Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Die Bewertungen der Seifert Logistics Group fallen gemischt aus. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen das Verhalten der Vorgesetzten: Intransparente Entscheidungen, fehlende Anerkennung und Machtspiele belasten das Arbeitsklima spürbar. Passend dazu bemängeln viele die Kommunikation als kaum vorhanden oder nicht offen. Das Gehalt gilt als unterdurchschnittlich – fehlende Sozialleistungen und ein als willkürlich empfundenes Bonussystem verstärken die Unzufriedenheit. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden von den Bewertenden als stark eingeschränkt beschrieben, Aufstieg erscheint vielen nur mit Konformität erreichbar. Auch Gleichberechtigung steht in der Kritik: Beförderungen und Entwicklungschancen hängen laut Bewertungen eher von persönlicher Nähe zur Führung als von objektiven Kriterien ab.
Ein kl...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Seifert Logistics Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele in Bezug auf Vertrauen und Transparenz: Unklare Regeln, Leistungsdruck und Misstrauen belasten das Betriebsklima spürbar. Einige Nutzer:innen berichten von Gerüchten und Cliquenbildung, die durch den Druck von Vorgesetzten begünstigt werden. Zudem empfinden wenige die mangelnde Privatsphäre in den Büros trotz ansprechender Gestaltung als störend.
Das Arbeitstempo und die allgemeine Stimmung werden hingegen unterschiedlich wahrgenommen: Wenige Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre als angenehm ruhig und die Kolleg:innen als freundlich, während andere das Umfeld entweder als zu entspannt oder zu fordernd erleben. Das Führungsverhalten erhält dabei ebenfalls kritische Stimmen, da einige Vorgesetzte als wenig vertrauenswürdig wahrgenommen werden.
Die Bewertungen zur Vergütung bei der Seifert Logistics Group fallen klar negativ aus. Die Gehälter werden als unterdurchschnittlich beschrieben und liegen nach Meinung einiger Nutzer:innen im unteren Mittelfeld des bundesweiten Vergleichs – besonders im Osten Deutschlands schneidet das Unternehmen schlecht ab. Auch Auszubildende bemängeln, dass die Bezahlung schon im ersten Lehrjahr nicht den tatsächlichen Anforderungen entspricht und im dritten Ausbildungsjahr spürbare Lücken bleiben.
Hinzu kommt Kritik an den Sozialleistungen: Weihnachts- und Urlaubsgeld fehlen, und der gezahlte Sonderbonus wird als leistungsunabhängig und von subjektiven Kriterien wie Krankheitstagen abhängig wahrgenommen, was nach Ansicht der Nutzer:innen Demotivation fördert. Einige Bewertungen fordern Tarifverträge als mögliche Lösung. Insgesamt zeichnen die Erfahrungen das Bild eines Unternehmens mit erheblichem Nachholbedarf bei Gehalt und Zusatzleistungen.
Die Kommunikation bei der Seifert Logistics Group wird von den Nutzer:innen deutlich negativ bewertet. Viele beschreiben sie als kaum vorhanden oder schlicht nicht existent. Einige Bewertungen bemängeln, dass kein offener Austausch stattfindet und Informationen nicht transparent weitergegeben werden. Besonders kritisch fällt die Einschätzung der halbjährlichen Townhall-Meetings aus: Statt eines echten Dialogs böten diese laut einigen Nutzer:innen nur vage Aussagen und beschönigende Darstellungen ohne konkrete Lösungen. Zudem bemängeln Mitarbeiter:innen, dass Vorgesetzte Verantwortung auf die Belegschaft abwälzen, anstatt diese selbst zu übernehmen. Lediglich wenige Stimmen äußern sich weniger scharf und beschreiben die Kommunikation als unzureichend, ohne sie vollständig abzulehnen. Der klare Tenor bleibt jedoch, dass die interne Kommunikation in ihrer aktuellen Form den Erwartungen der Mitarbeiter:innen nicht gerecht wird.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Seifert Logistics Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem eine intransparente Top-down-Führung, fehlende Anerkennung sowie mangelndes Feedback, was Druck und Unsicherheit im Arbeitsalltag erzeugt. Einige Bewertungen beschreiben das Führungsverhalten als patriarchalisch und wenig an den Mitarbeiter:innen interessiert. Darüber hinaus empfinden manche das Klima als von Machtspielen geprägt, die die Arbeit unnötig belasten.
Wenige Stimmen zeichnen ein anderes Bild und beschreiben ihre Vorgesetzten als fair und offen für Anliegen. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit und stehen im deutlichen Kontrast zur vorherrschenden Kritik, sodass das Gesamtbild für diese Kategorie klar negativ ausfällt.
Findest du das hilfreich?

