175 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
175 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
175 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bemüht um eine breite Kundenbasis, stark am Markt orientiert
Zu starker Fokus auf Sales und Marketing anstatt auf die Qualität und Simplizität der Produkte zu setzen;
Keine gleichberechtigte Wahrnehmung/Unterstützung aller Standorte, extremer Fokus auf das HQ in Hamburg;
Keine Bewertung von Erfolgen anhand von Nachhaltigkeit sondern aufgrund kurzfristiger Erfolge (z.B. Auftragseingänge);
Meiner Wahrnehmung keine Innovationen, sondern lediglich aufholen zur Konkurrenz
Mehr Augenmerk auf die Organisation hinter dem schönen Schein lenken; Strukturen aktiv schaffen, agile Vorgehensweisen vorleben und nicht nur einfordern; Innovationen fördern und auch mal ins Risiko investieren;
Grundsätzlich ist die Arbeitsatmosphäre gut (siehe weiter unten); Man muss jedoch viel ausblenden können und das Glück haben, mit den richtigen Kollegen zusammenzuarbeiten.
Das Image von Serrala wird aktiv beworben und ist besser, als die Realität
Könnte besser sein, durch das angeordnete Home-Office aufgrund Covid-19 jedoch deutlich besser geworden.
Ein Betriebsrat, der sich für weitere Verbesserungen einsetzen könnte, wird an anderen Standorten als Hamburg sabotiert.
Weiterbildungen werden von den Mitarbeitern eingefordert, nicht aktiv angeboten. Diese sollen in der Freizeit erfolgen. Aufgrund der hohen Arbeitslast ist dies jedoch nicht möglich, so dass Frust entsteht, weil man neuen Anforderungen nur selten informiert begegnen kann.
Das Gehalt könnte besser sein gemessen an der Verantwortung. Im Vergleich steht man jedoch nicht allzu schlecht da.
Nicht sehr subtile Aufforderungen zu Überstunden, auch während Kurzarbeit, hoher Arbeitsdruck, Sticheleien, wenn man pünktlich Feierabend macht.
Ernsthafte Bemühungen zum Umweltschutz sind nicht erkennbar
Grundsätzlich herrscht mit den meisten Kollegen auf Arbeitsebene eine gute Atmosphäre; Aufgrund unterschiedlicher Zielsetzungen der verschiedenen Bereiche jedoch immer wieder Konflikte, die in der Regel jedoch konstruktiv angegangen werden; aufgrund struktureller Unzulänglichkeiten und fehlender Wahrnehmung durch die Unternehmensführung wenig Nachhaltigkeit
Ältere Kollegen kann man an einer Hand abzählen. Der Umgang mit ihnen ist absolut kollegial wie mit den meisten.
Zumindest in meinem Bereich keine Mitarbeiterführung, nur Überwachung von Aufgaben; Darlegung von Misständen und Problemen wird ins Lächerliche gezogen; Keinerlei Förderung, ausschließlich Forderung und Kopf-in-den-Sand-Verhalten bei Problemen.
Keine standardisierten Ausstattungslisten für unterschiedliche Bereiche, keine zentrale Organisation von Berechtigungen, Arbeitsmitteln, Software für unseren Bereich; Strukturen müssen selbst erkämpft werden, kein Change-Management, trotz Firmenübernahme. Prozesse an den verschiedenen Standorten weichen teilweise erheblich ab und sind von den partizipierenden Personen geprägt; Zusagen werden nicht eingehalten; Etablierte Prozesse werden auch immer wieder ignoriert; Kritik an Misständen wird abgeblockt und lächerlich gemacht.
Die Kommunikation im Unternehmen ist stark marketinggetrieben. Es gibt viel Kommunikation, in der Regel jedoch stark erfolgsfokussiert; Dadurch erhalten Marketing und Sales übermäßig viel Aufmerksamkeit, die Organisation dahinter sehr selten.
