutes WLB schaffen.

Karriere/Weiterbildung

Kurz und Knapp: GIBT ES NICHT!

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist wirklich schlecht und man versucht es mit anderen Dingen zu kompensieren. Schlussendlich kann ich nur jedem Raten: Kennt euren Wert und lasst euch nicht über den Tisch ziehen.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt sehr tolle Menschen, leider bleiben diese nicht sehr Lange im Unternehmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt quasi keine "alten Hasen" den man versucht möglichst vieles mit Jungen und Günstigen Fachkräften umzusetzen.

Vorgesetztenverhalten

Untererdisch. Mitarbeiterinen und Mitarbeiter, werden in öffentlichen Chat blos gestellt, gerade die Topführung nimmt sich hier einiges raus und dient als ziemliches Schlechtes beispiel. Fakt ist, dass es keine aufgebildeten Führungskräfte gibt. Die meisten Führungskräfte sind nicht durch Leitung sondern durch Vitamin-B an die Position gekommen. Man wird auch nicht gehört und entscheidungen werden willkührlich getroffen.

Micromanagement ist an der Tagesordnung, Topführungskräfte, kümmern sich um klenigkeiten, die gar der Praktikant umsetzen könnte.

Kommunikation

Ziemlich bescheiden, auch hier wird es so dargestellt, dass man überall und zu jeder Zeit transparent ist, aber unterm strich ist das faktisch nicht der fall.

Gleichberechtigung

Hier gibt man sich viel Mühe, aber ich habe das Gefühl, dass das eher für die Show genutzt wird, als das man es ernst meint.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich gibt es Interessante Aufgaben, aber aufgrund des ziemlichen Miesmanagement, kommt man nicht dazu sich mit diesen Interessanten Aufgaben zu beschäftigen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Liebe*r Kolleg*in,

vielen Dank für deine ausführliche und unverblümte Bewertung. Ich lese deutlich heraus, dass du frustriert bist und ich möchte weder relativieren noch beschwichtigen.

Einige deiner Punkte treffen Themen, die wir selbst als Handlungsfelder identifiziert haben: Die Qualifizierung und Auswahl unserer Führungskräfte, die in unserem von Eigenverantwortung getriebenen System ganz andere Herausforderungen haben, als Führungskräfte aus klassischen Unternehmen, treibt uns schon lange um und ist ein zentraler Punkt in der aktuellen Transformation. Aber auch die Nachvollziehbarkeit unserer Vergütungsstruktur ist kein neues Thema, seit vielen Jahren haben wir hier strukturiert und Standards etabliert, wodurch das Gehaltsniveu gestiegen ist und wir inzwischen marktübliche Gehälter zahlen. Trotzdem ist die Nachvollziehbarkeit für viele Kolleg*innen noch nicht ausreichend gegeben. Wir befinden uns mitten in einer Transformation, die genau darauf abzielt, diese und viele weitere Dinge zu professionalisieren. Das geht nicht von heute auf morgen, aber wir gehen es an.

Den Vorwurf, dass Mitarbeiter*innen öffentlich bloßgestellt werden, nehmen ich besonders ernst! Das entspricht nicht unseren Werten und sollte so nicht stattfinden. Sollten solche Vorkommnisse trotzdem aufgekommen sein oder in Zukunft aufkommen, würde es helfen, dass diese Situationen intern gemeldet werden. Dazu stehen viele Wege, von Ansprechpersonen (HR, Führungskraft...) bis hin zu Systemen (anonymes Meldetool) zur Verfügung. Unangebrachtes Verhalten werden wir entsprechend konsequent Behandeln.

Beim Thema Karriere und Weiterbildung hören ich dein deutliches Signal. Hier müssen wir besser werden, nicht nur im Angebot, sondern auch darin, die bestehenden vielfältigen Möglichkeiten sichtbarer zu machen.

Ich würde mir wünschen, dass du den Weg des direkten Gesprächs mit uns suchst, oder vielleicht ja auch schon gesucht hast. Auch wenn du bereits gegangen sein solltest, die Tür für Rückmeldungen steht auch nach einem Austritt offen.

Beste Grüße

Manuel

Die besten Zeiten sind vorbei

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Design / Gestaltung bei //SEIBERT/MEDIA GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gute Hardware, Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben benannte Punkte.

