Gute Aufgaben, top Bauleitung – doch toxisches Teamverhalten überschattet gute Strukturen
Verbesserungsvorschläge
Es wäre dringend erforderlich, interne Teamstrukturen und das zwischenmenschliche Miteinander im technischen Sekretariat kritisch zu hinterfragen. Eine klare Haltung gegenüber destruktivem Verhalten im Kollegenkreis, wie Ausgrenzung, Lästereien und unberechtigtem Dominanzverhalten würde nicht nur das Arbeitsklima verbessern, sondern auch die Mitarbeiterbindung stärken.
Zudem wäre es sinnvoll, rechtzeitig regelmäßige Feedback- oder Entwicklungsgespräche zu etablieren, um Mitarbeitenden eine sichere Möglichkeit zu geben, Probleme offen und ohne Angst vor Konsequenzen ansprechen zu können. Das Potenzial im Unternehmen ist vorhanden, es muss nur zugelassen und gefördert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die allgemeine Arbeitsatmosphäre im technischen Sekretariat war menschlich und emotional sehr belastend.
Schon nach kurzer Zeit zeigte sich ein toxisches Teamklima, das besonders durch zwei Kolleginnen geprägt war.
Von Ausgrenzung, unterschwelliger Feindseligkeit und einem kontrollierenden Verhalten, das stets hinter vorgehaltener Hand ausgeübt wurde.
Fachlich wäre das Arbeitsumfeld durchaus interessant gewesen, doch durch das destruktive Verhalten einzelner Teammitglieder wurde jegliches Potenzial im Keim erstickt.
Ausgrenzung und das bewusste Aussitzen von Konflikten gehörten zum Alltag und machten ein angenehmes Arbeiten nahezu unmöglich.
Kollegenzusammenhalt
Statt gegenseitiger Unterstützung herrschte ein Klima des Misstrauens und der Abwertung. Über nahezu jede Person im Unternehmen wurde hinter dem Rücken gelästert. Besonders eine Kollegin machte es sich zur täglichen Aufgabe, an jeder Kleinigkeit etwas auszusetzen, selbst wenn es sich um frei erfundene oder vollkommen haltlose „Probleme“ handelte. Zudem nahmen sich einzelne Kolleginnen Rechte heraus und traten auf, als wären sie in leitender Position obwohl sie keinerlei Befugnis oder offizielle Rolle dafür hatten. Wer sich bemühte, fair und offen zu agieren, wurde rasch zur Zielscheibe.
Vorgesetztenverhalten
Die Bauleitung bildet in diesem Umfeld eine klare Ausnahme und verdient ausdrücklich Lob. Die Bauleiter begegneten den Mitarbeitenden stets auf Augenhöhe, kommunizierten respektvoll und lösungsorientiert und bemühten sich sichtbar um ein kollegiales, faires Miteinander.
Ihre Haltung war geprägt von Sachlichkeit, Verlässlichkeit und einer Offenheit für Anliegen.
Für diesen Teil des Unternehmens kann ich nur Positives berichten und habe großen Respekt vor dem Versuch, trotz schwieriger Teamdynamiken eine wertschätzende Führungskultur aufrechtzuerhalten.
Kommunikation
Die Kommunikation im Team war geprägt von Intransparenz und fehlendem Austausch. Informationen wurden bewusst zurückgehalten oder im Nachhinein gegen einen verwendet. Wer sich um einen offenen Dialog bemühte oder Missstände ansprach, wurde diffamiert oder sozial isoliert. Vorschläge zur Verbesserung des Miteinanders wurden zwar oberflächlich zur Kenntnis genommen, aber entweder ignoriert oder ins Lächerliche gezogen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war für die Position fair und leistungsgerecht. Auch die Sozialleistungen waren im Branchenvergleich gut, darunter z. B. Zuschüsse und Sonderzahlungen, die das Gesamtpaket abgerundet haben.
Gleichberechtigung
Auf dem Papier war Gleichberechtigung zwar gegeben, doch im täglichen Miteinander wurde sie untergraben. Einzelne Kolleginnen nahmen sich heraus, andere zu dominieren oder zu maßregeln, als hätten sie eine übergeordnete Rolle, was weder ihrer Funktion noch ihrer tatsächlichen Verantwortung entsprach.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren vielseitig, fachlich anspruchsvoll und boten einen Einblick in die Abläufe. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass man schnell Verantwortung übernehmen konnte und aktiv in technische und organisatorische Prozesse eingebunden wurde. Die Arbeit war abwechslungsreich und bot immer wieder neue Herausforderungen, wodurch man fachlich wachsen und eigene Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln konnte.