Die Führungsriege ist stark männlich geprägt, ansonsten herrscht ein ausgeglichenes Miteinander
Vielfältige Aufgaben, die aufgrund der Arbeitsbedingungen jedoch nicht stringent verfolgt werden können
1. Die Vergangenheit der einzelnen Unternehmen, die aufgekauft wurden.
2. Das HR seit einiger Zeit jede Bewertung hier bei Kununu nochmal kommentiert!
Auch der Finanzinvestor wird irgendwann nachvollziehen, dass nur teuer erkaufter Umsatz ein IT-Unternehmen nicht voranbringt. Die Projekte und Margen können nicht immer über die Delivery gerettet werden, dies hat einen enorme Fluktuation zur Folge und natürlich leidet schlussendlich auch die Produkt- und Projektqualität darunter.
Natürlich freut man sich für die Kollegen, die es dann geschafft haben wegzukommen. Allerdings müssen dann die zurückgeblieben Kollegen noch mehr liefern...
Leider ist eine massiv negative Stimmung innerhalb der Belegschaft in den letzten Monaten enstanden. Die Atmosphäre ist sehr stark dadurch geprägt, dass jeder um den nächsten Tag fürchten muss. Die Entlassungen der letzten Jahre haben doch inzwischen ihre Spuren hinterlassen.
Die Marketingmaschinerie arbeitet hier eigentlich ganz gut. Den Kunden wird schon einiges suggeriert und die Delivery ist eh nachgelagert.
Generell kann festgehalten werden, dass Kunden immer unzufriedener sind und diese Tatsache sich auch in der Zusammenarbeit in den Projekten dann auch zeigt.
Kein Thema, welches von der Serrala irgendwie besetzt wird. Im Gegenteil, die allzeitige Verfügbarkeit (Feierabend, Wochenende oder Urlaub) muss gewährleistet sein, dafür hat man ja auch schließlich ein Firmenhandy und einen Laptop und wird jeden Monat pünktlich bezahlt.
Serrala getriebene bzw. initiierte Weiterbildung ist Fehlanzeige. Zumindest soll jeder dafür seine private Zeit nutzen und nicht die fakturierbare Zeit (Mo - inkl. Fr)! Die Kosten kann man ja dann steuerlich absetzen.
Bzgl. der Karriereentwicklung bei der Serrala stehen einem sicher über den Umweg der einen Beratungsfirma einige Wege offen. Alles Andere ist Träumerei. Man kann noch solange und sogut im Business sein, es wird sicher nie reichen, zumindest ist das die Erfahrung der letzten Jahre.
Nachdem die Gehälter in den letzten Jahren gekürzt wurden (Umstrukturierung und Umbau der Rollen etc.), ist eine Wettbewersfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt nicht gegeben. Der variable Anteil wird immer abenteuerlicher und ist realistisch nicht erreichbar. Damit sind auch die Zielgehälter nicht mehr wie früher.
Falls man allerdings von der einen Beratungsfirma kommen sollte, kann man die Serrala nur weiterempfehlen, hier werden andere Maßstäbe gesetzt.
Das Thema Betriebsrat ist ein heißes Eisen. Kurz zusammengefasst, dieser Punkt darf bei der Serrala nicht thematisiert werden. Nur hier in Hamburg gibt es eine kleine Enklave, die priviliegiert ist und diese Rechte genießt.
Passt
Erfahrene Kollegen kann man an zwei Händen zählen, mehr sollte es nicht sein.
Nachdem nun inzwichen ausschließlich externe Mitarbeiter das Management und die Führungsetagen besetzt haben, ist das Vorgesetztenverhalten auch relativ leicht wiederzugeben. Man führt ausschließlich mit Kennzahlen und PowerPoints (diese PPTs sind aber wirklich gut ;-)), das Business muss ja nicht verstanden werden! Nach sozialen Aspekten im Vorgesetztenverhalten kann lange gesucht werden. Dafür wurden m.E. diese "Führungskräfte" auch nicht ausgebildet und betrachten Empathie oder das Zuhören als eine Management-Schwäche. Die Führungstheorie Management-by-Objectives kann hier sehr gut nachvollzogen werden. Z.T. ergeben sich gegenteilige bzw. widersprüchliche Aktivitäten, dies ist aber auch anscheinend so gewollt.
Hier gibt es doch größere Unterschiede je nach Location. Die Räumlichkeiten sind akzeptabel und sind auch entsprechend ausgestattet. Hier und dort sitzt man zwar auf dem Schoß des Anderen, aber das soll ja inzwischen überall der Fall sein. Zumindest erklären uns das die GF's.