Verbesserungsvorschläge

Ordentliche Strukturen etablieren, Überprüfen, wer Arbeit leistet und wer seine Stunden nur absitzt, Mitarbeiter in wichtige Entscheidungen einbinden.

Arbeitsatmosphäre

Zunehmend über die letzten Monate hinweg negativ geworden. Es herrscht Verunsicherung und Angst.

Image

Nach außen hin, innen bröckelt es..

Work-Life-Balance

Sehr gut

Karriere/Weiterbildung

Welche Weiterbildung? Wird angepriesen, aber in der Realität nicht umgesetzt..

Vorgesetztenverhalten

Diese gibt es ja angeblich nicht.. oder vielleicht doch?

Arbeitsbedingungen

Größtenteils gut

Kommunikation

Findet abteilungsübergreifend mangelhaft oder gar nicht statt. Es wird eher gegeneinander als miteinander gearbeitet..


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Hallo liebe*r Ex-Kolleg*in,

vielen Dank für deine offenen Worte. Dass du deine Bewertung mit „Die besten Zeiten sind vorbei“ betitelst, trifft mich, denn in meiner Rolle im Recruiting & Employer Branding arbeite ich ja genau daran, dass wir auch als größere „Seibert Group“ ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Ich freue mich, dass zumindest Hardware und Work-Life-Balance für dich gestimmt haben.

Ich möchte deine Kritikpunkte aus meiner Perspektive einordnen – wohl wissend, dass ich für den von dir angegebenen Fachbereich operativ nicht verantwortlich bin, deine Wahrnehmung aber wichtige Rückschlüsse auf unsere aktuelle Unternehmenskultur zulässt:

1. „Vorgesetzte gibt es angeblich nicht... oder doch?“
Hier beschreibst du genau den Schmerzpunkt unserer aktuellen Transformation. Wir bewegen uns weg von den alten Strukturen hin zu neuen Rollen wie Service Ownern* und Kreisen. Das Ziel ist eigentlich mehr „Alignment“ und Klarheit, nicht weniger. Dass bei dir die Frage aufkam, ob es Führung nun gibt oder nicht, zeigt mir, dass wir den Sinn und Zweck dieser neuen Rollen (Servant Leadership statt Befehlskette) noch nicht gut genug kommuniziert haben. Das ist ein Feedback, das ich mir für die interne Kommunikation zur Transformation zu Herzen nehme und auch weitergebe.

2. Weiterbildung & Entwicklung
Dass du schreibst, Weiterbildung werde „angepriesen, aber nicht umgesetzt“, alarmiert mich. Zwar liegt die fachliche Weiterbildung im Design-Team, aber strukturell arbeiten wir eng mit People Development daran, dass Rollen und Skills klar definiert sind und Ressourcen zur Verfügung stehen. Wenn das bei dir in der Realität nicht ankam, haben wir hier eine Lücke zwischen unserem Anspruch und dem Erlebnis der Mitarbeitenden, die wir schließen müssen.

3. Arbeitsatmosphäre & „Gegeneinander“
Du beschreibst Angst und ein Gegeneinander. Als jemand, der die Vision für unsere Arbeitgebermarke mitgestaltet, ist das für mich ein Warnsignal. Wir wachsen gerade stark und es ist meine Aufgabe, Strategien zu entwickeln, damit unsere Kultur dabei nicht auf der Strecke bleibt. Silo-Denken darf sich nicht verfestigen. Hier werde ich definitiv aktiv werden.

4. Strukturen & Leistung
Du forderst, dass „ordentliche Strukturen“ etabliert werden. Auch wenn ich das nicht direkt für dein Team lösen kann: Ich nehme deinen Impuls mit in den Führungskreis Personal. Es ist unser gemeinsames Ziel, dass Strukturen geschaffen werden, in denen Leistung gesehen wird und „Ownership“ entsteht, statt Frust über vermeintlichen Stillstand.

Da du nun nicht mehr an Bord bist, würde mich deine Sicht „von außen“ sehr interessieren, um zu lernen: Wo genau hast du uns in der Kommunikation verloren? Wenn du offen für einen Austausch bist, melde dich gerne bei mir.

