"Viel Schatten, kaum noch Licht am Horizont"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist die moderne Ausstattung mit Handy, Laptop und einem modernen Firmenwagen. Der Lohn wurde zudem immer pünktlich gezahlt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Zufriedenheitskurve der nahezu kompletten Belegschaft in der Zentrale Nürnberg zeigt steil nach unten. Diese Stimmung ist von nahezu jedem im Unternehmen wahrzunehmen – egal mit wem man spricht, hört man dieselbe Einschätzung. Die Tätigkeit selbst hat mir anfangs Spaß gemacht, mittlerweile kann ich jedoch nichts mehr Positives an der Firma nennen und könnte sie auch niemandem empfehlen
Verbesserungsvorschläge
Mehr offene Kommunikation gegenüber den Mitarbeitern wäre dringend nötig, um echtes Commitment zur Firma zu ermöglichen. Die Geschäftsführung scheint sich vom eigenen Team entfremdet zu haben. Auch Wertschätzung hat schlichtweg nicht stattgefunden. Ein weiterer Punkt, an dem dringend gearbeitet werden muss. Mittlerweile fühlt sich kaum noch jemand in der Firma wertgeschätzt, die Stimmung ist auf einem absoluten Tiefpunkt. Durch den zunehmend schlechten Ruf besteht zudem die Gefahr, weitere Kunden zu verlieren
Arbeitsatmosphäre
Im Team selbst herrschte eine grundsätzlich gute Atmosphäre. Leider wurde diese durch den hohen Druck aus der Führungsebene stark belastet, teilweise bis an die Grenze des Erträglichen.
Kommunikation
Kommunikation fand in diesem Unternehmen praktisch nicht statt. In knapp zwei Jahren habe ich von der Geschäftsführung nie etwas gehört. So kann heutzutage keine Bindung zu einem Arbeitgeber stattfinden. Auch auf Führungsebene (Head of Sales) im Vertrieb wirkte die Kommunikation oft überfordert und planlos
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im eigenen Team war sehr gut, darüber hinaus jedoch kaum vorhanden. Man agiert in diesem Job größtenteils als Einzelkämpfer und ist für den eigenen Umsatz selbst verantwortlich
Work-Life-Balance
Auf dem Papier ist die Work-Life-Balance flexibel und wäre eigentlich ein großer Pluspunkt. In der Realität bleibt davon durch den hohen Druck aber wenig übrig: Man nimmt die Arbeit ständig mit nach Hause, zumal ein akzeptables Gehalt nach der Umstrukturierung im neuen Jahr faktisch kaum noch zu erreichen ist
Vorgesetztenverhalten
Zum Area Manager war das Verhältnis sehr gut. Darüber hinaus jedoch katastrophal: Auf Führungsebene im Vertrieb fehlte es an grundlegender Führungskompetenz. Mitarbeitermotivation und echte Teamführung fanden praktisch nicht statt
Interessante Aufgaben
Nicht der Rede wert
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen gab es in diesem Unternehmen kaum, daher lässt sich zu diesem Punkt keine aussagekräftige Bewertung abgeben
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren einer der größten Pluspunkte. Man wird ordentlich mit Laptop, Handy und einem Firmenwagen ausgestattet
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein war meines Erachtens nach im Unternehmen kaum spürbar bzw. fand praktisch nicht statt
Gehalt/Benefits
Vor der Umstrukturierung war ein gutes Gehalt möglich. Ab dem neuen Jahr änderte sich das jedoch massiv: Umsatzziele waren kaum noch erreichbar, das Gehalt sank dadurch spürbar
Image
Das Image bei den Kunden ist katastrophal. Sobald am Telefon der Firmenname fällt, brechen viele Kunden das Gespräch ab. Das Vertrauen fehlt komplett. Diese Erfahrung machen mittlerweile fast alle Kollegen
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen waren hier kaum vorhanden, eine Weiterentwicklung nach oben war praktisch ausgeschlossen