Grundsätzlich ist man aber mit dem bereitgestellten Equipment arbeitsfähig. Natürlich gibt es Unterschiede, ob man von der einen Beratungsfirma kommt oder nicht, demnach werden auch die Gerätschaften zur Verfügung gestellt. Ansonsten werden alle Mitarbeiter mit Snacks, Obst und Getränken versorgt.
Die Firmenwagen sind vorkonfiguriert und werden je nach Level bereitgestellt.
Eine Pseudo-Kommunikation! Diese findet nur statt, wenn es tatsächlich nicht ohne geht. Nichtdestotrotz wird Wert daraufgelegt, dass die Kommunikation nicht nur extern sondern auch intern Marketing technisch aufbereitet wird.
Deshalb werden Mitarbeiter regelmäßig darauf angesprochen, Ihre XING oder LinkedIn-Profile aufzupeppen und auch bei Kununu entsprechend positive Bewertungen abzugeben.
Der Frauenanteil bei der Serrala kann sich sehen lassen. Bzgl. der Gleichberechtigung kann grundsätzlich Positives berichtet werden.
Wer sich nur mit SAP Addons zufrieden gibt, der wird hier doch einige interessante Themenfelder für sich entdecken, hat aber mit dem SAP Standard nichts zutun. Der optimale Serrala Mitarbeiter ist der, der seine Routine immer mehr optimiert! Andere Themengebiete sollten den Mitarbeiter in der fakturierbaren Zeit nicht interessieren.
Internen wird das Image einer GROSSARTIGEN Weltfirma vom Management vorgelebt, doch die Realität sieht anders aus. Das Management verschließt die Augen vor der Realität, weil es in ihrer eigenen abgehobenen Welt lebt.
Gehalt ist unterdurchschnittlich, doch es wird erwartet, dass man 24 x 7 arbeitet.
Nicht vorhanden. Weiterbildung darf nichts kosten, alles nur intern.
Wird leider auch schlechter, weil die Stimmung stetig schlechter wird.
Viele der "Führungskräfte" sind nicht ausgebildete Führungskräfte, d.h. sie haben keinerlei Erfahrung in der Führung und Motivation von Mitarbeitern. Daher sehr große Unzufriedenheit.
Keine Kommunikationskultur. Es gibt seitens des Managements nur "Wir sind toll". Keine eigenen kritischen Aussagen. Kritik ist nicht erwünscht.
Die Freunde der "Führungskräfte" sind gleicher als andere.
Ein Unternehmen, dass sehr stark von internen Seilschaften geprägt ist.
Alles sehr statisch, wenig dynamisch.
Nichts Besonderes, meistens ist man im Consulting bei den Kunden vor Ort. Im Büro ein normaler Umgang!
Ist leider die letzten Jahre eher schlechter geworden, gefühlt nach dem Einstieg des Investors.
Der Tag hat 24h, wenn das nicht reicht nimmt man eben die Nacht dazu.
Es gibt Möglichkeiten, ich hatte keine negativen Erfahrungen gemacht. Aber auch keine besonders Lobenswerten. Etwas viel Veternwirtschaft, aber auch das ist einfach normal in einem relativen Familienunternehmen.
eher unter dem Markt, aber nicht wesentlich
Viel Reisen, was aber auch normal ist in der Branche
Wer sich mag, der arbeitet gerne zusammen. Veternwirtschaft wird gelebt.
Keine Besonderheiten gemerkt, weder gut noch schlecht. Das Alter spielt m.E. keine Rolle
War quasi fachlich nie auf der Höhe, was aber auch o gewünscht war. Darum wurden teilweise Dinge bestimmt (Ich sage bewusst nicht Entscheidungen) , die für die Belegschaft wenig Sinn ergaben
Normal
Wird aus meiner Sicht nur gespielt. Der weg vom Vorgesetzten nach weiter oben wird anscheinend unterbrochen.
Ich denke normal
Sehr viele spannende Aufgaben, leider auf einzelne Personen zu viel auf einmal.
Bis jetzt ist alles so in Ordnung. Lob an die Führungsebene.
Nicht ehrlich genug, keine Einsicht und keine Verbesserungsversuche.