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute.

Viele Grüße
Manuel Wüst

Haufenweise coole und gute Leute. Leider viel zu schneller Wachstum und fehlende Weiterentwicklung und Führung.

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei //SEIBERT/MEDIA GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hohe Flexibilität, Work-Life Balance, wirklich coole und kompetente Leute.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Führung, Fehlende Kommunikation von Entscheidungen, fehlende Entscheidungen an sich, keine Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung

Verbesserungsvorschläge

Zurück zu seinen Werten finden oder diese nicht länger propagieren. Entweder eine klare Führung übernehmen und das auch kommunizieren oder zurück zum Modell der Führung aus der Mitte. Aber irgendwo zwischendrin schafft massive Unzufriedenheit und hilft weder dem Unternehmen, noch den Mitarbeitenden.

Arbeitsatmosphäre

Entscheidungen wurden zuletzt sehr impulsiv getroffen, ständig verändert und selten gut kommuniziert. Das Unternehmen propagiert Werte, die dann gegenüber der Arbeitnehmer nur dann Anwendung finden, wenn es gerade in den Kram passt. Das schafft leider weder Fairness, noch Vertrauen.

Image

Von außen betrachtet hat Seibert ein sehr gutes Image. Es gibt im Unternehmen auch einige Leute die das nach wie vor so sehen. Es wird aber auch in den letzten Monaten und Jahren immer mehr Unzufriedenheit im Unternehmen laut und meiner Wahrnehmung nach vertritt das Unternehmen ein Image und Werte, die es intern überhaupt nicht mehr lebt.

Work-Life-Balance

Im Grunde in den letzten Jahren ausgezeichnet. Arbeitszeiten sind sehr flexibel, egal von wo aus gearbeitet wird. In der Regel waren auch Veränderungen der Arbeitsstunden nie ein Problem. Leider wird in letzter Zeit immer mehr entgegen dieser Balance gehandelt, was einen der größten Positivaspekte allmählich immer weiter verwässert.

Karriere/Weiterbildung

Lange Zeit gab gar keine konkrete Perspektive zur persönlichen Weiterentwicklung. Jetzt werden Weiterbildungen auf die Leute geworfen, die fürs Unternehmen relevant sind und es wird nicht darauf geschaut was einzelne Personen vielleicht weiter bringt oder fürs Unternehmen wertvoller machen könnte. Ständig schwanken auch die Themen die gerade relevant sind und es scheint keine so richtige Perspektive zu geben wohin die Reise denn jetzt eigentlich gehen soll.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist eher unterdurchschnittlich, insbesondere weil es schwer ist seine persönliche Leistung im Rollenkonzept abzubilden. Es gibt eine jährliche Gewinnausschüttung, mit der man aber nicht wirklich rechnen kann und die von Jahr zu Jahr immer später kommt. Hier wäre ein Modell mit festem Urlaubs/Weihnachtsgeld meiner Ansicht nach sehr viel besser.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man versucht nachhaltig und bewusst zu sein wo es nicht zu unbequem ist.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams häufig ausgezeichnet. Sobald es in Richtung Personal oder Führungsebene geht, entsteht ein "wir gegen die" Gefühl.

Vorgesetztenverhalten

Jahrelang wurde das Unternehmen mit "flachen Hierarchien" geführt. Es wurden über Kreise aus der Mitte Entscheidungen getroffen, die nachvollziehbar waren und meist auch alle mit einbezogen. Nun läuft es mal nicht so gut und das Modell kippt in Richtung "Die Führungsebene entscheidet alles"vor ort. Wobei Entscheidungen häufig nicht ordentlich kommuniziert werden, nicht nachvollziehbar sind oder an den Personen vorbei entschieden werden, die am nächsten an den Problemen dran sind.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist top und aktuell. Normalerweise ist es auch immer möglich zusätzliche Ausstattung bspw. fürs Homeoffice zu erhalten. Man kann jederzeit ins Büro oder eben von zu Hause arbeiten. Manchmal werden die vor Ort Arbeitsplätze etwas vernachlässigt, dann fehlt es an Tastaturen oder Mäusen und man soll selbst seine aus dem Homeoffice mitbringen. Da würde ich mir bei einem hybriden Arbeitskonzept wünschen, dass ich im Office an jedem Platz sofort loslegen kann und voll ausgestattet bin.

