Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt und dass man im Rahmen des Ausbildungsgesetzes bleibt. Die Kollegen helfen einem wo es geht, ansonsten wird auch Selbstständigkeit gefördert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird oft von einem großen Teamgeist gesprochen und dass die Mitarbeiter super wichtig sind. Allerdings wird wenig davon gezeigt. Man ist Wünschen gegenüber unflexibel und oft kommt das Geschäft vor dem Wohl der Mitarbeiter. Man sollte halten, was man verspricht.
Verbesserungsvorschläge
Mehr auf die Mitarbeiter einzeln eingehen, anstatt immer große Mitarbeiter-Events zu geben.
Arbeitsatmosphäre
Es gibt noch ca. 20 andere Azubis, einige sind zufrieden, andere nicht so. Die Kollegen gehen im Allgemeinen respektvoll miteinander um, allerdings gibt es oft Abteilungen oder Personen, die gefühlt bevorzugt werden. Das herrscht manchmal für Unmut. Ansonsten gibt es noch viele Mitarbeiter-Events, die zur allgemeinen Kommunikations- und Teamverbesserung sorgen sollen und auch Spaß machen.
Karrierechancen
Innerhalb meiner Abteilung kann ich nicht unbedingt aufsteigen, in anderen ist das wiederum der Fall. Es wird jedoch daraufhin gearbeitet, dass man bei guten Leistungen nach dem Abschluss übernommen wird.
Arbeitszeiten
Arbeitszeiten gefallen mir eher weniger. Ich habe keine Gleitzeit, was wirklich ärgerlich ist, da alle anderen in meiner Abteilung sich das aussuchen können.
Möchte man mal früher kommen oder gehen, ist das in der Regel kein Drama, wird aber nicht begeistert aufgenommen. Und es sind nur absolute Ausnahmen. Nach der Schule muss ich an beiden Tagen arbeiten, was ich auch nicht gut finde, da alle anderen aus meiner Klasse z.B. nur einmal oder gar nicht gehen müssen und es nach der Schule sehr anstrengend ist sich noch zu konzentrieren, da ich morgens relativ früh aufstehen muss. Überstunden gibt es manchmal, aber nicht oft, es kommt auf bevorstehende Ereignisse an. Diese kann man kurz vor den Prüfungen einsetzen als Ersatz für Urlaubstage. Am Wochenende muss nicht gearbeitet werden.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung ist eher lau. Nicht das Minimum, aber kurz davor. Leider gibt es auch kein Weihnachtsgeld und Überstunden werden erst am Ende der Ausbildung ausbezahlt.
Die Ausbilder
Die für mich zuständige Person hat so weit ich weiß keinen Ausbilderschein.Trotzdem werde ich unterstützt und motiviert. Man behandelt mich mit Respekt und gleichzeitig sehr herzlich. Trotzdem gilt hier auch manchmal: Hart, aber fair.
Finde ich gut, schließlich soll man ja nicht verwöhnt werden, sondern sich auf sein Berufsleben vorbereiten können. Und das ist oftmals kein Zuckerschlecken.
Spaßfaktor
In der Abteilung selbst können wir hart arbeiten, aber auch viel miteinander lachen. Es kommt im Allgemeinen auf die Abteilung an, bei manch anderen muss man vorsichtig mit seinen Witzchen sein, andere wiederum nehmen einem fast nichts krumm.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben sind okay, einige haben nichts mit meiner, sondern eher mit einer anderen Ausbildung zu tun.
Variation
Meine Aufgaben sind sehr vielseitig, ich wirke fast überall in der Abteilung mit und unterstütze einige Kollegen. Mir sind auch schon eigene Projekte und Bereiche zugeteilt worden, die Anforderungen werden immer höher, überfordern aber nicht, da die Vorgesetzten darauf achten, dass man sich mit seinem Pensum wohlfühlt. Auf jeden Fall lerne ich hier nicht nur Dinge meiner Ausbildung betreffend, sondern fürs allgemeine Berufsleben, gerade im Businessbereich.
Respekt
Hier wird man von allen respektiert, nicht nur von der eigenen Abteilung. Man redet freundlich miteinander und hält auch mit den unbekannten Kollegen einen Smalltalk. Innerhalb der Abteilung habe ich mich schon nach kurzer Zeit aufgenommen gefühlt. Auch die Vorgesetzten sind sehr freundlich und behandeln einen nicht herablassend, sondern wie einen gleichgestellten Kollegen.