Ehrlich die eigenen Probleme angehen, statt so zu tun, als wäre alles ok. Es wird hier oft geschrieben, dass die negativen Eindrücke nur Eimstellungssache sind. Dabei könnte man mal ehrlich zugeben, dass es Probleme gibt, denn erst dann kann man sie beheben!
eine Firma mit wirklich guter Aufstellung im Markt
man verspielt Chancen und konzentriert sich auf Marketing, Image, Mitarbeiter sind laufende Personalnummern die nur Kosten verursachen
nicht mit dem Rasenmäher über die Personalkosten gehen, sondern Mitarbeiter von der Führungsebene heraus fair beurteilen und deren Arbeit respektieren und ein Mitspracherecht einräumen
sehr gute Zusammenarbeit und hilfsbereite Kollegen
Image ist alles aber es stimmt hinter den Kulissen viel zu viel nicht
Gleitzeit, mann kann zu einem großen Teil seine Arbeitzeit selbst bestimmen
ein guter Zusammenhalt und gute Atmosphäre
es herrscht Fairness
man wird nicht immer in Entscheidungen die den eigenen Arbeitsplatz betreffen einbezogen
geheimnisvolle Entscheidungen aus Hamburg
ist absolut gegeben
viel zu tun aber auch interessante Aufgaben
Die MA sind ganz cool, tolle Leute dabei. Aber es gehen so viele, es verändert sich sehr.
S.O.
Vieles. Hört doch den Fachkräften mal zu. Dann klappen vielleicht auch ein paar Prozesse wieder. macht mal eine Weiterbildung in Führung und Respekt.
Es stimmt nicht, dass Mitarbeiter rumheulen / weinerlich sind. Es gibt ein paar wenige Abteilungen, in denen es bestimmt noch Spaß macht zu arbeiten, aber in den meisten ist die Stimmung so schlecht, weil die Leute im Kern trifft, was passiert, wie mit ihnen umgegangen wird und welche Entscheidungen getroffen werden. Führung bedeutet hier Überheblichkeit, auch persönliche Beleidigungen, Misstrauen, Unterstellungen. Das gemischt mit der schon häufiger erwähnten Unkompetenz der jungen Führungsriege macht es einfach wütend oder deprimiert zu sehen, dass man eigentlich nichts ausrichten kann. Also gehen.
Das ist die Sache, hätte Serrala ernsthafte Konkurrenten auf dem Markt, hätte sich so macher Kunde schon angewendet. So müssen sie bleiben. Unzufrieden, weil es nicht gut funktioniert. Aber um das Image wird gekämpft. Nur so kann ein Unternehmen ja mal gewinnbrngend verkauft werden.
Home Office gibt es nicht. Mitarbeiter arbeiten ja nur unter Aufsicht. Überstunden "sind mit dem Gehalt abgeglichen". Na danke. Man kann natürlich nach 8 Stunden den Computer runterfahren, aber das kommt schlecht an. Falsches Mindset oder fehlende Passion oder kein Commitment fürs Große Ganze. (Das ist übrigens die neue Art zu führen).
Welche Weiterbildung? Talentförderung? Haha. Entweder du kennst einen (Vitamin B) oder du wirst deinen platz nie verlassen.
Gehälter nicht marktkonform, sondern etwas drunter. In der Verwaltung unterirdisch.
Nichtmal Mülltrennung. Aber es gibt Altersvorsorge-Zuschüsse.
War mal gut, ist manchmal ok. Aber jeder muss auf sich achten an diesem Ort.
Wenn sie sich nicht rühren, ok. Wenn sie eine Meinung haben, will man sie gern loswerden. Denn die können ja von Vornherein nicht das richtige Mindset haben, sie sind ja alt.
Wenn man Glück hat, hat man Glück gehabt. Leider gehen viele,die mit Stil und Respekt führen, weil eben sie auch Vorgesetzte haben unter irgendwann drunter leiden.
Teilweise gute Büros, Ausstattung normal. Normal laufende PCs mit einer Maus und einem Bildschirm, dazu ein Bürostuhl. Ja, ist also alles da. Dazu Softdrinks und Kaffee.