Kommunikation

Teils/Teils. Es wird recht viel kommuniziert, aber teilweise wird völlig irrelevanten Themen immense Aufmerksamkeit geschenkt, während wichtige Entscheidungen gar nicht global kommuniziert werden.

Interessante Aufgaben

Aktuell gibt es viel "mal schauen was wird". Man hat nicht so richtig Einfluss darauf womit man sich beschäftigt und bekommt teils einfach Weiterbildungen "aufgedrückt", weil das Unternehmen sie gerade braucht.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Hallo liebe*r (Ex-)Kolleg*in,

vielen Dank für deine ausführliche und ehrliche Bewertung. Dass du den Kollegenzusammenhalt und die "coolen und kompetenten Leute" so positiv hervorhebst, freut mich sehr – denn genau das Team ist es, was Seibert im Kern ausmacht.

Gleichzeitig lese ich deine Enttäuschung in den Bereichen Führung, Kommunikation und Weiterbildung sehr deutlich heraus. Dass du hier teilweise nur einen Stern vergibst und das Gefühl hast, unsere Werte würden nur "wenn es passt" angewendet, ist für mich sehr beunruhigend und das nehme ich sehr ernst.

Du beschreibst den Wandel von "Führung aus der Mitte" hin zu einer wahrgenommenen "Top-Down"-Struktur und kritisierst impulsive Entscheidungen. Diese Wahrnehmung ist ein wichtiges Signal für uns. Wir befinden uns aktuell in einer massiven Transformation innerhalb der Seibert Group und internationalisieren uns immer mehr. Das erfordert, dass wir unsere Strukturen und Verantwortlichkeiten neu definieren.

Unser Ziel ist es eigentlich, durch klarere Rollen und Strategien mehr Orientierung zu geben. Deine Kritik zeigt mir aber, dass die interne Kommunikation dieser Ziele und das "Mitnehmen" der Mitarbeitenden in diesem Prozess noch nicht überall so funktioniert, wie es sollte. Wenn Entscheidungen als nicht nachvollziehbar empfunden werden, müssen wir besser erklären, warum wir bestimmte strategische Schwerpunkte setzen.

Auch deine Kritik zur Weiterbildung ("aufgedrückt" statt individuell) ist wertvoll. Zwar ist es strategisch notwendig, sicherzustellen, dass wir die benötigten Skills für unsere Services im Unternehmen haben, aber dies darf nicht zulasten der individuellen Perspektive gehen. Hier müssen wir die Balance zwischen Unternehmensbedarf und persönlichen Interessen besser finden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du bereit wärst, dich dazu noch einmal vertraulich mit mir auszutauschen. Dein Feedback hilft mir direkt dabei, besser zu verstehen, an welchen Stellen unsere strategischen Überlegungen im Arbeitsalltag noch nicht greifen. Melde dich gerne direkt bei mir.

Für deinen weiteren Weg wünsche ich dir alles Gute!

Viele Grüße
Manuel Wüst

Planlosigkeit und schwache Unternehmenskultur

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei //SEIBERT/MEDIA GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind die gute Work-Life-Balance und die modernen Büroräume. Auch die Kantine – leckeres Essen und faire Preise.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen wirkt stark chaotisch – es fehlen klare Strukturen und eine einheitliche Strategie. Von Agilität ist hier wenig zu spüren; vielmehr herrscht Planlosigkeit. Zudem empfinde ich die Arbeitsumgebung als wenig ehrlich und transparent. Insgesamt kein Umfeld, in dem man langfristig arbeiten möchte.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Hallo liebe*r Ex-Kolleg*in,

vielen Dank, dass auch du dir die Zeit genommen hast, uns dein Feedback zu geben. Deine ehrliche und detaillierte Bewertung, gerade der Titel "Planlosigkeit und schwache Unternehmenskultur", ist für mich klar und deutlich. Ich nehme diese Kritik extrem ernst und es ist wirklich schade, dass du diese Erfahrung gemacht hast.

