Gutes Team, gute Arbeitsmittel – aber Produkte und Standortführung brauchen Entwicklung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mein direkter Vorgesetzter im Außendienst war klar, unterstützend und nah am Team.
Der Zusammenhalt im Team war gut. Kolleginnen und Kollegen haben sich gegenseitig geholfen.
Die Arbeitsmittel waren modern und zuverlässig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einige Produkte waren aus meiner Sicht nicht richtig ausgereift, was den Verkauf oft erschwert hat.
Die Zusammenarbeit zwischen Area Manager und Head of Sales wirkte wenig abgestimmt. Gute Ideen aus dem Alltag wurden meiner Meinung nach oft nicht ehrlich diskutiert.
Ich hatte den Eindruck, dass die Head of Sales nur wenig bis keine praktische Erfahrung im direkten eigenen Verkauf hat, bzw. schon lange nicht mehr aktiv mit Kunden gearbeitet hat. Das wirkte sich meiner Meinung nach auf die Führung und das Verständnis für den Außendienst aus.
Persönliche Präsenz bei Kundenterminen oder Vorleben von Vertrieb waren seitens der Head of Sales nicht authentisch. Insgesamt passt für mich die Art der Führung nicht mehr in ein modernes Unternehmen, welches SELLWERK sein möchte. In Gesprächen habe ich oft herausgehört, dass sich sehr viele Mitarbeiter eine Veränderung wünschen und überlegen, das Unternehmen zu verlassen.
Zielvorgaben wirkten teilweise „ausgedacht“ und passten nicht zu den individuellen Situationen oder Marktbedingungen. Ich war zum Teil der 4. Verkäufer innerhalb kürzester Zeit.
Gebiete wurden auch willkürlich zugeteilt, auch der zu bearbeitende Umsatz.
Ich habe eine extrem hohe Fluktuation wahrgenommen. Aus meiner Sicht sollte man sich als Bewerber fragen, woran das liegen könnte und Schlüsse daraus ziehen
Verbesserungsvorschläge
Produkte sollten gründlicher entwickelt werden, bevor sie in den Vertrieb gehen.
• Mehr praktische Präsenz und Vorleben durch die Standortleiterin würde den Außendienst deutlich unterstützen.
• Eine engere Abstimmung zwischen Area Managern und Standortleitung könnte helfen, gute Ideen aus dem Alltag zu nutzen.
• Zielvorgaben sollten realistischer und individueller an die tatsächlichen Bedingungen angepasst werden.
• Offene Gespräche über die Gründe der Fluktuation könnten helfen, langfristige Verbesserungen zu erreichen.
Beispielsweise wurde einmal gefordert, an einem Freitag so lange zu telefonieren, bis die geforderte Anzahl an Terminen erreicht war – unabhängig davon, wie lange es tatsächlich dauert. Anfahrtszeiten wurden dabei meiner Wahrnehmung nach nicht immer berücksichtigt.
Kommunikation
direkt Vorgesetzter 4-5 Sterne
Vorgesetztenverhalten
direkt Vorgesetzter 4
Arbeitsbedingungen
Lieblose Büroecken oder leere Tische zum telefonieren. Standort in Dresden wurde besser ausgestattet, scheinbar geht das nach Nase.