Welche Kommunikation? Diese unpersönlichen E-Mails über neue Produkte und wie geil wir werden? Die Leute kündigen am laufenden Band und ihnen wird noch hinterhergerufen, dass hier keiner arbeiten muss, wenn er nicht will. Gespräche? Fehlanzeige. Respekt? Keiner.
Keine Ahnung, wie Frauen da eine Chance haben sollten. Vielleicht in dem sie das großspurige Gehabe mitspielen. Heiße Luft eben, dann kommt man weiter.
Ja, wenn man nicht 500% arbeiten müsste, sondern sich mal konzeptionell darüber nachdenken könnte.
Karriere nur über Vitamin B der Gründerfamilie.
Unfassbare und nicht vorstellbare Klüngelei.
Selbstherrlich, selbstverliebt, selbstgerecht.
Langjährige Kollegen stecken unter einer Decke und lassen dies andere Kollegen auch nur zu gerne spüren.
Katastrophal, aufgeblasene Alpha-Männchen machen zweideutige Anspielungen
Besonders gleich sind die Verwandten und engen Freunde der Gründerfamilie.
* Work-Life Balance
* Mein direkter Vorgesetzter gibt sich trotz aller Widerstände wirklich Mühe das Umfeld zu verbessern.
Wie mit HR besprochen:
* Es werden zumeist nur gesetzliche Regelungen erfüllt (und diese dann teils als Entgegenkommen verkauft).
* Ausstattung: Mittel- oder gar langfristige Kosten-/Nutzenrechnungen interessieren nicht
* Aussage zu nicht gehaltenen Zusagen zB im Rahmen des Bewerbungsgesprächs: Es gibt "nunmal Planänderungen" => Pech gehabt!
* Nach drei Monaten, nochmal 2 Monaten und nochmal 1 Monat Wartezeit zu einer Mail und den darauf folgenden unqualifizierten bis falschen Antworten hieß es von HR "Sorry, passiert eben aufgrund der hohen Mitarbeiterzahl" und "Urlaub".
* Dazu gab es Zirkelschlüsse mit Verweisen an andere Kollegen.
* Es gibt keine (Rück-)Fragen zu konkreten Vorschlägen, gemachter Kritik oder zB Offboardinggesprächen um Probleme aufzudecken/Lösungen zu finden. Es gibt kaum ernsthaftes Interesse sich dem Feedback konkret (!) anzunehmen.
* Es wird nicht nach neuen Möglichkeiten/Kompromissen gesucht, wenn sie irgendwie nicht in den Status Quo passen.
Ich habe über die Zeit hier bestimmt 3 DIN A4 Seiten Vorschläge gemacht, schriftlich wie mündlich. Leider habe ich dazu zumeist Textbausteine, unkonkretes oder gar keine Antwort bekommen. Daher schlicht der Verweis, wenn ehrliches Interesse besteht: Lest euch das nochmal durch und/oder sprecht mit mir.
Der direkte Vorgesetzte tut sein möglichstes für ein gutes Klima und versucht es zu verbessern.
Von weiter oben wird trotz andersartiger Versprechungen zu oft hinausgezögert oder schlicht blockiert. Manche arbeiten sich die Finger Wund, weil nur sie bestimmte Aufgaben abarbeiten können/müssen, da viele mit mehr Wissen gegangen sind.
Von oben wird immer alles im Amerika-Sprech hochgelobt und "wir sind die besten" Stimmung verbreitet.
Nahezu alle in meinem Umfeld sehen hingegen die Probleme und dass diese zu oft nicht oder nur halbherzig angegangen werden. Mehr als ein Kollege denkt über einen Wechsel nach und innerhalb des letzten Jahres sind knapp 10 Leute hier gegangen.
Vertrauensarbeitszeit, keine festen Arbeitszeiten (abgesehen von Meetings) und auch kurzfristiges Homeoffice ist oftmals möglich, genau wie kurz- bis mittelfristige Urlaubsplanung. Zumindest in meiner Abteilung gab es bisher keinen Zwang für Überstunden, bei einzelnen fallen aber meines Wissens dennoch welche an.
Umwelt:
Auf Nachfrage hieß es nach 6 Wochen: "Wir planen irgendwann nächstes Jahr etwas zur Umweltfreundlichkeit zu machen". (Im gleichen Jahr werden übrigens alle Mitarbeiter für 2 Tage Aufenthalt quer durch die Welt geflogen)
Soziale:
Angebote über die gesetzlichen Bedingungen hinaus gibt es zumindest an meinem Standort keine.