Es ist schön zu sehen, dass du trotz der Enttäuschung positive Aspekte wie die Work-Life-Balance, unsere modernen Büros und unsere Kantine hervorhebst – das sind Dinge, die wir als Team Takeoff als Teil des Personals für eine attraktive Arbeitgebermarke kontinuierlich stärken wollen.

Dass du jedoch "fehlende klare Strukturen", "Planlosigkeit" und eine "wenig ehrliche und transparente" Arbeitsumgebung erlebst hast, ist das Gegenteil von dem, was wir uns wünschen. Deine niedrigen Bewertungen bei Kommunikation (1/5) und Vorgesetztenverhalten (1/5) sind für mich ein ganz dringendes Signal.

Du hast den Finger in eine Wunde gelegt, die wir kennen: Wir befinden uns in einem anspruchsvollen Prozess der Transformation und das nach starkem Wachstum. Die Herausforderung ist riesig, unsere Vision und Strategie einheitlich in allen Bereichen zu verankern und die dafür nötigen Strukturen und Prozesse schnell genug anzupassen. Wir arbeiten intensiv daran, die strukturellen Themen zu klären und die interne Kommunikation zu verbessern. Dein Feedback, besonders aus dem Bereich Sales, ist dabei unbezahlbar.

Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn wir diesen Weg hätten weiter zusammen gehen können. Wenn du uns aber auch so noch mehr Einblicke in deine konkreten Erfahrungen geben möchtest – denn wir wollen daraus lernen – lade ich dich herzlich zu einem vertraulichen Gespräch ein, sofern das nicht sowieso schon stattgefunden hat. Du kannst dich jederzeit direkt bei mir melden.

Für deine berufliche Zukunft wünschen wir dir alles erdenklich Gute!

Viele Grüße

Manuel Wüst

Mehr Schein als Sein

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei //SEIBERT/MEDIA GmbH in Wiesbaden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Auf dem Papier wird viel geboten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In der Realität kommt vom Papier wenig an

Verbesserungsvorschläge

Weniger versprechen, dann wird am Ende auch niemand enttäuscht

Arbeitsatmosphäre

recht gut

Image

Ich denke nach außen ist das Image gut

Work-Life-Balance

Top sofern es andere Mitarbeiter nicht missinterpretieren...

Karriere/Weiterbildung

wird versprochen aber nicht gehalten

Gehalt/Benefits

schwer zu beurteilen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

so wie es sein muss

Kollegenzusammenhalt

Auf der einen Seite wird erzählt man ist der tollste Kollege, auf der anderen ist man unwürdig. Ich habe noch nie so etwas erlebt und wünsche es niemandem!

Umgang mit älteren Kollegen

kann ich nicht beurteilen, aber ich denke es ist sehr gut!

Vorgesetztenverhalten

gibt es nicht

Arbeitsbedingungen

sehr gut!

Kommunikation

was ist Kommunikation?

Gleichberechtigung

wird hier groß geschrieben

Interessante Aufgaben

Mhhh, eher nicht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Manuel Wüst, Recruiter
Manuel WüstRecruiter

Hallo,

danke für deine differenzierte Bewertung.

Du sprichst sowohl Punkte an, die aus deiner Sicht sehr gut bei uns laufen, als auch andere, die dich scheinbar enttäuscht haben.

Gerade letzteres möchte ich noch besser verstehen. Die Bereiche Kommunikation, Kolleg*innenzusammenhalt, Karriere/Weiterbildung und Vorgesetztenverhalten hast du besonders schlecht bewertet. Dies sind alles Themen, die entweder in einer akuten Phase der Entwicklung sind, oder die als Thema gerade in den Fokus rücken. Wenn du hierzu noch Input hast, würde ich mich freuen, das zu hören. Du kannst jederzeit auf mich zukommen.

Dass du das Umwelt- und Sozialbewusstsein, die Gleichberechtigung und den Umgang mit älteren Kolleg*innen, sowie das Image und die Work-Life Balance neben deiner fokussierten Kritik so gut bewertest freut mich natürlich. Gerne würde ich mit den vielen engagierten internen Teams daran arbeiten, dass sie dieser Eindruck auch durch alle anderen Gebiete zieht.

Für die Zukunft wünsche ich dir alles Gute.

Beste Grüße

Manuel

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