Auf eine ordentliche Schulung in meinen Arbeitsbereichen warte ich seit über einem Jahr.
Es scheint mir als werden Führungspositionen zumeist von außen besetzt statt von innen.
Halb-halb: Innerhalb der Abteilung versucht man den Einfluss "von außen" geschlossen und gemeinsam entgegen zu treten. Bei Fragen bekommt man oft Unterstützung. Über die Abteilungen hinaus klappt das noch teilweise.
Bei Konflikten agieren einige sehr defensiv oder teils auch (passiv-)aggresiv.
Der direkte Vorgesetzte zeigt transparent woran man ist und steht einem beiseite. Gesagtes bleibt auf Wunsch unter vier Augen. Es wird nach Lösungen gesucht.
Weiter oben in der Nahrungskette (teils sehr starre Hierarchien!) sieht es wieder anders aus: * Es werden neue Regelungen Übergreifend vorgegeben, ohne sich vorher Feedback zur Sinnhaftigkeit einzuholen oder auf die jeweiligen Standorte/Abteilungen einzugehen.
* Planänderungen sind undurchsichtig, es ist zu oft völlig unklar warum/weshalb/von wem es ausging oder was ggf. stattdessen passiert
Die Hardware-Ausstattung und die Räume sind okay. Es gibt eine Klimaanlage, der Lärmpegel ist mittel bis gut, es gibt einen kleinen Pausenraum mit altem Kickertisch und eine kleine Terrasse.
Stehtische gibt es ausschließlich bei Finanzierung durch die Kranken-/Rentenkasse.
Über den direkten Vorgesetzten hinaus: ganz fehlend, PR-Sprech oder Geheimniskrämerei
HR: "Feedback-Kultur" kommuniziert, doch gelebt wirds nicht:
* Es dauert teils Monate (!) bis man eine qualifizierte (!) Antwort bekommt
* Man wird von A zu B zu C verwiesen - und dann wieder zu A
* In einem persönliches "Feedback"-Gespräch wurden lediglich Tatsachen präsentiert ohne dass es das Gefühl jedwedes Interesse an Vorschlägen oder Ideen/Erklärungen gab
* Auch bei Vorrechnungen, dass sich eine Idee langfristig rechnet wird direkt abgewunken
Firma:
* Flurfunk ist informativer als alles andere
* "Company Calls" verkommen zu reinem PR
* Hintergrundinfos sucht man vergeblich. Ich weiß nicht einmal sicher, ob die Firma schwarze Zahlen macht oder nicht
* Ein "Townhall-Meeting" entpuppte sich als "HR macht Werbung".
* Auf klare Fragen gibt es oft nur ausweichende und teils sogar widersprüchliche Antworten
* Planänderungen sind intransparent und teils widersprüchlich zu den Anforderungen
Mehr passt hier nicht ins Feld
Das Gehalt liegt im Mittelfeld.
Dazu gibts Getränke, etwas Obst und der gelegentliche "Office Lunch" sowie ein Zuschuss zum Öffi-Ticket.
Einige Mitarbeiter ertrinken in Aufgaben, andere drehen Däumchen - teils auch weil sie nicht parallel daran arbeiten können, sei es technisch oder Wissens-bedingt.
Einige Systeme sind instabil, manche Verbindungen bekommen keinen Support oder müssen mehr als nötig in kleinteiliger Arbeit konfiguriert werden, ein ordentliches Versionsmangement (SVN/GIT) gibt es zumindest in meinem Bereich nicht.
Manche Tools stammen teils aus dem letzten Jahrhundert, ein zeitgemäßes Ticketsystem wurde mit 9 Monaten Verspätung eingeführt, auf ein geeignetes Wiki wartet man immer noch...
Agile und Scrum sind angedacht, die Umsetzung fällt aber schwer und langwierig aus. Es wird sich zu oft in Mikromanagement statt ordentlicher Produktarbeit verloren.
Es wird aber immerhin seit einem halben Jahr recht aktiv daran gearbeitet das zu ändern.
So verdient kununu Geld.